2. Eishockey Bundesliga

Die Blue Devils Weiden in der 2. Eishockey Bundesliga
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Blue Devils Weiden rechnen mit Lizenzerteilung am 15.06.05 (alf/Montag, 13.06.2005)
Meiler, Zellner, Bartels, Gruhle und Wolsch bleiben in Weiden. Alex Möstel will es in der Vorbereitung noch mal probieren.
Nicht ganz so glatt wie in den vergangenen Jahren verläuft in diesem Jahr die Erteilung der Lizenz für den 1.EV Weiden. Eigentlich nicht verwunderlich, hat man doch in der vergangenen Saison mit einem Minus abgeschlossen. Dies wurde auch beim einreichen der Lizenzunterlagen für die kommende Saison der ESBG mitgeteilt. Die ESBG will sich verständlicherweise natürlich auch nicht den Vorwurf gefallen lassen müssen nicht genau geprüft zu haben. Deshalb wurden in den vergangenen Wochen einige Gespräche mit ESBG-Geschäftsführer Oliver Seeliger und Aufsichtsratsvorsitzenden Uwe Harnos geführt. Diese Gespräche verliefen alle in einer sehr sachlichen und angenehmen Atmosphäre. Dennoch wurde dem 1.EV Weiden zur Erteilung der Lizenz die Auflage erteilt, bis zum 15.06.2005 eine Bankbürgschaft zu hinterlegen. Daran wird im Moment fieberhaft gearbeitet. Auf Seiten des 1.EV Weiden ist man aber guter Hoffnung dies erfüllen zu können und am 16.06.2005 die Lizenz für die Oberliga zu erhalten.
Es dürfte für alle verständlich sein, dass zum jetzigen Zeitpunkt die Erteilung der Lizenz in Vordergrund steht. Erst nach der Lizenzerteilung wird wieder mit weiteren möglichen Neuzugängen verhandelt.
Nichts desto trotz hat man sich mittlerweile mit den Weidener Spielern, die auch künftig in der Oberliga spielen wollen, soweit verständigt. Demnach werden folgende Spieler wieder zur Verfügung stehen. Im Tor Christian Meiler und im Sturm Florian Zellner, Florian Bartels – sofern dies auf Grund seiner Verletzung wieder möglich ist-, Sebastian Wolsch und Peter Gruhle. Auch Alexander Möstel will es in der Vorbereitung nochmals wissen.
Weiterhin wurden mit Roman Göldner Gespräche geführt und auch er scheint nicht abgeneigt zu sein in der kommenden Saison wieder für die Blue Devils die Schlittschuhe zu schüren. Auf einen guten Weg ist man auch mit Christian Witthohn. Der im vergangenen Dezember verpflichtete Verteidiger hat sich in Weiden gut eingelebt und fühlt sich sehr wohl, so dass es zu einer Vertragsverlängerung nur noch die Klärung einiger weniger Kleinigkeiten bedarf.
Wie bereits in den letzten Jahren praktiziert, ist natürlich auch die Junioren Bundesligamannschaft das Sprungbrett in die Oberliga. Spieler die in dieser Mannschaft positiv in Erscheinung treten, erhalten jederzeit die Möglichkeit sich in der Oberliga-Mannschaft zu beweisen.

1.EV Weiden


Michal Piskor und Jan Penk haben bei den Blue Devils für die kommende Saison verlängert! (jens m./Donnerstag, 02.06.2005)
Mit dem neuen Trainer Jiri Neubauer soll in den nächsten zwei bis drei Jahren an einem Team gebastelt werden, dass dann auch wieder in der Spitze der Oberliga mitspielen kann. Haider und Mayer werden sich wohl dem TEV Miesbach anschließen
Die sportlichen Fakten aus der Jahreshauptversammlung:

Jan Penk (Bild unten) und Michal Piskor (Bild links) haben auch für die kommende Saison bei den Blue Devils verlängert. Lukas Lang wird auch weiterhin bei den Blue Devils Eiszeiten bekommen und zwar noch mehr als in der vergangenen Saison. Bei Florian Ondruschka wird es sich etwas anders verhalten, denn der soll öfter in Nürnberg zum Einsatz kommen, wie bereits schon vor einigen Tagen veröffentlicht.

Wie die restlichen drei Ausländerpositionen besetzt werden, bzw. wie sich die Spieler auf Sturm oder Verteidigung aufteilen, soll Jiri Neubauer entscheiden. Fakt ist, daß die Blue Devils in der Oberliga nur noch mit drei Blöcken planen. Ansonsten gab Jürgen Lehner zu Protokoll, daß es sicher von aussen momentan noch etwas undurchsichtig aussieht, aber eigentlich der Kader schon zu einem großen Teil feststeht.

Sicher wird es in den nächsten Tagen und Wochen nach und nach weitere Vertragsverlängerungen bzw. Neuzugänge zu vermelden geben.

Übrigens wurde heute auch gemeldet, daß Goalie Reinhard Haider sich dem TEV Miesbach angeschlossen hat. Haider war drei Spielzeiten lang menschlich ein sehr wichtiger Spieler für die Blue Devils und hatte auch sportlich enormen Anteil am Aufstieg in die 2.Bundesliga und den Klassenerhalt dort. Leider wurde Haider öfter durch verschiedene Verletzungen zurückgeworfen und hatte es sicher auch nicht immer leicht in Weiden, da er bei den Fans schon öfter im Fokus der Kritik stand.

Lange Rede kurzer Sinn: wir wünschen Reinhard weiterhin alles Gute und sein Name wird auch weiterhin immer in Verbindung mit dem größten Erfolg der Vereingeschichte gebracht werden.

Mit Haider wird vermutlich auch Florian Mayer zum TEV Miesbach zurückkehren, was aber noch nicht bestätigt wurde.


Heute fand die Generalversammlung des 1.EV Weiden statt! (jens m./Donnerstag, 02.06.2005)
Josef Werner hat mit Heiko Bredehorn einen Nachfolger gefunden. Dr. Markus Hummel und Jürgen Lehner wurde einstimmig im Amt bestätigt
Am heutigen Abend fand die Generalversammlung des 1.EV Weiden statt.

Dabei wurden der erste Vorsitzende Dr. Markus Hummel und der dritte Vorsitzende Jürgen Lehner jeweils einstimmig in ihren Ämtern von den versammlten Mitgliedern bestätigt. Josef Werner, der bekannterweise sein Amt nicht mehr länger ausüben wollte, jedoch in einem neuen Wirtschaftsbeirat weiter für den EV tätig sein will, fand mit Heiko Bredehorn einen Nachfolger als zweiter Vorsitzender.

Bredehorn ist 48 Jahre alt und ist bei einem der wirtschaftlichen Aushängeschilder Weidens, der Fa. Witt Zentraleinkäufer. Der Vater von drei Kindern (zwei davon spielen beim EV im Nachwuchs Eishockey, die Tochter betreibt Eiskunstlauf) konnte heute leider aus beruflichen Gründen nicht anwesend sein, wurde aber als zweiter Vorsitzender gewählt und wird in Zukunft die Geschicke des EV Weiden mit steuern.

Zuvor fand Jürgen Lehner deutliche Worte und nahm sich selbst in die Verantwortung für die sportlich verkorkste letzte Saison. Die Lizenz für die kommende Saison ist noch nicht erteilt worden, es wurden noch einige Unterlagen nachgereich, man ist guter Dinge, dass man grünes Licht der ESBG erhalten wird.

Ab November diesen Jahres heisst es dann "20 Jahre 1.EV Weiden" und dann sollen unter anderem die Gründungsmitglieder, die das ganze Eishockey in Weiden überhaupt ermöglicht haben, auch bei einem Spiel geehrt werden und auch verschiedene andere Aktionen sind angedacht. Lothar Höher, der den erkrankten OB Hans Schröpf, als Bürgermeister vertrat, fand dann auch die richtigen Worte und blickte noch einmal auf die letzten Jahre zurück, die ja insgesamt gesehen auch viele unvergessliche Momente mit sich brachten (Aufstieg, Klassenerhalt).

Damit wäre dieser Termin auch erledigt und nun kann endlich mit Hochdruck daran gegangenen werden, nach und nach eine Mannschaft zu bauen, die in der kommenden Saison in der Oberliga wieder gutes Eishockey spielen wird. Eine erfreuliche Nachricht hatte dann Josef Werner zum Ende seiner Zeit als zweiter Vorsitzener zu verkünden, als er ein für alle mal klarstellte, daß der EV Weiden mit A.T.U. einen mehrjährigen Vertrag abgeschlossen hat und alle Gerüchte, die immer wieder mal erscheinen, vollkommen aus der Luft gegriffen sind.


Der ETC Crimmitschau besetzt eine weitere Kontingentstelle mit dem Ukrainer Vadim Slivchenko! (jens m./Mittwoch, 25.05.2005)
Der 35jährige Routinier spielte in den vergangenen vier Spielzeiten in der DEL bei Frankfurt, Schwenningen, Freiburg und zuletzt in Krefeld und war dort als eifriger Punktesammler bekannt. Slivchenko spielte auch schon bei verschiedenen WM-Turnieren für die ukrainische Nationalmannschaft und dürfte für die Oberliga als "Kracher" zu bezeichnen sein
Der ETC Crimmitschau hat heute ein kleines Ausrufezeichen hinter die Bestrebungen gesetzt, in der kommenden Saison den sofortigen Wiederaufstieg in die 2.Bundesliga zu bewerkstelligen.

Der neue Trainer Gunnar Leidborg hat in der kommenden Saison mit dem 35jährigen Vadim Slivchenko einen Spieler in der Oberliga zur Verfügung, der in den vergangenen Jahren in der DEL durchaus als eifriger Punktesammler galt. 240 DEL-Spiele bestritt der ehemalige ukrainische Nationalspieler (nahm dort 2001 an der WM und 2002 an der Olympiade teil) seit 2001 für Schwenningen, Frankfurt, Freiburg und zuletzt Krefeld und machte dabei 72 Tore und und 110 Vorlagen, als 182 Scorerpunkte (!!).

Slivchenko, der zuvor auch bei verschiedenen erstklassigen Clubs in Europa und Nordamerika unter Vertrag war, wird in der Oberliga sicher einer der absoluten Stars sein. Wie man in einem Interview einer Krefelder Fanseite (www.krefeld-pinguins.de) lesen kann, war für Slivchenko, der in Nordamerika noch aus früheren Zeiten ein Haus und Grund besitzt und dort auch seine Sommerpause verbringt, für den Wechsel nach Crimmitschau weniger die finanziellen Möglichkeiten entscheidend, sondern die Tatsache, daß er dort vermutlich eine familienfreundliche Station gefunden hat, wo er seine erfolgreiche Karriere ausklingen lassen kann.

Einzig die Tatsache, daß Slivchenko als Ukrainer plötzlich die Aufenthalts-und Arbeitserlaubnis in Crimmitschau erhalten hat, obwohl dies eigentlich grundsätzlich nicht mehr möglich war, läßt bei den Blue Devils darauf hoffen, daß es vielleicht auch in Weiden gelingen könnte wieder den einen oder anderen Tschechen verpflichten zu können, was natürlich eine streßfreie Sache wäre, wenn man mit Jiri Neubauer einen Trainer hat, der hervorragende Kontakte zum östlichen Nachbarn hat. Ausschließen sollte man hier gar nichts mehr, nach den Erfahrungen der letzten Wochen, wo verschiedene Clubs Spieler aus dem ehemaligen Ostblock auch in unteren Ligen verpflichtet haben.


Hannovers Toptorjäger Devin Rask wird auch in der kommenden Saison für die Indians auf Torjagd gehen! (jens m./Montag, 23.05.2005)
Der 27jährige Kanadier war in der vergangenen Saison mit 27 Treffern und 32 Vorlagen maßgeblich am guten Abschneiden der Indians beteiligt. Ausserdem wird Jan Welke von den Dresdner Eislöwen an den Pferdeturm wechseln
Gute Nachrichten gibts für die Fan vom Pferdeturm. Der Toptorjäger der vergangenen Saison hat seinen Vertrag verlängert.

Devin Rask wird in der kommenden Saison wieder für die Hannover Indians auflaufen. Der 27jährige Stürmer spielte zwischen 1999 und 2003 auf dem Providence College in der NCAA, ehe er dann in der Saison 2003/2004 sein Glück bei den Trenton Titans in der ECHL versuchte. Dort scorte er immerhin 34 mal (15 Tore+19Vorlagen) in 72 Spielen.

In Hannover entwickelte sich Rask dann aber zum Leistungsträger und 27 Tore + 32 Vorlagen, also 59 Punkte brachten ihn in der Torjägerliste der Indians ganz nach oben.

Neben der Vertragsverlängerung wurde heute in Dresden bekannt, daß Stürmer Jan Welke in der kommenden Saison zu den Hannover Indians wechseln wird. Für Welke, der aus Salzgitter stammt, ist der Wechsel nach Hannover sicher günstig. Welke war bei den Eislöwen nun schon einige Spielzeiten einer der Aktivposten und wird sicher versuchen auch mit den Indians, wie schon vergangene Saison mit den Eislöwen aufzusteigen.


Bei den Preussen Berlin und den Star Bulls Rosenheim gabs am Wochenende Vertragsverlängerungen zu vermelden, während der EC Peiting zwei Neuzugänge bekanntgab! (jens m./Sonntag, 22.05.2005)
Doug Murray bleibt in Berlin. Peiting holt Thomas Zeck zurück und verpflichtet mit Darryl McKinnon bereits den letzten Kontingentspieler. Rosenheim kann weiter auf die Dienste von Paderhuber, Fröhlich und Mondi Hilger vertrauen
Am Wochenende gabs einige Vertragsverlängerungen zu vermelden.

So haben nun auch die Berliner Preussen einen ersten Spieler im neuen Kader stehen. Der 38jährige Deutsch-Kanadier Doug Murray, in der vergangenen Saison noch trotz seines gesetzten Alters Topscorer der Oberliga Vorrundengruppe Nord-Ost, hat bei den Berlinern für eine weitere Saison zugesagt. Murray spielt seit 1997 in Deutschland und scort seitdem wie ein schweizer Uhrwerk. 557 Spiele zumeist in der 2.Bundesliga mit 676 Scorerpunkten sprechen eine deutliche Sprache. In der vergangenen Saison konnte sich Murray 33 Tore und 44 Assists gutschreiben und war damit hinter Scott Matzka die punktemäßige Nummer zwei bei den Hauptstädtern.

Weiter südlich in der Republik in Rosenheim hat Andreas Paderhuber seinen Vertrag für ein weiteres Jahr verlängert. Paderhuber ist ein gebürtiger Hannoveraner, der aber in Rosenheim seine Juniorenzeit verbrachte. Anschließend spielte er vier Jahre in Bad Aibling und kehrte dann in seine Heimat nach Hannover zurück, wo er zwei Spielzeiten zum Indianer wurde. Zu Beginn der letzten Saison sicherten sich die Rosenheimer die Dienste des 27jährigen Verteidigers und auch in der kommenden Saison zieht Paderhuber das Alpenpanorama der niedersächsichen Tiefebene vor.

Ausser Paderhuber werden auch der 19jährige Stürmer Michael Fröhlich und der 39jährige "Dino" Mondi Hilger weiter für die Star Bulls spielen, der in der vergangenen Saison in Rosenheim für den Spruch des Jahres sorgte, als er auf die Tatsache angesprochen, was ihn dazu treibt in Rosenheim ohne Gage zu spielen, antwortete: "Andere in meinem Alter müssen viel Geld in Fitnesstudios zahlen, ich bekomme hier meine Eiszeiten umsonst."

Den alten Spruch "was nichts kostet ist auch meistens nichts wert" wiederlegte Hilger in der vergangenen Saison, als er immerhin 39 Scorerpunkte in 37 Spielen einheimste. Damit sollen die Planungen der Rosenheimer vorerst abgeschlossen sein. Bemerkenswert ist die Tatsache, daß nur zwei Kontingentspieler im Kader der Star Bulls stehen.

Der EC Peiting hat einen weiteren neuen Spieler für die nächste Saison verpflichtet. Wie das "Landsberger Tagblatt" berichtet wird Verteidiger Thomas Zeck seinem Bruder Andreas zum ECP folgen. Beide spielten in der vergangenen Saison für den Bayernliga-Meister und Oberliga-Aufsteiger EV Landsberg. Die Brüder spielten bereits beide mehrere Jahre in Peiting.

Ausserdem haben sich die Peitinger die Dienste von Darryl McKinnon gesichert. Der 25 jährige Kanadier spielte in den vergangenen vier Spielzeiten bei der Colgate University in der NCAA, der amerikanischen Uniligavereinigung. Von dieser Uni kamen übrigens vor Beginn der letzten Saison schon die beiden Kanadier Rob Brown und Kyle Doyle nach Peiting.


"Oberliga 2005/2006 - das unbekannte Wesen" oder was geschah eigentlich in den zwei Jahren, in denen sich die Blue Devils in der 2.Bundesliga tummelten! (jens m./Samstag, 21.05.2005)
Eine kleine Vorschau und Bestandsaufnahme auf die Gegner der kommenden Saison zwischen Hannover, Füssen, Hügelsheim und Berlin
Die Blue Devils werden nach zwei Spielzeiten in der 2.Bundesliga also in der kommenden Saison wieder in der Oberliga spielen. Sicher wird der eine oder andere Eishockeyfan sich nun fragen: was spielen da eigentlich für Clubs mit und auf was muß ich mich kommende Saison einstellen.

Deshalb wollen wir heute einmal einen kleinen Ausflug in die Oberliga 2005/2006 wagen und beleuchten, mit welchen Gegnern die Blue Devils es in der kommenden Saison zu tun bekommen werden.

Eines muß man auf jeden Fall mal voranstellen. Mit der Oberliga, aus der die Blue Devils seinerzeit 2003 als Meister und Aufsteiger in die 2.Bundesliga hervorgegangen sind, hat die Liga nicht mehr ganz so viel zu tun. Seinerzeit wurde die Oberliga mit der Regionalliga Süd verschmolzen, was natürlich die Folge hatte, dass der eine oder andere Club mit im Rennen war, der eigentlich eher eine Klasse tiefer gehört hätte. Diese Clubs wie die Augsburger Pro Juniors, der TuS Geretsried, der EC Höchstadt, der EC Ulm-Neu Ulm oder auch die beiden Allgäuer Traditionsvereine EHC Memmingen und EA Kempten sind von der Landkarte verschwunden, genauso wie die beiden schmerzlich vermissten Lokalrivalen Selber Wölfe und der ERSC Amberg. Wenn man den „Pleiteclub“ ERC Hassfurt und den sich am letzten Strohhalm klammernden ERV Schweinfurt und den die endlich aufgestiegenen Dresdner Eislöwen wegrechnet, dann bleiben aus der Meistersaison 2002/2003 nur noch sieben von 19 gestarteten Clubs übrig. Die 12 verschwundenen Vereine wurden in den letzten beiden Jahren durch eine Vielzahl von sehr ambitionierten Clubs ersetzt.

So tummeln sich in der kommenden Saison sehr renommierte Clubs wie die Heilbronner Falken, der SC Riessersee, der ehemalige DEL-Club Preussen Berlin, Zweitligaabsteiger ETC Crimmitschau, die Star Bulls Rosenheim oder auch der sich momentan wieder hoch arbeitende EC Bad Nauheim in der neuen Oberliga. Dazu gesellen sich die ambitionierten Clubs Stuttgart Wizards, die in der kommenden Saison sogar darauf spekulieren in eine Multifunktionsarena mit über 5000 Plätzen umzuziehen, der EV Ravensburg, der im neuen Stadion natürlich auch nach höherem strebt, die Hannover Indians, die in der letzten Saison endlich die Erwartungen nicht enttäuscht haben oder auch der SC Mittelrhein-Neuwied, die mit dem neuen Coach Leos Sulak sicher an die tollen Leistungen der vergangenen Saison anknüpfen wollen und werden.

Die Westclubs Revier Löwen Oberhausen oder die Ratinger Ice Aliens (die man natürlich auch schon wegen der Nähe zu einigen DEL-Clubs nicht unterschätzen dürfte) zählen mit dem wichtigen Derbygegner Bayreuth Tigers, dem Kultclub Hügelsheim Hornets, dem Aufsteiger EV Landsberg 2000, den Südclubs Miesbach, Klostersee, Peiting und Füssen und den Junioren der Eisbären Berlin zu den Clubs, die nicht mit einem Auge in Richtung 2.Bundesliga schielen.

Die Verantwortlichen der Blue Devils werden sicher versuchen müssen, sich irgendwo dazwischen einzureihen und zumindest die Qualifikation für die Meisterrunde, sollte mit allen möglichen Mitteln erreicht werden. Wenn es dann gelingt, eine Mannschaft zusammenzustellen, die dann auch mit ihrer Spielweise die Zuschauer etwas mehr erfreut, als in der letzten Saison, dann könnte die Oberliga sich auf die Zuschauerzahlen durchaus positiv erweisen, wenn man auch noch bedenkt, dass die Eintrittspreise sicher auch etwas gesenkt werden. Die Fans der Blue Devils wollen, wie jeder Fan in jeder Sportart, Siege ihres Teams sehen und vielleicht bekommen die in den vergangenen beiden Spielzeiten nicht mit ebensolchen verwöhnten Weidener Fans wieder etwas mehr davon zu sehen. Wie leidensfähig und treu die Fans in den vergangenen beiden Jahren waren, das zeigt die Statistik. In 118 Zweitligaspielen gingen die Blue Devils sage und schreibe nur 24 Mal als „Drei-Punkte-Sieger vom Eis. Sprich: gerade mal jedes fünfte Spiel haben die Devils in zwei Jahren für sich entschieden. Diese 20%-Quote sollte doch in der Oberliga zu verbessern sein, was natürlich auch wieder für mehr Frohsinn auf den Tribünen sorgen sollte.

Nun ein kleiner Blick auf die einzelnen Clubs:

Rote Teufel Bad Nauheim:

Die Hessen, die zuvor lange Jahre ganz oben in der 2.Bundesliga mitspielten und sogar mit einem Aufstieg in die DEL liebäugelten, mussten im Sommer vor einem Jahr aufgeben, nachdem der Alleingesellschafter Koal das Risiko nicht mehr tragen wollte und so blieb den Roten Teufeln nichts übrig, als der Gang in die Hessenliga. Dort jedoch fanden die Nauheimer den Weg zurück zu ihren Wurzeln. Der Champagner, der in der 2.Liga noch prickelte und viele der treuen Fans nervte, wurde zugunsten von Bratwurst und Bier weggekippt, teure Importspieler mit enorm hohen Gehältern wurden zugunsten von „echten Nauheimer Jungs“ nach Hause geschickt und statt Multifunktionsarenen, ging’s in „Provinz“ gegen Gegner wie TSG Darmstadt, den EV Wiesbaden, EV Bitburg oder den ERC Ludwigshafen, wo man phasenweise sogar auf Gegner traf, die in Freiluftarenen spielten.

Die Nauheimer Fans nahmen dieses „Abenteuer“ dankend an, kamen in Scharen zu den Heimspielen und waren auch auswärts sozusagen die „Sanierer“ der Hobbytruppen im hessischen Raum. Teilweise reisten bis zu 500 Fans mit in die Provinz und feierten 28 Siege in 28 Spielen, die den logischen Aufstieg in die Oberliga mit sich brachten. Dort soll, wenn es nach den Willen der Verantwortlichen geht, der Weg weitergeführt werden. Die Personalplanungen sind schon recht weit fortgeschritten und siehe da: die Aufstiegshelden dürfen bleiben und werden mit finanzierbaren Spielern auf die Oberliga verstärkt. Brett Larson (Odense BK/Dänemark), Mikko Kainulainen, Petta Pietilänen (beide aus Finnland) oder die beiden ehemaligen Heilbronner Johannes Saßmannshausen (stammt aus der erfolgreichen Nauheimer Jugendarbeit) und Oliver Hackert sollen dafür sorgen, dass die Mannschaft von Trainer Thomas Barczikowski den Klassenerhalt schafft, der als Saisonziel ausgegeben wird.

Bayreuth Tigers:

Die Bayreuth Tigers hatten in der vergangenen Saison enorm zu kämpfen, um sowohl sportlich, als auch finanziell zu überleben. Zunächst klafften bei Trainer Joe West Anspruch und Wirklichkeit enorm auseinander und erst als Stefan Kagerer von Pleiteclub Hassfurt als Trainer und Manager in Personalunion kam, wurde mit viel Mühe und viel Not die Saison noch einigermaßen vernünftig zuende geführt. Dennoch sind die Tigers definitiv für die kommende Saison ein Gegner, dessen Hauptaugenmerk nach wie vor darauf gerichtet sein sollte, vernünftig zu wirtschaften, mit jungen und günstigen Spielern zu arbeiten und so vielleicht mit Hilfe der Derbies gegen Weiden oder Crimmitschau den Verein wieder auf gesündere Beine zu stellen. Für die vielen Bayreuther Fans kann man nur hoffen, dass die Verantwortlichen ihren Worten Taten folgen lassen und das Lizenzierungsverfahren auch positiv verlaufen wird.

Die Tigers werden auch in der kommenden Saison auf Trainer Kagerer vertrauen und haben mit den beiden Goalies Voigt (Förderlizenz Augsburg) und Felix Feeser bereits diese Positionen besetzt. Tom O´Grady (früher Peiting) und die jungen Spieler Gundel, Schmidt und Mayer stehen bereits für die kommende Saison fest, genauso wie die beiden interessanten jungen Stürmer Michael Heindl (Schweinfurt/Füssen) und der Dresdner Sebastian Stoyan, der in Bayreuth seinen Durchbruch geschafft hat und in Dresden zuvor zumeist auf der Bank zu finden war.

Eisbären Junioren Berlin

Das Vorzeigeprojekt der Eisbären Berlin geht auch in der kommenden Saison weiter. Die „jungen Wilden“ der Eisbären werden für jeden Gegner eine harte Nuss darstellen und sollen ein Bindeglied zwischen dem DEL und dem DNL-Team darstellen. Viele der Juniors haben unter Trainer Jeff Tomlinson den Sprung in den DEL-Kader von Pierre Page geschafft, der dafür bekannt ist, jedem motivierten und guten Spieler aus dem Juniorsteam eine Chance zu geben. Juniorennationalgoalie Youri Ziffzger und sein Kollege Daniar Dshunossow werden nicht nur die Pressevertreter der anderen Clubs, sondern auch die Stürmer zu Schwerstarbeit nötigen und auch der Rest der „Rasselbande“ wird durchaus ein Wörtchen um die Meisterrunde mitsprechen, auch wenn dann natürlich alles optimal laufen müsste.

Berliner SC Preussen:

Zum Ende der letzten Saison hieß es bei den Preussen: Entweder Aufstieg oder Ende. Als dann der Aufstieg misslang und die Saison frustrierend endete, waren die Preussen schon so gut wie Weg vom Oberligafenster. Doch in den letzten Wochen fand sich der eine oder andere Investor und es scheint als ginge es beim Traditionsclub doch weiter. Ausser Trainer Brockmann ist noch kein Spieler im Kader zu sichten, was sich nach dem in Berlin mit Spannung erwarteten Lizenzierungsverfahren sicher schlagartig ändern wird. Alleine der Standort und der Name der Preussen werden sicher dafür sorgen, dass, wenn die Berliner die Lizenz erhalten, sie dann auch ein Kandidat für ganz oben sein werden.

ETC Crimmitschau:

Die Westsachsen sind sicher ohne wenn und aber der Topfavorit für die kommende Saison. Mit allen Mitteln soll der „Betriebsunfall“ Abstieg schnell wieder richtiggerückt werden und so wurde Trainer Ehrenberger, der zuvor noch mit allen Mitteln gehalten werden sollte und dann trotz erfolgter Vertragsverlängerung gefeuert wurde, mit dem Schweden Gunnar Leidborg ersetzt. Der bekommt mit Thomas Zellhuber gleich den „Shutoutkönig“ der vergangenen Oberligasaison vorgesetzt. Zellhuber wird sicher wieder zu den stärksten Goalies der Oberliga zählen, wenngleich die 10 Shutouts aus der vergangenen Saison vermutlich schwer zu wiederholen sein dürften. Allrounder Esbjörn Hofverberg, Christoph Klotz, Peter Kathan und Thorsten Heine haben bereits zugesagt für die Crimmitschauer auch in der Oberliga aufzulaufen und mit Daniel Sevo (Leipzig) und Christian Völk (Bietigheim) konnten auch bereits noch zwei weitere Neuzugänge präsentiert werden.

EV Füssen:

„Same procedure as every year“ heisst es auch heuer wieder in Füssen. Der immer etwas extravagante geschäftsführende Vorstrand des EVF Jürg Tiedge hat auch heuer wieder nach Saisonende im Umkreis von 10 km Ausschau nach etwa 12 Clubs gehalten, zu deren Auswärtsspielen man mit dem Fahrrad fahren könnte und musste dann halt doch wieder einsehen, dass man 70jährige Bergbauern nicht unbedingt als Gegner verkaufen kann. Nach einigen Gezeter über „Reisekosten“, die an der Substanz des Traditionsclubs zehrten, ließ man sich dann aber überraschend schnell auf das Abenteuer Oberliga ein, vermutlich um sich dann in der kommenden Saison für die neu geschaffene Regionalliga Süd zu qualifizieren, womit dann auch ein Traum von Tiedge und seinen Freunden in Erfüllung gehen dürfte. Dafür sind aber mit Goalie Andre Irrgang und den beiden starken Ausländern Ruslan Bezshchasnyy und Eric Nadeau schon sehr starke Spieler im Aufgebot, wenngleich man mit dem Weggang von Marcus Bleicher (er wechselt nach Ravensburg) schon auch eine bittere Pille schlucken musste.

Dennoch ist der EV Füssen, das muß man neidlos anerkennen, für das deutsche Eishockey ein enorm wichtiger Verein, der eine vorbildliche Nachwuchsarbeit leistet, die beispiellos ist und der EV Füssen ist für jede Liga in Deutschland schon alleine wegen des Namens eine absolute Bereicherung.

Hannover Indians:

Die Hannover Indians scheiterten in der vergangnen Saison erst im fünften und entscheidenden Playoffhalbfinale an den Dresdner Eislöwen und am Aufstieg in die 2.Bundesliga, obwohl sie die Playoffserie bereits mit 2:0 führten und dann versäumten einen ihrer drei Matchbälle zu verwerten. Dennoch feierte man in Hannover die Rückkehr des „EC Hannover“ (der Club heisst auch offiziell wieder so wie in den guten alten Zeiten), die super Eishockey zeigten und der Pferdeturm wurde wieder zur Partymeiler der Liga. Insgeheim spekulieren die Hannoveraner immer noch mit einem Nachrückplatz in die 2.Bundesliga, für die der ECH sicher eine attraktive Verstärkung wäre. Trainer Greg Thomson kann mit dem tschechischen Klassegoalie Roman Kondelik, den Verteidigern Staltmayr, Robby Sandrock, Michael Dahms, Andre Reiss und den beiden Stürmern Patrick Saggau und Marian Rohatsch schon jetzt für die kommende Saison planen. Thomson muß aber auch den Verlust der beiden starken Verteidiger Brad Bagu und Reiko Berblinger (beide nach Ravensburg) verkraften. Man kann aber dennoch auch in Hannover davon ausgehen, dass die in der Oberliga zur absoluten Spitze zählen werden. Mit dem ETC Crimmitschau dürften sich die Niedersachsen auch um die „Zuschauerspitze“ streiten.

Heilbronner Falken:

Nach der finsteren Saison 2003/2004, die mit dem finanziellen Chaos und dem sportlichen Abstieg aus der 2.Bundesliga endete, haben sich die Falken bei ihren Fans in der vergangenen Saison rehabilitiert. Trainer Ricco Rossi, der Berichten aus Heilbronn zufolge vom Kooperationspartner Mannheimer Adler bezahlt wird, schaffte es mit einer Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern in der vergangenen Saison die Fans zu begeistern, die die Oberliga 100prozentig annahmen. Auch für die kommende Saison haben die Falken schon wieder für Aufsehen auf dem Transfermarkt gesorgt. So wird der Bremerhavener Topstürmer J.F. Caudron in der kommenden Saison für die Falken auf Torejagd gehen. Klassegoalie David Belitski und sein junger Vertreter Danny aus den Birken, der auch schon für Mannheim in der DEL im Tor stand und stehen wird, bilden in der kommenden Saison das vermutlich stärkste Torhüterduo. Der Bietigheimer Altstar Andrej Kovalev (ehemaliger weißrussischer Nationalspieler) ist auch ein hochkarätiger Neuzugang wie DEL-Crack Pascal Appel. Übrigens wird der Jungadler Stefan Langwieder (der spielte lang im EV-Nachwuchs) in der kommenden Saison in Heilbronn Oberliga spielen, der in der abgelaufenen DNL-Saison einer der absoluten Topspieler war.

ESV Hügelsheim:

Sicher der absolute Kultclub in der Oberliga. In der vergangenen Saison als der sichere Absteiger abgekanzelt, ließ man sensationell den TEV Miesbach hinter sich und kam so zum direkten Klassenerhalt und konnte sich die Abstiegsplaydowns schenken. Die Hornets, die im „Baden-Air-Park“ ihre Heimspiele auf der kleinsten Eisfläche im höherklassigen Eishockey der Republik bestreiten (die Fläche hat nordamerikanische Maße und nur mit einer Ausnahmegenehmigung dürfen die Hügelsheimer dort spielen), nutzen traditionell die Nähe zu Freiburg oder Schwenningen dafür sich die Dienste des einen oder anderen dort ausgemusterten Spielers zu sicher. Die jungen Kandier, die vergangene Saison verpflichtet wurden, schlugen allesamt gut ein und so schaffte die Hornets Klassenerhalt. Die wenigen, aber treuen Zuschauer hatten einen kleinen Schock zu verdauen, denn zunächst hieß es die Hornets wollten sich aus der Oberliga wieder zurückziehen, aber eine Zusammenarbeit mit den Bietigheim Steelers und ein „Freundeskreis“ der Hornets, der eine Spielbetriebs-GmbH gegründet hat, soll mit allen Mitteln auch in der kommenden Saison Oberligaeishockey in der badischen Provinz ermöglichen.

EHC Klostersee:

Trainer Ludvik Kopecky ist es gelungen mit dem “Dorfclub” aus Grafing wieder einmal die finanzkräftigere Konkurrenz auch in der vergangenen Saison zu ärgern und der EHC spielte wieder einmal eine super Saison. Die Grafinger, die mit wenig Mitteln, aber viel Teamgeist und Zusammenhalt, jede Saison wieder das Maximum erreichen, sollten nach wie vor eine Art Vorbild für die Blue Devils darstellen. In der vergangenen Saison erreichten die Klosterseer Rang 4 nach der Vorrunde, was wirklich eine sensationelle Leistung war. Auch für die kommende Saison haben sich die Verantwortlichen die Dienste der langjährigen Recken wie Goalie Hochhäuser, Vaclav Ruprecht, Raymund Nickel, Bernd Rische, Petr Zajonc (er trifft und trifft und trifft), Martin Sauter, Jiri Beranek, Cory Sicorschi oder Florian Saller gesichert und auch die in der letzten Saison verpflichteten Danny Beauregard und Eric Ortlip haben bereits genauso für eine weitere Saison zugesagt, wie auch der während der vergangenen Saison aus Dresden zurückgekehrte Thomas Mittermeier. Fazit: auch in der kommenden Saison wird der Weg der Grafinger eher nach oben, als nach unten gehen.

EV Landsberg 2000:

Nach langen Jahren in der „Versenkung“ haben sich die Landsberger, die lange Jahre Wegbegleiter des EV Weiden waren zu Hacker-Pschorr-Liga-Zeiten waren, wieder zurückgemeldet und sind als Bayernligameister in die Oberliga aufgestiegen. Landsberg ist nach wie vor ein sehr interessanter Eishockeystandort und die räumlich Nähe zu Augsburg könnte durchaus auch eine Zusammenarbeit mit dem DEL-Club möglich machen. Der EVL, der momentan immer noch ohne Trainer dasteht, hat bereits mit den Aufstiegshelden Sven Rampf (Tor) und Daniel Schury, Werner Kößl und dem Letten Valerijs Kulibaba verlängert. Gerade Kulibaba war einer der absoluten Garanten für den Aufstieg. Die Landsberger Verantwortlichen planen übrigens nicht unbedingt für die Regionalliga Süd, sondern wollen schon versuchen sich in der kommenden Saison für eine weitere Saison in der Oberliga zu qualifizieren.

TEV Miesbach:

Miesbach war sicher in der vergangenen Saison eine absolute Enttäuschung. Mehr kann man dazu nicht sagen. Erst in den Abstiegsplaydowns gegen Höchstadt (die wollten ja absichtlich absteigen) hielt man sich in der Oberliga. Die kommende Saison will man bei den Miesbachern, die ja viele Eigengewächse und nur wenige Profis in ihren Reihen haben, dafür nutzen sich sportlich für die Regionalliga Süd zu qualifizieren, um dann dort wieder neu angreifen zu können. Die zweite Alternative wäre ein Neubeginn in der Bezirksliga gewesen und das wäre natürlich eine viel bitterere Erfahrung gewesen, als noch ein Jahr zu versuchen in einer bundesweiten Oberliga das eine oder andere Spiel zu gewinnen.

SC Mittelrhein-Neuwied:

Der SC Mittelrhein-Neuwied war einer der absoluten Überraschungen der vergangenen Saison. Mit einer jungen Truppe gelang es Trainer Fred Carroll fast ganz nach oben durchzustarten. Erst ein Durchhänger ganz zum Ende der Saison, als aufgrund von einigem Verletzungspech auch die Kräfte etwas fehlten, gelang der ganz große Wurf dann nicht. In der ersten Playoffrunde war dann Schluß für die Neuwieder. Trainer Carroll sucht nun einen anderen Club und sein Nachfolger wird die Begegnungen mit dem SCM für die Blue Devils natürlich zu reizvollen Partien werden lassen. Leos Sulak, der ehemalige Weidener Erfolgstrainer, wird in der kommenden Saison den SC Mittelrhein trainieren und Sulak, der in der Nähe von Neuwied ein Haus besitzt, hat natürlich dort für sich persönlich die optimalen Voraussetzungen um erfolgreich zu arbeiten. Sulak hat auch bereits drei Spieler im Kader stehen. Goalie Marc Gronau und die Stürmer Stephan Petry und der Slowake Jaroslav Majer haben ihre Verträge verlängert.

Revier Löwen Oberhausen:

Die Revier Löwen Oberhausen, die ja bis vor zwei Jahren noch in der DEL unter diesem Namen aktiv waren und in der Oberhausen Arena gespielt haben, sind nun die zweite Spielzeit in der Oberliga aktiv. In der vergangenen Saison waren die Oberhausener doch eher in den Bereich „graue Maus“ einzustufen. Eigentlich tümpelten die Revier Löwen die komplette Saison im Tabellenkeller herum. Auch in der kommenden Saison dürfte aufgrund des geringen finanziellen Etats und der Tatsache, dass die Revier Löwen in Oberhausen nicht einmal eine Eishalle besitzen und ihre Spiele in der schmucken Emscher-Lippe-Eishalle in Gelsenkirchen (unweit der Arena auf Schalke, bzw. Veltins-Arena) austragen müssen, nicht viel mehr drin sein, als bestenfalls ein Mittelfeldplatz. Das ein Sergej Hatkevich im Alter von 39 Jahren als absoluter Hoffnungsträger verpflichtet worden ist, sagt eigentlich alles aus. Dagegen ist ein Michal Piskor noch ein absoluter Jüngling und vermutlich auch leistungsmäßig weit überlegen. Lars Gerike, Christoph Jahns und Alexander Baum stehen momentan im Kader der Revier Löwen.

EC Peiting:

In Peiting schafft man es ähnlich wie in Klostersee Jahr für Jahr eine Truppe zusammenzustellen, die immer eine gute Rolle mitspielt. Neben Spielern aus der Umgebung von Peiting gelingt es den Verantwortlichen immer wieder relativ unbekannte Kontingentspieler zu verpflichten, die dann zumeist auch ganz gut einschlagen. In der letzten Saison musste man dennoch (es war aber sehr knapp) einmal den Weg in die Abstiegsrunde gehen, die dann aber nur eine Formsache für die Elche war.

In der kommenden Saison müssen die Peitinger den Weggang von Marc Dillmann (Ravensburg) verkraften, wenngleich mit Varian Kirst bereits ein Nachfolger gefunden wurde. Kirst kommt aus Adendorf nach Peiting und war dort, nachdem er zuvor bei den Eisbären Berlin und in Bad Nauheim nur als zweiter Mann die Bank drücken müsste, ein absoluter Leistungsträger.

Die Verteidiger Jonas Forslund, Rob Brown, Andreas Zeck und die Stürmer Kyle Doyle, Daniel Jonsson und Florian Barth haben bereits ihre Verträger für die kommende Saison verlängert. Trainer bleibt Hans Schmausser. Ob der Weg der Peitinger eher in Richtung Oberliga, oder vielleicht doch in Richtung Regionalliga Süd gehen wird, das wird sich in der kommenden Saison zeigen.

Ratinger Ice Aliens:

Die Ice Aliens aus Ratingen sind aus der Regionalliga in die Oberliga aufstiegen und dürften doch etwas stärker einzuschätzen sein, wie die Nachbarrivalen aus Oberhausen. Im Tor wird mit Carsten Solbach ein alter Bekannter aus Amberger Zeiten stehen, Trainer bleibt wie bisher Udo Schmid. Für die Ice Aliens, die auf ein treues und begeisterungsfähiges Publikum vertrauen können (im Gegensatz zu Oberhausen), wird es wichtig sein, im ersten Jahr diese Fans weiter bei der Stange zu halten und dann einen Schritt nach dem anderen nach oben zu steigen. Der Standort Ratingen ist auf jeden Fall einer, der durchaus auch wieder noch höherklassigeres Eishockey vertragen könnte.

EV Ravensburg:

Jahrelang war es den Ravensburgern verwehrt aufgrund ihrer desolaten Spielstätte trotz einer hohen Zuschauerzahl den Weg in die 2.Bundesliga anzupeilen. Nach dem Stadionneubau und der anhaltenden Begeisterung mit über 2500 Zuschauern im Schnitt trotz einiger Durststrecken in den letzten beiden Spielzeiten, will man in der kommenden Saison mit aller Gewalt den Aufstieg „kaufen“. Trainer Gerhard Brunner, der lange beim DEL-Club Kassel Huskies hinter der Bande stand und ein langjähriger Weggefährte von Hans Zach ist (zuletzt als Co-Trainer bei den Kölner Haien), kann in der kommenden Saison aus dem vollen schöpfen. Marc Dillmann im Tor (Backup Waldi Quapp). Brent Fritz, Mike Muller, Brad Bagu, Reiko Berblinger (beide aus Hannover), Thomas Gaus (aus Schwenningen), Mike Dolezal (Dresden), Markus Schütz (Duisburg), Marcus Bleicher (Füssen), Alexander Rusch (Riessersee), Ex-Nationalspieler Andi Loth (Kassel) und Peter Campbell (Brecknell Bees/GB) sind schon hochkarätige Neuzugänge für einen Oberligisten und sicher haben die Verantwortlichen aus Ravensburg, die ja finanziell sehr gute Bedingungen haben, noch das eine oder andere Ass im Ärmel. Auch ein Großteil der bisherigen Belegschaft hat bereits für die kommende Saison zugesagt, so dass man Ravensburg sicher zu den Topfavoriten rechnen muß.

SC Riessersee:

Die Garmischer, die im Jahr eins nach dem „Sonnenkönigen“ Nomnikat und Co. und dem vorzeitigen Saisonaus 2003/2004 in der 2.Bundesliga, in der Oberliga einen Neubeginn unter neuer Führung geschafft haben, haben für die kommende Saison die Fühler zum Nachbarn Bad Tölz ausgestreckt. Mit Derek Mayer, Florian Leitner und Josef Frank kommen gleich drei Spieler aus der 2.Bundesliga zu den Werdenfelsern. Mit Dave Noel-Bernier konnte ein absoluter Topmann gehalten werden, wenngleich man seinen genialen Partner T.J. Guidarelli in die 2.Bundesliga an München verloren hat. Andreas Klundt, ein sehr talentierter Spieler, kommt aus Stuttgart an die Zugspitze und auch der „Altmeister“ Troy Stephens dürfte sicher mit seiner Erfahrung ein wichtiger Spieler werden. Manfred Eichberger wurde von Nachbarn Peiting zum SCR gelotst. In der vergangenen Saison musste man im letzten Spiel der Hauptrunde noch den schon sicher geglaubten Platz in der Aufstiegsrunde verlassen. In der Abstiegsrunde war der Klassenerhalt dann aber ein Spaziergang. In der kommenden Saison sollte es dann auch in Garmisch wieder für die Meisterrunde reichen.

Star Bulls Rosenheim:

Der Vorjahresaufsteiger aus Rosenheim, bei denen das ehemalige Weidener Idol Ron Chyzowski hinter der Bande steht, der dort sehr gute Arbeit abliefert, feierte eine tolle Rückkehr in den ESBG-Bereich. Die Mischung aus jung und alt funktionierte auch in der Oberliga und Altstars wie Mondi Hilger, Michael Pohl oder Heinrich Schiffl ergänzten sich hervorragend mit den jungen Rosenheimer Talenten, so dass die Star Bulls eine unheimlich erfolgreiche Saison hinlegten. Mit Oliver Häusler und Andreas Schneider wird es in der kommenden Saison wieder zum Treffen mit zwei alten „Weidenern“ kommen. Mit Christian Gegenfurtner (Essen) und Ronny Martin (Heilbronn) stehen bereits zwei namhafte Neuzugänge fest.

Stuttgart Wizards:

Noch nie mussten die Blue Devils gegen die Stuttgart Wizards antreten, so dass die Wizards für die Devils ein absolut unbeschriebenes Blatt sind. Die Stuttgarter, die ihre Heimspiele in Stuttgart-Degerloch austragen, versuchen zumindest in der kommenden Saison etwas aus den Schatten der übermächtigen Konkurrenz (VfB Stuttgart – Bietigheim Steelers) hervorzutreten. In der Nähe des Gottlieb-Daimler-Stadions wird eine neue 5000 Fans fassende Multifunktionsarena entstehen und die Wizards spielen mit dem Gedanken dorthin zur Saison 2006/2007 umzuziehen, was die Wizards natürlich für die Sponsoren und Fans noch interessanter machen könnte. Momentan wird darüber diskutiert, aber es sieht vermutlich so aus, als ob der Umzug an der zu hohen Hallenmiete scheitern würde.

Macher der Wizards ist der ehemalige Weidener Coach Wilbert Duszenko. Die Stuttgarter müssen momentan den Verlust von Andi Klundt (Garmisch) und John Sicinski (München) verkraften. Momentan steht weder ein Trainer, noch ein Spieler für die kommende Saison fest das erste Ziel ist zunächst die Lizenzierung.Topspieler der Wizards ist sicher Topgoalie Ty Garner, der vermutlich auch bei höherklassigen Clubs in den Notizbüchern steht.

Die Schweinfurt Mad Dogs und den Mannheimer ERC können wir momentan eigentlich aussen vor lassen. Bei Schweinfurt sind die Chancen eher theoretischer Natur, was für die sympathischen Fans wirklich sehr schade ist und die Mannheimer stehen zu sehr im Schatten der Adler und werden wohl nun trotz Meldung nicht in der Oberliga starten, da es einfach an Sponsoren und Zuschauern fehlt.

Der kleine Streifzug beweist: auch die Oberliga ist durchaus eine sehr starke Liga und es wird auch in der kommenden Saison interessanten Sport geben. Wir von www.bluedevilsfan.de arbeiten natürlich auch in der eishockeylosen Zeit mit Hochdruck daran, in der kommenden Saison wieder zum Treffpunkt der Oberliga werden zu können. Ein neues übersichtlicheres Design wird in den nächsten Wochen erwartet und auch das ohnehin schon unheimlich unfangreiche Statistikcenter wird nochmals deutlich erweitert werden.

Vielleicht ist das auch ein kleines Mosaiksteinchen, um die Oberliga in der kommenden Saison auch wieder ein kleines Stückchen attraktiver zu machen!


Ex-NHL-Profi Uwe Krupp löst Greg Poss als Trainer der Deutschen Eishockeynationalmannschaft ab! (jens m./Samstag, 21.05.2005)
Poss bleibt dem DEB als Teamchef erhalten. Krupp arbeitet bereits im Nachwuchs des DEB und soll dafür sorgen, daß sich Deutschland schnell wieder für die A-Gruppe qualifiziert
(Quelle: sid, Foto: Rhein-Zeitung)Nach Informationen des Sport-Informations-Dienstes (sid) soll der ehemalige NHL-Profi Uwe Krupp Nachfolger von Greg Poss als Bundestrainer werden. Zu diesem Ergebnis sei der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) auf seiner Krisensitzung am Freitag am Münchener Flughafen gekommen. Poss, der nach dem Abstieg bei der WM in Österreich massiv in die Kritik geraten war, soll als Teamchef weiter in Diensten des DEB bleiben.

"Wir werden unsere Meinungsbildung bis Sonntag abgeschlossen haben. Es sind noch einige Faktoren zu klären", sagte DEB-Präsident Hans-Ulrich Esken am Samstag und kündigte für Sonntagnachmittag eine Entscheidung an. Für die Poss-Nachfolge nicht zur Verfügung steht DEB-Generalsekretär Franz Reindl, der bereits vor der vierstündigen Sitzung in München seinen Verzicht erklärt hatte.

Krupp, der in der nordamerikanischen Profiliga NHL zwischen 1986 und 2003 insgesamt 810 Spiele für die Buffalo Sabres, New York Islanders, die Quebec Nordiques, Colorado Avalanche, die Detroit Red Wings und die Atlanta Thrashers bestritt, war bereits im vergangenen Jahr als Nachfolger des damaligen Bundestrainers Hans Zach im Gespräch gewesen.

Der 39 Jahre alte Ex-Kölner, mit Colorado 1996 als einziger deutscher Stanley-Cup-Sieger, nahm als Nationalspieler an den A-Weltmeisterschaften 1986 und 1990 sowie an den Olympischen Spielen 1998 in Nagano teil. Krupp arbeitete bereits im DEB-Nachwuchsbereich.


Die Blue Devils haben mit Jiri Neubauer einen neuen Trainer gefunden! (jens m./Freitag, 13.05.2005)
Der 57-jährige Tscheche trainierte in der letzten Saison den tschechischen Extraliga Club HC Lasselsberger Pilsen und war zuvor in Klostersee und Ravensburg tätig

Seit dem gestrigen Donnerstag Abend haben die Blue Devils einen neuen Trainer. Der Neue ist für die Fans der Blue Devils aber beileibe kein Unbekannter. Der 57-jährige Jiri Neubauer dürfte allen noch aus seiner sehr erfolgreichen Zeit beim EHC Klostersee ein Begriff sein.

Bei den Grafingern schwang er von 1999 bis 2003 das Zepter. Mit dem Klosterseern war er damit immer direkter Konkurrent der Blue Devils. Und auch im Aufstiegsjahr der Devils kreuzten sich die Wege beider Mannschaften im Viertelfinale. Neubauer zeichnete sich bei den Grafingern unter anderem auch für die Transfers von Petr Zajonc und Milan Blaha verantwortlich.

Die Viertelfinalniederlage der Klosterseer in den Play-Off’s 2002/2003 war gleichzeitig das letzte Spiel unter der Verantwortung von Neubauer. Denn nach dieser Saison verabschiedete er sich aus Grafing. In den vergangenen beiden Jahren war Neubauer beim EV Ravensburg aktiv.

Mit dem EV Ravensburg erreichte er in der Saison 2003/2004 die Play-Off’s und schied gegen den späteren Meister, den REV Bremerhaven aus. Recht vielversprechend begann auch die Saison 2004/2005 bei den Ravensburgern. Aber Neubauer durfte nur bis Ende November an der Bande stehen. Obwohl die Mannschaft immer auf den zur Teilnahme an den Play-Off’s berechtigten Plätzen rangierte, wurde der Vertrag mit ihm im November aufgelöst. Zu diesem Zeitpunkt belegten die Ravensburger den 3.Tabellenplatz.

Der aus Pilsen stammende Neubauer fand aber mit dem Extraligaverein HC Lasselsberger Pilsen im Januar 2005 einen neuen Arbeitgeber. Die Pilsener, eine Mannschaft die immer um die Teilnahme an den Play-Off’s in der tschechischen Extra-Liga kämpft, wollten mit ihm dieses Ziel erreichen. Von vornherein war aber klar, dass er nach Ende der Saison diesen Platz wieder räumen musste, weil die Pilsener mit Marek Sykora schon einen Trainer für die neue Saison verpflichtet hatten.

Nach seinem Amtsantritt gewannen die Pilsner acht Spiele in Folge. Was aber am Ende doch nicht reichen sollte. Und so verfehlte man die Teilnahme an den Play-Off’s nur knapp.
Sowohl in seiner vertragslosen Zeit, als auch nach dem Saisonende in Tschechien war er Gast bei Spielen der Blue Devils.

Mit dem erfahrenen Tschechen Neubauer hoffen die Verantwortlichen der Blue Devils genau den Mann gefunden zu haben, der den bevorstehenden Neuanfang in Oberliga am besten bewältigen kann und mit dem man auch eine Mannschaft für die Zukunft aufbauen kann. Neubauer wird zusammen mit Josef Hefner bereits einen Plan für das Ende Mai beginnende Sommertraining ausarbeiten.

Bei den Blue Devils können jetzt damit auch die Vorbereitungen hinsichtlich Spielerneuverpflichtungen in Angriff genommen werden.

Noch eine Bemerkung zur letzten Pressemitteilung Florian Ondruschka betreffend. Ondruschka wird auch in der kommenden Saison die Schlittschuhe für die Blue Devils schnüren. Allerdings bei weitem nicht mehr so oft, wie es in dieser Saison der Fall war.

Die Nürnberg Ice Tigers wollen dem Riesentalent mehr Eiszeiten in der DEL gewähren. Außerdem bleibt anzumerken, das Ondruschka bei den Devils nun doch im Sturm eingesetzt werden soll. Nicht wie irrtümlicher Weise angenommen in der Verteidigung.


1.EV Weiden


Vorbereitungsprogramm der Blue Devils steht - Michal Bartosch weiterer Abgang! (alf/Montag, 09.05.2005)
Vorbereitungsprogramm der Blue Devils steht - Michal Bartosch weiterer Abgang!
Die Blue Devils können zwar in Sachen neuen Trainer immer noch keinen Vollzug melden, doch biegt man bei den Verhandlungen in die Zielgerade ein. Und im Laufe dieser Woche kann unter normalen Umständen Vollzug gemeldet werden.
Nichts desto trotz steht das Vorbereitungsprogramm für die kommende Saison soweit fest. Die Blue Devils werden wieder am MZ-Pokal teilnehmen. Neben den Eisbären Regensburg wird diesmal der frischgebackene Aufsteiger aus Dresden zu den Teilnehmern gehören. Den Auftakt in die neue Oberliga Saison bildet wie immer das traditionelle Sommerfest mit Mannschaftsvorstellung. Dies ist für Samstag, den 20.August terminiert. Im Vorfeld dieser Veranstaltung gibt es auch gleich das erste Heimspiel der Devils gegen die Dresdner Eislöwen.
Die weiteren Spiele im Rahmen des MZ-Pokals finden wie folgt statt:
Sonntag, 28.08. Dresdner Eislöwen – Blue Devils
Freitag, 11.09. Blue Devils . Eisbären Regensburg
Sonntag 13.09. Eisbären Regensburg – Blue Devils

Neben dem Begegnungen im Rahmen des MZ-Pokals sind auch noch Freundschaftsspiele gegen die Bayreuth Tigers vereinbart. Diese finden am 26.08 in Weiden und am 02.09. in Bayreuth statt.
Eine weiterer Leckerbissen steht den Fans der Blue Devils am Sonntag, den 04.09. ins Haus. Dort findet ein Heimspiel im Rahmen des DEB-Pokals statt.
Hoffentlich ist diesmal den Blue Devils das Losglück besser gesonnen als in der vergangenen Saison.
Die Ligentagung am vergangenen Sonntag hatte ja zum Ergebnis, das die Oberliga 2005/2006 eingleisig gespielt wird. Eine Entscheidung, die die Verantwortlichen der Blue Devils nur begrüßen. Der Spielmodus ergibt sich in Abhängigkeit von der Ligenstärke. Dies wird aber erst nach der Lizensierung feststehen. Sollten es aber nur 20 Vereine werden, dann müssten die Blue Devils schon unter die ersten Acht kommen, um mit dem Abstieg in die neuzugründende Regionalliga Süd nichts zu tun zu haben. Ein schwieriges Unterfangen. Um dies zu erreichen, muss dann natürlich auch die Mannschaft entsprechend zusammengestellt werden.
Unter diesen Gesichtspunkt gibt es momentan in Sachen Spielerneuverpflichtungen nichts zu vermelden. Ganz im Gegenteil. Mit Michal Bartosch – wechselt zu den Freiburger Wölfen – steht ein Spieler nicht mehr zur Verfügung, den man ganz gerne auch in Weiden behalten hätte. Ein schmerzlicher Verlust für die Devils. Die Blue Devils wünschen Michal jedenfalls alles Gute.
Mit der Verpflichtung des neuen Trainers und dem Wissen aus der Ligenversammlung sollte es aber auch bei den Spielern weiter voran gehen. Besonders auf den Torwartsektor scheint sich eine baldige Lösung anzubahnen. Bei den Ausländern heißt es sich in Geduld zu üben. Wobei man zum jetzigen Zeitpunkt schon davon ausgehen kann, dass sowohl Jan Penk als auch Michal Piskor in der kommenden Saison bei den Devils spielen werden.
Christian Witthohn hat ein konkretes Vertragsangebot vorliegen. Mit ziemlicher Sicherheit wird auch der Spieler der Saison 04/05, Florian Ondruschka, weiterhin bei den Devils aktiv sein. Da deutsche Verteidiger rar sind und Ondruschka sowohl in der Draftliste, als auch in der Nationalmannschaft als Verteidiger geführt wird, ist er als fester Verteidiger eingeplant. Christian Grosch und Holger König würde man auch gerne behalten. Doch Christian Grosch will unbedingt in die 2.Bundesliga und Holger König hat sich noch nicht entschieden, was er nächstes Jahr überhaupt macht.
Wenn es nach den Blue Devils geht, werden auch in kommenden Saison alle Weidener (Gruhle, Zellner, Bartels, Meiler, Hagn, Kastner) wieder zum Kader gehören. Natürlich sollen auch weiter Juniorenspieler zum Einsatz kommen. Hier hofft man auf den Durchbruch von Christian Eyrich und Marcel Waldowski. Doch auch andere Juniorenspieler haben von Anfang an die Chance sich zu bewähren.
In Sachen Versteigerung von getragenen Spielertrikots beschreiten die Blue Devils diesmal Neuland. Im Rahmen einer Auktion hat man auf der Vereinsinternetseite (www.evweiden.de) bis kommenden Freitag, 13.05.2005 die Gelegenheit ein getragenes Spielertrikot zu erwerben. Der Anfangspreis beträgt 40.- EURO.


1.EV Weiden



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