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Die Blue Devils präsentieren: "Die Wochen des Wahnsinns"! (jens m./Dienstag, 06.03.2012)
Aktuell ist die komplette nördliche Oberpfalz vom Eishockeyvirus befallen, der Höhepunkt der Pandemie wird für Freitag abend um 20 Uhr erwartet, wenn die Blue Devils mit einem Heimsieg gegen die Bayreuth Tigers ins Finale der Bayernliga einziehen können
Es sind die Wochen des Wahnsinns bei den Blue Devils Weiden. Anders kann man die Ereignisse der letzten Wochen beim EV Weiden nicht beschreiben. So wie der unbekanntere Namenskollege unseres Topstürmers Waldi Hartmann mit seinen Tacheles sprechenden Gegenüber Rudi Völler die Mär von den "immer tieferen Tiefpunkten" erfunden hat, kann man bei den Blue Devils aktuell das genaue Gegenteil feststellen.
Immer wenn man denkt, daß eigentlich mehr an Euphorie und Emotionen gar nicht möglich sind, legen die Blue Devils einen immer höheren Höhepunkt oben drauf. Zu den höchsten Höhepunkten der bisherigen Vereingeschichte zählt sicherlich das erste Playoff-Halbfinale vom vergangenen Sonntag, als die Blue Devils mit 3:2 das erste Halbfinale für sich entscheiden konnten. Sportlich ist alles gesagt, aber was die Fans der Blue Devils auf den Rängen abgeliefert hatten, muß unfassbar gewesen sein. Alleine die Erzählungen der am Sonntag abwesenden Fans treibt dem Verfasser dieses Berichtes, der das Spiel leider aus den bekannten Gründen nicht als Augen-und Ohrenzeuge verfolgen konnte (aber auch die Fahrt mit den Kleinschülern nach Ingolstadt hat sich gelohnt, denn die Jungs haben trotz der Niederlage eine gute Leistung gebracht und werden vielleicht in 15 Jahren für noch höhere Höhepunkte sorgen), die Gänsehaut auf die Haut.
Wenn ich alle Aussagen, der anwesenden Fans zusammenfassen kann, dann waren wohl weit über 1000 Weidener Fans im Bayreuther Stadion, die ihre Weidener Jungs in einer solch positiven Form nach vorne gepeitscht haben, dass den Blue Devils ja fast schon nichts anderes übrig geblieben ist, als zu gewinnen.
Einige berichteten, es hätten Messungen stattgefunden, die eine Lautstärke von über 100 Dezibel (annähernd dem Lärm eines Presslufthammers) ergeben hätten im Stadion, andere Fans bemerkten, daß unter der Belastung der Weidener Fans, die Tribüne gar in sich zu vibrieren begann.
Interessant ist auch die Tatsache, daß auch wir bei bluedevilsfan.de einen Besucherrekord zu verzeichnen hatten. Wir können uns nicht erinnern, daß wir 6400 User online hatten an einem Tag (!). Unser Server hat auch dieser Belastung Stand gehalten (danke an unsere wichtigen Sponsoren, die das alles möglich machen!), während der Liveticker der Bayreuther Zeitung nach dem 1:1 die Grätsche machte.
Weiter in der Bilanz des Wahnsinns. Es gab viele Vorverkäufe, es gab immer mal erfolgreiche Vorverkäufe und es gab auch immer wieder mal ein ausverkauftes Weidener Eisstadion. Ich persönlich kann mich aber kaum daran erinnern, daß ein Spiel bereits fünf Tage vor Beginn restlos ausverkauft war. Noch interessanter ist die Tatsache, daß um halb drei Uhr am Montag nachmittag eine etwa 50 Meter lange Menschenschlange anstand, um sich um 16 Uhr, als eineinhalb Stunden später Tickets zu sichern. Auch ein Novum. Falls das Finale erreicht werden sollte, wird man dann wohl vorm Stadion übernachten müssen, um an Tickets zu kommen oder man muss den Schwarzmarkt nutzen (hier sollen schon Summen von 50 Euro für ein Ticket hingelegt worden sein).
Damit sind wir beim Thema: wieder einmal zeigt sich in Weiden, daß wir mitten in den Zeiten stecken, über die so mancher älterer DEL-Fan in der Drittelpause in den klimatisierten Domes und Arenen der Republik schwärmt. Viele Fans der DEL-Clubs hätten gerne einen solchen Hype, Fans die sich mit ihren Spielern identifizieren und Spieler, die nicht dafür spielen um damit Geld zu verdienen, sondern um ihre Fans zu begeistern.
Gerade am kommenden Freitag ist es wieder einmal soweit. Wenn auf einer Fläche von 100 auf 80 Metern wieder einmal an die 3000 Zuschauer für Stimmung sorgen werden, dann ist ein weiterer Festtag für das deutsche Eishockey angesagt, denn das lebt nicht nur von den Erfolgen in der Nationalmannschaft oder von den Besuchern der DEL-Standorte, nein das deutsche Eishockey lebt von solchen Spielen wie am vergangenen Sonntag oder auch am kommenden Freitag, wenn ganze Regionen in den Ausnahmezustand versetzt werden.
Auf zu weiteren "höheren Höhepunkten", wie z.B. ein Bayernligafinale im Weidener Eisstadion!
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Youngster Marco Pronath erzielt fünf Minuten vor dem Ende vor offiziell 3640 Zuschauern den entscheidenden Treffer zum 3:2-Sieg der Blue Devils Weiden im ersten Playoff-Halbfinale beim EHC Bayreuth! (jens m./Sonntag, 04.03.2012)
Damit haben die Blue Devils am Freitag den ersten Matchball für den Einzug ins Bayernliga-Finale vor dann wohl ausverkauften Haus (bitte Vorverkaufstermine beachten!). Schmidhuber und Bartels erzielten die weiteren Treffer. Engmann war heute einmal mehr der Turm in der Schlacht in einem sehr engen Spiel
Spiel eins der fieberhaft erwarteten Halbfinal-Serie zwischen den Bayreuth Tigers und den Blue Devils Weiden ist nun Geschichte. Am Ende gewannen die Blue Devils dank einer überragenden kämpferischen Einstellung und einer sattelfesten Defensivleistung mit 3:2.
Oliver Engmann zeigte einmal mehr, dass man sich in den entscheidenden Spielen zu 100% auf ihn verlassen kann und war der Turm in der Schlacht. Alle Spieler der Blue Devils gingen angefeuert von den mindestens 700 Weidener Fans im vollen Bayreuther Kunsteisstadion an die Schmerzgrenze und (diese Geschichten schreibt nur der Sport) es war ausgerechnet der Benjamin im Team Marco Pronath, dem fünf Minuten vor dem Ende (gerade war der Ausgleich für Bayreuth gefallen) der entscheidende Treffer für die Blue Devils gelang.
Das Spiel begann wegen des grossen, grossen Andangs etwa 10 Minuten später und dies war wohl zunächst ein Vorteil für die Hausherren aus Bayreuth. In der 3.Minute bereits hatten diese nämlich die erste Powerplaychance. Bei einer vier gegen drei Überzahl zog Jozef Potac von der blauen Linie ab und Florian Müller erzielte die vielumjubelte 1:0-Führung für die Tigers. Weiden ließ sich aber von dem Gegentreffer nicht beeindrucken und blieb weiter in einer defensiven Grundordnung und verlegte sich auf Konter, die dann auch immer brandgefährlich wurden. Zellner, Waldowsky oder gar Schmidhuber bei einem Unterzahlkonter waren gefährlich. In der 13.Minute war dann Weiden zum ersten Mal in Überzahl und auch hier hatte Bayreuth in Unterzahl eine gute Chance, die Engmann entschärfen konnte. In der 17.Minute scheiterte dann Pronath knapp. Am Ende stand es nach dem ersten Abschnitt 1:0 für die Bayreuther.
Im zweiten Drittel zeigten sich die Blue Devils immer präsenter im Spiel und erarbeiteten sich durch viel Kampfgeist mehr und mehr Feldvorteile. In der 24.Minute dann sollte auch der große Weidener Fanblock allen Grund zum Jubeln haben. Bei einem fünf gegen drei Überzahlspiel war es Thomas Schmidhuber, dem der 1:1-Ausgleich gelang. Weiterhin spielte sich im Bayreuther Eisstadion eine typische Playoff-Partie ab. Beide Teams schenkten sich nichts und es wurde um jeden Zentimeter Eis gefightet. Das glückliche Ende des zweiten Drittels hatten dann die Blue Devils, die heute einfach in den entscheidenden Momenten zuschlugen. Zwei Minuten vor Ende des zweiten Drittels tankte sich Flamik schön durch, paßte auf Bartels und der brachte die Weidener Fans zum orkanartigen Jubelsturm, als er zum 2:1 abschließen konnte. Ein wichtiger Vorteil vor Beginn des letzten Abschnittes.
Hier hatten die Bayreuther zunächst die Vorteile, Weiden machte weiterhin hinten dicht und wollte sich nicht überrumpeln lassen. In den ersten fünf Minuten hatten die Bayreuther einige Chancen, doch es gab kein Vorbeikommen an Oliver Engmann. In der 50.Minute begannen dann die letzten 10 dramatischen Minuten, als Wassmiller Marcel Waldowsky legte. Die folgende Überzahl hätte die Vorentscheidung bringen können, doch die Bayreuther stemmten sich mit aller Gewalt gegen den dritten Weidener Treffer und die Blue Devils erlaubten sich nun Strafen im Minutentakt, so daß die Bayreuther drei Minuten bei doppelter Überzahl agieren konnten. Dies war die Chance für die Tigers und in der 54.Minute war es Geigenmüller, der in Überzahl den Ausgleich für die Bayreuther erzielte zum 2:2. Nun sah es nicht gut aus für die Blue Devils, denen aber nur eine Minute später der Lucky Punch gelang. Wie schon weiter oben beschrieben war es ausgerechnet der jüngste Weidener Marco Pronath, der sich in den letzten Wochen ohnehin mehr und mehr in den Vordergrund gespielt hatte, der fünf Minuten vor dem Ende die erneute Weidener Führung erzielen konnte. Von diesem Schock erholten sich die Tigers nicht mehr so richtig und nach zwei Strafzeiten in Folge hatten die Devils die Chance bei einem fünf gegen drei Überzahlspiel den Sack endgültig zuzumachen, was aber nicht gelingen sollte. Die letzten beiden Minuten mußten die Entscheidung bringen, doch auch ein sechster Feldspieler und eine Auszeit sollten den Erfolg für Bayreuth nicht mehr bringen. Nach der Schlußsirene waren die Weidener Fans und Spieler richtig aus dem Häuschen, der Husarenritt war gelungen und die Blue Devils gingen auswärts in Bayreuth mit 1:0 in der Playoff-Wertung in Führung.
Am Freitag ab 20:00 Uhr im Weidener Eisstadion gehts dann in die Runde zwei der Playoff-Runde. Mit einem weiteren Sieg im dann sicherlich ausverkauften Weidener Eisstadion (noch gibts Stehplatzkarten, bitte Vorverkaufsmöglichkeiten dringend nutzen, wenn man dabei sein will, siehe gesonderte Berichte) würde den Blue Devils der Einzug ins Finale um die Bayerische Eishockeymeisterschaft gelingen.
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Zusätzlicher Vorverkauf für Heimspiel gegen Bayreuth am Montag zwischen 16 und 18 Uhr! (jens m./Sonntag, 04.03.2012)
Dienstag 18-19 Uhr und Mittwoch 18-19 Uhr gibts ebenfalls Tickets zu kaufen. Natürlich können dann auch die online reservierten Tickets abgeholt werden und Dauerkarten getauscht werden
Der 1. EV Weiden wird für das Play-Off-Halbfinal-Heimspiel gegen die Bayreuth Tigers noch einen zusätzlichen Vorverkauf veranstalten. Bei den folgenden Terminen können Dauerkarten umgetauscht, reservierte Karten abgeholt und Stehplatzkarten gekauft werden (Sitzplatzkarten sind ausverkauft):
Montag, 5. März, 16 - 18 Uhr
Dienstag, 6. März, 18 - 19 Uhr
Mittwoch, 7. März, 18 – 19 Uhr
Jeweils an der Hauptkasse des Weidener Eisstadions.
Noch ein wichtiger Hinweis: Alle Dauerkartenplätze, sowie online reservierte Karten werden selbstverständlich bis zum Spieltag reserviert. Allerdings nur bis 30 Minuten vor Spielbeginn, also bis 19:30 Uhr. Alle bis dahin nicht umgetauschten Dauerkarten, sowie alle nicht abgeholten reservierten Karten, gehen dann in den freien Verkauf.
Der 1. EV Weiden bittet um Verständnis und hofft darauf, dass alle Fans von diesem Vorverkaufs-Angebot regen Gebrauch zu machen! Vielen Dank!
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Online-Reservierung deaktiviert -
Vorverkauf für Heimspiel gegen Bayreuth! (jens m./Donnerstag, 01.03.2012)
Sitzplatzkarten bereits ausverkauft. Stehplätze werden nur noch in Weiden zu den bekanntgegegeben Vorverkaufsterminen verkauft
Ist das zu fassen? Über eine Woche vor dem Heimspiel der Blue Devils gegen Bayreuth (Freitag, 9. März, 20 Uhr) im Play-Off-Halbfinale der Eishockey-Bayernliga sind alle Sitzplatzkarten restlos ausverkauft und auch Stehplätze sind nur noch begrenzt verfügbar. Aufgrund des immensen Andrangs wurde jetzt die Möglichkeit der Online-Reservierung deaktiviert. „Wir wollen damit vermeiden, dass zu viele auswärtige Fans Karten reservieren und die Weidener Eishockey-Fans dann möglicherweise leer ausgehen“, begründet EV-Vorsitzender Thomas Siller diesen Schritt: „Das Eisstadion wird definitiv komplett ausverkauft sein.“
Stattdessen können sich Fans, die noch kein Ticket haben, bei einem separaten Vorverkauf an der Hauptkasse des Weidener Eisstadions ihre Karten für das Derby sichern. Am Dienstag, den 6. März, und Mittwoch, den 7. März, wird es jeweils von 18 Uhr bis 19 Uhr einen Vorverkauf an der Hauptkasse geben. Natürlich können auch die per Online-Reservierung bestellten Tickets abgeholt werden.
Der 1. EV Weiden bittet alle Fans, von diesem Vorverkaufs-Angebot regen Gebrauch zu machen! Vielen Dank!
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Die Blue Devils Weiden geben Informationen zum Kartenvorverkauf fürs Playoff-Halbfinale gegen die Bayreuth Tigers bekannt (jens m./Montag, 27.02.2012)
Vorverkauf für Auswärtsspiel in Bayreuth – Dauerkartenumtausch für Heimspiel
In Absprache mit den Bayreuth Tigers bieten die Blue Devils einen Vorverkauf für das erste Halbfinal-Auswärtsspiel der Weidener am Sonntag, den 4. März um 18 Uhr, im Bayreuther Kunsteisstadion an. Termin für den Vorverkauf ist Freitag, der 2. März um 19:30 Uhr an der Hauptkasse des Weidener Eisstadions. Die Bayreuth Tigers haben ein Kontingent an Stehplatzkarten für Erwachsene für den Vorverkauf zur Verfügung gestellt, ermäßigte Karten oder Sitzplatztickets werden nicht verkauft.
Der Preis pro Karte beträgt 8 Euro.
Außerdem können Dauerkartenbesitzer der Blue Devils den Vorverkaufs-Termin nutzen, um sich ihre angestammten Plätze für das Halbfinal-Heimspiel am 9. März um 20 Uhr zu sichern. Alle anderen Tickets für das Heimspiel gegen Bayreuth können bereits jetzt im Internet unter www.evweiden.de (-> Stadion & Karten -> Online-Reservierung) reserviert werden.
Übrigens absolviert die Juniorenmannschaft des 1. EV Weiden am Freitag um 20 Uhr ihr Landesliga-Heimspiel gegen den EHC Waldkraiburg. Also, erst den Vorverkauf besuchen und dann die Junioren unterstützen!
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Die Blue Devils ziehen vor 1735 begeisterten Fans mit einem 8:0-Heimsieg gegen Königsbrunn ins Playoff-Halbfinale ein. Im Kampf um den Einzug ins Finale um die Bayerische Eishockeymeisterschaft gehts gegen den Erzrivalen Bayreuth Tigers! (jens m./Sonntag, 26.02.2012)
Die Blue Devils haben heute nichts mehr anbrennen lassen und gegen wacker kämpfende Königsbrunner einen Kantersieg gefeiert. Nach Spielende feierten die Spieler noch lange mit ihren Fans die Wiederholung des Vorjahreserfolges. Im Halbfinale gehts ab kommenden Sonntag abend (zunächst in Bayreuth) im best-of-three-Modus um den Einzug ins Bayernliga-Finale! Köbele (2), Domke (2), Zellner, Pronath, Schönberger und Kirchberger erzielten heute die Weidener Treffer. Engmann feierte einen Shutout
Es ist vollbracht! Auch in der zweiten Bayernligasaison stehen die Blue Devils Weiden im Playoff-Halbfinale. Nach dem heutigen 8:0-Heimsieg gegen die wackeren Königsbrunner Pinguine stehen die Weidener Kufencracks im Playoff-Halbfinale. Was die Kassierer dann ganz besonders freuen wird auf beiden Seiten ist die Tatsache, daß im Kampf um den Einzug ins Bayernliga-Finale der Gegner niemand geringerer ist, als der Erzrivale Bayreuth Tigers.
Am kommenden Sonntag gehts dann im Bayreuther Kunsteisstadion mit dem Playoff-Halbfinale Spiel eins los. Das Heimspiel findet dann am Freitag, den 9.3. ab 20:00 Uhr statt, eine entscheidendes drittes Spiel der best-of-three-Serie würde dann am Sonntag, den 11.3. in Bayreuth stattfinden.
Das andere Halbfinale bestreiten dann die Mighty Dogs Schweinfurt und die Sonthofen Bulls. Die Schweinfurter besiegten heute in ihrem letzten Zwischenrundespiel die Memminger Indians auswärts mit 3:2 und holten damit Rang 1 in der Zwischenrundengruppe A.
Zum heutigen Spiel: Die Königsbrunner, für die heute das letzte Saisonspiel anstand, haben sich mit viel Kampfgeist gegen die Blue Devils gewehrt, aber Weiden war in allen Belangen überlegen. Wenn Torhüter Thomas Mende nicht einen Sahnetag erwischt hätte, dann wäre die Niederlage noch viel, viel höher geworden, gerade in der ersten Hälfte des zweiten Drittels hatte Mende zig Paraden zu bieten. Sein Gegenüber Oliver Engmann wurde nicht so oft geprüft, jedoch konnte er sich einmal mehr auszeichnen und hat sich seinen Shutout mehr als verdient.
Heute gingen fünf Treffer auf das Konto des ersten Blocks mit Zellner, Bartels, Köbele, Flamik und Domke. Dieser Block ist nun endlich in der entscheidenden Phase der Saison in absoluter Topform und gerade Florian Bartels glänzte heute mit fünf Scorerpunkten.
Nachdem die Königsbrunner zunächst noch gut mitspielten und durchaus auch in Führung gehen hätte können, gelang Florian Zellner in der 11.Minute mit einem abgefälschten Schuß das 1:0. In der 14.Minute war Felix Köbele zum 2:0 erfolgreich.
Im zweiten Drittel wurden Chancen im Minutentakt vergeben. In der 36. Minute war es dann Verteidiger Florian Domke, der in Überzahl schön von Flamik angespielt wurde und die Scheibe unten rechts ins Tor schießen konnte.
Im letzten Drittel gaben die Devils dann im Gefühl des sicheren Sieges nochmal richtig befreit Gas und spielten unter den Augen des Welt-Behinderten-Sportlers Gerd Schönfelder und des ehemaligen Weideners Roman Göldner die Königsbrunner richtig an die Wand. Nachdem gerade Musial und Waldowsky einige Chancen vergeben hatten, weil sie es zu schön machen wollten im Abschluß, war Youngster Marco Pronath in der 48.Minute zum 4:0 erfolgreich. Zwei Minuten später schoß Schmidhuber von der blauen Linie und Christoph Schönberger fälschte die Scheibe zum 5:0 ins Königsbrunner Tor ab. Der schönste Treffer des Abends fiel dann in der 51.Minute. Der von den Fans zum Spieler des Tages gewählt Marco Pronath setzte sich auf der linken Seite sehr energisch gegen einen Köngsbrunner Verteidiger durch und lief mit viel Tempo ins Angriffsdrittel. Pronath sah herrlich Schreier, der legte schön vors Tor und da kam Kirchberger angeflogen und konnte aus zwei Meter zum 6:0 einschieben. In der 54.Minute schaltete Domke nach einem Abpraller am schnellsten und hob die Scheibe überlegt zum 7:0 ins Tor. Den Schlußpunkt setzte dann Köbele mit einem schönen Schuß zum 8:0.
Am Ende gabs Standing Ovations von den knapp 1800 Zuschauern (ohne einen erkennbaren Auswärtsfan) und es wurde noch lange, lange nach der Schlußsirene auf dem Eis gefeiert und getanzt. Mal sehen, ob die Festspiele der Blue Devils, die wirklich eine überragende Zwischenrunde gespielt haben, auch gegen die Bayreuth Tigers weitergehen werden.
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Die Blue Devils siegen heute beim Vorrundenmeister Schweinfurt Mighty Dogs sensationell mit 8:1 und können mit einem Sieg gegen Königsbrunn am Sonntag ab 18:00 Uhr (!) das Playoff-Halbfinale aus eigener Kraft erreichen! (jens m./Freitag, 24.02.2012)
Die Devils haben heute die Gunst der Stunde genutzt und haben vor 1300 Zuschauern im Schweinfurter Icedome die wohl beste Saisonleistung gebracht zum richtigen Zeitpunkt. Zwei Punkte würden am Sonntag gegen Königsbrunn ausreichen, um unabhängig vom Ergebnis der Memminger im Heimspiel gegen Schweinfurt unter die Top 4 der Eishockey-Bayernliga einzuziehen
Die Blue Devils haben heute einen riesen Schritt in Richtung Playoff-Halbfinale gemacht und vor 1300 Zuschauern im Schweinfurter Icedome den Vorrundenmeister Schweinfurt Mighty Dogs mit 8:1 besiegt. Die gut 120 mitgereisten Weidener Fans machten das Spiel zu einem Heimspiel und feuerten ihre Mannschaft über 60 Minuten leidenschaftlich und vor allem friedlich an, so daß selbst Schweinfurter Fans in ihrem Forum die Weidener Fans als "Top" bezeichneten. Sowas hört und liest man sehr, sehr gerne.
Dass die Weidener Fans so sehr in Ekstase gerieten, dafür sorgten die Blue Devils mit einem nicht im Traum für möglich gehaltenen Kantersieg in Schweinfurt. Endlich gelang es den Devils über die kompletten 60 Minuten in der Offensive immer Druck zu machen und aber auch die Defensive sattelfest zu halten. Bereits die erste Chance wurde dann auch gleich genutzt. Felix Köbele markierte das wichtige und auch richtungsweisende 1:0. Wenig später erhöhte Thomas Schmidhuber auf 2:0. Florian Bartels war dann für den dritten Treffer verantwortlich. So stand es nach dem ersten Drittel bereits 3:0 für die Blue Devils, was natürlich den Weidenern in die Karten spielte.
Schweinfurt, die bereits das Heimrecht als Vorrundenmeister in allen Playoff-Partien sicher hatten vor diesem Spiel, schaffte es nicht mehr, sich von dem Rückstand zu erholen und als dann Marcel Waldowsky zu Beginn des zweiten Drittels auch noch in numerischer Unterzahl einen Konter eiskalt zum 4:0 abschloß, da wussten, die Devils, dass heute wirklich ein Sieg möglich ist. Hampl erhöhte dann nach schöner Vorarbeit von Musial auf 5:0, Waldowsky verwandelte kurz vor Ende des zweiten Drittels einen Penalty für die Blue Devils zum 6:0.
Im letzten Drittel machte dann der zweite Block mit einem herrlichen Konter den Sack endgültig zu. Musial passte auf Waldowsky, der zurück zu Hampl und der markierte seinen zweiten Treffer am heutigen Abend. Das 8:0 konnte dann Waldowsky mit seinem dritten Treffer am heutigen Abend markieren. Schweinfurt kam kurz vor dem Ende noch zum 8:1. Nichts weiter als Ergebniskosmetik, wenngleich Oliver Engmann heute sicherlich einen Shutout verdient gehabt hätte, der er vermittelte einmal mehr Ruhe und hatte einige gute Paraden zu bieten.
Damit haben die Blue Devils am Sonntag beim Heimspiel alles, aber auch wirklich alles selbst in der Hand. Eine Sieg gegen Königsbrunn (egal ob nach Penaltyschießen oder regulär) würde den Blue Devils den Einzug ins Playoff-Halbfinale bringen. Spielbeginn am Sonntag ist dann bereits um 18:00 Uhr im Weidener Eisstadion!
Also: alle auf ins Weidener Eisstadion am Sonntag und die Blue Devils ins Halbfinale schreien.
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Rekord-Paraolympionike Gerd Schönfelder ist am Sonntag beim Heimspiel der Blue Devils gegen Königsbrunn zu Gast! (jens m./Freitag, 24.02.2012)
Weltbehindertensportler unterstützt die Weidener Jungs gegen Königsbrunn – Wichtig: Spielbeginn bereits um 18 Uhr
Im Kampf um die Play-Offs in der Eishockey-Bayernliga bekommen die Blue Devils Weiden am kommenden Sonntag prominente Unterstützung. Der mehrfache Paralympics-Sieger und Weltmeister Gerd Schönfelder aus Kulmain wird auf Einladung der Autowelt König die Weidener Jungs gegen Königsbrunn anfeuern. Als erster deutscher Sportler ist der Ski-Rennfahrer aus der Oberpfalz kürzlich mit dem Titel Weltbehindertensportler des Jahres ausgezeichnet worden. In seiner 20-jährigen Karriere holte Schönfelder, der nach einem Unfall seinen rechten Arm verlor, 16-mal Gold und ist damit der erfolgreichste Winter-Paraolympionike überhaupt.
Schon mehrmals hat der 41-Jährige Spiele im Weidener Eisstadion besucht, da er Eishockey für „eine tolle Sportart“ hält, die er selbst gerne gemacht hätte. „Schnell, körperbetont und meist eine tolle Atmosphäre im Stadion. Das sind Bedingungen, die mir gefallen“, freut sich der Weltklasse-Athlet, der seine Karriere nach der WM 2011 beendet hat, schon jetzt auf das Duell der Blue Devils gegen die Königsbrunner Pinguine.
Gerd Schönfelder wird am Sonntag rund um die Partie auf und neben dem Eis präsent sein, zudem wird die aktuelle Ausgabe der Stadionzeitung „Bodycheck“ ein Interview mit dem oberpfälzer Ausnahmesportler enthalten.
Der 1. EV Weiden bedankt sich sehr herzlich bei ihrem Sponsor Autowelt König, dass der Besuch von Gerd Schönfelder an diesem Sonntag möglich gemacht wurde.
Noch ein wichtiger Hinweis zur Partie am Sonntag: Spielbeginn ist bereits um 18 Uhr, der 1. EV Weiden bittet um Beachtung. |
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Am morgigen Freitag abend gehts auswärts bei den Schweinfurter Mighty Dogs ins Wochenende der Entscheidung um die Playoff-Teilnahme! (jens m./Donnerstag, 23.02.2012)
Es wird wohl ein dramatisches Fotofinish um Rang 2. Die Entscheidung fällt vermutlich erst am Sonntag im allerletzten Zwischenrundematch. Weiden ist wohl wieder komplett. Schönberger war wieder mit auf dem Eis beim Training
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Zwei Minuten fehlen zum Punktgewinn in Memmingen. Am Ende gewinnen die Memminger Indians das hart umkämpfte Rückspiel mit 2:1. Die Entscheidung, wer mit Schweinfurt in die Playoffs einziehen wird, ist aufs nächste Wochenende vertagt! (jens m./Sonntag, 19.02.2012)
Nach einem torlosen ersten und einem mit 1:1 ausgeglichenem zweiten Drittel, war es in einem dramatischen letzten Drittel Kerber, der zwei Minuten vor dem Ende das 2:1 besorgte. Den direkten Vergleich haben die Devils aber für sich entschieden, was ja auch ein Vorteil in der Endabrechnung sein könnte. Domke traf übrigens für Weiden
Es war der erwartete Playoff-ähnliche Fight auch beim Rückspiel zwischen den Memminger Indians und den Blue Devils Weiden. Am Ende gewannen die Memminger durch einen Treffer zwei Minuten vor dem Ende mit 2:1 und Torschütze Kerber hält seinen Indians damit alle Chancen am nächsten Wochenende offen, dann doch noch den Sprung in die Playoffs zu schaffen.
Fakt ist aber auch: zwei Dinge haben die Blue Devils schon jetzt erreicht nach diesem Wochenende. Erstens: die Weidener haben es am kommenden Wochenende (zumindst noch am Freitag in Schweinfurt) selbst in der Hand mit zwei Siegen den Sack zuzumachen, egal wie Memmingen spielt. Zweitens, falls es nicht mit der vollen Punktzahl klappen sollte, dann hätte man zumindest den direkten Vergleich gegen Memmingen für sich entschieden, was bei Punktgleichheit Weiden den Vorteil schaffen würde, dann vor Memmingen in der Endtabelle zu landen.
In Memmingen heute gabs ein weiteres hart umkämpftes Match, bei dem sich beide Mannschaften, wie schon in Weiden, hart bekämpften. Bei Weiden fehlten leider Schönberger (verletzt) und Schalamon (beruflich verhindert), so daß Trainer Hefner mit fünf Verteidigern spielen mußte. Nach einem torlosem ersten Drittel, ging dann im zweiten Abschnitt Memmingen in der 24.Minute durch Rott in Führung, Domke glich dann in der 33.Minute unter tatkräftiger Mithilfe von Memmingens Goalie Niemz zum 1:1 aus, der einen Weitschuß passieren lassen mußte.
Im letzten Drittel wurde es dann dramatisch, sowohl Weiden, als auch Memmingen hatten einige Überzahlchancen, als Weiden dann zwei Minuten vor dem Ende wieder eine Unterzahl überstanden hatte, da hatte David Musial die Chance alleine vor Niemz und scheiterte leider. Im Gegenzug kamen die Memminger vors Weidener Tor und Kerber war es, der per Nachschuß die 2:1-Führung besorgte. Der Ausgleich fiel dann leider nicht mehr, so daß das kommende Wochenende die Entscheidung über den zweiten Teilnehmer an den Playoffs fallen muß. Am Freitag müssen die Devils nach Schweinfurt, Königsbrunn empfängt Memmingen und könnte mit einem Sieg auch wieder ins Rennen eingreifen um Rang 2, am Sonntag kommen dann die Königsbrunner nach Weiden, während Memmingen zuhause Schweinfurt empfangen wird.
Es wird spannend am kommenden Wochenende!
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Vor 1448 Zuschauern im Weidener Eisstadion besiegen die Devils im dritten Zwischenrundenspiel die Memminger Indians mit 7:5! (jens m./Freitag, 17.02.2012)
Waldowsky war mit drei Toren beteiligt, Bartels, Zellner, Pronath und Hampl erzielten die weiteren Treffer. Nach dem zweiten Drittel führten die Devils schon relativ sicher mit 6:3, um sich dann mit einem schlechten letzten Drittel gerade noch durch ein Empty-Net-Tor von Waldowsky den Sieg retten zu können. Die ersten beiden Drittel spielten die Devils aber hervorragend
Es war die erwartet knapp und hart umkämpfte Partie in der Zwischenrunde zwischen den gastgebenden Blue Devils Weiden und den Memmingen Indians. Am Ende hatten die Blue Devils das bessere Ende für sich und holten sich die drei Punkte beim 7:5-Sieg. Damit haben die Weidener nun vier Punkte Vorsprung auf die Memminger und könnten mit einem weiteren Sieg am Sonntag in Memmingen schon sicher ins Play-Off-Halbfinale einziehen.
Doch zunächst zum heutigen Spiel. 1448 Zuschauer waren heute Zeuge eines mit Haken und Ösen geführten Matches, das absoluten Playoff-Charakter hatte. Die Devils hatten einen sensationellen Auftakt. Bereits nach 35 Sekunden schockten die Devils die mitgereisten ca. 80 Memminger Fans im Weidener Eisstadion. Bartels passte auf Zellner und der schob aus kurzer Entfernung ein. Nur 15 Sekunden später paßte Kirchberger quer vors Tor zu Pronath, der zog ab und es stand 2:0. Ein wirklich überragender Auftakt der Devils, der für gute Stimmung im Stadion sorgte unter den Weidener Fans, die heute wirklich gute Stimmung machten. Weiden spielte weiterhin schnörkellos und Memmingen fand zunächst nicht viele Mittel ins Spiel zu kommen. In der siebten Minute bekamen dann Zellner und wenig später auch Schmidhuber jeweils zwei Minuten, so daß die Memminger mit fünf gegen drei ihre Chance suchten und jedoch nicht finden sollten. Weiden kämpfte verbissen und so brachte der zahlenmäßige Vorteil der Indans nicht viel ein. Erst in der 12.Minute passierte etwas zählbares auf Memminger Seite und das mit Unterstützung der Weidener Defensive, die heute nich immer sattelfest wirkte. McLaughlin schoß einen Weidener an, von dessen Schläger prallte die Scheibe ins Weidener Tor zum 2:1. Memmingen wurden nun stärkter und traute sich mehr zu und Verteidiger Hoffmann setzte in der 13.Minute noch einen drauf und nutzte das katastrophale Defensivverhalten der Weidener, die den Memminger Verteidiger ein aller Ruhe ins Drittel laufen ließen, am Ende konnte Hoffmann dann auch noch abschließen und die Scheibe zappelte zum Ausgleich im Weidener Tor. Damit war der Vorteil zunächst weg und es stand 2:2. Die Devils fanden dann aber die perfekte Antwort. In der 18.Minute passte Musial schön auf Waldowsky und der konnte aus kurzer Entfernung die Scheibe an Goalie Reichelmeir vorbei zum vielumjubelten 3:2 abfälschen. So stand es auch nach einem ereignisreichen ersten Drittel.
Das zweite begann mit einer Unachtsamkeit in der Weidener Defensive und Börner nutzte den Freiraum und war mit einem Handgelenksschuß zum 3:3 zur Stelle. Nur eine Minute später aber hatten die Weidener wieder die optimale Antwort. Bartels war bei einem Powerplay zum 4:3 erfolgreich. Nachdem er Reichelmeir aus kurzer Distanz überwinden konnte, war für den Memminger Goalie der Arbeitstag vorbei und für ihn kam nun Martin Niemz ins Tor. Weiden blieb nun am Drücker und in der 30.Minute war Andreas Hampl mit einem weiteren Powerplaytreffer zum 5:3 erfolgreich. In der 36.Minute gabs dann einen weiteren Konter der Devils. Waldowsky lief über links ins Drittel und statt auf den mitgelaufenen Musial zu passen, setzte er die Scheibe kurzerhand in den linken oberen Torwinkel zum 6:3.
Eigentlich die besten Voraussetzungen für die Weidener, im letzten Drittel nocheinmal Schwung zu holen und mit dem einen oder anderen Treffer den direkten Vergleich noch positiver zu gestalten, doch im letzten Drittel war die Weidener Herrlichkeit dann über weite Strecken wie weggeblasen. Memmingen nahm nun mit dem Mute der Verzweiflung das Heft in die Hand und bereits nach 44 Sekunden ließen sich die Weidener schlichtweg mit einfachsten Mitteln ausspielen. Rott lief ins Drittel, passte nach rechts aussen, lief dann schnell vors Tor und da Rott niemand folgte, konnte er unbedrängt die Scheibe nach dem Doppelpaß mit McLaughlin zum 6:4 einschieben. In der 52.Minute dann wurde es dramatisch. Ein weiteres Mal war die Defensive der Weidener absolut nicht im Bilde und diesesmal konnte der Memminger Andre Aschenbrenner durch die Hinterreihen der Weidener spazieren und Engmann zum 6:5 überwinden. Nun hatten die Memminger Oberwasser und Weiden bekam zu allem Überfluss auch noch zwei Minuten. Das Powerplay endete dann, als Waldowsky (nennen wir es geschickt) zwei Minuten provzierte und der Gegner die Einladung annahm. Vier Minuten vor dem Ende hatte Memmingen nochmals für zwei Minuten Überzahl, doch der Treffer sollte nicht mehr fallen. Im Gegenteil: als Memmingen seinen Goalie für den sechsten Feldspieler vom Eis nahmen, da war Marcel Waldowsky zur Stelle und schoß die Scheibe aus dem eigenen Drittel ins leere Memminger Tor zum 7:5.
Nach dem Sieg feierten die Devils natürlich noch lange mit ihren Fans, am Sonntag gehts dann zum Rückspiel nach Memmingen, wo ein weiterer Sieg schon die Qualifikation für das Play-Off-Halbfinale bedeuten würde.
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It´s Crunch Time: Blue Devils Weiden - Memmingen Indians - es wird wohl nur einer übrig bleiben im Kampf um Rang 2 nach dem Doppelduell der beiden Teams am kommenden Wochenende! (jens m./Mittwoch, 15.02.2012)
Ein Heimsieg der Blue Devils gegen die Memminger Indians am Fr. ab 20:00 Uhr im Weidener Eisstadion ist eminent wichtig, wenn der EVW die Playoffs auch heuer erreichen will. Am So. ab 18:30 Uhr kommt es dann im Stadion am Hühnerberg in Memmingen zum Rückspiel
Am morgigen Freitag abend ab 20 Uhr gehts im Weidener Eisstadion schon fast um Alles oder Nichts, wenn die Blue Devils Weiden die Memminger Indians zum ersten direkten Duell um Rang 2 und die Playoffs empfangen werden.
Die Ausgangslage vor dem dritten von sechs Spieltagen in der Zwischenrunde ist eigentlich schon relativ klar. Die Schweinfurter Mighty Dogs kann eigentlich im Kampf um die beiden Playoff-Plätze nur noch das eigene Nervenkostüm aufhalten, was aber sehr unwahrscheinlich ist. Alles andere als zwei Siege gegen die Königsbrunner Pinguine wird wohl nicht realistisch sein. Dies würde fast schon bedeuten, daß wenn nicht alles verrrückt läuft, die Schweinfurter durch wären und die Königsbrunner wohl auch raus.
Das wiederrum heisst, dass es im Doppelduell mit der Blue Devils wohl klipp und klar um den zweiten Rang gehen wird. Zwei Siege einer Mannschaft würde fast schon die Vorentscheidung bedeuten. Natürlich stehen die Blue Devils beim Heimspiel morgen schon etwas mehr unter Druck zunächst, als die Memminger Indians.
Dennoch mit der Unterstützung der sicherlich wieder zahlreich anwesenden Weidener Fans und einer mindestens so guten Stimmung, wie am vergangenen Sonntag beim Heimspiel gegen Schweinfurt, dürften die Memminger durchaus zu knacken sein. Auch hier liegt die Wahrheit morgen auf dem Eis. Man darf gespannt sein.
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1700 Zuschauer, ein faires, aber dennoch hart umkämpftes Match und am Ende nach einer hochdramatischen Begegnung eine 2:3-Niederlage gegen die Schweinfurt Mighty Dogs, deren Oberliga-Express, dann doch etwas ins Stottern gebracht wurde, von den Blue Devils! (jens m./Sonntag, 12.02.2012)
Die Weidener nahmen den Kampf an und hatten gerade im letzten Drittel auch Pech, ein Remis wäre das gerechteste Ergebnis dieses überragenden Bayernligamatches gewesen. Nach einem 0:2-Rückstand kamen die Devils im zweiten Drittel noch zum Ausgleich. Im letzten Drittel entschied das Glück für die Mighty Dogs. Am Freitag gehts weiter mit Teil 3 der Zwischenrunde, wenn die Memminger Indians in Weiden gastieren werden
Es war niveaumäßig das beste Saisonspiel bislang im Weidener Eisstadion. Der überragende Vorrundenmeister Mighty Dogs Schweinfurt gastierte heute zum zweiten Zwischenrundenspiel im Weidener Eisstadion und 1700 Zuschauer (darunter ca. 120 Schweinfurter Fans) boten dafür den optimalen Rahmen. Endlich herrschte wieder einmal richtiges Eishockeyfeeling auch auf den Rängen und sowohl die Weidener Fans, als natürlich die EV-Cracks hätten heute sicherlich mehr verdient gehabt, als dann nur diese dann sehr unglückliche 2:3-Niederlage.
Eines vorneweg: es war ein unheimlich hart umkämpftes Spiel, bei dem beide Teams wirklich an die Grenze der Kraft gingen, dennoch gabs "nur" 18 Strafminuten, was wirklich auch am hervorragenden Schiedsrichter Sperl lag, der das Spiel wirklich als Eishockeyspiel pfiff und das hart umkämpfte Spiel nicht mit kleinlichen Gepfeife kaputt machte. Muß man wirklich auch mal herausheben.
Im ersten Drittel machte Schweinfurt schon über weite Strecken das Spiel, jedoch waren die Weidener hart am Mann und hatten immer einen Schläger oder den Körper im richtigen Moment dazwischen. Was auf den Kasten von Weiden flog, das fischte Oliver Engmann, der eine gute Leistung brachte, weg. Auch Weiden hatte einige Chancen, doch diese wurden etwas überhastet vergeben. Weiden spielte aus einer defensiven Grundhaltung und wollte sich nicht überlaufen lassen, was eigentlich ganz gut gelang. Einzig in der 9.Minute mußte Schmidhuber Marcel Juhasz ziehen lassen, der von links komplett auf rechts lief und Schmidhuber mitzog, der Paß kam dann im richtigen Moment wieder in die Mitte zurück, Nemirowsky, auch heute wieder überragend auf Seiten der Schweinfurter, kickte die Scheibe mit dem Schlittschuh auf den mitgelaufenen Alex Funk und der schoß die Scheibe direkt ins Weidener Tor zum von den Schweinfurter Fans vielumjubelten 1:0 der Unterfranken. Mit dieser Führung gings dann auch in die erste Drittelpause.
Das zweite Drittel begann dann denkbar ungünstig für die Blue Devils. Die Weidener Verteidiger schafften es in der 22.Minute nicht die Scheibe aus der Gefahrenzone und dies nutzte der Finne Teemu Koskinen zum 2:0 für die Schweinfurter. Nun deutete alles auf einen weiteren klaren Sieg der Mighty Dogs hin, doch in der 24.Minute gelang den Blue Devils endlich auch die erste zählbare Antwort auf den Rückstand. Schmidhuber schickte David Musial auf die Reise in Richtung Schweinfurter Tor, der schüttelte mit viel Speed einen Verteidiger ab und überwand dann Goalie Dirksen mit einem platzierten Flachschuß zum 1:2-Anschlußtreffer. Dieser Treffer brachte den Devils wirklich viel Selbstvertrauen und nun nahmen die Weidener das Heft wirklich in die Hand. Folgerichtig fiel dann in der 32.Minute dann auch der Ausgleich. Musial und Waldowsky brachten die Scheibe auf Goalie Dirksen, diese lag vor den Schonern des Schweinfurter Goalies und Andi Hampl setzte vehement nach und schob die Scheibe zum 2:2 ins Tor. Aller Protest der Schweinfurter half nicht, das regulär erzielte Tor zählte dann letztendlich auch. Kurz vor Drittelende wäre dann eigentlich nach einer feinen Einzelleistung von Boris Flamik fast die Führung für die Devils gefallen. Kurz vor Ende des zweiten Drittels dann gabs dann noch eine zwei Minuten Strafe gegen Köbele, aber Engmann hielt seinen Kasten sauber, so daß das letzte Drittel dieses engen Spieles die Entscheidung bringen mußte.
Hier überstand man zunächst die restliche Unterzahl. Kaum war man wieder komplett, da lief David Musial mutterseelenalleine auf Dirksen zu, leider hatte er dieses mal nicht die Nerven und scheiterte an dem Schweinfurter Goalie. Eine der entscheidenden Szenen in diesem Spiel. Eine weitere (es war dann auch die endgültig entscheidende) gabs dann in der 46.Minute. Hier zeigten die Schweinfurter, daß sie dann doch einfach den Tick eiskalter sind. Funk und Filobok brachten die Scheibe auf Nemirowsky und der fälschte die Scheibe unhaltbar in den oberen linken Torwinkel zum 3:2 ab. In der 48.Minute hatten die Devils dann einen Spieler zu viel auf dem Eis und kassierten dafür zwei Minuten, Bartels schaffte es dann relativ clever bei einem Konter in der Ecke ein Foul von Filobok zu provozieren und so war der Vorteil von Schweinfurt zunächst wieder weg. Erst ein weiteres Foul von Schmidhuber, der als ein Konter von Schweinfurt schon erfolglos war, nochmal hakte, brachte nochmals ein Powerplay für Schweinfurt, das aber nichts einbrachte.
Nun wurde es dramatisch und Marcel Waldowsky, war es, der fünf Minuten vor dem Ende alles, aber auch alles richtig machte und dessen Schuß, nachdem er sich gegen drei Schweinfurter durchsetzte, ans Lattendreieck knallte. Musial war etwas überraschte und verfehlte das leere Tor.
Weiden gab weiterhin alles für den Ausgleich und fightete verbissen, doch Schweinfurt zeigte in den letzten fünf Minuten wirklich seine Klasse und hielt die Weidener so vom Tor fern, daß es nicht einmal mehr gelang, Goalie Oliver Engmann vom Eis zu nehmen.
Ein wichtiger Sieg für Schweinfurt, die eigentlich fürs Halbfinale planen können, die Devils haben heute eine tolle Leistung abgerufen und am kommenden Wochenende können die Weidener mit einer ähnlich starken Leistung einen großen Schritt in Richtung Halbfinale machen. Zunächst gehts am Freitag zuhause gegen Memmingen, am Sonntag gehts dann nach Memmingen, die heute zuhause gegen Königsbrunn einen Punkt verloren haben, der wohl am Ende entscheidend sein könnte. Alle Konzentration muß nun am kommenden Freitag auf das Heimspiel gegen die Indians gelegt werden, hier könnte man schon einen vier Punkte Vorsprung auf Memmingen herausarbeiten.
Wenn die Stimmung auf den Rängen dann ähnlich gut ist, dann ist ein Sieg auf jeden Fall machbar.
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Gelingt es den Blue Devils den Schweinfurter "Oberliga-Express" zu stoppen? Am Sonntag ab 18:30 Uhr gastiert die Topmannschaft der Bayernliga im Weidener Eisstadion! (jens m./Samstag, 11.02.2012)
Beim 7:0-Sieg in Weiden vor drei Wochen zeigte das Team des ehemaligen Weidener Trainers Proskouriakov, das die Schweinfurter Aufstiegsfavorit Nummer eins sind. Dennoch: die Blue Devils sind bestimmt bis in die Haarspitzen motiviert und können ihrerseits mit einem Heimsieg einen großen Schritt in Richtung Playoffs gehen
Die Fastenzeit ist vorbei. Nachdem in den letzten Wochen dann doch so gut wie nichts mehr zu verlieren war und erst recht nichts zu gewinnen, ist die "Fastenzeit" vorbei. Jetzt geht es an die Fleischtöpfe in der Eishockey-Bayernliga. Eine lange Saison endet mit dem alljährlichen Höhepunkt, der Zwischenrunde und den folgenden Playoffs um die Meisterschaft und um die Aufstiegsmöglichkeit in die Eishockey-Oberliga.
In der Weidener Zwischenrundengruppe A gabs am Freitag zwei glasklare Siege. Auch wenn auf dem Papier die Devils als Favorit nach Königsbrunn gereist sind, so war der klar herausgespielte 6:1-Sieg in dieser Form auch nicht unbedingt zu erwarten gewesen. Königsbrunn zählte während der Saison zu den heimstärksten Mannschaften. Die Königsbrunner haben in der Vorrunde nur gegen die Topteams aus Sonthofen, Schweinfurt und Memmingen verloren, alle anderen Spiele wurden zuhause gewonnen. Einen genauso starken Start hatten die Schweinfurter Mighty Dogs, die am Sonntag abend ab 18:30 Uhr im Weidener Eisstadion zum zweiten Zwischenrundenspiel gegen die Blue Devils antreten werden. Obwohl zwei wichtige Spieler gefehlt hatten, gelang ein in dieser Höhe unerwarteter 7:1-Heimsieg gegen die Memminger Indians, die sich sicherlich den Start in die Zwischenrunde etwas anders vorgestellt hatten und in Bestbesetzung antraten.
Am Sonntag kommt es also nun zur wohl schwersten Heimaufgabe für die Blue Devils Weiden gegen die Schweinfurter Mighty Dogs. Allen dürfte noch die 0:7-Heimniederlage vor Augen sein, die die Blue Devils vor drei Wochen "erlitten" hatten. Schweinfurt war seinerzeit läuferisch, kämpferisch und auch technisch in allen Belangen überlegen und hat nach einem ausgeglichenen ersten Drittel im zweiten und dritten Abschnitt seine Überlegenheit ausgespielt. Aber man muß auch sagen, daß schon nach dem Spiel die Weidener Cracks die Niederlage schon einzuordnen wußten: "da war die Luft nach der Qualifikation dann schon etwas raus und der letzte Biss hat gefehlt". Morgen wird das ganze dann doch etwas anders aussehen und dass der letzte Biss wieder da ist, hat man am Beispiel von Marcel Waldowsky gesehen.
Am Vormittag noch war klipp und klar: die Schmerzen beim Weidener Topstürmer sind zu groß und man rechnete fest damit, daß ein Muskelfaserriß entstanden ist, der eine wochenlange Pause nach sich ziehen würde. Nach einer intensiven MRT-Untersuchung stand aber etwas überraschend fest, daß es sich wohl "nur" um eine schmerzhafte Entzündung handelte. Die Ärzte boten Waldowsky an, ihn mit Spritzen schmerzfrei zu machen. Waldowsky: „Ich habe gefragt: Kann das Nachwirkungen haben? Als der Arzt verneinte, hab ich zugestimmt." Noch bevor die Spritzen Wirkung zeigten, saß Waldowsky dann doch im Bus nach Königsbrunn und noch im Bus war der Einsatz mehr als fraglich. Doch während der langen Fahrt, setzte die schmerzlindernde Wirkung ein und so konnte "Waldi" in Königsbrunn auflaufen und spätestens nach der Vorlage zum 1:0 und dem zweiten Treffer, den er selbst erzielen konnte, stand fest, daß er wieder fit war. Waldowsky wird auch sicher am Sonntag abend gegen Schweinfurt auflaufen: "Ich bin dabei!". Es wäre auch wirklich keine schöne Sache gewesen, wenn Waldowsky, der in dieser Saison schon einmal eine lange Verletzungspause durchstehen mußte, wieder ausgefallen wäre. Soviel zum Thema: "der Biß ist zurück".
Auch auf den Rängen konnte man erkennen, daß die Fans wieder "aufgewacht" sind und sie das Spiel in Königsbrunn zum Heimspiel gemacht haben, am Sonntag dürfte es wohl dann endlich wieder zum gewohnten "Weidener Hexenkessel" kommen, denn man kann schon mit einem gut gefüllten Weidener Eisstadion rechnen.
Aus Schweinfurt konnte man übrigens vernehmen, daß der 7:1-Sieg gegen Memmingen zwar hochverdient war, aber wohl auch der Goalie von Memmingen nicht seinen besten Tag hatte, so daß der Sieg dann um das eine oder andere Törchen zu hoch ausgefallen ist. Egal: Freitag ist Geschichte und am Sonntag liegt die Wahrheit auf der dann hoffentlich gut präparierten Eisfläche im Weidener Eisstadion!
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Die Blue Devils Weiden starten mit einem souverän herausgespielten 6:1-Sieg bei den Königsbrunner Pinguinen in die Zwischenrunde! (jens m./Freitag, 10.02.2012)
Zweimal Musial, Hampl, Waldowsky, Bartels und Kirchberger trafen für die Blue Devils, die gerade in der Defensive sehr stabil standen und kaum Chancen für Königsbrunn zuließen. Engmann brachte eine sehr gute Leistung. Am Sonntag ab 18:30 Uhr gehts zuhause gegen Schweinfurt weiter, die heute mit einem 7:1-Heimsieg gegen Memmingen starteten
Es war der gewünschte Auftakt nach Maß für die Blue Devils Weiden beim Auftaktspiel der Zwischenrunde bei den Königsbrunner Pinguinen. Vor etwa 80 mitgereisten Weidener Fans, die wirklich allen Grund zum jubeln hatten und das Spiel zu einem Heimspiel machten, gewannen die Weidener am Ende völlig verdient mit 6:1.
Nachdem Christoph Schönberger beim Warmmachen eine Scheibe kaputtgeschossen hatte, begann das Spiel mit einiger Verzögerung. Als die neue Scheibe dann installiert war, konnte es dann endlich losgehen und von der ersten Minute an merkte man den Weidenern an, daß sie sehr konzentriert und mit viel Power an die Sache herangingen. Königsbrunn zog sich sehr in die eigene Defensive zurück und Weiden machte das Spiel. Zunächst konnten die Königsbrunner, trotz einiger Weidener Chancen, aber ihren Kasten noch sauber halten. Auch die eine oder andere Überzahlsituation wurde von den Pinguinen überstanden. In der 18.Minute war es dann aber soweit. Bei einer fünf gegen drei Überzahlsituation kombinierten die Blue Devils sehr schön über Musial und den fitgespritzten Waldowsky auf Bartels und der schob die Scheibe zur wichtigen 1:0-Führung für die Blue Devils ins Königsbrunner Tor.
Auch im zweiten Drittel ließ die Leistung der Devils nicht viele Wünsche offen. Der Gegner konnte sich spätestens im Weidener Drittel kaum mehr entfalten und die Konter bzw. die Angriff der Weidener waren immer brandgefährlich. In der 26.Minute war es dann David Musial, der Marcel Waldowsky auf die Reise in Richtung Königsbrunner Tor schickte, Waldowsky war dann im zweiten Nachschuß zum 2:0 erfolgreich. Königsbrunn hatte dann in der 31.Minute selbst eine Powerplaychance und dies wurde durch Rehle ausgenutzt, der einen Schuß von Waldhausen zum 2:1 am chancenlosen Oliver Engmann vorbei ins Tor abfälschen konnte.
Weiden zeigte sich aber wenig schockiert vom Anschlußtreffer und Andreas Hampl war es in der 34.Minute, der nach Vorlage von Waldowsky und Schönberger den erneuten Abstand herstellen konnte. Hampl heute übrigens mit einer sehr guten Leistung an der Seite von Waldowsky und Musial und drei Scorerpunkten. Mit diesem relativ beruhigenden 3:1-Vorsprung gings dann ins letzte Drittel.
Dort mußten die Devils zunächst zwei Unterzahlspiele überstehen, was auch sehr gut und ohne größere Chancen für die Königsbrunner gelang. In der 47.Minute dann besorgte der Weidener Routinier David Musial die Entscheidung. Schön von Hampl bedient, zog er ums Tor herum und verwandelte flach zum 4:1 für die Blue Devils. Die hatten noch nicht genug und wieder die Lust am Toreschießen entdeckt. Nach einem katastrophalen Fehlpaß der Königsbrunner im eigenen Drittel, schnappt sich Michael Kirchberger die Scheibe, lief auf Goalie Schaf zu und verwandelte eiskalt zum 5:1. Damit war Königsbrunn endgültig geschlagen und unter dem Jubel der Weidener Fans gelang dann mit der Schußsirene gar noch das 6:1 durch David Musials zweiten Treffer.
Herausheben muß man heute einfach auch nocheinmal Marcel Waldowsky, der angeschlagen und nur fitgespritzt spielte und mit einem Tor und drei Vorlagen der beste Punktesammler des Tages war.
Ein starker Zwischenrundenauftakt der Blue Devils, die nun am Sonntag abend ab 18:30 Uhr auf die Schweinfurt Mighty Dogs treffen werden, die ihrerseits heute zuhause die Memminger Indians mit 7:1 abschossen. Man darf gespannt sein, ob es den Devils gelingt den Schweinfurter Oberliga-Express am Sonntag aufzuhalten. Gelingen wird dies nur, wenn das Weidener Eisstadion zu einem absoluten Hexenkessel werden wird, wovon man aber auch ausgehen kann.
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Am kommenden Freitag abend ab 20 Uhr beginnt die heiße Phase der Saison. Zum Zwischenrundenauftakt gastieren die Blue Devils beim ESV Königsbrunn! (jens m./Mittwoch, 08.02.2012)
Ein Sieg ist unbedingt notwendig, um die Chancen auf das Playoff-Halbfinale zu wahren. Am Sonntag ab 18:30 kommt es dann in Weiden zum Schlagerspiel gegen den Vorrundenmeister Schweinfurt
Die Vorrunde ist Geschichte. Trotz einiger "Wackler" haben sich die Blue Devils Weiden letztendlich absolut souverän für die Zwischenrunde der Eishockey-Bayernliga qualifiziert. Am Ende stand bereits drei Wochen vor Saisonende fest, dass die Truppe von Josef Hefner sicher im Spiel aus "acht mach vier" dabei sein werden.
Während in der vergangenen Saison noch die Heimstärke das grosse Plus der Weidener war, war es in dieser Saison die Auswärtsleistung, die die Devils auf Rang fünf brachte. Aber schon heute ist die Vorrunde bereits Schnee von gestern, denn nun gehts für alle Mannschaften wieder bei null los und das macht auch den Reiz aus. Während den letzten Wochen für einige Teams die Luft etwas raus war, so steigt jetzt die Spannung wieder gewaltig an.
In der Zwischenrundengruppe A treffen die Devils auf den Vorrundenmeister Schweinfurt, den Viertplatzierten Memmingen und den Achten Königsbrunn. In der Gruppe B streiten sich die Bayreuth Tigers, der amtierende Meister Sonthofen Bulls und die Peissenberger Eishackler um die Ränge eins und zwei, die zur Teilnahme am Playoff-Halbfinale berechtigen. In dieser Saison, da es bekanntermassen zwei Aufsteiger geben wird, immerhin dann schon das Finale um einen Bewerbungsplatz in die Oberliga.
Für die Devils startet das Unternehmen Halbfinale am kommenden Freitag auswärts beim ESV Königsbrunn. Hier sollte natürlich zum Auftakt ein Dreier eingefahren werden, um einen optimalen Start zu gewährleisten. Die Schwaben ihrerseits werden sicherlich am ersten Spieltag darauf brennen, den Devils ein Bein zu stellen. In der Vorrunde gabs zunächst eine Auswärtsniederlage, zuhause wurden die Pinguine dann aber klar besiegt. Dennoch eine heikle Mission für die Weidener Jungs. Noch etwas heikler wird die Aufgabe dann am Sonntag ab halb sieben im Weidener Eisstadion. Dann gastiert mit den Schweinfurt Mighty Dogs der souveräne Vorrundenmeister bei den Devils. Seit der demütigenden 0:7-Heimniederlage von vor drei Wochen, haben die Devils sich sicherlich die Revance vorgenommen. Fakt ist: die Unterfranken von Trainer Viktor Proskouriakov haben sich den Aufstieg in die Oberliga fest vorgenommen und damit lastet der Druck natürlich auf den Mighty Dogs.
Bei den Blue Devils war diese Woche bislang der Kader komplett im Training. Verletzte oder Verhinderte sind nicht bekannt für das kommende Wochenende und so können die Devils die Zwischenrunde in Topbesetzung angehen. Man darf gespannt, wohin der Weg der EV-Cracks in dieser Saison noch führt. Die Fans trauen ihrer Mannschaft noch einiges zu und sie sind sicher: wenn es drauf ankommt, können die Devils jeden Gegner schlagen.
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Die Blue Devils besiegen die Dorfener Eispiraten im letzten Vorrunden-Heimspiel klar und deutlich zweistellig mit 11:5! In der Zwischenrunde sind Vorrundenmeister Schweinfurt, Memmingen und Königsbrunn die Gegner! (jens m./Sonntag, 05.02.2012)
Am Freitag gehts zunächst nach Königsbrunn, ehe am Sonntag die Mighty Dogs Schweinfurt in Weiden gastieren, mit denen die Blue Devils noch eine dicke Rechnung offen haben, nach der jüngsten 0:7-Heimniederlage. Heute war Köbele mit drei Treffern der treffsicherste EV-Akteur, Musial, Schönberger, Hampl, Pronath, Flamik, Schreier, Waldowsky und Zellner teilten sich die restlichen Tore
Zum Abschluß der Vorrunde konnten die Blue Devils vor knapp 1200 Zuschauern im Weidener Eisstadion Selbstvertrauen für die Zwischenrunde tanken. Die Dorfener Eispiraten, die etwas ersatzgeschwächt nach Weiden gereist waren, bekamen von den Gastgebern eine 11:5-Packung mit auf dem Heimweg.
Nachdem die Schweinfurt Mighty Dogs, durch einen 5:2-Sieg in Bayreuth sich den Titel des Vorrundenmeisters in der Bayernliga gesichert hatten, stehen nun auch die Zwischenrundengegner der Blue Devils fest. Ab kommenden Freitag duellieren sich die Weidener mit dem Meister Schweinfurt, mit den Memminger Indians und den Königsbrunner Pinguinen. Zunächst gehts am Freitag nach Königsbrunn, ehe am Sonntag ab 18:30 Uhr die Chance zur Revanche für die kürzlich erlitttene 0:7-Heimniederlage für die Blue Devils ansteht, wenn die Schweinfurter Mighty Dogs in Weiden gastieren werden.
Doch nun zurück zum heutigen Spiel, das eigentlich nach einem furiosen ersten Drittel der Blue Devils schon entschieden war, das 6:2 für die Weidener endete.
Bereits der erste Wechsel sollte schon das erste Tor bringen. 40 Sekunden dauerte es, da wurde David Musial schön von Florian Zellner bedient und konnte aus kurzer Distanz einschieben. Weitere Großchancen folgten und die Devils waren in den ersten Minuten klar der Herr im Haus, dennoch kamen die Dorfener in der achten Minute, fast mit ihrem ersten Angriff, zum 1:1. Torschütze war Alexander Koß, Bastian Niedermaier im Tor der Devils, blieb hier keine Chance. Weiden ließ sich nicht lange beirren und blieb weiter am Drücker. In der 9.Minute hatten die Weidener eine Powerplaychance und hier war es Christoph Schönberger, der per trockenem Direktschuß von der blauen Linie zum 2:1 erfolgreich war. In der 12.Minute paßte ein Dorfener genau an die blaue Linie zum aufgerückten Weidener Johannes Schmid, die Scheibe ging dann vors Dorfener Tor und dort konnte Felix Köbele die Scheibe ins Tor abfälschen zum 3:1. In der 14.Minute war Andreas Hampl, der heute wieder unheimlich viel Kampfgeist zeigte, zum 4:1 erfolgreich. Nur Sekunden später erhöhte der ebenfalls sehr gute Marco Pronath auf 5:1. In der 17.Minute war es wieder Köbele, der mit einem Handgelenksschuß in den rechten oberen Torwinkel erfolgreich war. Nun stand es bereits 6:1. Alexander Eberl konnte dann noch vor Drittelende den zweiten Treffer der Blue Devils erzielen.
Im zweiten Drittel war der Angriffswirbel des ersten Drittels etwas abhanden gekommen, dennoch kontrollierten die Blue Devils Gegner und Scheibe weiterhin relativ gut. Dorfen war in der 26.Minute dennoch durch Eberl zum 6:3 erfolgreich, doch nur eine Minute später startete Marcel Waldowsky durch, schüttelte einen Dorfener Verteidiger ab und verwandelte dann eiskalt zum 7:3. Im Tor stand hier schon Andreas Banzer, der nach dem ersten Drittel für den bemitleidenswerten Weiß in den Kasten ging. Im zweiten Drittel durfte jede Mannschaft noch einmal jubeln. Zunächst zeigte Chad Anderson, das er wirklich weiß, wie man Eishockey spielt und erzielte das 7:4 in der 38.Minute, doch Florian Zellner erhöhte noch vor der zweiten Drittelpauae auf 8:4.
Im letzten Drittel war dann die Luft zunächst etwas raus aus dem Spiel. In der 48.Minute war Trox zum 8:5 da. Anschließend wachten die Devils wieder etwas auf und kamen noch zu drei weiteren Treffern. Das 9:5 besorgte Köbele, der heute dreimal traf und sich wirklich immer mehr als Torjäger präsentiert. Momentan läufts einfach hervorragend beim jungen Weidener. Den zehnten Treffer ließ dann Schreier folgen, ehe Flamik kurz vor dem Ende den Endstand von 11:5 besorgte, als er aus dem Gewühl heraus am schnellsten schaltete und die Scheibe ins Tor heben konnte.
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Die Blue Devils gewinnen mit 4:3 nach Penaltyschießen beim EHC Waldkraiburg! (jens m./Freitag, 03.02.2012)
Zellner war mit zwei verwandelten Penalties im Penaltyschießen der entscheidende Mann. Niedermaier hielt drei Penalties. Zuvor trafen Köbele zweimal und Schreier in der regulären Spielzeit für die Devils, die ohne den gesperrten Musial antreten mußten
Die Blue Devils haben die Spielpause vom vergangenen Wochenende relativ gut überstanden und auch beim EHC Waldkraiburg einen 4:3-Auswärtssieg nach Penaltyschießen geholt. Damit haben die Blue Devils schon vor dem letzten Heimspiel gegen die Dorfener Eispiraten Rang 5 gesichert und können am Sonntag recht entspannt gegen den ESC Dorfen antreten. Spielbeginn ist hier bereits um 18:00 Uhr.
Ohne David Musial (gesperrt) und Sven Schalamon (beruflich verhindert) traten die Blue Devils heute abend im eiskalten Waldkraiburger Eisstadion beim Aufsteiger an, der nach einem tollen Saisonbeginn immer mehr an Boden verloren hatte und nun sicher in der Abstiegsrunde steht. Vor den ca. 60 mitgereisten Fans waren Felix Köbele und Florian Zellner die Matchwinner, Köbele brachte mit zwei Treffern die Weidener erst ins Penaltyschießen und Kapitän Florian Zellner behielt einmal mehr die Nerven im Penaltyschießen und traf gleich zweimal. Goalie Bastian Niedermaiers Formkurve stieg heute stark an und heute war er ein sicherer Rückhalt. Im Penaltyschießen hielt er drei von vier Penalties.
Beide Mannschaften begannen sehr zerfahren und in den ersten Minuten sah man beiden Mannschaften an, daß sie nach der Pause ihren Rhythmus etwas suchen mußten. In der 10.Minute dann hatten die Weidener das erste Ausrufezeichen zu setzen. Pronath setzte sich schön hinter dem Waldkraiburger Tor durch und paßte vors Tor zu Schreier und der netzte zum 1:0 für die Blue Devils ein. Der Treffer fiel in Überzahl der Weidener.
Im zweiten Drittel nutzten die Blue Devils ein weiteres Powerplay zum 2:0. Zellner und Bartels bedienten Felix Köbele und der erhöhte für die Blue Devils. Weiden kontrollierte anschließend den Gegner und hätte durchaus noch das eine oder andere Tor nachlegen können. Erst in der 29.Minute schlugen dann die Waldkraiburger dann aus dem Nichts zurück. Daniel Hämmerle erzielte das 2:1 für die Löwen. Doch Weiden hatte zunächst die richige Antwort. Wieder war es Felix Köbele nur eine Minute später, der das 3:1 erzielen konnte. Zwei Minuten vor dem Ende des zweiten Dritttels schlugen die Löwen dann noch einmal zurück und erzielten nach einem Puckverlust der Devils in der neutralen Zone und einem schnellen Gegenangriff das 3:2.
Im letzten Drittel gelang dann den Waldkraiburgern der Ausgleich. Weiden hatte zunächst einige Chancen, die nicht genutzt werden konnten und statt der Vorentscheidung fiel dann in der 51.Minute das 3:3. Feistl lauerte an der Weidener blauen Linie, der weite Paß erreichte zwischen den beiden Weidener Verteidigern hindurch Oliver Ferstl. Der lief auf und davon und ließ Niedermaier keine Chance.
Am Ende mußte das Penaltyschießen entscheiden mit dem besseren Ende für die Blue Devils. Pronath und Waldowsky verschossen für die Devils, Niedermaier hielt die ersten zwei Versuche der Waldkraiburger. Führmann traf dann für Waldkraiburg im dritten Versuch und Zellner behielt die Nerven und glich im Gefühl treffen zu müssen die Nerven. Die dritte Runde brachte dann die Entscheidung. Waldkraiburg fing an und verschoß, während Zellner auch seinen zweiten Versuch verwandelte. Damit stand der Sieg und weitere zwei Punkte für die Blue Devils sicher.
Am Sonntag abend geht es dann bereits ab 18 Uhr im Weidener Eisstadion weiter. Zu Gast dann der ESC Dorfen.
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Die Blue Devils geben beim Spitzenreiter und amtierenden Meister Sonthofen Bulls die richtige Antwort auf die letzten beiden schwachen Auftritte und gewinnen mit 4:3 nach Penaltyschießen! (jens m./Sonntag, 22.01.2012)
Die Devils haben damit, obwohl mit Bartels und Schönberger zwei wichtige Spieler gefehlt hatten, den Sonthofenern die erste Heimniederlage der Saison beigebracht und die Bulls auch von der Tabellenspitze gestürzt. Der zum Stürmer umfunktionierte Bogner, Hampl und Musial trafen in der regulären Spielzeit, Pronath und Zellner waren mit ihren Penaltys erfolgreich. Niedermaier hatte ein eher durchwachsenes Debüt über die komplette Spielzeit
Die Blue Devils Weiden haben heute wieder einmal gezeigt, daß heuer bei den Blue Devils zwischen null und hundert alles drin ist. Nachdem man am vergangenen Freitag abend beim Heimspiel gegen die Schweinfurt Mighty Dogs mit 0:7 unterging und man nicht den Hauch einer Chance hatte, rechnete heute beim Auswärtsspiel beim Meister und Spitzenreiter Sonthofen Bulls wirklich niemand mit etwas.
Und wieder gelang es den Devils zu überraschen, denn am Ende gewannen die Blue Devils mit 4:3 nach Penaltyschießen bei den Allgäuern und bereiteten denen die erste Heimniederlage dieser nun schon langen Saison. Nebeneffekt war auch die Tatsache, daß die Bulls damit auch von der Tabellenspitze geflogen sind. Die Schweinfurter Mighty Dogs sind nun am Platz an der Sonne.
Die Devils mußten heute auf den erkrankten Florian Bartels verzichten, Christoph Schönberger fehlte aus beruflichen Gründen. Wie immer in diesen Situationen (das muß man langsam so ausdrücken), in denen der eine oder andere Spieler fehlte, haben auch heute wieder die Devils eine tadellose Leistung gebracht und haben die zwei Punkte nicht glücklich sondern völlig verdient nach Weiden mitgenommen. Hätte Bastian Niedermaier nicht einen doch etwas durchwachsenen Einstand gehabt, dann wären durchaus auch drei Punkte drin gewesen.
Hampl spielte heute mit Musial und Waldowsky und machte seine Sache mit viel Einsatzwillen einmal mehr hervorragend. Im zweiten Sturm spielte Zellner Center mit Köbele und Schreier und im dritten Sturm spielte Bogner als Stürmer mit Kirchberger und den immer besser aufspielenden Marco Pronath. In der Verteidigung spielte Schmid mit Schmidhuber, Flamik wie gewohnt mit Domke und in der dritten Verteidigung wechselten sich Schmidhuber und Flamik mit Schalamon ab.
So begannen die Devils wie die Feuerwehr und bereits die erste Chance bedeutete die Führung für die Blue Devils gegen die ebenfalls etwas ersatzgeschwächten Sonthofener (bei ihnen fehlten Friedl und Newhook). Simon Bogner nahm einen weiten Paß von Schmidhuber auf, lief ins Drittel und überwand Thomas Zellhuber zum 1:0. Nur zwei Minuten später stand es dann 2:0. Waldowsky sah schön Hampl und der erhöhte für die Blue Devils, die mitgereisten etwas 10 Weidener Fans waren natürlich begeistert. In der 5.Minute hatten die Devils dann in Überzahl die Chance auf den dritten Treffer, doch das Unterfangen sollte nach hinten losgehen. Gottwalz schlug einen Befreiungsschlag in Richtung Weidener Tor, die Scheibe tippte kurz auf und Niedermaier griff mit der Fanghand daneben, so daß die Sonthofener auch zum ersten Mal jubeln konnten. Statt 3:0 stand es nur noch 2:1. In der 13.Minute dann gelang den Sonthofenern dann der 2:2-Ausgleich. Thomas Blaha zog ab und erwischte Niedermaier wieder etwas auf dem falschen Fuß, auch dieser Treffer erschien haltbar.
Im zweiten Drittel waren dann die Devils in den ersten Minuten tonangebend und erarbeiteten sich Chance um Chance, leider war die Chancenverwertung in dieser Zeit nicht gut genug, sonst hätte man wohl die Weichen schon auf Sieg stellen können. Es dauerte bis zur 36.Minute, ehe dann die Devils dennoch jubeln konnten. Just als die Sonthofener nach einem Unterzahlspiel wieder komplett waren, paßte Waldowsky hinter das Tor zu Hampl, der brachte die Scheibe vors Tor und dort sagte David Musial danke und schob den Puck zum 3:2 in die Maschen des Sonthofener Kastens.
Im letzten Drittel entwickelte sich weiterhin eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. In der 46.Minute schoß der Sonthofener Markus Vaitl von hinter dem Tor aus Bastian Niedermaier an und von da rutschte die Scheibe zum 3:3 ins Tor. Weiden fightete aber weiter verbissen, ließ sich nicht nach hinten drängen und so kam nur noch ein Pfostenschuß von Sonthofen zustande, während auch Weiden die eine oder andere Chance vergab. In der letzten Minute hatten die Devils dann gar in Überzahl die Chance zum Sieg, doch im Überzahlspiel fehlte Musial, der sich drei Minuten vor dem Ende die dritte Zehner abholte.
Im Penaltyschießen konnte dann Niedermaier zwei der drei Versuche der Sonthofener parieren. Vaitl und zuletzt Witting scheiterten, während Vit traf. Bei den Devils war Marco Pronath mit einem unheimlich abgezockten Penaltyschuß erfolgreich, den er mit der Rückhand unter die Latte hob und "Capitano" Florian Zellner war verantwortlich für den "Game-Winning-Shot", als er den zweiten Penalty verwandelte. Damit nehmen die Devils zwei Punkte mit aus Sonthofen und auch das Gefühl, daß in der Zwischenrunde noch einiges möglich sein wird, wenn man die nächsten drei Wochen zur intensiven Vorbereitung nutzen wird.
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Die Blue Devils kassieren heute gegen die Schweinfurt Mighty Dogs die höchste Heimpleite seit 1995 (!) beim 0:7 gegen die Mannschaft des Ex-Trainers Viktor Proskouriakov! (jens m./Samstag, 21.01.2012)
Schweinfurt beherrschte die Devils nach Belieben und ließ den Weidenern gerade in läuferischer Hinsicht nicht den Hauch einer Chance. Das einzig positive an diesem Abend war die Tatsache, daß 1341 Zuschauer den Weg ins Weidener Eisstadion fanden, darunter auch ca. 80 Schweinfurter Fans, die viel Spaß hatten heute
1:8 gegen die Tölzer Löwen im bislang letzten Oberliga-Play-Off-Spiel der Vereinsgeschichte vor dem Rückzug in die Landesliga in Frühjahr 2007, ein 0:7 gegen die Hassfurt Sharks im Frühjahr 1999 im letzten Spiel vor dem damaligen Abstieg aus der Oberliga in die damalige Regionalliga Süd. In der Saison 1995/1996 ein 3:11 gegen den TSV Erding in der damaligen Hacker-Pschorr-Liga und ein 0:12 zuhause gegen den ERC Selb in der ersten Saison des EV Weiden in der damaligen Landesliga 1988. Das waren bislang die höchsten Heimniederlagen in der Geschichte des 1.EV Weiden, die bislang schon an die 25 Jahre reicht.
Immerhin dürfte nach der heutigen 0:7-Heimpackung des EV Weiden kein sportlicher Abstieg folgen und die Devils werden auch in der kommenden Saison aller Voraussicht nach eine gute Rolle spielen in der Bayernliga, doch sollte man sich schon Gedanken machen, wenn man gegen einen Gegner, gegen den man in der vergangenen Saison noch auf Augenhöhe war, dermaßen chancenlos agiert. Auch die Ausrede "wir sind in der Aufstiegsrunde, das Spiel war nicht so wichtig" zählt nicht, denn das kann man sagen, wenn man die Saison dominant gespielt hätte und dann einmal ein kollektives Blackout gehabt hätte. Heute war es eher ein Warnschuß vor den Bug, denn die gesamte Saison heißt es schon bei vielen, vielen Heimspielen: ein guter Gegner hätte die Schwächen vielleicht nutzen können. Dieser gute Gegner war heute in Weiden zu Gast und nutzte die vorhandenen Schwächen gnadenlos aus.
Schweinfurt traf in der 15.Minute durch Neuzugang Teemu Koskinen, der in den letzten Wochen nur sporadisch auf dem Eis stand und praktisch vom heimischen Sofa gezerrt wurde und nach zwei Eistrainings immerhin schnell genug war, um zwei Weidener Spieler im Zweikampf zu versenken. In der 21.Minute war es dann Feuerfeil, der einfach mal abzog und die Scheibe landete im Winkel zum 2:0. In der 30.Minute dann gabs dann eigentlich schon die Entscheidung. Alex Funk war zur Stelle und markierte das 3:0. Im letzten Drittel trafen die Schweinfurter dann nach Belieben. In der 42.Minute war es Juhasz im Powerplay, eine Minute später Koskinen in Unterzahl zum 5:0. Schrimpf setzte dann in der 50.Minute intensiv durch und traf zum 6:0, während drei Weidener nur zuschauten und in der 52.Minute war Simon Knaup bei doppelter Überzahl zum 7:0-Endstand zur Stelle.
Hätten die Schweinfurter in den letzten Minuten noch weiterhin Vollgas gegeben, dann wäre das ganze heute ein noch größeres Debakel geworden.
Nun gilt es, das muß man jetzt einfach wirklich mal sagen, langsam aber sicher, die kommenden drei Wochen zu nutzen und die Mannschaft für die Zwischenrunde fit zu machen, sonst wird der Weg heuer dort vermutlich schnell zuende sein. Die Devils haben es selbst in der Hand. Mehr gibts zum heutigen Abend nicht zu sagen.
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