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Der EHC Freiburg spielt in der nächsten Saison in der DEL! (Jens/31.05.2003)
Die Lizenz wurde von der DEL erteilt. Damit kehrt nach langen Jahren in den Ligen ein Traditionsverein in die höchste Etage des deutschen Eishockeys zurück
Quelle: Badische Zeitung: Das lange Warten, das Bibbern hat ein Ende. Gestern bekam der EHC von Gernot Tripcke, dem Ligenleiter, grünes Licht: In der kommenden Saison flitzt der Puck für die Freiburger wieder in der höchsten Klasse, der Deutschen Eishockey-Liga (DEL), über den gefrorenen Untergrund.
War's denn tatsächlich ein richtiges Bibbern bis zur Lizenzerteilung? Eigentlich nicht, obwohl's ewig gedauert hat. Schon bald nämlich war klar gewesen, dass nach dem Titelgewinn in der zweiten Bundesliga und der damit verbundenen Chance, aufzusteigen, alle vorbildlich mitzogen: Die verantwortlichen Leute der Wölfe GmbH, die Tag und Nacht schufteten, um einen Traum wahr werden zu lassen, die Sponsoren - und die Fans. Die bestellten bis jetzt rund 1100 Treuekarten zu vergünstigten Konditionen. Mit der Lizenzerteilung ist das Angebot des Vereins, Tickets zu verbilligten Preisen zu ergattern, abgelaufen. Dennoch: Bis zum Saisonbeginn wird die eine oder andere Dauerkarte schon noch dazukommen. Der bisherige Rekord an Saisontickets stand bei 680 - die neue Bestmarke ist ein deutliches Votum der Anhänger für die DEL.
Zum Vergleich: Die Augsburger Panther haben bis jetzt etwas mehr als 1000 Karten verkauft. Da liegen die Freiburger wahrlich gut im Rennen. Dass sie sich mit den Kölner Haien, dem Meister der Saison 2001/2002, Vizemeister der zurückliegenden Runde und gelegentlich auch schon mal als die Münchner Bayern des Eishockeys bezeichnet, nicht messen können, ist nicht sonderlich überraschend. Über 5100 Dauerkarten haben die Kölner bis jetzt an den Mann und die Frau gebracht. Aber die Haie haben auch ganz andere Voraussetzungen: eine prächtige, fast 19 000 Zuschauer fassende moderne Halle und einen Etat, der wieder über sieben Millionen Euro betragen dürfte (siehe Grafik).
Kein Wunder, dass sich das Team von Bundestrainer Hans Zach erlauben kann, einen Mann wie Christoph Brandner vom deutschen Meister Krefeld zu verpflichten. 400 000 Euro blättern die Kölner dem Torjäger angeblich pro Saison hin. "Diese Summe verdienen bei uns sieben oder acht Mann zusammen", sagt EHC-Trainer Thomas Dolak. Einer der teuersten Spieler, die je das EHC-Trikot getragen haben, war Ex-NHL-Star Miro Frycer. Der Stürmer soll vor über zehn Jahren auf rund 250 000 Mark brutto pro Spieljahr gekommen sein. Nach dem Zwangsabstieg aus der ersten Bundesliga, der damals höchsten deutschen Klasse, sollen auch die "Großverdiener" weniger als 100 000 Mark eingesteckt haben, wie der inzwischen verstorbene Erste Vorsitzende Georg-Heinrich Kouba versicherte.
Die Etats der DEL-Vereine für die neue Saison sind natürlich meist noch nicht publik, stehen wohl auch - Lizenzprüfung hin oder her - in manchem Fall noch nicht in jeder Rubrik exakt fest. So sagt denn auch Ronald Danner, Finanzchef der Wölfe GmbH: "Mit unseren bisherigen Sponsoren sind wir uns einig. Mit neuen können wir erst jetzt nach der Lizenzerteilung konkret verhandeln."
"Mit neuen Sponsoren können wir erst jetzt konkret verhandeln." Ronald Danner, EHC-Finanzchef
Eines indes ist jetzt schon sicher: Der EHC Freiburg wird mit seinem Haushalt (2,1 Millionen Euro) und seiner Zuschauerkalkulation (2300 im Schnitt) das DEL-Schlusslicht bilden. Für den Stammverein, die Amateurabteilung mit ihren vielen Nachwuchsmannschaften, wird es einen gesonderten Etat geben, der noch einmal einige hunderttausend Euro betragen wird. Zum Vergleich: In der letzten Saison in der Beletage des deutschen Eishockeys, 1992/93, betrug der Gesamtetat der Freiburger 5,2 Millionen Mark. Jetzt, zehn Jahre später, wird der Haushalt für die Profis und die Amateure nicht höher sein. "Klein, aber fein", nennt Tripcke den Etat des EHC und stellt zufrieden fest: "Es gibt in Freiburg eine Eishockey-Euphorie, die sich sowohl beim Dauerkartenverkauf als auch bei den Sponsoren äußert. Es ist schön, dass es der sportliche Aufsteiger auch wirtschaftlich geschafft hat."
Eine hohe Hürde hat der Verein elegant genommen. Für 375 000 Euro musste er den DEL-Geschäftsanteil der insolventen Schwenninger Wild Wings übernehmen. Ein dicker Batzen. Für diese Summe steht aber zunächst einmal die Sparkasse Freiburg Nördlicher Breisgau, einer der Hauptsponsoren der Wölfe, per Kredit für drei Jahre gerade. Stiegen die Freiburger in der kommenden Saison ab, müssten somit ihre Lizenz wieder veräußern, bekäme die Sparkasse auf diesem Weg ihr Geld zurück. Schafft der EHC den Klassenerhalt und nimmt mehr ein als im Etat geplant, bekäme der Kreditgeber diesen Betrag als Abzahlung. Sind die Freiburger Kufencracks auch in drei Jahren noch erstklassig, gilt es neu zu verhandeln, wie die (Rest-)Summe an die Sparkasse zurückfließen wird. Mehr als verdoppelt hat die Wölfe GmbH ihre Gesellschafter. Aus acht wurden inzwischen 19 mit 21 Anteilen, was eine Einlage von 105 000 Euro bedeutet.
Nun ist also Thomas Dolak, in Personalunion Trainer und sportlicher Leiter, gefordert. Und der saß in den vergangenen Tagen wie auf glühenden Kohlen. Während die Konkurrenz fleißig neue Spieler verpflichtete, konnte Dolak manches zwar "im Groben abchecken, aber konkret ist nichts". Wie bei Mark Heatley, dem jüngeren Brüder von NHL-Star Dany Heatley (Atlanta Thrashers). Den hat Dolak, wie berichtet, an der Angel. Als Torhüter Nummer zwei hinter Hugo Haas will er einen Deutschen holen - aber die meisten, die den Stammkeeper in der DEL auch wirklich mal vertreten können, ohne anschließend ein Loch ins Eis buddeln zu müssen, um sich zu verstecken, sind mittlerweile vertraglich gebunden.
Hinzu kommt, dass sich eine Sache als Bumerang erwiesen hat, die eigentlich sehr sinnvoll war und von den Fans auch viel Lob eingebracht hat: So früh wie nie hat der EHC in der vergangenen Saison Verträge verlängert und neue Spieler geholt - mit Blickrichtung zweite Liga. Jetzt mischen die Freiburger in der DEL mit, für manchen Experten die stärkste Liga der Welt nach der nordamerikanischen NHL. Und das werden sie mit etlichen Cracks tun, die nicht weiter oder neu verpflichtet worden wären, wenn der Aufstieg die Verantwortlichen nicht selbst überrascht hätte. Fest gebunden sind bisher: Torhüter Haas, die Verteidiger Scerban, Gorgenländer (Regensburg) und Vasicek sowie die Stürmer Dusan Frosch (Kralove/Tschechien), Faith (Mulhouse), Mares, Cihlar und Filobok (Bietigheim Ib). Dazu kommen die jungen Simon Danner, Bauer und Boon, die ebenso wie David Danner - der mit ziemlicher Sicherheit bleiben wird - und Filobok Förderlizenzen erhalten werden. Das bedeutet, diese Cracks können an Klubs unterhalb der DEL ausgeliehen werden, um Spielpraxis zu sammeln, wenn sie es nicht auf Anhieb in der höchsten Klasse packen.
Einer wäre gern nach Freiburg zurückgekommen: Thomas Dolak jun., der es bekanntlich schon zu Nationalmannschaftsehren gebracht hat. Der Stürmer hatte allerdings längst in Hannover unterschrieben, als der EHC Meister wurde. "Er hat in Hannover nur einen Vertrag für eine Saison. Wenn wir die Klasse halten, wird er sehr wahrscheinlich nächstes Jahr zu uns kommen", erklärt der Senior. Zwölf Ausländer pro Verein können für die DEL lizenziert werden. Dolak will zu Saisonbeginn nicht mehr als neun oder zehn holen, zumal unklar ist, ob Peter Mares und Michael Vasicek - die beide nun die erforderlichen acht Jahre in Deutschland sind - sowie der Slowake Juraj Faith, der deutscher Abstammung ist, rechtzeitig ihre deutschen Pässe bekommen werden. Immerhin: "Ausländische Cracks gibt es wie Sand am Meer", sagt Dolak.
"Wenn wir die Klasse halten, wird er sehr wahrscheinlich nächstes Jahr kommen." Dolak sen. über Dolak jun.
Eines scheint dabei schon sicher: Es wird wieder eine "Mischung" geben. Soll heißen: Die Mannschaft wird weder kanadisch noch osteuropäisch geprägt sein, sondern von allem etwas haben. In der vergangenen Saison lautete der erste Sturm (oft): Andrijewski (Weißrussland), der in den Planungen keine Rolle mehr spielt, Dion del Monte (Kanada), der wohl bleiben wird, und Peter Mares (Tschechien) - und das hat sehr gut hingehauen. Fest steht auch schon: Die Saison wird am Freitag, 5. September, beginnen. Anfang August, eventuell sogar schon ein paar Tage früher, soll das Eistraining aufgenommen werden. Mindestens acht Freundschaftsspiele will Dolak bestreiten - "gegen starke Mannschaften", möglicherweise gegen den einen oder anderen DEL-Konkurrenten also. Erster Gegner wird am Samstag, 9. August, 17.30 Uhr, der HC Mulhouse auf dessen Eis sein. Tags darauf (19 Uhr) treten die Franzosen in Freiburg an. Dazu kommt ein Pokalspiel bei einem Zweitligisten. Nun heißt es für Dolak handeln, schnell handeln.
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Wir suchen neue Partner für die kommende Saison in der 2.Bundesliga, damit unsere Blue Devils Fanpage www.bluedevilsfan.de weiterhin in der gewohnten Form bestehen kann! (Jens/27.05.2003)
Schon ab 8 Euro zzgl. Mwst. bestehen Möglichkeiten Werbebanner auf unserer Seite zu schalten. Bei Interesse nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf per Email: sponsoring@bluedevilsfan.de oder per Telefon unter 0179/4813293!
Bevor wir in den kommenden Tagen so richtig in die Berichterstattung zur 2.Bundesliga einsteigen werden, eine kurze Meldung in eigener Sache.
Wie ihr Euch sicherlich erinnern könnt, gingen wir vor einem Jahr den Schritt die bis dahin werbefreie Blue Devils Fanpage in gewisser Weise zu "vermarkten", um den hohen Qualitätsstandard und die Aktualität auch halten zu können.
Seinerzeit fanden sich die nötigen "Sponsoren" bzw. "Partner" ziemlich schnell und so konnten wir in der vergangenen Aufstiegssaison umfassend berichten. Durch die finanzielle Unterstützung wurden die Liveticker viel ausführlicher als zuvor und als "Höhepunkt" gabs dann sogar zum Ende der Saison hin unser Projekt "Liveradio", bei dem die Fans einige Auswärtsspiele per Webradioliveübertragung in voller Länge hören konnten.
Da die wirtschaftliche Lage nicht besser geworden ist und einige Sponsoren sich nun zurückziehen werden, ist es natürlich lebensnotwendig neue Partner zu finden, die sich aber im Gegenzug auch in der kommenden Saison bundesweit präsentieren können, denn man kann davon ausgehen, daß www.bluedevilsfan.de auch in der 2.Bundesliga wieder ein Anlaufpunkt für viele, viele Fans sein wird!
Deshalb der Aufruf: Unterstützen Sie unser Projekt "www.bluedevilsfan.de" auch in der 2.Bundesliga. Genauere Infos können Sie per Email: sponsoring@bluedevilsfan.de oder per Telefon unter 0179/4813293 anfordern. |
Die ESBG-Tagung brachte heute noch nicht viele Neuigkeiten, die Gegner der Blue Devils in der 2.Liga stehen noch nicht komplett fest! (Jens/24.05.2003)
Die 2.Bundesliga wird definitiv mit 14 Teams an den Start gehen. Nun hat plötzlich auch DEL-Aussteiger Schwenningen gute Chancen in der 2.Liga anzutreten!
Heute fand in München eine Vollversammlung der Mitglieder der ESBG (Eissportbetriebsgesellschaft) statt, die den Spielbetrieb in der 2.Bundesliga und Oberliga regelt.
Dabei erwarteten sich gerade die "Wackelkandidaten" Bremerhaven, Weisswasser oder auch Dresden als Nachrücker und der Seiteneinsteiger Schwenninger ERC doch Klarheit, wo sie in der kommenden Saison spielen werden und wurden doch enttäuscht.
Nach stundenlangen Gesprächen und Diskussionen wurden zunächst die Stärken der einzelnen Ligen festgelegt. Die 2.Bundesliga auf 16 Clubs aufzustocken wurde abgelehnt, was sicher Bremerhaven und Weisswasser gerne gesehen hätten, denn dann wären die Chancen auf einen Ligenverbleib deutlich gestiegen. Die 2.Liga spielt weiterhin mit 14 Mannschaften, die Oberliga in zwei Gruppen zu je 12 Teams, wieder nach regionalen Gesichtspunkten aufgeteilt.
Ansonsten konnte man heute zu keinem weiteren Ergebnis kommen. Fest steht, wenn man den Meldungen auf den einzelnen Homepages Glauben schenken kann jedoch folgendes: Bad Tölz wird nun soweit man das Ganze noch irgendwie überblicken kann, darauf hinarbeiten die Lizenz für die 2.Bundesliga zu bekommen. Nach dem Insolvenzrecht sollen die Tölzer als "gerettet" bzw. "entschuldet" gelten und damit wäre der Lizenzentzug auch rückgängig. Ausserdem haben die Löwen auch schon positive Rückmeldungen von der ESBG erhalten. Sportlich sind die Tölzer sowieso klar für die 2.Bundesliga qualifiziert und ständen sowieso ausser der Debatte, was die sportlich Qualifikation betrifft.
Anders sieht die Sache da schon bei den Schwenninger Wild Wings aus. Die Schwarzwälder, die in der vergangenen Saison den Klassenerhalt sportlich schafften, jedoch ebenfalls insolvent die DEL verlassen mußten, wollen ebenfalls in der 2.Liga antreten und hier gibt es eine sehr interessante brandaktuelle Pressemitteilung von heute abend die folgendes besagt:
"Der ESBG-Gesellschafterversammlung vom 24. Mai 2003 lagen zwei Anträge aus Schwenningen zur Zulassung zum Spielbetrieb in der Zweiten Eishockey-Bundesliga vor, ein Antrag von Seiten der Wild-Wings-Betriebs-GmbH und ein Antrag des SERC 04 e.V.
Die Gesellschafterversammlung lehnte mit großer Mehrheit den Antrag der Wild-Wings-Betriebs-GmbH ab. Hingegen wird über den Antrag des SERC 04 e.V. im Rahmen des normalen Lizenzierungsverfahrens entschieden. Eine Dreiviertel-Mehrheitsentscheidung durch die Gesellschafterversammlung der ESBG ist hierfür nicht erforderlich. Die sportliche Qualifikation des SERC 04 e.V. wurde anerkannt.
Sollte der SERC 04 e.V. bis zum 30. Juni 2003 einen genehmigten Insolvenzplan vorlegen sowie auch alle anderen Lizenzvoraussetzungen erfüllt haben, wird der SERC 04 e.V. eine Lizenz zur Teilnahme am Spielbetrieb in der Zweiten Eishockey-Bundesliga erhalten."
Soweit die Pressemitteilung aus Schwenningen. Es bleibt also alles wirklich sehr spannend, da auch noch nicht durchgedrungen ist, welche Teams nun die Lizenz erhalten haben, bzw. welche Bürgschaften in welcher Höhe zu hinterlegen sind. Ich denke man wird einfach noch ein paar Tage abwarten müssen, um genaueres zu erfahren.
Den Weidener Fans kann das Ganze eigentlich fast egal sein. Auf jeden Fall wird die Liga sicher sehr attraktiv werden und Weiden hat die Lizenz ja ohne jede Auflage sicher! Ein richtig ungewohntes Gefühl schon so früh im Jahr zu wissen, wo man im nächsten Jahr spielen wird! |
Blue Devils auch in der 2. Bundesliga mit Weidener Eigengewächsen – Erste Vertragsverlängerungen (alf/20.05.2003)
Die Blue Devils konnten Einigung mit dem „Backup“ Christian Meiler und den Stürmern Stephan Hagn und Florian Zellner erzielen.
Nachdem die Blue Devils Weiden am vergangenen Mittwoch mit dem Einreichen der Lizenzierungsunterlagen für die 2. Bundesliga den Weg für den Aufstieg geebnet haben, können die Blue Devils in dieser Woche schon weitere Vertragsverlängerungen vermelden. Diese Verlängerungen betreffen ausschließlich Spieler, die das Eishockeyspielen in Weiden erlernt haben. So konnten die Blue Devils Einigung mit dem „Backup“ Christian Meiler und den Stürmern Stephan Hagn und Florian Zellner erzielen. Damit gehen die Devils auch in der 2. Bundesliga konsequent ihren eingeschlagenen Weg weiter, auf eigene Nachwuchsspieler zu bauen.
Bislang standen ja erst die Spieler Jan Penk, Milan Blaha, Michal Piskor und Roman Göldner für die kommende Saison unter Vertrag.
Trainer Leos Sulak wird zwar erst am kommenden Donnerstag in Weiden zum Abstecken der Vorbereitungsphase und bezüglich weiterer Spielerverpflichtungen erwartet, trotzdem konnten bereits jetzt die ersten Termine für die kommende Saison vereinbart werden. So werden die Devils am 11. August zum ersten Mal aufs Eis gehen. Weiterhin wurden für den 22. August in Weiden und am 07. September in Bayreuth zwei Freundschaftsspiele mit den Bayreuth Tigers fixiert. Weitere Freundschaftsspieltermine werden demnächst folgen.
In Sachen Lizenzierung gibt es nichts Neues zu vermelden. Allen Vereinen wird erst zum kommenden Wochenende seitens der ESBG mitgeteilt, ob und welche Auflagen bzw. Nachbesserungen man noch bringen muss. Die Frist zum „Nachbessern“ endet dann am 30. Mai.
Gespannt wartet man auch bei den Blue Devils auf die Gesellschafterversammlung der ESBG, die am kommenden Samstag in Aufkirchen bei Erding stattfindet. Dann sollte Klarheit herrschen, mit welchen Vereinen es die Blue Devils in der 2. Bundesliga zu tun bekommen.
Alle bisherigen Dauerkartenbesitzer wurden inzwischen angeschrieben und müssten somit die Bestellunterlagen für die kommende Saison in ihren Händen haben.
1.EV Weiden
Josef Werner, Pressesprecher
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2. Liga - WEIDEN IST DABEI ! (lake/14.05.2003)
Damit haben die Blue Devils nach der sportlichen Qualifikation für die 2. Bundesliga mit dem Erreichen der Oberliga-Meisterschaft Nägel mit Köpfen gemacht. Das Aufstiegsrecht in die zweihöchste deutsche Spielklasse wird von den blauen Teufeln in Anspruch genommen und somit wird im Eisstadion an der Raiffeisenstraße wieder höherklassiges Eishockey zu sehen sein!
| Lange wurde spekuliert, ob die Weidener überhaupt den Aufstieg wagen sollten, da zuerst alle wirtschaftlichen Aspekte abgeklärt werden mußten. Nun wurde dem langen Warten und Bangen ein Ende bereitet und die Blue Devils werden tatsächlich in der Saison 2003/2004 in der 2. Bundesliga gegen so renomierte Klubs wie Heilbronn, Bietigheim oder Bad Nauheim alsauch Lokalrivalen aus Regensburg, Landshut oder Straubing die Kräfte messen. Wer hätte das vor einem Jahr gedacht? Im Bild nochmals das entscheidende 4:3 in Dresden nach 63:49 Spielzeit!
Natürlich muß noch die Lizenzierung durch die ESBG am kommenden Wochenende erfolgen, doch die Verantwortlichen um Jürgen Lehner sind zuversichtlich, daß die Blue Devils in der 2. Bundesliga an den Start gehen werden!
Offizielle Pressemitteilung
Wie bereits in der Pressemitteilung am vergangenen Freitag dargelegt, bedurfte es für die Entscheidungsfindung über der Frage ob man den sportlichen Aufstieg in die Bundesliga auch wirtschaftlich wahrnehmen kann, noch einiger Zusagen aus dem Sponsorenbereich der Blue Devils. Diese Zu- oder auch Absagen trafen dann am Montag bei den Blue Devils ein. Die Verantwortlichen der Blue Devils fällten deshalb am Montag nach reiflicher Überlegung den Entschluss, die Lizenzierungsunterlagen für die Bundesliga einzureichen.
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Diese Entscheidung viel dem 1.EV Weiden allerdings sehr schwer, da man trotz aller erfreulicher Erhöhungen im Sponsorenbereich mit einem im Vergleich zu den anderen Bundesligamannschaften niedrigen Etat das Projekt Bundesliga in Angriff nehmen wird. Trotz dieses Mankos ist man beim 1.EV Weiden der Ansicht, mit dem Aufstieg in die Bundesliga im Vergleich zu einem Verbleiben in der Oberliga das für den Verein kalkulierbarere Risiko gewählt zu haben. Damit steht aber auch schon eines fest. Das Ziel für die kommende Saison kann deshalb nur der Nichtabstieg aus der Bundesliga lauten.
Nachdem die Sponsoren die Weichen in Richtung Bundesliga gestellt haben, sind jetzt natürlich auch die Fans der Blue Devils gefordert. Deshalb beginnen die Blues Devils am kommenden Montag mit dem Verkauf der Dauerkarten für die Saison 2003/2004. Mit dem Kauf einer Dauerkarte kann jeder Fan seine Bereitschaft bekunden, die Blue Devils auch in der Bundesliga zu unterstützen. Einzelheiten hinsichtlich der Verkaufsmodalitäten und vor allem über die Preise werden in den kommenden Tagen bekannt gegeben.
Die Verantwortlichen hoffen, das man trotz des engen finanziellen Rahmens den Fans der Blue Devils eine Mannschaft präsentiert, mit der man das gesteckte Ziel erreichen kann. Noch am heutigen Vormittag wurden Gespräche mit Conny Strömberg über eine Weiterverpflichtung geführt. Diese verliefen sehr positiv. Ob man sich allerdings auch finanziell einigen kann, bleibt abzuwarten. Im Laufe der nächsten Woche kommt dann Trainer Leos Sulak nach Weiden. Mit ihm wird der Rahmenterminplan für die Vorbereitung abgesteckt und alle Personalentscheidungen besprochen.
Ob allerdings nun auch für die Blue Devils definitiv das erste Bully in der Bundesliga am 12. September sein wird, entscheidet nun das Lizenzierungsverfahren der ESBG am kommenden Wochenende. Seitens des 1.EV Weiden ist man allerdings guter Dinge, das es daran nicht scheitern sollte.
1. EV Weiden
Josef Werner, Pressesprecher
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