Informationen zu Relaunch der Blue Devils Fanpage IV (Jens/22.05.2002)
Tausend Dank für Eure Treue, ich denke die neue Version ist noch übersichtlicher und enthält noch mehr Infos
Nachdem gestern bekannt wurde, daß die Blue Devils in der kommenden Saison nun in der Oberliga Süd Divison Ost spielen werden, haben wir diese Entscheidung zum Anlass genommen, die neue Version IV der Blue Devils Fanpage ins Netz zu stellen.

Wie Ihr alle bestimmt schon bemerkt habt ist die neue Version doch um einiges übersichtlicher strukturiert, als die alte Version. Alle Rubriken, die in der Version 3 angeboten wurden, werden natürlich auch in der "roten Variante" im Laufe der Zeit wieder zu finden sein.

Zusätzlich werden wir den Fans der Division Ost sämtliche Statistiken ihrer Teams zur Verfügung stellen. Das heißt im Winter könnt ihr die Topscorer der Liga auch hier ganz exakt verfolgen.

Natürlich werden wir auch im kommenden Winter, insbesondere wegen der doch recht interessanten Ligenkonstruktion und der damit verbundenen weiteren Anfahrtswege, Liveticker in dem gewohnten Umfang anzubieten und eine Überraschung ist noch nicht veröffentlicht und jetzt machen wir es auch spannend.

Wenn technisch alles klappen wird, was momentan noch an einigen Kleinigkeiten hängt, werden wir definitiv ein Feature anbieten, das seinesgleichen suchen wird, aber noch ist das nicht sicher, mehr dazu in den nächsten Monaten.

Wir wollen uns an dieser Stelle nur bedanken für die vielen tausend Besuche auf unserer Fanpage und hoffen Ihr bleibt uns auch in Zukunft treu.


Die Regionalliga ist gestorben. In der Saison 2002/2003 werden die Vereine der Regionalliga Süd und der Oberliga zusammen spielen. Heute wurde beschlossen, daß dies in zwei Zehnergruppen der Fall sein soll. (alf/21.05.2002)
Das Ligenmodell ist aber nicht entgültig, denn wenn nur einer der 20 Vereine nicht antreten darf oder will gibt es eine einzige Oberliga mit den restlichen Vereinen
Auf der heutigen Ligentagung in Ingolstadt ging es heiß her. Die ersten 2,5 Stunden sah es nicht so aus, als könnten sich alle Vereine auf einen Nenner einigen. Aber dann ging es auf einmal trotzdem ganz schnell. Die Vereine der Regionalliga Süd und der Oberliga werden die Saison 2002/2003 gemeinsam, soweit sie die Wirtschaftlichkeitsprüfung bestehen, in einer bundesweiten Oberliga antreten. Diese Oberliga wird in zwei Gruppen geteilt. Die eine Gruppe Oberliga Süd-Ost umfasst die Vereine Dresden
Hassfurt, Selb, Weiden, Amberg, Höchstadt, Bayreuth, Schweinfurt, Mittelrhein, Ulm-Neuulm und in der anderen Gruppe Oberliga Süd-West sollen die Vereine Bad Aibling, Klostersee, Füssen, Geretsried, Peiting, Ravensburg, Augsburg, Kempten, Memmingen, Miesbach an den Start gehen. Gespielt werden soll jeweils eine Doppelrunde, d.h. gegen jeden der neuen Gegner muss man zweimal zuhause und zweimal auswärts antreten. Nach Abschluss dieser Doppelrunde spielen in einer Einfachrunde die ersten vier der beiden Gruppen gegeneinander die PlayOff-Platzierung 1-8 aus. Anschließend erfolgen die Play-offs im Modus best of three. Die restlichen Mannschaften, Platz 5-10 spielen in zwei Gruppen mit einer Einfachrunde jeweils einen Absteiger in den Landesverband aus. Nach der jeweiligen Doppelrunde beginnen alle Mannschaften bei Null. Wieviel Aufsteiger in die zweite Bundesliga es geben soll ist noch nicht sicher, aber wahrscheinlich werden es zwei werden. Dieses Modell steht auf sehr wackligen Beinen. Falls einer dieser insgesamt 20 Vereine, zb nicht durch die Wirtschaftlichkeitsprüfung kommt oder anderweitig nicht am Spielbetrieb teilnehmen wird, ist dieses ganze Modell hinfällig. Sollte dies eintreffen ist die Notlösung auch schon beschlossen worden. In diesem Fall werden alle übrigen Vereine zusammengeworfen und in einer gesamten Liga spielen. Ein Modus für diese Notlösung ist aber noch nicht verabschiedet worden. Es dürfen außerdem pro Mannschaft bis zu sechs Ausländer eingesetzt werden. Die meisten Vereine wollten zwar eine geringere Anzahl, aber da Dresden und Mittelrhein schon sechs Ausländer verpflichtet haben und sich dagegen sträubten, konnte diese freiwillige Beschränkung nicht bewilligt werden.


Am morgigen Dienstag um 19:00 Uhr findet in Ingolstadt die Ligenversammlung statt (Jens/20.05.2002)
Danach müssten die Ligen eigentlich im Großen und Ganzen stehen
Am Dienstag abend ab 19:00 Uhr wird in Ingolstadt die Ligenversammlung stattfinden. Danach sind wir sicherlich schlauer, mit wem sich die Blue Devils in der kommenden Saison messen müssen.

Mehr zu der Versammlung gibts im Laufe des Abends natürlich hier auf der Fanpage, wir probieren so aktuell wie irgend möglich zu berichten.


Wer ist eigentlich der neue Trainer Leos Sulak? (Jens/20.05.2002)
Dies haben sich bestimmt viele Fans gefragt. Einige Antworten darauf findet im folgenden "Lebenslauf"
Da man in Weiden wahrscheinlich sehr wenig über den neuen Trainer der Blue Devils weiß, habe ich mich einmal etwas schlau gemacht, welche Laufbahn Alexej Sulak, der landauf-landab nur „Leos“ genannt wird, hinter sich hat.

Am 21.03.1956 wurde Sulak in der Nähe von Brünn in der tschechischen Republik geboren und wechselte mit 30 Jahren nach einigen Jahren bei Brünn in der tschechischen Liga als Spieler in die damalige 1.Bundesliga, also der höchsten deutschen Spielklasse zum ERC Schwenningen. Dort spielte der Verteidiger ein Jahr, ehe es ihn für zwei Jahre zum Nachbarn in den Schwarzwald zum EHC Freiburg zog, die damals auch noch in der 1.Bundesliga spielten. Während der drei Jahre erreichte Sulak in 122 Spielen 28 Tore und 70 Vorlagen, also 98 Punkte bei 114 Strafminuten. Nach diesen drei Jahren in der Bundesliga wechselte Sulak eine Liga tiefer zum EV Stuttgart in die 2. Bundesliga, dort spielte der mittlerweile 34jährige noch eine Saison (90/91) hochklassig und erreichte 3 Tore und 14 Vorlagen. Dann wurde der EC Peiting auf Alexej Sulak aufmerksam, der aus seiner Zeit in der Bundesliga mit einem deutschen Paß ausgestattet war. In der Saison 91/92 spielte Sulak für Peiting in der Regionalliga Süd und war einer der Garanten für den Aufstieg der Peitinger in die Oberliga Süd. Als immerhin schon 36jähriger schaffte er im Aufstiegsjahr noch 19 Scorerpunkte. Auch in der folgenden Saison schnürte Sulak nochmals die Schlittschuhe für den EC Peiting, mit dem er als Spieler in der enorm aufgerüsteten Oberliga Süd den Klassenerhalt schaffte. Sulak hatte während dieser Saison nocheinmal seinen zweiten Frühling und schaffte sensationelle 8 Tore und 45 Assists. Dies war dann aber entgültig seine letzte Saison als aktiver Spieler und fortan übernahm er den EC Peiting als Nachfolger von seinem Vorgänger Gerd Landshut. Als Spieler war Sulak ein defensiv sehr starker Spieler, der ab und an auch sein Können in der Offensive zeigte. Als Trainer sollte Sulak in den kommenden Jahren auch seine Spielweise taktisch umsetzen. Aus einer sicheren Defensive wollte Sulak zum Erfolg kommen, der sicher in seiner Trainerlaufbahn auch einstellte.

In seiner ersten Saison hinter der Bande des EC Peiting, es war die Saison 1994/95, die erste Saison der neugegründeten 1. Liga Süd, also der zweithöchsten deutschen Spielklasse, hatte Sulak im Vergleich zu einigen sehr gut aufgerüsteten Teams wie Heilbronn, Weiden, Straubing, Riessersee, Selb usw. nur eine recht preiswerte Truppe zur Verfügung. Einzig der Lette Sergej Boldaveshko hatte einen wohlklingenden Namen. Der zweite Kontingentspieler war ein Schwede namens Johansson, beide Ausländer waren natürlich in dieser Saison die Leistungsträger, aber Sulak gleich in seiner ersten Saison Wert darauf auch junge Eigengewächse zu integrieren. So spielte auch Michael Kreitl, heute heiß umworbener Stürmer mit 65 Scorerpunkten in der vergangenen Oberligasaison bei Peiting, seine erste Saison in der 1.Mannschaft unter Sulak und auch die weiteren Peitinger Nachwuchsspieler wurden sinnvoll integriert, was den Peitingern dann auch den eigentlich sensationellen Klassenerhalt brachte. In der Hauptrunde noch 11. und damit drei Ränge hinter dem notwendigen 8. Platz, der die Meisterrunde bedeutet hätte, wurde Peiting dann in der Abstiegsrunde souverän Zweiter und hielt die Liga.

In der folgenden Saison blieb Sulak Trainer in Peiting und setzte zum Höhenflug an. Die Eigengewächse wurden, gefördert von Sulak und dem Gefühl „Wir sind alle eine Familie!“ unterstützt von den beiden Kontingentspielern Sergej Boldaveshko und dem Kanadier Tracey Katelnikoff, sensationell 9. in der zweihöchsten deutschen Liga, der Hacker-Pschorr-Liga nach der Hauptrunde. Damit wurde der Klassenerhalt direkt geschafft, immerhin einen Platz vor Weiden, die damals im Schlussspurt mit Holland und Amodeo gerade noch den 10.Platz erreichten. In der Meisterrunde war dann die Motivation bei Peiting etwas weg, die wurde dann als Tabellenschlusslicht abgeschlossen, aber der Klassenerhalt war das Saisonziel und mehr war mit der Peitinger „Amateurtruppe“ auch nicht zu erwarten, bzw. zu realisieren, da viele Spieler berufstätig waren.

Durch diesen riesen Erfolg wurde der ES Weißwasser auf Leos Sulak aufmerksam. Die Lausitzer suchten einen Nachfolger für den Garmischer Erfolgscoach Georg Kink, der dort seine Zelte abgebrochen hatte. Sulak verließ die Peitinger, die ohne ihn in der folgenden Saison nur knapp dem Abstieg entgingen, und versuchte sein Glück bei den Sachsen. Dort hatte er in der Saison 96/97 natürlich im Vergleich zu den familiären und beschaulichen Peiting mit einem sehr kritischen und auch fachkundigen Publikum zu tun, die ihn immer mit seinem Vorgänger verglichen haben. Sulak ging davon aus, eine Profitruppe trainieren zu können, doch tickten die Uhren damals in Weißwasser noch etwas anders und die Profis hätten eigentlich noch einige Aufbauarbeit benötigt, die Sulak nicht ganz so rüberbrachte. So schaffe er zwar den Klassenerhalt in Weißwasser, aber in der Lausitz waren die Ziele viel höher gesteckt. Er hielt zwar die ganze Saison durch, was aber nie so recht glücklich und die Vorstandschaft hielt ihm dann auch vor, daß er nicht mit dem ganzen Herzen in Weißwasser dabei war, während er hart mit seinem Team in die Kritik ging. Die Mannschaft (Kontingenspieler damals aus Russland und Weissrussland) und Sulak fanden nie richtig zueinander und auch das Publikum und das Umfeld nahm den Deusch-Tschechen nie richtig an. So trennten sich die Wege von Sulak und Weisswasser nach dieser doch recht enttäuschenden Saison wieder. Was man ihm aber zugute gehalten hatte, war die Tatsache, das Sulak damals als erster „Fremdtrainer“ auch mit seiner Familie nach Weisswasser gezogen war und dabei eigentlich nur etwas Grün um sein Haus für sich, seine Kinder und seinen Hund gefordert hat, was er dann auch bekam. Sicher auch keine einfache Entscheidung, wenn man bedenkt wie schön die Gegend um Peiting ist.

Nachdem Peiting damals in der Hacker-Pschorr-Liga 97/98 unter dem Trainer Ken Latta fürchterlich schlecht in Schuß kam, erinnerten sich die Verantwortlichen der Peitinger wieder an ihren alten Erfolgstrainer. Alexej Sulak ließ sich nicht lange bitten und übernahm nach 11 haushoch verlorenen Spielen die Peitinger Mannschaft, wechselte die Kontingentspieler. Tschechen und Schweden waren fortan im Kader und überraschte gleich mit dem ersten Sieg in Weisswasser. 6:4 gewann Sulak bei seiner alten Wirkungsstätte und eine Woche darauf dann gelang ihm im Weidener Eisstadion ein nicht für möglich gehaltener 4:0-Sieg mit seinem Tabellenschlusslicht gegen den mit vielen Vorschlußlohrbeeren und vielen teueren Spielern in die Saison gestarteten EV Weiden. Damals waren die Peitinger übrigens die „Schuldigen“ für die ersten massiven „Polgar-raus!“-Rufe im Weidener Eisstadion. In der Restsaison bereiteten sich die Peitinger unter Coach Sulak auf die anstehende Abstiegsrunde vor, wo man nach starken Start dann auch nicht höher klettern konnte in der Tabelle. In den folgenden Abstiegsplayoffs hätte man fast den ERSC Amberg geschlagen, mußte aber in die Hoffnungsrunde gegen den TuS Geretsried, den man dann aber locker schlug. Dies bedeutete den Klassenerhalt in aller letzter Sekunde. Trainer Sulak sprach aber anschließend und schon während der letzten Spiele, das ihm ein Neubeginn in der 2. Liga Süd mehr bringen würde. Die Vorstandschaft erhörte Sulak, der die Peitinger Verhältnisse (wenig Geld, guter eigener Nachwuchs) sehr gut kennt und dementsprechend auch immer gut damit zurechtkam, und zog sich freiwillig für den EHC Straubing in die 2.Liga Süd zurück.

Dort baute dann Sulak wieder ein neues Team auf, das in der Saison 98/99 gleich wieder riesig aufspielten. Mit Tschechen und Schweden als Kontingentspielern und wieder vielen Eigengewächsen und Spielern aus der Umgebung erreichten die Peitinger in der Hauptrunde nach teilweise nicht erwarteten Leistungen gleich wieder auf Anhieb Rang 2 und ließen so namhafte Clubs wie Füssen, Kaufbeuren, Geretsried, München, Miesbach, Ravensburg oder Klostersee weit hinter sich. In der Aufstiegsrunde verpasste man dann den erneuten Aufstieg in die Oberliga Süd knapp, jedoch war in Peiting der Grundstock für eine erfolgreiche Zukunft gelegt, bis heute spielt Peiting sehr erfolgreich in der Oberliga.

In der kommenden Saison 1999/2000 wechselte Sulak nach Memmingen zum Regionalligaaufsteiger EHC Memmingen, der mit einem sehr jungen Team als Ziel den Klassenerhalt ausgegeben hatte. Jaroslav Benak, einen tschechischen Kontingentspieler „nahm“ Sulak aus Peiting mit nach Memmingen, ansonsten war in dem Team der Tscheche Petrovka und Dejan Kostic aus Schweden zu finden. Der Rest waren Memminger Eigengewächse und Spieler aus der Umgebung. Einzig Stefan Steinecker aus Freiburg war noch etwas namhafter. In seiner ersten Saison in Memmingen schaffte Sulak, obwohl von vielen Fans gefordert, die Aufstiegsrunde der Top6-Teams nicht, die Abstiegsrunde war dann aber nur Formsache und der von der Vorstandschaft geforderte Klassenerhalt wurde locker geschafft.

In der darauffolgenden Saison blieb Sulak Memmingen treu und mußte sich zu Beginn der Saison mit einigen Problemen auf den Kontingentplätzen beschäftigen. Die Memminger wechselten in der Blue Devils Regionalligameistersaison 2000/2001 die Ausländer zu Beginn wie andere Leute Unterhosen und so kam einfach kein Zug in die Truppe. Zu Mitte der Saison stand dann endlich das Team. Kontingentspieler waren Jiri Cihlar, Roman Mejzlik, Jaroslav Benak (alle drei Tschechen) und mit Sean Adamick ein junger Kandier. Als sich dann die Mannschaft endlich gefunden hatte, setzten die Wölfe zu einem ungeahnten Höhenflug an und gewannen 10 der letzen 13 Spiele, was ihnen noch in einem Fotofinish die Qualifikation zur Aufstiegsrunde zur Oberliga Süd einbrachte. Dort hatten die Spieler von Sulak dann aber gegen Hassfurt keine Chance und verloren die best-of-five-Serie 0:3.

In der letzten Saison pausierte Leos Sulak dann aber eine Saison aus familiären Gründen. Ein finanziell schlechteres Angebot der Wölfe wollte er nicht annehmen und so widmete sich Sulak seiner Familie.

In dieser Saison greift Leos Sulak nun also bei den Blue Devils an. Vorteilhaft für ihn wird sicherlich sein, das er in Peiting bewiesen hat, das er mit jungen Spielern, die auf den Sprung ins Profigeschäft sind, sehr gut umgehen kann und auch aus einer Mannschaft, die nicht große Namen im Übermaß besitzt, recht erfolgreich sein kann. Wichtig für das Umfeld in Weiden wird es sein Sulak vom ersten Tag an gut einzubinden und ihn familiär aufzunehmen, dann denke ich kann er in Weiden einiges bewegen, wenngleich er sich fairerweise auch an seinem Vorgänger Klapac messen lassen muß und nun auch den Vorschlußlohrbeeren gerecht werden muß, die besagen daß Sulak mit Spielern aller Herren Länder und gerade mit jungen Spielern sehr gut arbeiten kann. Es kann nämlich passieren, das die Blue Devils noch zwei nordamerikanische Spieler verpflichten, was man so hören konnte und dann ist er gefordert.

Auch wird man Sulak daran messen, ob es ihm gelingt, mit den Blue Devils weiter so attraktives Eishockey zu bieten, wie in den vergangenen zwei Jahren. Sicher wird die Aufgabe schwer, da einfach Oberligaeishockey schon etwas anderes als Regionalligaeishockey ist, aber ich denke er ist dafür geeignet, die Fans auch in der kommenden Saison mit seiner Mannschaft zum Jubeln zu bringen.

Da ich meine Informationen nicht aus erster Hand habe und viel nachlesen mußte hier noch einige sehr interessante Anmerkungen von Oliver Widl aus dem Forum:

Hallo Weiden-Fans,

meine Glückwünsche für den Autor des „Leos Sulak“-Artikels. Da hat sich jemand Mühe gemacht und ein wirklich ambitioniertes Werk abgeliefert. Trotz der wenigen Informationen die es im Netz über Leos gibt, ein durchaus gelungener, wenn auch nicht fehlerfreier Artikel.

Seine erste mir bekannte Anlaufstelle in Deutschland war der Augsburger EV, ehe der gelernte Stürmer (!) nach Schwenningen wechselte. Anschließend verdingte Leos sich beim EHC Freiburg. Es folgten der EV Stuttgart und der SC Memmingen. Soweit ich weiß, spielte er in Memmingen das erstemal Verteidiger.
In der Saison 1992/93 wechselte er zur Halbzeit vom SC Memmingen zum EC Peiting und nahm dort die Profistelle von Stürmer Marc Otten ein, der sich nie in die Mannschaft integrierte und nach Trier ging. Ein wahrer Glücksgriff für den ECP, den trotz seines fortgeschrittenen Alters spielte Leos einen hervorragenden Part als Verteidiger. Scheibensicher, defensivstark und mit gutem Auge ausgestattet belebte er das Peitinger Spiel nachhaltig. Am Ende der Spielzeit stand die Meisterschaft der Regionalliga Süd und der Aufstieg in die Oberliga Süd. Nach einer weiteren starken Saison beendete er seine Karriere beim EC Peiting und übernahm zur Saison 1994/95 in Peiting den Trainerposten von BEV-Auswahltrainer Peter Freissl, dem Nachfolger des abgelösten Gert Landshut. In seiner neuen Funktion zeichneten sich schnell erste Erfolge ab. Sein Team spielte mit System, defensiv (nicht destruktiv) zwar, aber taktisch sehr klug und doch anschaulich. 2 Jahre coachte er mit Erfolg im Pfaffenwinkel.

Nach einem kurzen Intermezzo in Weisswasser, wo seine Defensivtaktik schnell in die Kritik geriet, kehrte er in der Saison 1997/98 nach Peiting zurück und ersetzte den glücklosen Ken Latta, der nach 10 Niederlagen in Serie kurz nach dem Saisonstart gehen musste. Mit Daniel Iffka, Pavel Kokor, Petr Mainer und Petr Sikora brachte er gleich eine Schwung neuer Kontingentspieler mit, die mit Ausnahme von Pavel Kokor sehr gut einschlugen. Allerdings kam nicht jeder dieser Spieler mit Sulaks profihafter Einstellung und (wieder einmal) seiner geforderten defensiven Disziplin zurecht. Publikumsliebling Daniel Iffka begeisterte mit seinem Offensivdrang die Peitinger Fans, zog sich aber mit seiner halbherzigen Defensivarbeit schnell den Zorn des Trainers zu, der akribisch über sein System wachte. Zur Halbzeit der Saison 1998/1999 eskalierte der Streit und Iffka wechselt nach Kaufbeuren. Als Nachfolger holte Sulak den bereits bekannten Sergej Boldaveshko von der EA Schongau zurück. Unpopulär, da sich die Nachbarn nie die Leistungsträger abwarben, aber in Leos Sinne. In einem Satz: Leos ist erfolgsorientiert und nicht zimperlich, wenn es um seine Ziele geht.
„Wo Licht ist, ist auch Schatten“, und so nahm er den überragenden Mainer-Ersatz Jaroslav Benak (eine Empfehlung Sulaks) im drauffolgenden Jahr gleich an seine neue Wirkungsstätte Memmingen mit, wo er 1999/2000 seine Trainerkarriere fortsetzte.

Zum Abschluss noch ein paar Anmerkungen zu einigen Textstellen.

„ein Schwede namens Johansson“
war der US-Nationalspieler und Olympiateilnehmer James „Jim“ Johannson, der auf Empfehlung von ECP-Spieler Markus Weiss kam, der schon einmal in Landsberg mit Jim gespielt hatte. Johannson (zwei n, ein s) ersetzte den enttäuschenden Kapitän der lettischen Nationalmannschaft Konstantins „Wodka“ Grigorjews. Der Name war Programm.

„1994/95.... spielte Michael Kreitl.... seine erste Saison... unter Sulak“
Die erste Saison spielte er 1993/94 unter Gert Landshut in der 1. Mannschaft. Er wurde von den Junioren der EA Schongau verpflichtet und in Peiting sofort in die erste Mannschaft integriert. Die Verantwortlichen der EAS zögerten mit der Integration. Das Ergebnis ist bekannt.

„...Sulak sprach... das ihn ein Neubeginn in der 2. Liga Süd mehr bringen würde. Die Vorstandschaft erhörte Sulak...“
Vielleicht funktioniert das in Weiden so, in Peiting sicher nicht. In Peiting sind die Finanzen massgebend und danach handelt auch die Vorstandschaft. Der Trainer darf das bestenfalls abnicken. Nach den guten Erfahrungen die man nach dem Abstieg in der Saison 1991/92 mit dem Konsolidierungsjahr 1992/93 gemacht hatte, scheute sich die Vorstandschaft nicht, die Mannschaft eine Liga tiefer zu melden und Straubing den Vortritt zu lassen. Bei einem guten höherklassigen Angebot hätte Leos diesen Schritt nicht mitgemacht. Nach dem Weisswasser-Debakel gab es das aber nicht.

„... das er in Peiting bewiesen hat, dass er mit jungen Spielern... sehr gut umgehen kann und auch aus einer Mannschaft, die nicht die großen Namen ... recht erfolgreich sein kann.“
Absolut richtig! Es gibt nicht viele Trainer deren Handschrift man gleich lesen kann, aber Leos gehört dazu. Und die willigen(!) jungen Spieler haben unter ihm einen großen Sprung nach vorne gemacht.

Ich wünsche euch viel Glück mit Leos Sulak und eine gute neue Saison. Vielleicht sehen wir uns in der selben Liga.


Milan Blaha hat die Bedenkfrist von einer Woche auf 2 Stunden verringert und seinen Vertrag mündlich verlängert (Jens/19.05.2002)
Nach einem Inlinehockeyspiel mit den Weidener Fans und einem Besuch mit seiner Ehefrau und Sohn Milanek in der Thermenwelt rief der Tscheche die Vorstandschaft an und sagte für eine weiteres Jahr zu!
Gerade eben gabs noch einen Zusatz zu der Pressemitteilung und die "Überraschung" ist perfekt.

Zunächst erbat sich Milan Blaha nach Verhandlungen mit der Vorstandschaft noch eine Woche Bedenkzeit aus und als Blaha nach den Verhandlungen seine Inliner schnürte um die Weidener Fans bei ihrem Match gegen die Amberger Fans auf der Freieisfläche zu unterstützen, war er nicht gerade positiv auf eine Vertragsverlängerung eingestellt.

Doch vor und während des Spieles sprach er nochmals mit einigen Fans, die ihn dann vielleicht auch etwas überzeugten, das sie ihn wirklich gerne in Weiden weiter spielen sehen würden. Nach gut der Hälfte des Spieles war er dann plötzlich verschwunden und er ging mit seiner Frau in die Weidener Thermenwelt und dort sprachen die beiden nochmals alles durch.

Ca. drei Stunden nach den Verhandlungen schellte dann plötzlich und eigentlich vollkommen unerwartet bei Josef Werner das Telefon und am anderen Ende war Milan Blaha, der ihn die freudige Nachricht übermittelte und ihn die mündliche Zusage für eine weitere Saison im Dress der Blue Devils gab.

Scheinbar hat ihm gerade der gute Kontakt, den er in den letzten beiden Jahren und das gute Drumherum in Weiden dazu bewogen, nun doch noch ein weiteres Jahr für Schweißausbrüche bei den Verteidigern der Gegner der Blue Devils zu sorgen.

Ich denke gerade seine Klasse gepaart mit seiner menschlich sehr sympatischen Art macht Blaha zu einem sehr wertvollen Spieler auch in der kommenden Saison.

Damit sieht der Kader in der kommenden Saison mit heutigem Stand folgendermaßen aus:

Tor: Reinhard Haider (EV Regensburg/BL2), Christian Meiler (Blue Devils/RL); Verteidigung: Jan Penk (Blue Devils/RL), Christian Martin (EV Regensburg/BL2), Josef Hefner (Blue Devils/RL); Sturm: Milan Blaha (Blue Devils/RL), Peter Gruhle (Blue Devils/RL), Christian Kinateder (Blue Devils/RL), Stephan Hagn (Blue Devils/RL)

Ich denke langsam nimmt der Kader Konturen an und die Blue Devils werden sicher ein starkes Team ins Rennen schicken, wenn es Sulak schafft, wie bei seinen anderen Trainerstationen gewohnt, die jungen Weidener voll zu integrieren.


Alexej "Leos" Sulak wird neuer Trainer bei den Blue Devils (alf/19.05.2002)
Christian Martin und Peter Gruhle spielen in der kommenden Saison für die Blue Devils. Blaha will noch Bedenkzeit
Der 46-jährige Sulak stand in der letzten Saison aus familiären Gründen bei keinem Verein unter Vertrag.

Vor 14 Jahren kam Sulak als Verteidiger zum damaligen Bundesligisten Schwenninger ERC. Nach mehren Stationen in der Bundesliga kam er in der Saison 92/93 zum EC Peiting. Dort agierte er zunächst als Spieler, um dann im Laufe der Saison als Spielertrainer zu fungieren. Von 1993 bis 1996 war er dann Trainer beim EC Peiting.

In der Saison 1996/97 machte er ein Gastspiel beim DEL-Absteiger ES Weißwasser. Die Weißwasseraner spielten in dieser Saison zusammen mit dem 1.EV Weiden in der Hacker-Pschorr-Liga. Aber nach nur einem Jahr zog es ihm zurück nach Peiting. Dort verbrachte er die nächsten beiden Trainerjahre.

1999 wechselte er schließlich zum EHC Memmingen, den er zwei Jahre genauso erfolgreich betreute wie vorher den EC Peiting. Bei der Entscheidung für Sulak war für die Verantwortlichen der Blue Devils von ausschlaggebender Bedeutung, dass er sich sowohl in der Oberliga, als auch in der Regionalliga hervorragend auskennt und mit Spielern aller Nationalitäten schon zusammengearbeitet hat.

Auch legt er großen Wert darauf die Spieler des eigenen Vereins weiter zu fördern. Dies stellte er vorbildlich bei seinen bisherigen Trainerstationen unter Beweis.

Wie schon mit Reinhard Haider erhalten die Blue Devils erneute Verstärkung vom 2.Ligisten EV Regensburg. Der Verteidiger Christian Martin kehrt nach 4 Jahren wieder zu den Blue Devils zurück. Der 31-jährigen Verteidiger war ja schon in der Zeit von 1991 bis 1998 beim 1.EV Weiden aktiv. In diesen Jahren gehörte Martin immer zu den Leistungsträgern der Mannschaft. Nach einem sehr guten Jahr bei seinen eigentlichen Heimatverein ERSC Amberg in der Oberliga , wechselte Martin zum Heilbronner EC in die 2. Bundesliga. Dort wurde der damalige Trainer des EV Regensburg, Jiri Ehrenberger auf ihn aufmerksam, so dass er in der Saison 2000/2001 wieder in die Oberpfalz zurückkehrte. Dort schaffte er den Aufstieg in die 2.Bundesliga, wo er auch vergangenen Saison aktiv war. Nun kehrt er wieder zum 1.EV Weiden zurück. Bei den Blue Devils wird Martin, der sowohl in der Defensive als auch in der Offensive seinen Mann steht, zur Verstärkung der Abwehr beitragen können.

Mit dieser Verpflichtung ist natürlich auch noch eine andere Entscheidung gefallen. Die Fans der Blue Devils werden sich entweder von Carsten Plate oder von dem erst im Dezember verpflichteten Alexander Herbst verabschieden müssen. Denn zu den bereits verpflichteten, Penk, Hefner und Martin werden die Blue Devils nur noch einen „gestandenen“ Verteidiger verpflichten. Wie auch schon im Falle Hirvonen, ist hier von entscheidender Bedeutung, welcher Spieler das finanzielle Angebot der Blue Devils annehmen wird. Es ist aber auch durchaus möglich, dass die Blue Devils gezwungen sind, nach einem neuen Verteidiger Ausschau zu halten.

Im Sturm können sich die Fans der Blue Devils auch in der kommenden Saison auf das Weidener Eigengewächs Peter Gruhle freuen. Gruhle liebäugelte zwar mit einem Vereinswechsel, doch die Angebote der anderen Vereine sagten ihm nicht so zu, so dass er bei den Blue Devils den Vertrag verlängerte. Peter Gruhle erzielte in der abgelaufenen Saison 3 Tore und 15 Assists und gehört zum legendären „Green Block“. Wer schon länger Fan bei den Blue Devils ist dem wird nicht entgehen, dass sowohl Christian Martin als auch Peter Gruhle mit der Nummer 18 spielen. Hier hat sich aber großzügiger Weise Christian Martin bereit erklärt auf seinen angestammte Nummer zu verzichten und in der kommenden Saison mit der Nummer 71 auflaufen.

Gerne hätte man auf Seiten der Blue Devils Vollzug in Sachen Weiterverpflichtung Milan Blaha vermeldet. Doch konnte Milan Blaha noch keine Zusage für kommende Saison geben, obwohl der Verein bei seinem letzten Angebot alle finanziellen Möglichkeiten ausgeschöpft hat. Blaha hat nun Zeit dies Angebot innerhalb einer Woche anzunehmen. Die Blue Devils hoffen zusammen mit dem neuen Trainer, dass Milan Blaha einen Schritt auf den Verein zu kommt und das Angebot annimmt.



1.EV Weiden
Josef Werner, Pressesprecher


Josef Werner relativiert seine Aussagen von gestern (Jens/18.05.2002)
Er spricht nun von einer Überraschung, die im Bereich des Möglichen ist. Martin ist damit definitiv nicht gemeint
Die Aussage von Josef Werner, der den Fans vielleicht einen "Hammer in Sachen Spieler" versprochen haben soll, hat sich heute etwas relativiert.

Uns wurde von Dritten (Lokalpresse) übermittelt, das dies der O-Ton von Herrn Werner gewesen sein soll, auf unsere Nachfrage hin sprach Werner von einer Überraschung, die im Bereich des Möglichen ist. Ob es sich dabei um einen Neuzugang oder eine Vertragsverlängerung handelt konnten wir Herrn Werner verständlicherweise nicht entlocken. Um die Verpflichtung von Christian Martin handelt es sich jedenfalls nicht, das gab Herr Werner auf jeden Fall zu Protokoll.

Auf jeden Fall wird am Montag der neue Trainer veröffentlicht, was sicher auch sehr spannend werden wird.


Am Montag gibts die Pressemitteilung wegen dem neuen Trainer und eventuell einen "Hammer in Sachen Spieler" (Jens/17.05.2002)
Josef Werner macht es spannend. Die Spekulationen gehen weiter. Geduld ist gefragt, aber was lange währt wird gut heißt es ja
Heute hat sich die Vorstandschaft wegen dem neuen Trainer getroffen und Josef Werner gab bekannt, das am Montag eine Pressemitteilung erscheinen wird, wer neuer Trainer in Weiden werden wird und eventuell stellte Herr Werner einen "Hammer in Sachen Spieler" (O-Ton) in Aussicht.

Wenn Herr Werner, der normalerweise mit Superlativen sehr vorsichtig umgeht von so etwas spricht, dann denke steht schon etwas aussergewöhliches auf dem Programm am Montag.

Was für einen wirklichen Hammer spricht ist die Tatsache, das wir weder über den Trainer, noch über diesen besonderen Spieler auch nur den Hauch eines Schimmers haben und das sind dann die wirklich guten Entscheidungen, die so geheim getroffen werden.

Also lassen wir uns alle überraschen!


Christian Martin ist sich mit den Blue Devils einig und wird nach Weiden wechseln (Jens/16.05.2002)
Heute wurde bekannt das der Verteidiger aus Regensburg sich mündlich mit dem EV Weiden einig ist
Mit Christian Martin wird ein alter Bekannter nach Weiden wechseln. Martin spielte schon zwischen der Saison 1991/92 und 1997/98 sieben Jahre in Weiden.

In dieser Zeit absolvierte der 31jährige Verteidiger 328 Spiele für Weiden und schaffte dabei 34 Tore und 88 Assists bei 371 Strafminuten. Neben Dirk Salinger ist er damit der Spieler, der in der Geschichte des EV Weiden am meisten Partien für Weiden bestritt.

Martin wechselte anschließend zu seinem "Heimatclub" ERSC Amberg und war dort in der folgenden Saison auch offensiv, damals mit Derek Switzer, Derek Gosselin und einem starken Layne Roland im ersten Block auch offensiv der überragende Verteidiger mit 46 Punkten in 54 Spielen, nachdem er in Weiden defensiv sehr stabil stand, jedoch offensiv nicht unbedingt in Erscheinung trat.

In dieser Saison wurden höherklassige Clubs auf ihn aufmerksam und in der Saison 99/00 wechselte er von Amberg zum BL2-Verein Heilbronner EC, wo er Stammspieler war und die komplette Saison durchspielte. Um näher an die Heimat zu kommen (Martin ist gebürtiger Amberger) verschlug es ihn dann in der folgenden Saison 2000/2001 zum EV Regensburg in die Oberliga Süd, mit denen er dann auch den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffte. Auch in der 2. Bundesliga spielte Martin in Regensburg und kam auch in Überzahl und Unterzahl zum Einsatz.

Übrigens spielte er mit dem neuen Torwart Reinhard Haider logischerweise die letzten beiden Spielzeiten in Regensburg und kennt ihn natürlich daher sehr gut. Natürlich kennt Martin die Verhältnisse in Weiden sehr gut und wird wenig Anlaufschwierigkeiten haben.

Mündlich sollen sich Martin und der Vorstand geeinigt haben, aber schriftlich fehlt natürlich die Bestätigung noch, deshalb wird es vielleicht noch einige Tage dauern, ehe das Ganze auch offiziell bestätigt werden wird.


Neues zur anstehenden Trainerentscheidung. Zwei Kandidaten sind in der engeren Auswahl (Jens/16.05.2002)
Steven Polgar kein Thema in Weiden. Fanstammtisch zum ersten Mal am 26.05.02 um 10:00 Uhr in der Stadiongaststätte. Kommende Woche findet die Ligenversammlung statt
Heute gab Josef Werner, 2.Vorsitzender des EV Weiden auf unsere Nachfrage hin einige Hinweise zum Stand der Verhandlungen mit dem neuen Trainer.

Die Blue Devils verhandeln definitiv sehr intensiv mit zwei potentiellen Kandidaten. Am morgigen Freitag werden sich die drei Vorstandsmitglieder der Blue Devils (H.Werner, H.Lehner und H.Hummel) treffen und intensiv darüber beraten, welchem der beiden in Frage kommenden Trainer ein ernstzunehmendes Vertragsangebot vorgelegt werden wird. Wenn dann der Trainer hoffentlich sein Unterschrift unter den Kontrakt gesetzt hat und alles in trockenen Tüchern ist, dann wird die Vorstandschaft das Ergebnis und den neuen Trainer der Öffentlichkeit vorstellen.

Übrigens ist laut Aussage von Herrn Werner der Weidener Ex-Trainer Steven Polgar kein Thema gewesen und wird auch in Zukunft keines werden. Somit ist dieses Gerücht entgültig vom Tisch und hat sich als Ente erwiesen.

Um die Öffentlichkeitsarbeit wieder etwas mehr voranzutreiben hat die Vorstandschaft einen monatlichen Fanstammtisch, bzw. Fanfrühschoppen ins Leben gerufen. An zunächst drei Terminen sind die Fans herzlich eingeladen auch während der Sommermonate sich in der Gaststätte im Eisstadion zu treffen um mit der Vorstandschaft über die aktuellen Entwicklungen offen zu diskutieren. Zumindest Herr Werner wird dabei immer anwesend sein und sich den Fragen und Anregungen der Fans zu stellen.

Der erste Fanstammtisch findet am Sonntag, den 26.05.02 zwischen 10 und 12:00 Uhr in der Eisstadiongaststätte statt, die weiteren Termine sind ebenfalls Sonntags und zwar am 23.06.02 und 21.07.02 immer zwischen 10 und 12:00 Uhr in der Stadiongaststätte. Vielleicht wird dann auch einmal der eine oder andere Neuzugang persönlich vorgestellt, auf jeden Fall werden sicherlich interessante Diskussionen entstehen und die Vereinsführung will natürlich auch feststellen, wie die Stimmung bei den Fans ist.

Ansonsten findet in der kommenden Woche die Ligentagung statt und dort erwartet sich Herr Werner eine Regelung des Spielbetriebes der kommenden Saison. Er geht eigentlich schon davon aus, daß die Blue Devils in die Oberliga nachrücken werden, falls der Modus so bleibt wie heuer. Durch einige Telefonate mit Vertretern anderer Vereine findet Herr Werner es aber fast wahrscheinlicher, daß auf der Ligentagung die Oberliga mit der Regionalliga verschmelzen wird und somit die Blue Devils dennoch in die dritthöchste deutsche Liga aufrücken werden.



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