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Landesliga 1988/1989
In der darauffolgenden Saison wurden völlig neue Ziele gesetzt. Man wollte die vom Verband gegebene einmalige Chance nutzen und als Dritter der Landesliga an der Aufstiegsrunde zur Bayernliga teilnehmen. Um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen wurde beim EV kräftig investiert. Zum einen wurde Emil Dittrich, Rüdiger Baumgartner und der spätere Publikumsliebling, der aufopferungsvoll kämpfende "Eishockeyzwerg" Roman Lill verpflichtet. Zur großen Show wurden jedoch zwei Kanadier: Rotschopf Mark Butler und Mark Trotzuk (Bild), dessen spektakuläre Alleingänge sprichwörtlich wurden. Wieder lieferte der EV seine beste Partie im ersten Spiel ab. Gegner war im zum ersten Mal ausverkauften und im warsten Sinne des Wortes bis zum bersten gefüllten Eisstadion der hoch eingeschätzte Nachbar vom ERSC Amberg. Dieses Spiel wurde seiner Kulisse gerecht und war wohl eines der denkwürdigsten Spiele überhaupt. Mark Trotzuk war der Held in einem Spiel, das Alfred Hitchcock nicht besser schreiben hätte können. Der Kanadier setzte bei einem Penalty 31 Sekunden vor Schluß den Puck im Fallen in die Maschen und sicherte so den 4:4-Endstand, was den ersten Punktegewinn gegen Amberg zur Folge hatte. Nach einem weiteren 4:4-Unentschieden gegen den starken ERV Schweinfurt schloß man die zweite Saison in der Landesliga als Dritter mit 21:7 Punkten und 184:58 Toren ab.

In der darauffolgenden Aufstiegsrunde zur Bayernliga ließ man den beiden Gegnern ESV Gebensbach und VfL Denklingen nicht den Hauch einer Chance und schaffte souverän den Aufstieg in die Bayernliga mit 8:0 Punkten und 42:12 Toren.

Insgesamt kamen in dieser Saison zu den 9 Heimspielen 18705 Zuschauer. Dies ergab einen Schnitt von 2078 Besuchern pro Partie.

Wer damals glaubte der EV wäre mit diesem Aufstieg an seine Grenze gestoßen der würde sich wundern, Roman Lill im Kampf mit zwei Ambergern wie die Geschichte weiterging.

Abschlusstabelle

 

 

Sp.

GT

KT

Diff.

Punkte

Heim

Ausw.

1

ERV Schweinfurt

14

174

41

133

24:4

4:4

4:4

2

ERSC Amberg

14

123

47

76

21:7

4:4

4:9

3

1.EV Weiden

14

184

58

126

21:7

*****

*****

4

ERC Haßfurt

14

110

73

37

18:10

13:6

9:7

5

SC Bad Kissingen

14

104

84

20

15:13

12:4

5:9

6

EC Erkersreuth

14

63

115

-52

6:20

17:4

11:1

7

ESC Höchstadt

14

51

124

-73

3:23

11:4

27:1

8

ESV Würzburg

14

24

291

-267

2:26

37:0

26:1

Heim ist das Ergebnis gegen den Gegner zuhause
Ausw. bedeutet das Ergebnis auswärts beim jeweiligen Gegner!

Aufstiegsspiele:
1.EV Weiden - VfL Denklingen 6:4
ESV Gebensbach - 1.EV Weiden 1:13
VfL Denklingen - 1.EV Weiden 4:10
1.EV Weiden - ESV Gebensbach 13:3