2. Eishockey Bundesliga

Die Blue Devils Weiden in der 2. Eishockey Bundesliga
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> History 1985-1988 <  

 

 

 

Als 1985 bekannt wurde, daß in Weiden ein neues Eisstadion in Planung ist, taten sich einige Eislaufbegeisterte zusammen und gründeten den 1.EV Weiden. Da das Eisstadion damals nur auf dem Papier existierte, mußten die Gründer damals ihren Sport in den Nachtstunden in der Amberger und anderen benachbarten Eishallen nachgehen. Über eine Hobbymannschaft kam man wegen des fehlenden Stadions nicht hinaus. Dies sollte sich 1987 mit der Fertigstellung des Weidener Eisstadions grundlegend ändern und die Gründer hätten sich damals wahrscheinlich nicht im Traum ausmalen können, welchen Werdegang der von ihnen gegründete Verein in den folgenden Jahren gehen würde. Aber zuerst mal alles der Reihe nach.

Im Sommer war das Eisstadion Weiden nun fast fertig gebaut und die Vorstandschaft des 1.EV Weiden beschloß nun mit einer Mannschaft am Spielbetrieb in der damaligen Landesliga teilzunehmen. Das Bild rechts zeigt Goalie Svetozar Materak.

Am Sonntag, den 04.09.87 um 19.30 Uhr öffnete sich der Vorhang im Eisstadion und der Neulandesligist Weiden empfing den damaligen Zweitbundesligisten SV Bayreuth. 2300 neugierige Zuschauer verfolgten dieses Spiel damals und waren nach 5:47 Minuten das erste Mal aus dem Häuschen, als ein Bayreuther Gastspieler im Trikot des EV Weiden den 1:1-Ausgleich schoß. Das Spiel ging dann zwar standesgemäß mit 1:19 verloren, der Anfang war jedoch gemacht.

Das erste "richtige" Tor für den EV Weiden schoß jedoch im Spiel darauf Norbert Wiedenbauer. Ihm zur Seite standen Spieler wie Thomas Frank, Markus und Armin Stübinger, Zdenek Kocourek, Kurt Reitgaßl, Günter Schwab, Alois Meindl, Norbert Gietl, Gerd Neumann, Torjäger Reinhold Hofmann, Peter Reiser, Günter Schmid, Klaus Kahler und nicht zu vergessen Kapitän Paul Michalsky (Bild unten rechts). Trainiert wurde das Team von Svetozar Materak, einen Torwart, der zuvor unter anderem bei Augsburg, Nürnberg und Amberg spielte und nun seine Erfahrungen weitergeben wollte. Im Tor stand Günter Seidl, der sich mit seinen spektakulären Paraden in die Herzen der EV-Fans spielte. Nicht zu vergessen auch Christian Eckl (linkes Bild), der aus Amberg zum EV stieß.

Das wohl beste Spiel dieser Saison lieferte das Team gleich im ersten Heimspiel gegen die 1b-Mannschaft des Kulmbacher EC ab. Die Kulmbacher hatten sich für dieses Spiel mit vier Spielern aus der Regionalligamannschaft von Kulmbach verstärkt, darunter auch Mark Butler, der im Jahr darauf für den EV auf Torejagd ging. Der EV schlug Kulmbach in einem an Spannung und Dramatik kaum zu überbietenden Spiel mit 8:7.

Am Schluß des Landesligasaison belegt man einen für einen Neuling sehr beachtenswerten 5. Rang mit 18:18 Punkten und 82:97 Toren. Noch höher einzuschätzen ist diese Platzierung wenn man bedenkt, daß in der damaligen Landesliga illustre Namen, wie der ERC Selb, der ERSC Amberg, der ERC Haßfurt und der ERV Schweinfurt spielten.

Zum krönenden Saisonabschluß kam es zum Heimspiel gegen den ERSC Amberg, bei dem man vor offiziell 2700 (!) Zuschauern den allerersten Treffer überhaupt gegen den damals noch übermächtigen Nachbarn erzielen konnte. Dem EV gelang der zwischenzeitliche 1:2-Anschlußtreffer. Das Spiel ging jedoch mit 1:8 verloren. Zu den 9 Heimspielen kamen insgesamt 14694 Zuschauer Besucher. Dies ergab einen Zuschauerschnitt von 1633 pro Partie.
    

 

 

Sp.

GT

KT

Diff.

Punkte

Heim

Ausw.

1

ERC Selb

18

215

33

182

34:2

0:12

0:10

2

ERV Schweinfurt

18

199

49

150

32:2

1:8

2:9

3

ERSC Amberg

18

177

60

117

28:8

1:8

0:6

4

SC Bad Kissingen

18

134

90

44

20:16

2:1

2:3

5

1.EV Weiden

18

82

97

-15

18:18

*****

*****

6

ESC Höchstadt

18

120

99

21

16:20

7:4

4:7

7

EC Erkersreuth

18

99

123

-24

16:20

4:1

4:7

8

ERC Haßfurt

18

121

130

-9

12:24

10:4

9:6

9

ESV Würzburg

18

51

249

-198

4:32

12:3

5:0*

10

EC Kulmbach 1b

18

24

292

-268

0:36

8:7

11:1

* Spiel abgesagt und mit 5:0 für den EVW gewertet!

 

 


Heim ist das Ergebnis gegen den Gegner zuhause
Ausw. bedeutet das Ergebnis auswärts beim jeweiligen Gegner!