08.06.01: Der Green Block spielt auch in der kommenden Saison im Trikot der Blue Devils. Auch mit Michal Piskor und Jiri Hlinka ist man sich so gut wie einig.

Trotz all dieser Unwägbarkeiten versucht man die Mannschaft weiter zu komplettieren. So ist man sich z.B. mit zwei Spielern aus dem letztjährigen „grünen" Block Florian Zellner und Florian Bartels einig. Auch mit dem Dritten im Bunde, Peter Gruhle sind die Gespräche schon weit vorangeschritten. Hier ist es von ausschlaggebender Bedeutung, ob Gruhle eine Zivildienststelle in Weiden bekommt oder nicht. Auch mit den beiden Kontingentspielern Michal Piskor und Jiri Hlinka ist man sich über eine weitere Zusammenarbeit für die kommende Saison grundsätzlich einig. Beide haben ihren Willen bekundet, auch weiterhin in Weiden zu spielen. Es gilt lediglich noch einige „Kleinigkeiten" abzuklären. Aber auch hier ist eine Lösung in Sicht.


08.06.01: Stellungnahme des EV Weiden zur aktuellen Ligensituation

hier findet ihr eine Stellungnahme des EV Weiden zur aktuellen Ligensituation.


05.06.01: Maximilian Graupner fliegt nach Detroit/USA um dort sein Können im Try-Out-Camp der Green Bay Gamblers unter Beweis zu stellen

Am kommenden Freitag fliegt
Maximilian "Maxi" Graupner, unser Juniorennationalspieler, nach Detroit um dort vom 11.06.-15.06. am Try-Out-Camp der Green Bay Gamblers teilzunehmen. Dies ist ein Club der United States Hockey League (USHL).

Diese Liga ist ca. 16 Mannschaften stark und ist keine reine Juniorenliga. Es spielen dort jedoch hauptsächlich Junioren mit Perspektive in Richung höhere Aufgaben dort. Das Niveau dieser Liga soll angeblich sehr hoch sein, so daß jedes Jahr zwischen 30 und 35 Spieler den direkten Sprung in die NHL, bzw. in den erweiterten Kader der NHL-Clubs schaffen.

Außer den Spähern aus Green Bay ist auch ein Scout der Sioux Musketeers vor Ort, der sich die Spieler auch einmal aus der Nähe betrachten will. Die Musketeers spielen ebenfalls in der USHL.

Der Verein würde, wie bereits bei der Vertragsverlängerung geschrieben, dem hoffnungsvollen Nachwuchsspieler keine Steine in den Weg legen, falls sich Graupner für die USA entscheiden würde. Graupner selbst, für den ein großer Wunsch in Erfüllung gehen könnte, sagt augenzwinkernd: "Falls ich in der NHL unterkommen werde, beende ich meine Karriere definitiv in Weiden!"

Das Team der Fanpage würde das mit einem lachenden und einem weinendem Auge sehen, immerhin könnten wir in einigen Jahren sagen, wenn alles klappt, daß ein waschechter NHL-Profi der allererste Spieler des Monats auf unserer Fanpage war. Ansonsten muß man so eine Entscheidung 110 % akzeptieren, denn er ist ein riesen Talent und hat nach oben noch alle Möglichkeiten offen und er hat eines, was vielen Eishockeyspielern, die in Nordamerika ihr Glück versuchen, nämlich eine Größe über 1,90 und ein Gewicht von über 100 kg.

Links zum Thema:



02.06.01: Alles zur
Neuplanung der Ligenzusammensetzung findet ihr hier

Außerdem könnt ihr Euch dort an einer Umfrage zum Thema beteiligen!


02.06.01: Sergej Agejkin ist vergangenen Woche in Moskau im Alter von 38 Jahren an Leukämie gestorben.

Sergej Agejkin, der in der Zeit zwischen 1992 und 1996 in 111 Spielen für den EV Weiden 133 Tore und 106 Assists verbuchen konnte ist in der vergangenen Woche in Moskau an Leukämie gestorben. Er kämpfte mit seiner Krankheit bereits seit Dezember und lag seitdem im Krankenhaus. Noch tragischer macht die Sache, daß er schon auf dem Wege der Besserung war und nun einen Rückschlag erlitt, der ihm das Leben kostete. Agejkin hinterläßt eine Frau und Kinder.

Der Russe war in Weiden jahrelang ein absoluter Publikumsliebling und verstand es die Fans an guten Tagen mit spektakulären Toren zu verzaubern. Gerade in den ersten beiden Spielzeiten für Weiden kamen die Fans schon alleine wegen Agejkin in Scharen ins Stadion.

In der bisher erfolgreichsten Saison des EV Weiden 1994/95 scheiterten die Weidener angetrieben von Agejkin und seinem Sturmpartner Chipitsyn erst im Play-Off-Viertelfinale am ESC Wedemark, dem jetzigen DEL-Club Hannover Scorpions.

Agejkin belegt in der ewigen Torjägerliste des EV Weiden immer noch Rang 4. Zum Schluß seiner Zeit in Weiden wurde er immer wieder von Verletzungen geplagt und so ließ er seine Karriere in Sonthofen und Ravensburg ausklingen.

Sergej wir werden Dich nie vergessen und ich denke es wäre darüber nachzudenken nicht ein Trikot von ihm unter das Hallendach zu hängen, um ihm damit nocheinmal die letzte Ehre zu erweisen.

18.05.01: Die Gerüchteküche hat nicht gelogen, Milan Blaha bleibt ein weiteres Jahr bei den Blue Devils!

Folgende Pressemitteilung von Josef Werner verfasst hat uns heute gegen 11.00 Uhr erreicht:

Toptorjäger der Regionalliga-Süd eine weitere Saison bei den Blue Devils

Langsam aber stetig wächst die Mannschaft der Blue Devils Weiden für die kommende Saison 2001/2002. Trotzdem man bei den Blue Devils noch nicht 100-zig weiß in welcher Liga man spielt und mit wie vielen Ausländer man an den Start gehen kann, werden Nägel mit Köpfen gemacht, um an die erfolgreiche Saison 2000/2001 anknüpfen zu können. So wurden die Blue Devils jetzt mit einem weiterem Eckpfeiler der Mannschaft einig. Der 27-jährige Tscheche Milan Blaha mit 54 Toren der letztjährige Torschützenkönig der Blue Devils und zweiter Top-Torjäger in der Regionalliga-Süd trägt auch weiterhin das Trikot der Blue Devils. Trotz mehrerer Angebote von anderen Vereinen – auch höherklassigen - konnten ihn die Verantwortlichen der Blue Devils davon überzeugen in Weiden zu bleiben. Schwer ist ihm dieser Entschluß sicher dann letztlich nicht gefallen, da sich er und seine Familie sehr wohl in Weiden fühlen. Mit Blaha haben die Devils eine weiteren Leistungsträger unter Vertrag, der auch in einer höheren Liga ohne weiteres seinen Mann stehen kann. Sollte es Blaha in der kommenden Saison gelingen alle Spiele für die Blue Devils zu bestreiten und nicht vier Spiele „freiwillig" pausieren, wird er sicherlich wieder zu den Toptorjägern in der Regionalliga-Süd gehören.

Meistermannschaft soll komplett gehalten werden - die jungen Spieler sind voll eingeplant für die nächste Saison

So basteln die Verantwortlichen also zielstrebig an der Mannschaft 2001/2002. Die, wenn es nach dem Willen der Blue Devils Macher geht, nicht viel anders aussehen wird als die Meister-Mannschaft. Damit ist klar, daß auch die jungen Spieler wieder voll eingeplant sind und wichtiger Bestandteil des Teams sein werden. Und der eine oder andere Spieler der letztjährigen Juniorenmannschaft wird das Team ergänzen oder auch verstärken.

Saisonrückblick auf Video erhältlich. Dauerkartenverkauf soll in den nächsten Wochen beginnen!

Seit vergangenen Donnerstag ist der Saisonrückblick des Regionalsenders O-TV als Kaufkassette zum Preis von DM 29,95 im TTL (Dr.-Martin-Luther-Straße) und im Fitness-Studio Vitalis erhältlich. Ein muß für jeden Blue Devils Fan, das sich auch ideal als Geschenk eignet.

In den nächsten Wochen wollen die Blue Devils mit dem Dauerkartenverkauf für die kommende Saison beginnen. Die Preise und der genau Verkaufsstart werden dann noch gesondert bekanntgegeben. Wie immer erhalten aber die bisherigen Dauerkartenbesitzer vorab die Möglichkeit sich ihren angestammten Platz zu sichern.

Der Kader bisher: Tor: Hirvonen, Meiler  Verteidigung: Penk, Graupner  Sturm: Blaha

15.05.01: Das Sommertraining hat gestern schon wieder begonnen!

Gestern hat das Sommertraining begonnen. Unter der Anleitung von Miro Klapac werden die Spieler der 1.Mannschaft fünf mal die Woche die Schlittschuhe mit den Turnschuhen vertauschen und Kondition für die kommenden Aufgaben aufbauen. In früheren Zeiten verstreuten sich die Spieler nach Beendigung der Saison und arbeiteten zumeist alleine auf die neue Saison hin. Heuer läuft das Sommertraining anders ab, da ein Großteil der Mannschaft auch den Sommer in Weiden verbringt. Die Spieler können gemeinsam trainieren und so wird sicher auch die Kameradschaft in der Mannschaft gestärkt, was sich auch positiv auswirken wird. Übrigens trainieren die Spieler der 1.Mannschaft gemeinsam mit den Junioren.

14.05.01: Entscheidung über die Ligenzugehörigkeit fällt definitiv erst Anfang bis Mitte Juni!

Wie wir heute aus der Vorstandschaft erfahren haben, wird die Ligeneinteilung definitiv erst Anfang bis Mitte Juni feststehen. So lange wird es dauern bis alle Vereine ihre Unterlagen vollständig nachgereicht haben. Nachdem der ERC Haßfurt für die Oberliga Süd gemeldet hat, wird er voraussichtlich auch in der Oberliga Süd antreten müssen. Für die Regionalliga Süd haben die Haßfurter keine Unterlagen eingereicht und so wird es wahrscheinlich noch viel schwerer einen Ligenwechsel vorzunehmen. Die Vorstandschaft wird auf jeden Fall abwarten und wird nach dem Motto "Möglich ist alles" aufmerksam die kommenden Dinge beobachten.

11.05.01: Christian Meiler und Maximilian Graupner spielen auch in der kommenden Saison bei den Blue Devils Weiden (Pressemitteilung von Josef Werner, 2.Vorsitzender der Blue Devils)

Nach den erfahrenen Spielern Jan Penk und Martti Hirvonen werden auch die beiden Nachwuchsleute „Smilie" Christian Meiler und U-19-National-Spieler Maxi Graupner in der kommenden Saison für die „Blue Devils" spielen.

Die tolle vergangene Saison sowie das Ziel nochmals so eine Super-Saison zu spielen hat dazu geführt, dass beide Angebote von anderen Vereinen abgelehnt haben. Die Fans werden sich freuen und die Verantwortlichen sind dabei, Zug um Zug, eine schlagkräftige Truppe für die nächste Saison aufzubauen.

Die bisher positiven Gespräche der Vorstandschaft mit den Sponsoren sollen die finanziellen Voraussetzung schaffen. (Pressemitteilung Josef Werner)

Der Kader bisher: Tor: Hirvonen,Meiler; Verteidigung: Penk,Graupner; Sturm: -


11.05.01: OTV-Sondersendung "Saisonrückblick - Die Blue Devils auf dem Weg zur Meisterschaft" als Kaufkassette

Verkaufsstellen sind der TTL-Markt in der D.-Martin-Luther-Straße und Vitalis Fitness in der Vohenstraußer-Straße.

Verkaufsbeginn ab Donnerstag 17. Mai 2001.

09.05.01: Attraktive Zusammensetzung des Jaroslav-Hauer-Vorbereitungs-
turniers 2001, sechs Teams wurden eingeladen. Vertragsverhandlungen laufen bei den Blue Devils. Ligenzusammensetzung wird wahrscheinlich am 15.Mai entschieden.

Für das Vorbereitungsturnier um den Jaroslav-Hauer-Gedächtnispokal wurden heuer sechs Mannschaften eingeladen. Außer den Blue Devils werden wie letztes Jahr die Selber Wölfe als Ausrichter, der ERSC Amberg und der ERC Haßfurt antreten. Außerdem werden heuer zum ersten Mal die Mighty Dogs Schweinfurt und als kleines "Schmankerl" der Zweitligavertreter EHC Straubing um den Pokal kämpfen.

In den heutigen Eishockey-NEWS konnte man lesen, daß die Verantwortlichen der Blue Devils laufend mit den Spielern, die in der vergangenen Saison schon in Weiden waren, verhandeln. Auch Milan Blaha hat ein Angebot erhalten, sagte 2.Vorsitzender Josef Lehner am vergangenen Freitag gegenüber den Eishockey-NEWS.

Ob die Blue Devils doch noch in die Oberliga Süd aufrücken können, müßte sich am 15.Mai entscheiden. Dann nämlich ist das Lizenzsierungsverfahren abgeschlossen und dann werden die Teilnehmer an den einzelnen Ligen feststehen. Auch über die Wechselabsichten der Blue Devils mit dem ERC Haßfurt müßte in den nächsten Tagen eine Entscheidung fallen.

09.05.01: Bayreuth verpflichtet Duisburgs Trainer Ricco Rossi, Regensburgs Petr Fical wechselt zu den Moskitos Essen

Duisburgs kanadischer Erfolgstrainer Ricco Rossi wechselt mit seinem Duisburger Spieler Reed nach Bayreuth und wird dort im kommenden Jahr sicher dafür sorgen, daß die Saison nicht so enttäuschend wie im letzten Jahr verläuft bei den Bayreuther Tigern.

Regensburgs Topscorer Petr Fical verläßt den EVR in Richtung Moskitos Essen in die DEL. Das wurde heute bekannt. Außerdem haben die Essener Sebastian Buchwieser verpflichtet, der in der vergangenen Saison noch bei den Augsburger Pro Juniors als Förderlizenzspieler zum Einsatz kam. Buchwieser stammt aus der Nachwuchsarbeit des SC Riessersee.

06.05.01: Ulm und Stuttgart in die Regionalliga Süd?  Mehr darüber im folgenden Bericht von hockeyweb.de über die beim DEB eingegangenen Lizenzunterlagen

Nach dem Stichtag und den eingegangenen Lizenzunterlagen bei der DEB-Ligenleitung gibt es zur Zeit folgende Meldungen: 2. Bundesliga: 11 Clubs (ohne EC Wilhelmshaven). Oberliga Nord: 10 Vereine (ohne EC Bad Nauheim als Nachrücker in die 2. Bundesliga, mögliche Nachrücker für die Oberliga Nord sind der Grefrather EV, Rostocker EC und EC Euregio Nordhorn). Oberliga Süd: 12 Vereine. Regionalliga Süd: 10 Vereine. Ein großes Fragezeichen steht derzeit hinter EA Kempten. Nicht mehr gemeldet haben die Jungadler Mannheim. Man will sich dort auf die DNL und andere Jugendmannschaften konzentrieren, so die offizielle Erklärung der Mannheimer. Als Nachrücker gelten im Prinzip der EC Ulm/Neu-Ulm, der nach einem Jahr Pause nach Mitgliedschaft in der Oberliga in der klassentieferen Regionalliga ein Startrecht besitzen würde (noch nicht endgültig entschieden) sowie Augsburg und Stuttgart, wenn die Ligenzugehörigkeit mit Ulm oder Kempten nicht realisiert werden könnte. Bis zum nächsten Freitag haben alle Vereine Zeit, noch fehlende Unterlagen zur Ergänzung einzureichen.

02.05.01: Mannheimer Jungadler pausieren mit ihrem Projekt für ein Jahr und spielen fortan nicht mehr in der Regionalliga Süd. Haßfurt Unicor Sharks wollen mit einem Nachrücker aus der Regionalliga Süd die Liga tauschen, falls der DEB dagegen nichts einzuwenden hat.

Die Jungadler Mannheim spielen in der kommenden Saison nicht mehr in der Regionalliga Süd. Das Projekt Jungadler in der Regionalliga wird für ein Jahr auf Eis gelegt. Man will sich in Mannheim nun eher den Jugendspielern widmen. Eventuell wird eine Mannschaft der Jugadler in der Schweiz am Spielbetrieb teilnehmen. Spekuliert wird in Mannheim noch darüber, ob die 1b-Mannschaft des Mannheimer ERC verstärkt mit Jungadler Spielern in der Regionalliga spielen wird. Hauptgrund für diesen Rückzug ist das sehr geringe Zuschauerinteresse und die teuere Finanzierung. Erster Nachrücker wären die sportlich abgestiegenen Augsburger, die ihrerseits jedoch auch ihre Mannschaft aufgelöst haben. Somit könnte der EC Stuttgart davon profitieren und in die Regionalliga nachrücken.

Der ERC Haßfurt will unbedingt mit einem willigen Nachrücker aus der Regionalliga Süd die Plätze tauschen. Das heißt nun stehen die Chancen für die Blue Devils doch noch in die Oberliga zu rutschen wieder sehr gut. Abgesegnet müßte dieser Tausch jedoch erst noch durch den DEB. Es heißt also weiter abwarten.


02.05.01: Bericht von einem Wochenende bei der Eishockey-WM in Köln
hier.

01.05.01: Marc Huber wechselt nun definitiv zum österreichischen Erstligisten HC Tiroler Wasserkraft Innsbruck. Das Konzept des Trainers der Innsbrucker Berek hat ihn überzeugt  beim letztjährigen Play-Off-Halbfinalisten Innsbruck einen Vertrag zu unterschreiben. Abschied aus Weiden fällt trotzdem schwer!

Nun ist es auch offiziell. Mit
Marc Huber wechselt einer der talentiertesten und besten TLZ-Spieler nach Innsbruck in die österreichische Bundesliga und bekommt dort seinen ersten Profi-Vertrag. Ausschlaggebend für den Wechsel waren hauptsächlich die sportlichen Gründe. Der tschechische Trainer Miroslav Berek ist in Österreich bekannt dafür gerade junge Eishockeycracks vorbildlich zu trainieren. Folgend eine Passage aus einem Interview mit dem Innsbrucker Trainer Berek:

Frage:
Heuer sind vor allem die jungen Spieler zum Zug gekommen. Wie haben sie die Entwicklung dieser Spieler verfolgt?

Antwort Berek:
In meiner Trainerlaufbahn habe ich immer sehr gerne mit jungen Leuten gearbeitet, überall wo ich war haben es einige Spieler nach oben geschafft aber was sich hier in Innsbruck abgespielt hat war wirklich einmalig. Acht bis zehn junge Spieler waren vom Anfang an dabei, später sind zwei weitere Spieler zu uns gestossen. Wie sich diese Spieler vom Anfang an im Laufe der Saison gesteigert haben - sie haben Herz und Willen gezeigt, aber auch das Training war sehr hart ich habe besonders auf die taktische Disziplin im Training geachtet welche dann auch in die Spiele mitgenommen wurde.

Diese jungen Spieler haben mit der Zeit immer mehr Verantwortung übernommen wenn man bedenkt, dass am Beginn dieser Saison mehr oder weniger die ganze Verantwortung den erfahrenen Spielern zugeschrieben wurde welche ebenfalls eine gute Leistung geboten haben. Wir haben hier Erfolg gehabt aber wir müssen auch darauf achten dass die Mannschaft erweitert wird, nicht zuletzt wegen des Konkurrenzkampfes, ich will in der nächsten Saison vier Linien zum Einsatz bringen.

Marc Huber selbst will, wie er uns gegenüber verraten hat, im Sommer extrem hart trainieren, um im kommenden Jahr seine Chance zu nutzen. Übrigens ist der Junioren-Nationalmannschaftstrainer der Österreicher auch bei den Innsbruckern unter Vertrag und wenn die Leistung im kommenden Jahr stimmt, dann könnte er sich auch für internationale Aufgaben empfehlen. Das Zeug dazu hat Marc Huber. Wenn man nur einmal an seine Spiele in der vergangenen Saison für die 1.Mannschaft in der Regionalliga denkt, als er mit vollem Einsatz zu Werke ging und im 2.Block für ordentlich Power sorgte.

Natürlich mischte sich zur Freude bei dem 20jährigen, der in München aufwuchs, auch etwas Wehmut. Immerhin verbrachte Huber nun schon sein zweites Jahr im Weidener TLZ und hat sich in Weiden eingelebt. Hier hat er viele Freunde kennengelernt, die ihm auch sehr wichtig sind. Er wird die Zeit in Weiden immer in guter Erinnerung behalten und hätte sich auch eine Saison in der ersten Mannschaft der Blue Devils gut vorstellen können. Fakt ist jedoch auch, daß er in Innsbruck sicher mit Eishockey seinen Lebensunterhalt bestreiten kann, was in Weiden nicht unbedingt möglich gewesen wäre.

Vergleichbar ist die Situation in etwa mit Björn Bombis, der nach der vergangenen Saison nach Karlsbad, bzw. Pilsen wechselte und sich dort zum Leistungsträger in der U20-Nationalmannschaft entwickelt hat und beste Chancen besitzt in der kommenden Saison in der DEL unterzukommen.

Marc Huber kann ich nur im Namen aller Fans alles Gute wünschen und vielleicht kommt er mal als kompletter Spieler irgendwann nach Weiden zurück!


26.04.01: Martti Hirvonen wird auch in der kommenden Saison im Tor der Blue Devils Weiden stehen. Er gab heute den Verantwortlichen der Blue Devils seine Zusage für eine weitere Saison.

Martti Hirvonen, der in der vergangenen Saison vom Fachblatt Eishockey-NEWS zum besten Torhüter der Regionalliga Süd gewählt wurde, wird auch in der kommenden Saison im Tor der Blue Devils stehen. Die Fans dürfen sich also eine weitere Saison auf die spektakulären Paraden des 25jährigen Deutsch-Finnen freuen. Weiden ist somit der erste Verein, bei dem Hirvonen länger als eine Saison spielt. Hirvonen hatte einige Angebote aus allen Ligen und bleibt nun dennoch in Weiden, da es ihm in Weiden sehr gut gefällt.

Damit bleibt neben Jan Penk schon der zweite Meistergarant in Weiden und Trainer Mirolav Klapac ist auf dem besten Wege auch in der kommenden Saison eine schlagkräftige Truppe zusammenzubekommen.



19.04.01: Offener Brief von Josef Lehner, dem 3.Vorsitzenden! Penk und Klapac bleiben sicher in Weiden, die Verhandlungen mit Hirvonen und Plate sind auch für die Regionalliga recht weit vorangeschritten, am Wochenende findet "Rumble on Ice" für die Jugendmannschaft statt! In welcher Liga die Blue Devils starten steht erst Mitte Mai entgültig fest!

Folgend die E-Mail von Herrn Werner im Wortlaut:

Es tut sich was beim EV Weiden

Eines der größten Jugendturniere Deutschlands läuft in diesen Wochen in Weiden (mehr)

Haben die Kleinschüler, Knaben und Schüler ihr Turnier bereits hinter sich, beginnt die Jugend am Samstag, den 21. April bereits um 7.30 Uhr mit dem Spiel EV Weiden – Deggendorfer EC. Gespielt wird den ganzen Samstag und Sonntag. Die Jugend würde sich über Zuschauer freuen. Den Spielplan findet ihr hier
Klangvolle Namen z.B. Düsseldorfer EG, Riga, Sokolov, Jerenice, Marienbad, Frankfurter Löwen, St. Moritz, Parkanon Kiekko aus Finnland, Chicago Selects aus USA usw. haben für ausgezeichneten Eishockey-Sport, aber auch für ein internationales Flair auf den Rängen gesorgt.

Außerhalb dieser Jugendturniere gibt es nur zwei Themen:

- Wer von den Spielern hat für die nächste Saison zugesagt.

- In welcher Liga wird gespielt.´

Auch die Verantwortlichen des Vereins stellen sich diese Fragen. Jürgen Lehner hat mit den Spielern gesprochen und den Eindruck gewonnen, dass fast alle gerne die nächste Saison in Weiden spielen würden.

Teilweise gibt es schon Übereinstimmung, aber bis auf Klapac und Penk noch keine festen Zusagen. Besonders mit Martti Hirvonen und Carsten Plate sind die Gespräche schon sehr weit, auch für die Regionalliga.

Der Punkt zwei hat sich eigentlich in Füssen mit der Niederlage im 5. Spiel entschieden. Darüber sind sich alle im klaren. Aber die Gerüchteküche ermöglicht immer neue Spekulationen:

Was ist , wenn Haßfurt und Wilhelmshaven zurückziehen?

Nach Rücksprache mit dem DEB hat keiner der beiden Vereine Verbindung mit dem DEB wegen Rückzugs aufgenommen. Der DEB erklärte dem EV Weiden, dass sowieso erst nach der Wirtschaftlichkeitsprüfung aller Vereine genau festgestellt werden wird, wie sich die Ligen zusammensetzen.

Das wird nach dem 15. Mai sein.

Für den EV Weiden heißt das, Planung für die Regionalliga Süd.

Dabei aber nicht aus den Augen verlieren, was sich in den oberen Klassen tut.

Gerüstet muß man für alles sein.

Josef Werner

2. Vorsitzender


16.04.01: Die Regensburger Eisbären steigen durch einen 4:2 Sieg in der ausverkauften Donauarena in die 2.Bundesliga auf. Damit steigen die Chancen der Blue Devils auf einen Aufstieg in die Oberliga Süd gewaltig!

Der EV Regensburg gewinnt heute abend das entscheidende 5.Playoff-Spiel gegen den EV Duisburg mit 4:2. Damit steigen die Eisbären in die 2.Bundesliga auf. Das heißt wenn nun die Bad Nauheimer Teufel auf ein Nachrücken für den EC Wilhelmshaven verzichten würden, und danach sieht es aus, dann wäre der nächste Kandidat die Erding Jets. Wenn Erding dann in die 2.Bundesliga nachrücken würde, dann wäre der EV Weiden wieder für die Oberliga Süd qualifiziert. Sicher wird es da in den nächsten Tagen noch einiges zu berichten geben. Grundlage für einen möglichen Aufstieg der Blue Devils war aber eben dieser Sieg des EV Regensburg! hier kommt ihr zu einer topaktuellen Ligenübersicht!

16.04.01: Die Schüler verlieren heute mittag ihr Endspiel des Rumble on Ice Turnieres mit 2:5 gegen den Nachwuchs des tschechischen Extraligisten HC Ytong Brünn.
Heute mittag haben die Schüler des EV Weiden gegen HC Ytong Brünn ihr Endspiel mit 2:5 verloren und belegten somit einen ausgezeichneten 2.Rang bei diesem internationalen und sehr gut besetzten Turnier. Im Endspiel gingen die Schüler, die durchaus mit dem Nachwuchs des tschechischen Extraligisten mithalten konnten, relativ schnell mit 1:0 durch Schönberger in Führung. Der Ausgleich für Brünn fiel im 2.Drittel in Überzahl. Eine kleine Vorentscheidung fiel dann kurz vor Ende des 2.Drittels, als Brünn mit 2:1 in Führung ging. Denn im 3.Drittel waren kaum 10 Sekunden gespielt, da erhöhten die Tschechen auf 3:1. Feiler gelang dann 5 Minuten vor Spielende noch der 2:3 Anschlußtreffer. Die Tschechen spielten die letzten Minuten jedoch soverän herunter und ihnen gelangen noch zwei weitere Treffer kurz vor Schluß bei eigener Ünberzahl zum Endstand 5:2.

Dritter des Turniers wurde überraschend die Vertretung aus Puchov/Tschechische Republik, die im Spiel um Rang 3 den DEL-Nachwuchs der Düsseldorfer EG mit 3:2 bezwang. Auf den weiteren Plätzen fanden sich u.a. die Teams aus Chigaco (USA), Bietigheim-Bissingen, und Deggendorf.

Am kommenden Wochenende (Sa. und So.) spielt die Jugend u.a. gegen St.Moritz/Schweiz, die österreichische Jugend-Nationalmannschaft und weitere Teams.

15.04.01: Beim hochkarätig besetzten Rumble On Ice Turnier der Schüler haben die Schüler des EV Weiden das morgen um 12.00 Uhr stattfindende Finale erreicht!
Beim Rumble on Ice Turnier der Schüler haben sich die Schüler des EV Weiden soverän in das Endspiel gespielt. Die Platzierungsspiele steigen morgen Ostermontag ab 08.00 Uhr im Weidener Eisstadion. Das Endspiel bestreiten die Weidener morgen um 12.00 Uhr gegen den Sieger des Spieles Düsseldorfer EG gegen HC Ytong Brno (Brünn)/CZ. U.a. waren bei dem Turnier sogar Mannschaften aus Chigaco/USA und Finnland am Start.

15.04.01: Der ESV Bayreuth rüstet gewaltig auf. Nach Dale Crombeen vom ERC Selb holen die Oberfranken mit dem Haßfurter Henri Marcoux einen weiteren Hochkaräter nach Bayreuth!

14.04.01: Wolfsburg steigt durch ein 3:0 in Crimmitschau in die 2. Bundesliga auf, Crimmtschau bleibt in der Oberliga Süd, Regensburg - Duisburg geht am Ostermontag in die 5. Runde. Die Eisbären gewinnen in Duisburg mit 3:2.

Falls Regensburg am Ostermontag in der heimischen Donauarena aufsteigen würde, dann wären die Blue Devils sportlich so gut wie in der Oberliga Süd. mehr in der Ligenübersicht

13.04.01: Der EV Duisburg entführt gewinnt mit einer unglaublichen Defensivleistung in der ausverkauften Donauarena mit 1:0, Crimmitschau geht mit 3:6 in Wolfsburg unter. Es sieht schlecht aus für die Südvertreter den Aufstieg in die 2.Bundesliga zu schaffen.

Heute abend gewannen die Duisburger Füchse etwas überraschend, aber total verdient gegen einen in der Offensive zu komliziert spielenden EV Regensburg mit 1:0. Der EV Regensburg wirkte das ganze Spiel über in der ausverkauften Donauarena überlegen, konnte sich jedoch nur sehr wenige hundertprozentige Chancen herausspielen. Die Duisburger, die nach 13 Minuten in Überzahl durch Milan Kubis in Führung gingen versuchten durch clevere Aktionen diesen Vorsprung über die Zeit zu retten und es gelang ihnen auch durch eine strikte Defensivtaktik, denen die Regensburger nicht viel entgegenzusetzen hatten. Der Jubel bei den etwa 350 mitgereisten Duisburger Fans war natürlich riesig, während die Regensburger Fans doch enttäuscht den Heimweg antraten.

Auch der ETC Crimmitschau verlor erneut beim EHC Wolfsburg mit 3:6. Damit sind die beiden Nordvertreter mit 2:1 in den Playoff Serien in Führung gegangen. Weiter gehts am Samstag.

12.04.01: Der EC Wilhelmshaven hat sein Team aus der 2.Bundesliga zurückgezogen, daraus entstanden neue Spekulationen über die Liegenzusammensetzungen

Der EC Wilhelmshaven hat sein Team gestern abend aus der 2.Bundesliga zurückgezogen. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Vorstandschaft hervor. Gründe waren unter anderem ein gewisser Zuschauerrückgang und die hohen Fahrkosten zu den Südvereinen der 2.Bundesliga. Außerdem will man dem Nachwuchs ein Chance geben, der in Wilhelmshaven auch recht stark ist. Ob man nun in der Oberliga Nord oder gar in der Regionalliga Nord/Ost antreten wird ist momentan noch unklar. Wahrscheinlich ist aber eher eine Teilnahme an der Oberliga Nord.

Daraus könnte sich folgende Konstellationen ergeben, die in einer Newsgroup schon so zu lesen war. Die unwahrscheinlichere Variante wäre, daß Wilhelmshaven wirklich in die Regionalliga geht. Dann würde Bad Nauheim in die 2.Bundesliga nachrutschen und für Bad Nauheim würde Grefrath von der Regionalliga Nord/Ost in die Oberliga Nord nachziehen. Den Platz von Grefrath in der Regionalliga Nord/Ost würde dann Wilhelmshavem einnehmen.

Die zweite etwas wahrscheinlichere Variante: Die Erding Jets rücken in die 2. Bundesliga auf, was auch realistisch erscheint, denn die Jets wollen mit den München Barons eine Kooperation eingehen, etwa in der Art der Farmteams in Nordamerika. Dann würden die Blue Devils Weiden in die Oberliga Süd nachrücken, falls dies finanziell möglich ist und für die Weidener bliebe dann der Augsburger EV in der Regionalliga Süd, für Augsburg würde Vilshofen in die Bayernliga nachrücken.

Natürlich hängt auch noch der Ausgang der beiden Play-Off-Aufstiegs-Endspiele an dieser Überlegung. Aber definitiv wären Erding und Bad Nauheim die ersten Nachrücker in eine 2. Bundesliga. Es heißt also weiterhin abwarten!


10.04.01: In den Aufstiegsspielen zur 2.Bundesliga ist wieder alles offen, Crimmitschau und Regensburg verlieren beide ihre 2.Partien!
Der ETC Crimmitschau verlor zuhause in einem proppenvollen Sahnpark gegen den Nordmeister EHC Wolfsburg mit 1:3 in einem sehr spannenden Spiel. Im 1.Drittel gingen die Wolfsburger, die mit den beiden Ex-Weidenern Gaus und Gschwill antraten, in der 17. Minute mit 1:0 durch Verteidiger Josef Staltmayr in Führung. Der Ausgleich gelang den Sachsen durch Pavel Weiß postwendend in der 19. Minute. Das 2.Drittel verlief weiterhin spannend, jedoch torlos. Im 3. Drittel war es Rückkehrer Jan Zurek, der die Wolfsburger in der 43.Minute mit 2:1 in Führung brachte. Der Tscheche fehlte bei der 0:5 Niederlage am vergangenen Sonntag noch wegen einer Sperre. Mit Glück und Geschick verteidigten die Niedersachsen dann ihren Vorsprung bis zum Spielende. Sekunden vor Schluß besorgte Arpad Györi mit einem Schuß ins leere Crimmitschauer Tor den 3:1 Endstand. Damit ist hier wieder alles offen.

Genauso wie im anderen Endspiel. Der EV Regensburg verlor nämlich ebenfalls sein zweites Spiel beim EV Duisburg mit 1:2 nach Penaltyschießen. Auch diese Party entwickelte sich zu einem Eishockeykrimi. Andreas Naumann brachte die Oberpfälzer nach 10 Minuten mit 1:0 in Führung. In der Folgezeit kontrollierte der EVR das Spiel und es sah lange Zeit nicht danach aus, als ob die Duisburger das Blatt nocheinmal wenden könnten. Doch unter dem Jubel der zahlreichen Duisburger Fans gelang Thomas Popiesch in der 53. Minute dann doch noch der Ausgleich. Nun ging es etwas ausgeglichener zu, doch keinem der beiden Teams gelang in der normalen Spielzeit und der zehnminütigen Verlängerung ein weiterer Treffer. So mußte das Penaltyschießen entscheiden. Die ersten drei Schützen trafen für beide Teams nicht. Der vierte Regensburger Schütze Ronny Martin traf den Puck bei seinem Penalty nicht, diese Tatsache baute den nächsten Duisburger Schützen Todd Marcellus so auf, daß er den Puck mit einem trockenen Handgelenkschuß einschießen konnte. Nun lag der ganze Druck auf dem Regensburger Eichenmann, der vergab. Den von den Fans frenetisch umjubelten entscheidenden Penalty verwandelte John Johnson eiskalt. Auch hier steht es also nach Spielen 1:1.

Die nächsten Partien finden am kommenden Gründonnerstag statt. Um 20.00 Uhr empfängt der EHC Wolfsburg den ETC Crimmitschau und in der Regensburger Donauarena kommt es zum 3. Aufeinandertreffen zwischen Regensburg und Duisburg. Spielbeginn ist übrigens 20.15 Uhr. Das Spiel beginnt 15 Minuten später, als gewohnt, da der SSV Jahn Regensburg nachmittags noch ein wichtiges Fußballspiel gegen den Abstieg spielt!

08.04.01: Crimmitschau und Regensburg gewinnen ihre ersten Aufstiegsendspiele, damit sind die Chancen für die Blue Devils sportlich den Aufstieg doch noch zu schaffen etwas gestiegen!

Der Oberligameister Regensburg tat sich mit dem Zweiten der Oberliga Nord EV Duisburg lange Zeit sehr schwer und lag nach 2 Dritteln noch mit 0:1 im Rückstand. John Johnson hatte den EVD überraschend nach 37 Minuten in Führung geschossen. Im letzten Drittel drehte der EVR dann aber noch einmal gewaltig auf und schaffte durch einen Treffer von Karel Beran in der 44. Minute den Ausgleich. In der 52.Minute war es dann Andreas Naumann vorbehalten die wichtige 2:1 Führung zu erzielen. Die Vorentscheidung fiel dann in der 58.Minute durch Petr Fical, Jan Schinköthe ließ in der 60.Minute ins leere Tor der Duisburger noch das 4:1 folgen.

Der ETC Crimmitschau sorgte heute abend für eine riesen Überraschung. Die Sachsen besiegten auch in dieser Höhe verdient den EHC Wolfsburg auswärts mit sage und schreibe 5:0. Wolfsburg war in der regulätren Saison so etwas wie die "Übermannschaft" der Oberliga Nord und hatte gegen den Süd-Zweiten nicht viel zu bestellen. Vor knapp 900 Zuschauern, darunter viele die den ETC untersützten, gingen die Sachsen in der 12.Minute durch Andreas Henkel in Führung. Die Wolfsburger, die auf ihren etatmäßigen Torwart Marek Mastic verzichten mußten (für ihn stand Bernd Zimmer im Tor) taten sich sehr schwer und fanden in Jonas Eriksson, dem Crimmitschauer Goalie, der kommende Saison nach Düsseldorf wechseln wird ihren Meister. Die Sachsen hingegen entschieden das Spiel zu Beginn des 2.Drittels für sich, als Sekera in der 21. und nocheinmal Henkel in der 24.Minute auf 3:0 erhöhten. In der 35.Minute erzielte Henkel mit seinem dritten Treffer gar das 4:0. In der 60.Minute fiel dann noch der Endstand 5:0.

Am kommenden Dienstag findet das 2.Spiel der Serie statt und am Gründonnerstag das Dritte. Falls nötig fänden das 4. am Karsamstag und das 5. am Ostermontag statt. Vielleicht klappts ja und durch Siege von Crimmitschau und Regensburg qualifizieren wir uns für die Oberliga Süd!

08.04.01: Gestern abend haben etwa 400 Fans die Saison ausklingen lassen. In der Mehrzweckhalle fand die Meisterparty statt. Jürgen Lehner ist über die Regelung mit 6 Ausländern zu spielen nicht glücklich!

Gestern abend fand die Meisterparty der Blue Devils Weiden statt. Die Spieler organisierten eigenverantwortlich in der Mehrzweckhalle eine Party und etwa 400 Fans nahmen dieses schöne Angebot an und ließen die Saison feucht-fröhlich ausklingen. Für die musikalische Umrahmung sorgten DJ Vidoo und die Live-Band "One Hot Minute", die ihren Teil zu einer recht gelungenen Party beitrugen. Schön anzusehen war auch eine Showeinlage einer Tanzgruppe der Narhalla Weiden.

Höhepunkt der Party war dann die Versteigerung der "Play-Off-Trikots" der Blue Devils, die orangen Trikots, die speziell für die Play-Offs angefertigt wurden, gingen dann auch weg wie "warme Semmeln". Für mich etwas überraschend die Höhe der Summen, für die die Trikots den Besitzer wechselten. Im "Normalfall" gingen die Trikots für knapp unter 300 DM über den Tisch, bei manchen Spielern wurde der Preis, wie z.B. bei Stephan Hagn oder Peter Gruhle wurden gar Summen knapp unter 500 DM investiert. Ich denke das zeigt erneut, wie toll die Saison bei den Fans angekommen ist.

Am Rande der Party erzählte Jürgen Lehner, der sich tagsüber noch auf der DEB-Ligenversammlung befand, daß er nicht  glücklich mit der Regelung mit 6 Ausländern in allen DEB-Ligen ist. Da die Weidener einen Großteil ihrer arrivierten deutschen Spieler weiterverpflichten wollten und auch den einen oder anderen TLZ-Spieler eine Chance geben wollen ist es, falls die Blue Devils in der Regionalliga antreten, etwas schwierig mit der neuen "Ausländerquote" zu planen. Da die Kosten für die zwei weiteren Ausländer eigentlich dann zusätzlich anfallen würden. Deshalb ist es momentan schon auch fraglich, ob die Blue Devils die Quote von Anfang an ausschöpfen.

Etwas positiver würde es aussehen, wenn die Blue Devils in der Oberliga antreten würden, denn dort könnten dann die drei Spieler, die dann dort zusätzlich benötigt würden, aus dem Ausland geholt werden. Die Kontingentspieler sind im allgemeinen im Vergleich zu einem gleichstarken Deutschen kostengünstiger zu haben.

Probleme wird es durch die Regelung jedoch auf jeden Fall für die jungen deutschen Spieler geben. Vorteile könnte es aber z.B. für Jiri Hlinka haben, der vielleicht, falls nur zwei bis drei Ausländer erlaubt gewesen wären, es etwas schwer gehabt hätte in Weiden weiterzuspielen. Nun sieht es wenigsten für eine Weiterverpflichtung von Jiri Hlinka positiver aus.

Übrigens ist der Modus nicht geändert worden. Er wird genauso wie heuer durchgezogen und man kann nur über einen Sieg in der Play-Off-Serie, genauso wie heuer, aufsteigen. Die ersten Spiele finden wieder bei den Oberligaclubs statt.

07.04.01: Infos von der DEB-Ligenversammlung:
Sechs Ausländer in allen Ligen - ESBG und Kooperationsvertrag mit dem DEB vorgesellt

Auf der Ligenvollversammlung in Bad Nauheim wurden die Weichen für die Zukunft des deutschen Eishockeys im DEB-Bereich gestellt. Neben der Vorstellung der Eishockeyspielbetriebsgesellschaft (ESBG) ging es gerade auch um die Anzahl der transferkartenpflichtigen Spieler in der neuen Saison. Letztendlich einigten sich die Vereine aber auf eine freiwillige Selbstbeschränkung von sechs Kontingentspielern in allen DEB-Ligen. Dabei wurde zunächst über eine Staffelung diskutiert. Angedacht waren sechs Kontingentspieler in der 2. Bundesliga, vier in den Oberligen und zwei in der Regionalliga. Doch aufgrund der möglichen Verzahnung der Ligen in Relegationsspielen verständigten sich die Vereine in einer Abstimmung, die einstimmig ausfallen musste, darauf, alle Ligen gleich zu behandeln. Immerhin funktioniert die freiwillige Selbstbeschränkung seit Jahren im DEB-Bereich. Außerdem wurde noch einmal der ESBG-Vertrag sowie der Kooperationsvertrag zwischen der ESBG und dem DEB als Dachverband vorgestellt. Der Kooperationsvertrag lehnt sich an den Vertrag mit der DEL an. Die Beitragsregelung wurde dabei noch diskutiert. Bislang war es so, dass 70 Prozent der Beiträge von den Vereinen der 2. Bundesliga, 20 Prozent von den Oberligisten und zehn Prozent von den Regionalligisten getragen wurde. Dieser Schlüssel soll auch in Zukunft als Orientierungsgröße gelten. Des weiteren wurde über die zukünftig gültige Rechtsordnung diskutiert. Jeder Gesellschafter der ESBG muss einen ortsansässigen Stammverein nachweisen, der mindestens vier Nachwuchsmannschaften betreibt. Ob die Vereine als eingetragener Verein oder als GmbH der ESBG beitreten, bleibt den Vereinen überlassen. Außerdem soll es einen Bußkatalog geben, der beispielsweise die Behandlung von Matchstrafen abkürzt. Allerdings sollen die Gerichtsbarkeiten erhalten bleiben, für den Fall, dass ein Verein gegen eine so verhängte Strafe Einspruch erhebt. Die Kader sollen künftig mindestens eine 18er Stärke aufweisen und alle Trainer der 2. Bundesliga eine A-Lizenz, in den unteren Ligen mindestens eine B-Lizenz besitzen. Aufgrund von Gesetzesänderungen innerhalb der Europäischen Union besteht die Möglichkeit, dass künftig wieder Ablösesummen, oder besser ausgedrückt Ausbildungsentschädigungen, verlangt werden können. Ein Modell sieht dabei vor, dass für eine mindestens achtjährige Ausbildung ein abnehmender Regionalligist 3000 DM, ein Oberligist 5000 DM, ein Zweitligist 8000 DM und ein DEL-Team 12000 DM Entschädigung zahlen muss. Bis April haben die Vereine nun Zeit das Vertragswerk zu prüfen. Sollte dann eine erneute Ligenvollversammlung notwendig sein, wird diese im Mai stattfinden, ansonsten können die Verträge im Juni verabschiedet werden. Das Lizensierungsverfahren übernehmen in diesem Jahr noch einmal die Ligenausschüsse, deren Empfehlungen von der ESBG übernommen werden sollen. Die Lizenzunterlagen müssen bis zum 30. April eingereicht sein. Im Zuge der Versammlung appellierte Dr. Wilfried Jelinek vom Ligenausschuss Nord dafür, das künftig wieder eine Regionalliga Nord als "lebensnotwendiger" Unterbau für die Oberliga Nord gegründet wird. Außerdem konnte Rainer Gossmann bekannt geben, dass alle Steuerfragen zwischen der Düsseldorfer EG und dem Finanamt am Freitag endgültig geregelt worden sind. Nicht gesprochen wurde über eine oft spekulierte Teilung der 2. Bundesliga. "Auch in der neuen Saison wird die 2. Bundesliga eingleisig spielen", erklärte Dieter Flügel, der Vorsitzende des Ligenausschusses Süd.


05.04.01: Jan Penk wird auch im kommenden Jahr für die Blue Devils auflaufen. Auch Miroslav Klapac wird wohl Trainer in Weiden bleiben. Sponsoren stehen einem sportlichen Aufstieg in die Oberliga Süd grundsätzlich positiv gegenüber!

Am Rande des heutigen Treffens der Vorstandschaft der Blue Devils mit den Sponsoren des Vereines gab die Vorstandschaft bekannt, daß Jan Penk auch im kommenden Jahr wieder das Trikot der Blue Devils überstreifen wird. Damit konnte eine wichtige Stütze des Teams für nächstes Jahr an den Verein gebunden werden. Penk bestach durch unglaublichen Kampfgeist und wurde von den Fans in den vergangenen zwei Jahren jeweils zum Spieler des Jahres gewählt.

Auch Trainer Miroslav Klapac wird wohl weiter die Verantwortung hinter der Bande haben, hier zeichnet sich auch eine Einigung zwischen den Vorstand und dem Trainer ab. Um diese beiden festen Größen Penk und Klapac will man versuchen ein Team zu bauen, daß in der kommenden Saison ähnlich erfolgreich wie heuer spielen wird. Ob in der Oberliga oder in der Regionalliga, darüber muß man nach Beendigung der Saison sprechen, wenn die Play-Offs aller Ligen abgeschlossen sind.

Bei dem Treffen selbst informierte die Vorstandschaft die Sponsoren über den Verlauf der letzten Saison und diskutierte mit den versammelten Sponsoren über die Zukunft des EV Weiden in der kommenden Saison. Dabei ging es hauptsächlich um das auch in Fankreisen vieldiskutierte Thema Oberliga oder Regionalliga.

Um einen möglichen sportlichen Aufstieg des Blue Devils finanzieren zu können (der wäre geschafft wenn Crimmitschau und Regensburg in die 2.Bundesliga aufsteigen würden), müßten etwa 200000 - 250000 DM zusätzlich aufgebracht werden, etwa 70 % davon müßten die Sponsoren tragen, 30 % könnten durch den höheren Zuschauerzuspruch gedeckt werden.

Nach einer Diskussion, bei der auch einzelne kritische Stimmen laut wurden, was bei so einer zusätzlichen Summe nur legitim und verständlich ist, kam man aber auf eine recht positiven Konsens, der lautete: Zuerst sportlich aufsteigen und dann wird man nochmals in intensiven Gesprächen versuchen den Aufstieg finanziell zu ermöglichen. Der höhere finanzielle Aufwand kommt deshalb zustande, weil die Blue Devils für die Oberliga noch drei erfahrene Spieler brauchen würden (zwei Verteidiger, ein Stürmer) um in der Oberliga konkurrenzfähig zu sein, sagte Jürgen Lehner. Er betonte aber auch, daß man einen Großteil der Mannschaft auch im kommenden Jahr weiterverpflichten könnte. Nur Milan Blaha sei momentan eine Art "Wackelkandidat", da er gerne höherklassig spielen würde, aber auch bei ihm ist momentan definitiv noch nicht entschieden.

Ich denke das sind schon einmal gute Nachrichten und man kann den Sponsoren nur danken, soviel Engagement in den Verein einzubringen!


03.04.01: Sponsoren setzen sich am kommenden Donnerstag zusammen und planen die Zukunft des Vereines, Hirvonen und Blaha verhandeln angeblich mit dem EC Wilhelmshaven. Dies geht aus einem Bericht aus den Oberpfälzer Nachrichten von heute hervor.

Heute konnte man in den Oberpfälzer Nachrichten lesen, daß sich am Donnerstag die Sponsoren des EV Weiden mit der Vorstandschaft zusammensetzen und die Zukunft des Vereines besprechen wollen. Josef Werner, 2. Vorsitzender gab gegenüber den ON zu erkennen, daß es dagegenstimmen wird, als Nachrücker in die Oberliga aufzusteigen. Aufgrund der Tatsache, daß der Verein nicht schuldenfrei sei, würde er ein weiteres Jahr Regionalliga bevorzugen. Er sei sich dabei mit einigen Fans einig, die diesbezüglich schon ihre Meinungen im Internetforum geäußert hätten, bzw. habe er auf der Jahreshaupt- versammlung des Fanclubs Penalty in Gesprächen gemerkt, daß seine Meinung teilweise geteilt werde.

Wichtig in der kommenden Saison sei es, so Werner weiter, daß die Mannschaft und der Trainer zusammengehalten werden. Man habe den Spielern angedeutet, daß die Vorstandschaft weiter an ihnen interessiert ist. Er fände es aber auch verständlich, daß Spieler wie Milan Blaha nach höheren Aufgaben streben würden.

Milan Blaha und Martti Hirvonen hätten angeblich Verhandlungen mit dem EC Wilhelmshaven aufgenommen. Der Pressesprecher der Jadehaie Jörg Schwarz bestätigte auf Nachfrage der ON-Redaktion, daß sowohl Blaha, als auch Hirvonen auf einer Liste mit hunderten Bewerbern stehen würden. Das die beiden gut sind ist auch den Wilhelmshavenern nicht verborgen geblieben und die beiden seien durchaus im Bereich des Möglichen. Aber noch ist niemand zum Probetraining erschienen.

03.04.01: Zuschauerschnitt dieser Saison 1237 Zuschauer pro Spiel, wieder etwas mehr Fans im Weidener Eisstadion!

In der abgelaufenen Saison besuchten 29683 Zuschauer die 24 Heimspiele der Blue Devils. Dies ergibt einen Schnitt von 1237 Zuschauern pro Spiel. Ein Anstieg gegenüber der vergangenen Saison und das, obwohl es mit dem Heimspielen gegen Amberg nur 2 Derbies gab.

Die meisten Fans hatte dann auch das zweite Derby gegen Amberg mit 2512 Zuschauern, gefolgt von den 2224 Zuschauern im 2.Play-Off-Heimspiel gegen Füssen. Bemerkenswert auch die 1710 Zuschauer gegen Ravensburg und die 1455 Zuschauer gegen Schweinfurt an einem Dienstag abend. Die wenigsten Fans zog der ESC Dorfen mit 902 Zuschauern an. Die allerwenigsten Fans fanden sich zu Beginn der Saison beim ersten Spiel gegen Schweinfurt ein (776).

30.03.01: Die Blue Devils haben noch einmal eine tolle kämperische Leistung abgeliefert und dem EV Füssen im 5. Spiel alles abverlangt. Im letzten Drittel entschieden die Füssener dann aber das Spiel mit drei Toren für sich! Herzlichen Glückwunsch nach Füssen zum Erhalt der Oberliga Süd!

Die Blue Devils Weiden haben die Aufstiegs-Play-Off-Serie gegen den EV Füssen nach einem harten Kampf über fünf Spiele erst im letzten Drittel der Serie verloren. Nach dem 2.Drittel stand es noch 2:2, ehe im letzten Drittel die Füssener auf 5:2 davonzogen und die knapp 3000 Fans in der Füssen Arena in Partylaune versetzten. Aus Weiden waren wieder 300 Fans mit nach Füssen gereist, von denen viele bei allen drei Play-Off-Spielen in Füssen mit vor Ort waren. Ich denke das ist ein kräftiges Lebenszeichen, daß auch die Blue-Devils-Fans von sich gegeben haben und vielleicht gibts in den nächsten Wochen trotzdem noch einen Grund zum Jubeln, denn Ravensburg hat mit 3:6 in Geretsried verloren und hat den Aufstieg verpaßt, d.h. Weiden hat sich durch den Meistertitel in der Regionalliga Süd den ersten Nachrückerplatz sportlich erkämpft und wäre ein verdienter Nachrücker in die Oberliga Süd, falls dort ein Platz frei werden sollte und danach sieht es nach Lage der Dinge aus.

Zum Spiel: Die Fans aus Weiden hatten bereits nach 21 Sekunden einen Grund zum Jubeln. Milan Blaha erzielte fast vom Eröffnungsbully weg das 1:0. Auch in der Folgezeit hatten die Weidener etwas mehr vom Spiel und spielten gefällig nach vorne, während man den Füssenern etwas die Nervosität anmerkte. In der 6. Minute mußte Koziol eine Strafzeit von Christian Kinateder zum 1:1 Ausgleich. Er schoß den Puck ins rechte untere Eck an Hirvonen vorbei ins Tor. Anschließend hatten die Blue Devils noch einige Chancen um die erneute Führung zu erzielen. Michal Piskor scheiterte freistehend vor Irrgang, er schoß den Puck rechts am Tor vorbei. Bei einer weiteren Situation hätte er den Puck nach einer scharfen Hereingabe nur ins Tor tippen müssen, kam jedoch nicht richtig an den Puck. Übrigens verlief das Spiel heute obwohl beide Teams sehr angespannt waren sehr fair, was sicher auch ein Verdienst des hervorragend leitenden Schiedsrichters Strobl war. Kurz vor Ende des 1.Drittels gelang dann den erneut sehr guten Kent Fordal mit einem Schlagschuß von der blauen Linie genau in den oberen linken Torwinkel das 2:1, übrigens erneut in Überzahl. Hirvonen, dem heute die nervliche Anspannung anzusehen war, hatte freie Sicht, doch er konnte den scharf geschossenen Puck nicht mehr abwehren.

Im 2.Drittel neutralisierten sich beide Teams weitgehend und es gab zunächst nicht sehr viele Torchancen. Richtig gefährlich wurde es in der 29. Minute. Die Blue Devils schnürten im Powerplay die Füssener schön ein und Jiri Hlinka gelang unter der "freundlichen" Mithilfe von Maxim Polkovnikov das 2:2. Der Russe lenkte nämlich den Schuß von Hlinka ins eigene Tor ab. Anschließend waren die Blue Devils drauf und dran die Führung auch noch nachzulegen. Bei einer weiteren Überzahlsituation brannte es im Füssener Drittel lichterloh und die Weidener Spieler rissen bereits mehrmals die Hände zum Jubel hoch, doch der Puck wollte einfach nicht ins Tor gehen. Auch die Füssener hatten noch eine riesen Chance bei einem 2 gegen 1 Konter kam der Paß auf einen frei vor dem Tor stehenden Füssener, der den Puck jedoch nicht traf und so verpuffte diese Chance ungenutzt.

In der Drittelpause war der Tenor unter den Fans "Wer das nächste Tor schießt, der gewinnt!" und so kam es auch. Die Füssener zeigten sich im letzten Drittel ihren Fans nocheinmal von ihrer besten Seite und spielten nun offensiver. Die Weidener, denen man die harte Saison mit ihren kleinen Kader nun immer mehr anmerkte kämpften immer noch tadellos. Hagn übertrieb in der 45. Minute seinen Einsatz etwas und mußte auf die Strafbank. Andrej Kaufmann, der sein voraussichtlich letztes Spiel im Füssener Trikot ablieferte, da er nächstes Jahr nach Landshut wechseln will, gelang zum Abschluß seiner erfolgreichen Zeit in Füssen in Überzahl unter dem frenetischen Jubel der Füssener Fans das 3:2. 20 Sekunden später dann schon die entgültige Entscheidung. Friedl legte noch einen Treffer nach und freute sich nach dem Treffer riesig. Er bestieg gar die Bande und ließ sich bejubeln. Nun war die Serie entschieden, man muß den Blue Devils jedoch ein riesen Kompliment machen, wie während der kompletten Saison steckten die Spieler nie auf und versuchten nocheinmal alles, um vielleicht doch noch heranzukommen. Die Aktionen wirkten jedoch zu verkrampft und so war es der erst 19jährige Wolf, der auf Zuspiel von Nikolaj Varianov Junior noch das 5:2. Übrigens spielten heute wieder beide Varianovs (Vater und Sohn) im selben Team. Beeindruckend wie der 42 jährige Varianov Senior immer noch durch eine riesen Übersicht glänzte und seine Erfahrung von über 20 Jahren Eishockey in die Waagschale warf.

Nach dem Spiel war der Jubel unter den Füssener Fans groß, die das Eis stürmten und ihre Lieblinge feierten. Auch die Weidener Spieler wurden von ihren Fans lautstark verabschiedet und die Weidener Fans beklatschten dann auch fair die Ehrenrunde der Füssener Spieler, die einfach dieses kleine Quentchen stärker waren. Anschließend gingen auch viele Weidener Fans auf das Eis und gratulierten die Füssener Fans zum Klassenerhalt. Auch unter den Füssener Fans war man einhellig der Meinung, daß bei einer Aufstiegsrunde mit mehreren Mannschaften beide Teams die Qualifikation zur Oberliga geschafft hätten. Auch zogen viele den Hut vor den vielen Fans, die die Blue Devils die letzten drei Wochen nach Füssen begleiteten.

Die beiden Trainer Klapac und Holzmann lobten ihre Mannschaften und hatten aber auch für den Gegener Anerkennung bereit. Klapac sagte: " Der EV Füssen war heute die bessere Mannschaft. Wir haben unsere Chance am vergangenen Sonntag vertan." Georg Holzmann, der Füssener Trainer erkannte die sehr gute Leistung der Weidener an und bemerkte: "Auch Weiden hätte einen Platz in der Oberliga verdient!" Fair verhielt sich nach dem Spiel auch Wolfgang Koziol, der mit seinen Treffern einen großen Beitrag zum Klassenerhalt des Altmeisters hatte, der die doch etwas traurigen Weidner Fans auf dem Eis zu trösten versuchte.

Auf jeden Fall wird diese Serie noch lange in Erinnerung der Fans bleiben und es war die wahrscheinlich spannenste Play-Off-Partie in der Geschichte des EV Weiden. Nun wird man die nächsten Wochen abwarten müssen, um zu sehen in welcher Liga der EV Weiden in der nächsten Saison spielen wird. Wie man aus Kommentaren der Verantwortlichen heraushören konnte, würde man schon gerne, falls es finanziell vertretbar wäre, die Chance nutzen, und in die Oberliga Süd nachrücken. Doch darüber wird man erst einmal sachlich diskutieren müssen.

Tore:
0:1 (1.) Blaha
1:1 (6.) Koziol (Fordal) 5-4
2:1 (20.) Fordal (Kaufmann) 5-4
2:2 (29.) Hlinka (Blaha) 5-4
3:2 (45.) Kaufmann (Fordal,Opulskis) 5-4
4:2 (45.) Friedl (Schneider)
5:2 (54.) Wolf (Varianov Junior)

Strafen: Füssen 8, Weiden 14

Schiedsrichter: Strobl (Königsdorf)

Zuschauer: 2984, darunter etwa 300 aus Weiden

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