A.T.U und die Blue Devils: Zwei Weidener Originale wieder strategische Partner
(Sonntag, 17.06.2018)

Deutschlands „Nr. 1 Meisterwerkstatt“ ab der Saison 2018/2018 Hauptsponsor bei „Weidens sportlicher Nr. 1“

. Zwei Weidener Leuchttürme strahlen wieder gemeinsam. A.T.U, Deutschlands Meisterwerkstatt Nr. 1, unterstützt die Blue Devils, das sportliche Aushängeschild der Region, ab der Saison 2018/2018 als Hauptsponsor. Damit lebt die traditionelle Partnerschaft zweier Weidener Originale wieder auf: In der Vergangenheit fungierte A.T.U bereits viele Jahre als Hauptsponsor des Weidener Eishockeys.

EV-Vorsitzender Thomas Siller freut sich, dass die strategische Partnerschaft wieder besteht: „A.T.U und der 1. EV Weiden waren über Jahre untrennbar miteinander verbunden. Es erfüllt uns mit großer Freude, dass sich A.T.U jetzt wieder zum Eishockeysport in Weiden bekennt. Für uns ist es eine tolle Anerkennung, dass die Blue Devils für ein so bekanntes und erfolgreiches Unternehmen offensichtlich einen attraktiven Werbepartner darstellen.“ Auch Jörn Werner, Vorsitzender der A.T.U-Geschäftsführung, zeigte sich erfreut über die Partnerschaft: „Wir freuen uns, dass wir die Zusammenarbeit jetzt wieder aufnehmen. Der EV Weiden ist das Aushängeschild im Eishockey in der Region. Gerade hier am Sitz der Zentrale von A.T.U wollen wir uns wieder stärker engagieren und der Region etwas zurückgeben.“

Mit durchschnittlich etwa 1.500 Zuschauern sind die Heimspiele der Blue Devils das beliebteste Sportevent in der nördlichen Oberpfalz, mit entsprechend großer Medienpräsenz. Der 850 Mitglieder zählende Verein betreibt darüber hinaus eine erstklassige Nachwuchsarbeit. Rund 180 Kinder und Jugendliche spielen Eishockey oder betreiben Eiskunstlauf beim 1. EV Weiden – nahezu alle in den höchsten Ligen bzw. Leistungsklassen des Verbands.
Verstärkung für die Verteidigung
(Sonntag, 17.06.2018)

Abwehr-Routinier Peter Hendrikson (34) spielt in der kommenden Saison wieder für die Blue Devils

Die Blue Devils haben einen weiteren Verteidiger unter Vertrag genommen: Peter Hendrikson wechselt von den Selber Wölfen nach Weiden. Der 34-Jährige ist bei den Oberpfälzern ein alter Bekannter: Als Junioren-Bundesligaspieler für den 1. EV Weiden absolvierte Hendrikson in der Saison 2000/2001 seine ersten Partien in der ersten Mannschaft und lief bis 2003 insgesamt 101 Mal für die Blue Devils in der Regionalliga Süd und der Oberliga auf.

Zur Saison 2003/2004 führte der Weg des gelernten Stürmers in die 2. Bundesliga zum EV Duisburg, wo er 54 Mal in der zweithöchsten deutschen Spielklasse die Schlittschuhe schnürte. Nach den Stationen Blue Lions Leipzig (Oberliga) und Bad Kissinger Wölfe (Bezirksliga) wechselte der in Kasachstan geborene Linksschütze zu den Selber Wölfen, wo er bis zur abgelaufenen Saison zehn Jahre lang in 446 Spielen für die Wölfe prägend aktiv und an den Aufstiegen der Oberfranken aus der Landes- bis in die Oberliga maßgeblich beteiligt war.

Aus familiären Gründen hat sich Hendrikson jetzt für einen Wechsel in die Oberpfalz entschieden. Teammanager Christian Meiler freut sich auf den Neuzugang: „Als sich die Chance bot, Peter wieder nach Weiden zu holen, mussten wir nicht lange überlegen. Für unsere Abwehr wird er ein wichtiger Faktor sein, das hat er in Selb bewiesen und er wird es bei uns wieder beweisen. Peter wohnt mit seiner Familie in Weiden, daher lag die Entscheidung nah.“
Vitali Stähle verstärkt Blue Devils
(Sonntag, 17.06.2018)

Neuzugang aus Regensburg: Erfahrener Allrounder für die Offensive – Verteidiger Ludwig Synowiec wechselt nach Waldkraiburg

Die Blue Devils Weiden haben Top-Angreifer Vitali Stähle unter Vertrag genommen. Der 34-Jährige kommt vom Ligakonkurrenten EV Regensburg.

Mit Vitali Stähle haben die Weidener einen sehr erfahrenen Angreifer verpflichtet, der die Oberliga bestens kennt und zu den erfolgreichsten Stürmern der letzten Jahre zählt. Mehr als 500 Scorerpunkte in knapp 400 Einsätzen in der dritthöchsten deutschen Spielklasse stehen für die große offensive Konstanz des Offensiv-Allrounders.

Dazu kommen etwa 300 Spiele in der zweiten Liga und 15 Partien in der DEL. Die letzten drei Spielzeiten gehörte der Linksschütze zum Kader des Derbygegners EV Regensburg und war dabei stets Teil der Top-Angriffsreihe. „Diese Reihen, in denen Vitali Stähle gespielt hat, zählten stets zu den Besten der Liga“, berichtet Siller. „Er ist körperlich topfit, läuferisch und technisch hervorragend und kann sowohl Center als auch auf dem Flügel spielen“, lobt Christian Meiler die Qualität des Weidener Neuzugangs. „Mit seinen Fähigkeiten und seiner Erfahrung wird er ein ganz wichtiger Baustein unseres Offensivspiels sein.“

In der Abwehr haben die Weidener unterdessen einen weiteren Abgang zu verzeichnen. Ludwig Synowiec, der seit 2014 in 127 Partien (vier Tore, 14 Vorlagen) das blau-weiße Trikot der Oberpfälzer getragen hatte, hat sich diese Woche dem Oberliga-Konkurrenten EHC Waldkraiburg angeschlossen. Meiler: „Ludwig hat nach einer neuen sportlichen Herausforderung gesucht. Wir bedauern diese Entscheidung, haben aber Verständnis. Wir wünschen ihm alles Gute und danken ihm für seinen stets vorbildlichen Einsatz.“
Patrick Schmid verlässt Weiden doch
(Sonntag, 17.06.2018)

Stürmer bat um Vertragsauflösung, Neuzugang aber bereits im Anflug – Auch Daniel Sevo verlässt Weiden

Überraschende Entwicklung bei den Blue Devils: Stürmer Patrick Schmid, eigentlich noch mit einem Vertrag bis 2018 ausgestattet, verlässt die Weidener doch. Ein neuer Stürmer steht kurz vor der Vertragsunterschrift. Auch Verteidiger Daniel Sevo wird in der kommenden Saison nicht mehr für die Weidener spielen.

„Patrick hat uns mitgeteilt, dass er aufgrund eines guten Angebots aus dem Norden auf keinen Fall das Weidener Trikot in der kommenden Saison tragen möchte“, berichtet Teammanager Christian Meiler von der Kommunikation mit dem wechselwilligen Angreifer. Er habe entsprechend „sehr eindringlich um eine Vertragsauflösung gebeten“, ergänzt EV-Vorsitzender Thomas Siller. „Dem haben wir nur schweren Herzens zugestimmt, denn wir hatten natürlich fest mit ihm geplant und sind entsprechend enttäuscht. Aber im Endeffekt gilt das alte Motto: Reisende soll man nicht aufhalten.

Wir wünschen ihm natürlich trotzdem alles Gute für den weiteren Weg.“ Der 29-Jährige war erst vor der vergangenen Saison von den Heilbronner Falken (DEL2) in die Oberpfalz gewechselt und steuerte in der Spielzeit 2018/2018 in 45 Spielen 23 Tore und 27 Vorlagen bei.

Mit mehreren neuen Stürmern als Ersatz für die abgewanderten Ales Jirik, Marko Babic und Patrick Schmid befinde man sich aktuell „in aussichtsreichen Gesprächen“, so Siller. Mindestens bei einem werde in Kürze die Vertragsunterschrift erwartet.

Auch in der Verteidigung haben die Blue Devils einen Spielerabgang zu verzeichnen. Daniel Sevo wird die Weidener nach nur einer Saison, in welcher der 33-Jährige in 49 Partien vier Tore und 24 Vorlagen erzielen konnte, wieder verlassen. „Wir danken Daniel für seinen Einsatz bei uns und wünschen ihm für seine weitere sportliche und berufliche Karriere viel Glück und Erfolg“, sagte Meiler und kündigte an: „Auch seine Position werden wir mit einem hochkarätigen Nachfolger besetzen.“
Weiterhin zwei hauptamtliche Nachwuchstrainer beim 1. EV Weiden
(Sonntag, 17.06.2018)

Peter Hampl und Jaroslav Brabec werden auch in der kommenden Eishockeysaison die Fäden beim 1.EV Weiden ziehen – Kontinuität in der Entwicklung der Nachwuchsspieler beim 1. EV Weiden ist die Devise vor der nächsten Saison, die sportlich einiges zu bieten hat

Es gibt gute Nachrichten vom Nachwuchs des 1.EV Weiden. Bei den Young Blue Devils Weiden wird weiterhin professionell gearbeitet. Die beiden hauptamtlichen Nachwuchstrainer Peter Hampl und Jaroslav Brabec werden auch in der kommenden Eissaison ihre Erfahrungen an die jungen Weidener Eishockeyspieler weitergeben können. Zwei „Profi-Trainer“ für den Nachwuchs zu beschäftigen, ist eine Seltenheit im deutschen Eishockey und in Nordbayern einmalig.

Hampl gehört mittlerweile schon zu den Urgesteinen beim 1.EV Weiden und wird auch in der kommenden Spielzeit, seiner achten Saison in der Oberpfalz, wieder Einsatz und Disziplin von seinen jungen Spielerinnen und Spielern einfordern. Damit war er in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich und hat das „kleine regionale Leistungszentrum Weiden“ vorangetrieben. Jaroslav Brabec kam vor der letzten Saison zu den Young Blue Devils und zeigte in seiner ersten Spielzeit, dass er ein absoluter Fachmann ist. Der 1.EV Weiden freut sich sehr, dass man sich schnell mit den beiden auf eine weitere Zusammenarbeit einigen konnte. Damit können wir Weidener weiterhin eine Eishockey-Ausbildung auf Top-Niveau gewährleisten, die im nordbayerischen Raum ihresgleichen sucht.

130 Nachwuchsspieler spielen aktuell beim 1.EV Weiden im Nachwuchs in den höchsten Spielklassen und auch in der kommenden Saison gibt es einiges zu beachten. Der Deutsche Eishockey Bund wird seine Ligenstruktur nach der kommenden Saison bei der U19 und auch bei der U16 umstellen. Es sollen sportliche Qualifikationsmöglichkeiten geschaffen werden, sich dann weiterhin im Konzert der Großen zu messen (U16-Bundesliga) oder sich auch so weit wie möglich nach oben zu arbeiten. Hierfür müsste sich die U19, die in der letzten Saison immerhin Bayerischer Vizemeister der Jugend wurde, ähnlich gut präsentieren in der kommenden Saison. Die U14 wird weiterhin in der Bayernliga spielen, genauso wie die U12.

Hier gibt es ein Novum, auf das man schon etwas stolz sein kann beim 1.EV Weiden. Die U12 geht mit zwei Mannschaften an den Start in die kommende Saison. Die Young Blue Devils haben eine eigene zweite Mannschaft in der Landesliga gemeldet, die sich dann mit Teams wie Bayreuth, Selb oder auch Höchstadt, Schweinfurt oder Haßfurt messen wird. Ein sehr interessantes Projekt, das nur ein Ziel hat: viel Spielzeit für die 30 U12-Spieler, die aktuell in dieser Altersklasse im Kader des EVW stehen.

Bei der U10 und U8, den kleinsten Spielerinnen und Spielern des EV Weiden, können die Verantwortlichen auch auf viele Spieler zurückgreifen, so dass man sich auch hier auf spannende Spiele freuen kann. Der 1.EV Weiden ist immer auf der Suche nach talentierten Spielern für alle Altersklassen. Kontakt per Email an nachwuchs@evweiden.de.
Vorbereitungsspiele gegen Leipzig vereinbart
(Sonntag, 17.06.2018)

Die ersten Vorbereitungsspiele der Blue Devils auf die Saison 2018/2018 stehen fest.

Freitag, 08.09.17, 20.00 Uhr: Blue Devils Weiden – EXA IceFighters Leipzig

Sonntag, 24.09.17, 17.00 Uhr: EXA IceFighters Leipzig – Blue Devils Weiden
Nächster Verteidiger unter Vertrag
(Freitag, 01.06.2018)

Blue Devils Weiden verpflichten Adam Schusser (26) – Rechtsschütze mit Gardemaß und DEL 2-Erfahrung

In den Planungen von Teammanager Christian Meiler spielt der Abwehrspieler ein wichtige Rolle: „Adam ist ein physisch starker Spieler. Mit seinen 1,91 Meter bringt er Gardemaß für seine Position mit. Als Rechtsschütze gibt er uns auch die nötige Variabilität bei der Zusammenstellung der Verteidigerpärchen und im Überzahlspiel.“

Seit 2015 ist Schusser, der im tschechischen Karlsbad geboren wurde und beim HC Karlovy Vary seine Eishockey-Ausbildung genoss, auch im Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft und belastet damit das Importspieler-Kontingent der Blue Devils nicht. Mit seinem Heimatverein war Schusser unter anderem eine Spielzeit in der MHL, der multinationalen Juniorenliga der russischen KHL, aktiv. Im Seniorenbereich war seine erste Station der HC Banik Sokolov in der dritthöchsten Spielklasse Tschechiens.

Sein Deutschland-Debüt feierte Schusser in der Saison 2015/2018 beim EHC Freiburg in der DEL 2. Für die Breisgauer machte der 1,91 Meter große und 94 Kilogramm schwere Verteidiger 58 Partien und steuerte elf Scorerpunkte bei.

Meiler: „Ich denke, Adam kann bei uns nochmal einen Schritt nach vorne machen. Viele Oberligisten aus dem Süden hätten sich gerne seine Dienste gesichert. Wir sind froh, dass er sich für Weiden entschieden hat.“
Start der Oberliga Süd ist terminiert!
(Freitag, 01.06.2018)

Die Rahmendaten für die Saison 2018/18 der Oberligen Nord und Süd stehen. Hierfür wurde bei Treffen der jeweiligen Gremien Einigkeit gefunden

Die Nordstaffel der Oberliga startet am Freitag 29.09. in die Saison 2018/18. 14 Mannshaften nehmen an der Hauptrunde teil, die in einer Einfachrunde bis zum 28.12. ausgespielt wird. Danach wird das Feld in zwei Siebener-Gruppen aufgeteilt in denen jeweils eine Eineinhalbfachrunde gespielt wird. In der Meisterrunde werden die Plätze 1 bis 7 ausgespielt, in der Qualifikationsrunde die Plätze 8 (letzter Playoffplatz) bis 14 (sportlicher Absteiger).

In der Oberliga Süd, die ebenfalls am 29.09. startet, spielen wieder 12 Mannschaften eine Eineinhalbfachrunde die bis zum 14. Januar dauert. Die letzten vier gehen in die Relegation wo sie sich wie dieses Jahr bereits sehr erfolgreich durchgeführt mit den stärksten Mannschaften aus der Bayernliga messen. Die Plätze eins bis acht spielen in einer Einfachrunde den Meister der Oberliga Süd und die Playoffsetzliste aus.

Im Norden werden in der regulären Saison 44 Spiele bei je 22 Heimspielen gespielt, im Süden 46 Spiele, davon 23 daheim.

Die Playoffs beginnen am 09.03.2018. Anders als die letzten zwei Spielzeiten wird es gleich zu einer Verzahnung im Achtelfinale kommen. So spielt zum Beispiel der erste aus dem Norden gegen den achten aus dem Süden und umgekehrt.

Gemeinsam mit den Vereinen wurde auch das Ziel der Teilnehmerstärke der beiden Ligen definiert. So soll ab der Saison 2018/19 die Oberliga Nord wieder mit 16, die Südstaffel mit 14 Vereinen an den Start gehen. Hierfür wurden auf der letzten DEB-Mitgliederversammlung vom 08.04.2018 Satzungsänderungen beschlossen und in diesem Zuge erhebliche finanzielle Erleichterungen für Aufsteiger in die Oberliga geschaffen. Nun sollen einvernehmlich mit den Landesverbänden entsprechende Voraussetzungen gefunden werden, um dieses Ziel zu erreichen.

Marc Hindelang (Vize-Präsident Deutscher Eishockey-Bund e.V.): „Die Einigkeit der Vereine, so unterschiedliche Voraussetzungen sie auch haben mögen zeigt, dass wir mit der Struktur der Oberligen auf dem richtigen Weg sind, gerade auch an der wichtigen Schnittstelle zu den Landesverbänden.“
„Klare Nummer eins“: Weiden holt Johannes Wiedemann
(Freitag, 01.06.2018)

Wechsel auf der Torhüterposition bei den Blue Devils: Vom DEL 2-Kooperationspartner Bayreuth Tigers wechselt Johannes Wiedermann nach Weiden. “Da in dieser Saison kein Wechselspiel mit einem Förderlizenz-Goalie zu erwarten ist, waren wir auf der Suche nach einer klaren Nummer eins und sind überzeugt, sie mit Johannes Wiedemann gefunden zu haben“, sagt EV-Vorsitzender Thomas Siller bei der offiziellen Vorstellung des Neuzugangs im Autohaus Raab.

Der 24-Jährige, der aus dem Ostallgäu stammt und im Nachwuchs des ESV Kaufbeuren groß geworden ist, hat trotz seiner jungen Jahre bereits 67 Spiele in der zweithöchsten deutschen Spielklasse absolviert. Seit 2015 steht der Goalie im Kader der Bayreuth Tigers, in der Saison 2015/2018 noch ausgestattet mit einer Förderlizenz der Lausitzer Füchse. In der abgelaufenen Saison gehörte Wiedemann fest zum Kader der Oberfranken. „Johannes hatte im vergangenen Jahr das Pech, hinter der sehr starken Nummer eins in Bayreuth, Tomas Vosvrda, nicht genügend Spielpraxis sammeln zu können. Die 19 Spiele, die er machte, meisterte er hervorragend“, berichtet Siller, der – ebenso wie Teammanager Christian Meiler – den 24-Jährigen in den vergangenen Jahren mehrfach im Einsatz sichten konnte.

In Weiden soll der Linksfänger nun zum ersten Mal in seiner noch jungen Karriere die unumstrittene Nummer eins seines Teams sein. Siller: „Unsere eigenen Eindrücke, seine Erfahrung aus Oberliga und DEL 2 und alles, was Christian Meiler und ich über ihn von anderen Stellen in Erfahrung bringen konnten, stimmt uns optimistisch, dass wir eine sehr gute Entscheidung getroffen haben. Er hat das Potenzial, zu den besten Goalies der Oberliga Süd zu gehören.“
Vom Geheimtipp zum Top-Kandidaten: Milan Mazanec neuer Headcoach der Blue Devils
(Freitag, 11.05.2018)

Blue Devils Weiden verpflichten 50-jährigen Tschechen – Mit Eishockey-Philosophie überzeugt

Die Blue Devils Weiden haben ihre Suche nach einem neuen Trainer erfolgreich beendet: Milan Mazanec hat einen Vertrag für die Saison 2018/2018 unterschrieben. Der 50-jährige Tscheche ist als Coach in Deutschland noch ein unbeschriebenes Blatt, wurde in den vergangenen Wochen für die Weidener Verantwortlichen aber vom Geheimtipp zum Top-Kandidaten. „Wir standen seit dem Ende der letzten Saison mit vielen verschiedenen Kandidaten in Kontakt – Milan hat uns schließlich überzeugt“, beschreibt Teammanager Christian Meiler die Entscheidungsfindung.

„Seine positive Art, seine Philosophie, seine Vorstellung der Trainingsgestaltung und vor allem sein großes Fachwissen haben für uns den Ausschlag gegeben“, so Meiler weiter. Mazanec spricht fließend deutsch und englisch, ist Inhaber der tschechischen A-Trainerlizenz und war in den letzten beiden Jahren in der zweiten (beim HC Salith Sumperk) und dritten tschechischen Liga (bei KLH Jindrichuv Hradec) als Cheftrainer tätig. Zuvor agierte Mazanec knapp fünf Jahre lang erfolgreich als Cheftrainer bei den EK Zeller Eisbären in der INL (Inter National League), der zweithöchsten Spielklasse im Alpenraum, in der sich Teams aus Österreich, Italien und Slowenien gegenüber stehen (heute Alps Hockey League). „Er genießt bis heute in Österreich einen sehr guten Ruf“, weiß Teammanager Meiler zu berichten, „vor allem für seine akribische Arbeit.“

Antrittsbesuch des neuen Cheftrainers der Blue Devils Weiden in der Hans-Schröpf-Arena: Milan Mazanec (Mitte) mit Teammanager Christian Meiler (links) und EV-Chef Thomas Siller. Foto: Thomas GajewskiAuch EV-Vorsitzender Thomas Siller ist überzeugt: „Wir konnten mit Milan Mazanec einen erstklassigen Eishockeyfachmann verpflichten, der viel Erfahrung als Trainer von Teams mitbringt, die aus Profis und Nicht-Profis bestehen. Dies ist ein Spannungsfeld, das Trainern häufig Probleme macht. Seine Philosophie in Bezug auf Trainingslehre und Spieltaktik haben uns überzeugt, deshalb fiel die Wahl auf ihn. Grundvoraussetzung war natürlich auch, dass er sehr gut Deutsch spricht.“

Unabhängig von seinen festen Engagements als Headcoach hat sich der sympathische Tscheche in der Eishockey-Szene als Trainer bei verschiedenen internationalen Nachwuchsturnieren einen guten Namen gemacht. 2009 und 2010 coachte er beispielsweise eine kanadische U16-Auswahl bei Turnieren in Europa und Anfang Mai dieses Jahres ein U16-Team aus der Slowakei bei einem Turnier in Chamonix in Frankreich. Auch beim tschechischen Eishockeyverband ist der Sachverstand des 50-Jährigen, der in Tschechien „Sport und Gesundheit“ studiert hat, regelmäßig bei verschiedenen Anlässen gefragt.

Gerade sein Händchen für junge, talentierte Spieler prägte in den vergangenen Jahren die erfolgreiche Arbeit des Tschechen, unter dessen Regie sich regelmäßig Nachwuchsspieler zu festen Größen im Senioren-Eishockey entwickelten. In Weiden trifft er mit den hauptamtlichen Nachwuchstrainern Jaroslav Brabec und Peter Hampl auf zwei tschechische Trainerkollegen. „Wir erwarten uns von Milan Mazanec natürlich, dass die Zusammenarbeit zwischen der ersten Mannschaft und dem Nachwuchs intensiviert wird und er mit seinen beiden Landsleuten eng zusammenarbeitet“, ergänzt Siller.

Das deutsche Eishockey verfolgt Mazanec, der aus Písek stammt und in der Nähe der südböhmischen Stadt Tábor zuhause ist, seit Jahren genau, spätestens seit seiner Zeit als aktiver Profi. 122 Partien absolvierte der ehemalige Stürmer zwischen 1997 und 2000 in der 2. Liga und Oberliga für den damaligen ERC Selb, außerdem 29 Oberliga-Spiele für den ESV Bayreuth. In seinem Heimatland ging er in mehr als 100 Extraliga- und fast 200 Zweitligaspielen auf Torejagd, u. a. für die Teams aus Budweis, Jihlava und Pisek.

Milan Mazanec ist verheiratet und Vater zweier Söhne, die beide auch Eishockeyprofis sind. Sein älterer Sohn Martin ist für Budweis als Verteidiger in der zweiten tschechischen Liga aktiv, der jüngere Sohn Marek ist Goalie in den USA: Für die Milwaukee Admirals absolvierte der 25-Jährige vergangene Saison 50 Partien in der AHL und für die Nashville Predators vier Spiele in der NHL.
Daniel Willaschek bleibt den Blue Devils erhalten!
(Donnerstag, 12.04.2018)

Der Routinier hat seinen Vertrag um eine weitere Spielzeit verlängert

Die Saison 2018/2018 wird die fünfte Spielzeit für Daniel Willaschek im Trikot der Blue Devils. Der 37-jährige Deutsch-Tscheche hat seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert. Teammanager Christian Meiler sieht den Routinier auch nächste Saison „als Eckpfeiler unserer Defensive.“
Der erfahrene Abwehrspieler, der mit seiner souveränen Spielweise viel Ruhe und Stabilität ins Spiel der Blue Devils bringt, hat sich in seinen mehr als 150 Partien im Weidener Trikot nicht nur auf, sondern auch neben dem Eis als feste Größe etabliert. Meiler: „Willi ist ein echter Kämpfer, der nie aufgibt, immer ein Vorbild an Einsatz und Disziplin.“

Gehört in Weiden schon zum „Inventar“: Verteidiger Daniel Willaschek (links) hat sich mit Teammanager Christian Meiler schnell auf einen neuen Vertrag bis 2018 geeinigt.
Am Wochenende findet wieder das internationale U14-Nachwuchsturnier Rumble on Ice in der Hans-Schröpf-Arena statt
(Samstag, 07.04.2018)

Acht Mannschaften kämpfen von Samstag morgen bis Montag mittag um den Wanderpokal der Stadt Weiden

Am kommenden Wochenende treffen sich wieder Nachwuchsmannschaften aus drei Nationen zum internationalen U14-Eishockeyturnier „Rumble in Ice“ in der Weidener Hans-Schröpf-Arena
Traditionell veranstaltet der 1.EV Weiden immer zum Abschluss der Saison das U14-Turnier „Rumble on Ice“. Acht Mannschaften spielen an drei Turniertagen um den Wanderpokal der Stadt Weiden. Von Samstag, den 08.04.17 bis Montag, den 10.04.17 gibt es hochklassiges Nachwuchseishockey in Weiden zu sehen. Die Young Blue Devils Weiden treffen auf die deutschen Gegner vom ECC Preussen Berlin, die Germering Wanderers und den EHC Klostersee. Aus der Tschechischen Republik reisen der HC Banik Sokolov, der HC Klatovy und der BK Mlada Boleslav an und aus Italien nehmen die Bolzano Foxes am Rumble on Ice 2018 teil.

Am Samstag beginnt das Turnier mit der Gruppenphase, Weiden trifft dabei in Gruppe A auf Sokolov, Bozen und Germering. In der Gruppe B kämpfen Mlada Boleslav, Klatovy, Berlin und Klostersee um die besten Ausgangspositionen für die Zwischenrunde am Sonntag. Dort spielen die Mannschaften die Besetzung der vier Finalspiele am Montagvormittag aus. Beginnend mit dem Spiel um Rang 7 um 07:30 Uhr endet das Turnier dann mit dem Finale um 12.15 Uhr. Die Siegerehrung, zu der auch der Weidener Oberbürgermeister Kurt Seggewiß als Schirmherr der Veranstaltung zu Gast sein wird, findet um 13:30 Uhr statt.

An allen Turniertagen kann man sich in der Eisstadiongaststätte verpflegen. Von kleinen Brotzeiten über Kaffee und Kuchen, Kalt-und Warmgetränken bis hin zu zu warmen Gerichten reicht dabei das Angebot. Die Gaststätte hat das gesamte Turnier durchgehend geöffnet. Der Eintritt zum Turnier ist natürlich frei. Als kleine Einlage wird die Samba-Gruppe „Samba Secco“ aus Neustadt am Kulm am Sonntagnachmittag zu Gast beim Rumble on Ice sein und für Stimmung sorgen. Der 1.EV Weiden freut sich auf viele Gäste und Zuschauer.

Spielplan Rumble on Ice 2018

Samstag, 08.April 2018

1 08:30h: 1. EV Weiden – HC Bolzano Foxes

2 09:20h: HC Banik Sokolov – Germering Wanderers

3 10:25h: EHC Klostersee - HC Klatovy

4 11:15h: Preussen Berlin – BK Mlada Boleslav

5 12:20h: 1.EV Weiden – HC Banik Sokolov

6 13:10h: HC Bolzano Foxes – Germering Wanderers

7 14:15h: EHC Klostersee – BK Mlada Boleslav

8 15:05h: HC Klatovy – Preussen Berlin

9 16:10h: 1.EV Weiden – Germering Wanderers

10 17:00h: HC Banik Sokolov – HC Bolzano Foxes

11 18:05h: Preussen Berlin – EHC Klostersee

12 18:55h: BK Mlada Boleslav – HC Klatovy

Sonntag, 09.April 2018

13 07:30h: 1. Gruppe B - 4. Gruppe A

14 09:05h: 1. Gruppe A - 4. Gruppe B

15 10:40h: 2. Gruppe A - 3. Gruppe B

16 12:15h: 2. Gruppe B - 3. Gruppe A

17 13:50h: Verlierer Spiel 13 - Verlierer Spiel 15

18 15:25h: Verlierer Spiel 14 - Verlierer Spiel 16

19 17:00h: Sieger Spiel 13 - Sieger Spiel 15

20 18:35h: Sieger Spiel 14 - Sieger Spiel 16

Montag, 10.April 2018

21 07:30h: Verlierer Spiel 17 - Verlierer Spiel 18 (Spiel um Rang 7)

22 09:05h: Sieger Spiel 17 - Sieger Spiel 18 (Spiel um Rang 5)

23 10:40h: Verlierer Spiel 19 - Verlierer Spiel 20 (Spiel um Rang 3)

24 12:15h: Sieger Spiel 19 - Sieger Spiel 20 (Finale)

13:35h: SIEGEREHRUNG / VICTORY CEREMONY
Personelle Neuausrichtung für die kommende Oberliga-Saison
(Donnerstag, 29.03.2018)

Erste Personalentscheidungen bei Blue Devils gefallen: Trainer Berwanger und fünf Spieler verlassen Weiden

Die Situation ist in jedem Jahr gleich: Unmittelbar nach dem letzten Saisonspiel beginnt die neue Spielzeit. Auch bei den Blue Devils Weiden dreht sich bereits wenige Tage nach dem Play-off-Aus gegen die Selber Wölfe das „Personalkarussell“ für die Saison 2018/2018: Die Zusammenarbeit mit Trainer Markus Berwanger wird im beiderseitigen Einvernehmen über das vereinbarte Vertragsende hinaus nicht verlängert. Mit Ales Jirik, Marko Babic, David Hajek, Marius Nägele und Daniel Huber werden außerdem fünf Spieler den Verein verlassen. EV-Vorsitzender Thomas Siller bekräftigt: „Wir sind optimistisch, dass wir wieder in der Oberliga an den Start gehen werden.“ Die Kooperation mit den Nürnberg Ice Tigers und den Bayreuth Tigers soll fortgesetzt werden.

„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, berichtet Siller über den einvernehmlichen Entschluss, ohne Markus Berwanger, der seit 2015 bei den Weidener als Trainer an der Bande stand, in die neue Saison zu gehen. „Nach zwei Jahren, in denen jeweils das ausgegebene Saisonziel erreicht wurde, wollen wir nun aber die sportliche Verantwortung auf der Trainerbank in andere Hände geben“, so Siller. „Wir danken Markus für seine Arbeit und wünschen ihm alles Gute für die weitere Laufbahn.“

Die personelle Neuausrichtung wird sich nicht nur hinter der Bande, sondern auch auf dem Eis bemerkbar machen. „Ales Jirik, Marko Babic und Marius Nägele haben uns mitgeteilt, dass sie sich anderen Vereinen anschließen werden“, sagt Teammanager Christian Meiler. „Das bedauern wir natürlich sehr, wir hätten gerne mit allen dreien weitergearbeitet.“ Besonders um Marko Babic habe man sich schon sehr frühzeitig bemüht. „Seit Weihnachten haben wir versucht, ihn weiterhin unter Vertrag zu nehmen. Doch private Gründe haben am Ende den Ausschlag gegeben. Wir wünschen ihm viel Erfolg.“ Auch dass Kapitän Ales Jirik das Angebot des Vereins abgelehnt hat, sei äußerst bedauerlich. „Wir haben bei den Verhandlungen alles versucht. Leider kamen wir zu keiner Einigung“, so Meiler. Bei Verteidiger Nägele, der bei den Weidenern eigentlich noch einen gültigen Vertrag für die kommende Saison gehabt hätte, greift eine Ausstiegsklausel für einen Wechsel in die DEL 2. „Auch wenn es für uns schade ist, drücken wir Marius die Daumen für seinen weiteren Weg“, zeigt der Teammanager Verständnis für den bevorstehenden Wechsel.

Auch Goalie Daniel Huber sowie Verteidiger David Hajek werden in der kommenden Saison nicht mehr zum Kader gehören. „Daniel Huber wird sich zukünftig in erster Linie seiner beruflichen Laufbahn widmen, wofür wir ihm von Herzen viel Glück und Erfolg wünschen“, so Siller. Hajek erhalte kein neues Vertragsangebot vom Verein. „Wir haben für die zweite Kontingentspielerposition nächste Saison andere Pläne. Wir danken ihm für seinen stets professionellen und tadellosen Einsatz und wünschen alles Gute für die Zukunft.“

Zum Kader der Blue Devils der Saison 2018/2018 zählen somit bis dato Matt Abercrombie, Ralf Herbst, Patrick Schmid und Marcel Waldowsky. Die weitere Kaderplanung müsse jedoch „mit Augenmaß“ vorangetrieben werden, bis weitere Gespräche mit aktuellen und potenziellen neuen Sponsoren geführt sind. „Erst dann wissen wir endgültig, welcher Etat uns für die neue Saison zur Verfügung steht“, erklärt Vorsitzender Siller. „Es gab bereits hoffnungsvolle Signale von neuen und auch bestehenden Sponsoren. Wir werden noch viele weitere Gespräche führen. Stand heute gehen wir davon aus, dass wir in der nächsten Saison wieder gutes Oberliga-Eishockey in Weiden zu sehen bekommen. Wir sind bestrebt, eine Mannschaft zusammenzustellen, die mindestens genauso stark ist wie letzte Saison. Aber das hängt von den finanziellen Möglichkeiten ab.“

Die Kooperationen der Blue Devils mit den Nürnberg Ice Tigers und den Bayreuth Tigers sollen im Rahmen des so genannten „Nordbayerndreiecks“ fortgesetzt werden, nach Möglichkeit sogar intensiver als in der abgelaufenen Spielzeit, die eine Art Versuchsphase war, aber sich als durchaus erfolgreich und fruchtbar gezeigt hat. Siller: „Es gibt schon recht vielversprechende Ideen seitens der Verantwortlichen der drei Vereine.“
Die Blue Devils zogen in Spiel 4 mit 3:4 den Kürzeren und haben sich in den Playoffs wieder den Respekt der Fans zurückgekämpf! Den Selber Wölfen darf man gratulieren, über die vier Spiele waren sie einen Ticken reifer und cleverer und damit verdient eine Runde weiter!
(Sonntag, 18.03.2018)

Es war ein wahres Eishockeyfest in der ausverkauften Hans-Schröpf-Arena. Wahrscheinlich eines der stimmungsvollsten Derbies der letzten Jahre, denn beide Fangruppen feuerten ihr jeweiliges Team so an, als ob es kein morgen mehr geben würde. Überragend dann auch die Stimmung nach Spielende, als dann die Selber Fans den Weidener Spielern mit lautstarken Starken Klatschen den Respekt für die gezeigten Leistungen erboten. Eine absolute Werbung für das Eishockey in Nordbayern und auch ein Spiel, bzw. eine Serie, die Lust auf die neue Oberligasaison macht

Die Blue Devils sind in Spiel 4 knapp mit 3:4 gescheitert an den Selber Wölfen. Es war aber ein toller Abschluss einer Saison vor ausverkauften Haus. Die Devils haben dem Favoriten in einem sehr emotional geführten, aber immer fairen Spiel alles abverlangt. Selb war sicher nicht besser, aber cleverer und deshalb geht der Weg auch in die bundesweiten Playoffs, für die wir den Wölfen alles Gute wünschen!

Weiden konnte durch zwei Tore im ersten Drittel mit 2:0 in Führung gehen. Jirik überwand Stefaniszin im Tor der Selber bereits in der 4.Minute, als er ihn von hinten anschoss und der Puck im Tor landete. Abercrombie erhöhte in der 16.Minute auf 2:0.

Im zweiten Drittel sah die Sache sehr gut aus für die Weidener. Die Devils spielten sehr gut und hatten Chancen auf den dritten Treffer. Das Spiel lief super, bis sich Thomas Schreier in der 34.Minute in der Angriffszone eine vermeidbare Strafe einfing. Dann ging es schnell und Piwowarczyk erzielte das 2:1. Wenig später war es erneut Schreier, der wieder in der Angriffszone ein Foul beging und nun war es Peter Hendrikson, der den Ausgleich besorgte für Selb zum 2:2.

Im letzten Abschnitt spielte dann Lukas Zellner für Schreier und Selb wollte nun den Siegtreffer holen. Angriff um Angriff lief auf das Weidener Tor, in dem Philip Lehr eine tolle Leistung brachte. Aber es waren die Blue Devils, die den erneuten Führungstreffer erzielen konnten. Einen Fehler im Aufbau nutzte Marcel Waldowsky zum 3:2. Jetzt war Weiden wieder im Aufwind, aber Selb schlug dann fünf Minuten vor dem Ende zu. Michael Dorr traf mit einem Rückhandflachschuss zum 3:3 Ausgleich und Jared Mudryk erhöhte dann nach einem Stellungsfehler in der Verteidigung auf 4:3 und alle Anstrengungen der Weidener halfen nicjts mehr. Am Ende konnten die Selber jubeln und waren heilfroh, dass ihnen das Schicksal des EV Regensburg erspart geblieben ist, die als Favorit am Underdog Sonthofen gescheitert sind. Ebenso hat sich der Deggendorfer SC verabschiedet, die am EC Peiting gescheitert sind, der in den Playoffs immer in Topform spielt.
Spiel 3 der Playoff-Serie geht mit 5:2 an die Selber Wölfe!
(Mittwoch, 14.03.2018)

Leider kassierte Patrick Schmid in der 4.Minute bereits eine Matchstrafe wegen eines Checks gegen den Kopf von Lenny Gare, der aber anschliessend weiterspielen konnte. Das Spiel war bis Anfang des letzten Drittels ausgeglichen, am Freitag ab 20.00 Uhr gehts in Weiden weiter. Noch ist alles drin für die Blue Devils

Die Blue Devils haben heute Spiel 3 der Playoffserie bei den Selber Wölfen mit 2:5 verloren.

Bereits in der 4.Minute wurde Topscorer Patrick Schmid nach einem Bandencheck gegen Lanny Gare mit einer Matchstrafe von Eis geschickt. Natürlich eine krasse Schwächung der Weidener. Selb ging dann in einem giftig geführten Match in der 11.Minute durch Piwowaczyk in Führung, die aber Ralf Herbst nut Sekunden später wieder ausgleichen konnte. Beide Treffer fielen im Powerplay.

Im zweiten Drittel brachte Moosberger die Selber in der 23.Minute erneut in Führung. Anschliessend kamen die Weidener auch zu guten Chancen, die aber nicht genutzt werden konnten. In der 31. Minute erhöhte Hendrikson erneut in Überzahl auf 3:1. Die Blue Devils kamen in der 38.Minute wieder heran. Torschütze war Babic. In der 48.Minute fiel dann der vierte Überzahltreffer der Selber. Geisberger traf in der 44.Minute, als Thomas Schreier auf der Strafbank sass. Moosberger erzielte dann in der 53.Minute den Endstand.

Damit führen die Selber die Serie mit 2:1 und am kommenden Freitag kommt es ab 20.00 Uhr zum Alles oder Nichts-Match in der dann hoffentlich ausverlauften Hans-Schröpf-Arena. Die Serie ist noch nicht entschieden.
Die Blue Devils Weiden holen nach der knappen 3:5-Niederlage in Spiel 1 bei den Selber Wölfen in einer hochdramatischen Playoffschlacht in Weiden mit einem 5:4-Sieg nach Verlängerung den Serienausgleich!
(Montag, 12.03.2018)

Die 2300 Zuschauer in der Hans-Schröpf-Arena sahen ein denkwürdiges Spiel, das wohl so schnell niemand mehr vergisst, der heute im Stadion war. Am Ende waren es die heute sehr treffsicheren Patrick Schmidt und Matt Abercrombie, die doppelt trafen, den goldenen Treffer in der Verlängerung erzielte dann der Kapitän Ales Jirik bei fünf gegen drei Überzahl. Damit steigt am kommenden Freitag definitiv ein weiteres Heimspiel

Es war ein denkwürdiger Eishockeyabend heute in der Hans-Schröpf-Arena. Wenn man ehrlich ist, hielt sich die Hoffnung in Grenzen vor dem heutigen Spiel 2 in Weiden auf einen Sieg. Umso schöner, dass dieser dann gelang und das Sahnehäubchen war der Ablauf des Spieles, der ein wahrer Sonntagabendthriller war.

Es ist lange her, dass zum letzten Mal sich in der Weidener Hans-Schröpf-Arena wildfremde Menschen wegen den Blue Devils um den Hals fielen, aber heute war wieder einmal so ein menschenverbindendes Spiel im leider nicht ganz ausverkauften Stadion (kann sich ja am kommenden Freitag ändern). Als Ales Jirik in der Verlängerung die Scheibe unter die Latte jagte, da brachen in der Hans-Schröpf-Arena alle Dämme auf den Rängen und das Stadion verwandelte sich in einen Hexenkessel, zumindest auf Seiten der Weidener. Die Selber Fans, die sehr zahlreich angereist waren, mußten die Heimreise dann schon enttäuscht antreten.

Zuvor starteten die Weidener besser als die Gäste aus Oberfranken ins Spiel und machten ihre Sache hervorragend. Völlig verdient gingen die Blue Devils dann auch in der 7.Minute in Führung. Ludwig Synowiec, der heute im zweiten Block defensiv eine hervorragende Leistung brachte, brachte die Scheibe in die Ecke des Selber Drittels, dort setzte sich Patrick Schmid ins Szene, brachte die Scheibe in die Mitte und dort hielt Abercrombie den Schläger in den Pass und die Scheibe landete im Winkel zum 1:0 für die Devils. Weiden blieb weiter am Drücker, insbesondere bei einem Powerplay in der 10.Minute. Leider gelang der Treffer nicht. Im Gegenteil: kaum waren die Selber wieder komplett, da gelang denen der Ausgleich. Piwowarczyk, der am vergangenen Freitag noch als bester Spieler der Oberliga Süd geehrt wurde, erzielte den Ausgleich zum 1:1. Ich bin mir aber nicht sicher, ob der Treffer eher ein Eigentor war. So stand es nach dem ersten Drittel auch 1:1, obwohl die Devils mehr vom Spiel hatten.

Im zweiten Drittel bekam dann das Spiel den vermeintlich erwarteten Verlauf. Selb wurde etwas aktiver und nachdem der dritte Weidener Block gegen den ersten Selber Block etwas Probleme hatte, da schoß Hendrikson in der 30.Minute aufs Tor und Geisberger fälschte den Puck ins Weidener Tor ab. Der ansonsten sehr starke Philip Lehr konnte nichts ausrichten. Mitte des zweiten Drittel mußte zunächst Pronath und dann Herbst für zwei Minuten auf die Strafbank und bei fünf gegen drei Überzahl hatten die Devils viel Arbeit, um einen weiteren Gegentreffer zu verhindern. Eine halbe Minute vor dem Drittelende verzettelte sich Daniel Sevo etwas im eigenen Drittel und kassierte dann wohl einen Kniecheck eines Selbers. Sevo blieb liegen, der Schiri pfiff nicht und so konnten die Selber drei auf eins laufen und das 3:1 erzielen. Torschütze war Michael Dorr. Jetzt gaben wohl nicht mehr viele Fans viel auf die Devils und der Schiedsrichter war in der Drittelpause der Buhmann im Stadion.

Im letzten Drittel hieß es dann angeschnallt auf der Tribüne und ab durch 20 Minuten, die packender nicht verlaufen hätten können. In der 44.Minute war es der Ex-Selber Patrick Schmidt, der den Puck mit vollem Risiko direkt auf der linken Angriffsseite direkt nahm und die Scheibe schlug unter der Latte des Selber Tores zum 3:2-Anschlusstreffer ein, gerade als Selb nach einer Strafzeit wieder komplett war. Die Spannung war nun kaum zu überbieten. Weiden lauerte auf die sich bietenden Chancen und mußte natürlich die Offensive etwas dosieren, um nicht hinten vielleicht den entscheidenden Konter zu kassieren. So verging Minute um Minute und in der 15.Spielminute sollten sich dann die Ereignisse überschlagen. Abercrombie war zunächst zur Stelle und erzielte den 3:3-Ausgleich, der natürlich die Hans-Schröpf-Arena zu einem Tollhaus werden ließ. Wahrscheinlich sah deshalb auch der Schiedsrichter die Scheibe auch nicht an dem Deckenbalken landen und pfiff nicht ab. So mußte Herbst mit einem Icing den Angriff der Selber unterbinden, der aus dieser Fehlentscheidung entstand. Das folgende Bully im Weidener Drittel spielten die Selber zurück an die blaue Linie und dort war es Kolb, der mit einem Schlenzer die sofortige erneute Führung der Selber erzielen konnte. Ein Stich ins Herz der Weidener Fans und eigentlich schon auch wieder die Folge einer Fehlentscheidung. Doch wieder nur 26 Sekunden später, da haute sich Waldowsky schon wieder in den nächsten Zweikampf und eroberte sich die Scheibe, passte zu Patrick Schmidt und der donnerte die Scheibe wieder ins Selber Tor zum erneuten 4:4-Ausgleich.

Und es sollte immer noch nicht ruhiger werden. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende lag die Scheibe im Torraum der Selber und die drei Weidener Stürmer schafften es tatsächlich die Scheibe über die Linie zu bugsieren. Im Jubel der Weidener Fans streckte aber der Schiedsrichter seine Arme auseinander und gab zum Entzetzen der Weidener Fans eine zwei Minuten Strafe. In den Playoffs eine solche Strafe zwei Minuten vor dem Ende zu pfeifen, ist eigentlich ein Witz. Die Devils kämpften nun wie die Löwen in Unterzahl (für die Wortkreation "aufopferungsvoll kämpfen" hat Trainer Markus Berwanger das alleinige Verwertungsrecht) und als eine Strafe gegen Ondruschka angezeigt war, da reagierte Ludwig Synowiec am schnellsten, schnappte sich die Scheibe und schickte Matt Abercrombie auf die Reise und der hätte sich zum Helden machen können, scheiterte aber an Stefaniszin. 49 Sekunden vor dem Ende ging es mit vier gegen vier auf dem Eis weiter und da setzte sich Ales Jirik gut ins Szene, brachte aber die Scheibe nicht im Tor unter, bzw. traf diese nicht richtig. Es brannte vor dem Selber Tor und Weiden hatte kurz vor dem Ende tatsächlich noch eine drei auf null Situation, aber diese blieb auch ungenutzt.

Die Schlußsirene beruhigte die Gemüter etwas, die 20minütige Verlängerung mußte die Entscheidung bringen. Die Devils hatten da noch Überzahl und etwas Glück, denn Nikolaus Meier schoß nach nur vier Sekunden die Scheibe auf die Tribüne, was eine weitere zwei Minuten Strafe bedeutete gegen Selb wegen Spielverzögerung und das fünf gegen drei Überzahlspiel nutzte Ales Jirik nach genau einer Minute mit einem goldenen Schuß unter die Latte. Die Fans flippten völlig aus und das Playofffieber stieg auf über 40 Grad.

Am Dienstag gehts dann weiter in Selb und am kommenden Freitag gehts dann zu Spiel 4 in der Weidener Hans-Schröpf-Arena.

Danke den Spielern für einen tollen Eishockeyabend und mehr davon in den nächsten Tagen!
Morgen steigt Spiel 1 der best-of-five-Playoffserie zwischen den Selber Wölfen und den Blue Devils Weiden!
(Freitag, 09.03.2018)

Die grosse Frage ist es, wie die Blue Devils Weiden sich bei den Selber Wölfen verkaufen werden, wenn alle wieder fit und mit voller Motivation zu Werke gehen? Herbst und Hajek sind wieder fit. Im Tor wird Philip Lehr stehen

Endlich ist diese dann doch in der Nachbetrachtung nicht überspannende Meisterrunde zuende und es geht nun endlich in die Playoffs. Gegner der Blue Devils, das steht nun schon seit einigen Tagen fest, sind die Selber Wölfe.

Selb hat in der Saison auf Rang 2 abgeschlossen und musste nur Tölz den Vorrang lassen. Natürlich gehen die Weidener als Underdog ins Rennen, aber was mir etwas Hoffnung macht: Weiden war schon immer eine Playoffmannschaft und die Hoffnung ist da, dass man wieder einmal einen Lauf zum richtigen Zeitpunkt bekommt.

Morgen gehts am Selber Vorwerk zum Spiel 1. Die Wahrheit liegt auf dem Eis!
Nach der heutigen 3:6-Niederlage der Blue Devils Weiden bei den Sonthofen Bulls steht mit den Selber Wölfen der Gegner der ersten Playoff-Runde fest!
(Montag, 05.03.2018)

Ab kommenden Freitag gehts dann in Selb los mit der best-of-five-Serie gegen die Wölfe

Die Blue Devils verlieren auch ihr letztes Auswärtsspiel bei den Sonthofen Bulls mit 3:6. Im letzten Drittel schenkten die Bulls den Blue Devils noch drei Treffer ein und sicherten sich im direkten Duell Rang 6.

Damit stehen die Selber Wölfe als Gegner der Blue Devils in der ersten Playoff-Runde fest. Das erste Match steigt am nächsten Freitag, 10.03. ab 20:00 Uhr in Selb, am kommenden Sonntag, 12.03. um 18:30 Uhr gastieren die Selber dann in Weiden, Spiel 3 in Selb findet dann am Dienstag, 14.03. ab 20:00 Uhr in Selb statt. Ein mögliches Spiel 4 am Freitag, 17.03. ab 20:00 Uhr in Weiden und ein Spiel 5 am Sonntag, 19.03. in Selb.

Die weiteren Partien stehen auch fest:

Tölzer Löwen - EV Landshut
EV Regensburg - Sonthofen Bulls
EV Peiting - Deggendorfer SC
Die Blue Devils präsentierten sich heute bei der 3:4-Heimniederlage gegen den EV Landshut nicht in Playoff-Form!
(Sonntag, 04.03.2018)

Landshut konnte nach neun Niederlagen in Folge in Weiden mit neuem Trainertrio den ersten Sieg feiern. Für Weiden bleibt viel, viel Arbeit vor den Playoffs, die nächste Woche beginnen

Etwas neidisch kann man am heutigen Abend z.B. nach Memmingen blicken. 3300 euphorische Zuschauer feierten dort den Aufstieg in die Oberliga Süd nach dem 4:3-Sieg und dem Einzug ins Halbfinale. Szenen, wie sie vor einigen Jahren auch in der Hans-Schröpf-Arena abgelaufen sind nach dem damaligen Aufstieg der Devils in die Oberliga.

Nach zwei sehr schlechten Spielzeiten, gelang es in der letzten Saison durchaus etwas frischen Wind ins Weidener Eishockey zu bringen. Dies ist ihm im ersten Jahr durchaus gelungen. Heuer hat man den Kader durchaus nominell nochmals verstärkt und bis Mitte Dezember lief die Saison auch wirklich hervorragend und viele in Weiden träumten von einer phantastischen Saison in der noch viele Highlights folgen sollten. Was dann passierte, kann man sich eigentlich kaum erklären. Die Leistungen wurden Woche für Woche schwächer, die Stimmung im Stadion genauso und in den letzten Wochen muten die Spiele an, als ob man zum Ende der Saison noch eine Serie Freundschaftsspiele bestreiten würde.

Auch heute, als der EV Landshut gastierte bei den Blue Devils, der seit 27.Januar kein Spiel mehr gewonnen hatte, hatte man über weite Strecken wieder zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, als ob man sich eine Woche vor den Playoffs befinden würde. Vieles blieb auf beiden Seiten Stückwerk und gute Kombinationen bekam man quasi nicht zu sehen.

Im ersten Drittel brachte Schmid in der 2.Minute die Devils in Führung, nachdem er schön von Abercrombie angespielt wurde bei einem schnellen Angriff. Das sollte dann auch der einzige Treffer im ersten Abschnitt bleiben.

Im zweiten Drittel drehten die Landshuter das Spiel. Baumgartner (29.) und Fischhaber (31.) brachten die Landshuter in Front. Nur Sekunden nach der Landshuter Führung war es wieder Schmid, der den postwendenden Ausgleich besorgte zum 2:2. Wieder nur eine Minute später konnte sich Fischhaber in aller Ruhe die Scheibe frei vor dem Weidener Goalie Philip Lehr zurechtlegen und diesen umspielen und die Scheibe in aller Ruhe ins Tor schieben zur erneuten Führung des EVL.

Was heute auch nicht lief war das Powerplay. Acht Überzahlchancen hatte man heute. Es gelang aber nur ein Treffer, nämlich der von Martin Heinisch in der 52.Minute zum 3:3-Ausgleich. Doch wieder zwei Minuten später rannte Nägele etwas kopflos nach vorne. Kam dann nicht rechtzeitig zurück und so standen zwei Landshuter vor Thomas Schreier und Luca Zitterbart erzielte den Siegtreffer sechs Minuten vor dem Ende. Weiden kam nicht mehr heran und hatte auch nicht die körperliche Frische gegen den Tabellenletzten, um sich überhaupt noch eine Chance zu erspielen.

Zu allem Überfluss hat heute Hajek auch noch einen Schlagschuss ins Gesicht bekommen und wurde zum Röntgen ins Klinikun gefahren. Man hofft bei den Weidenern auf keine schwerwiegende Verletzung beim tschechischen Routinier.

Am Sonntag steigt dann das letzte Spiel vor den Pladoffs bei den Sonthofen Bulls.
Ersatzgeschwächt erkämpften sich die Blue Devils heute einen 4:3 Sieg nach Penaltyschiessen vor knapp 1200 Zuschauern in der Hans-Schröpf-Arena!
(Montag, 26.02.2018)

Heinisch, Siller und Waldowsky trafen während der regulären Spielzeit. Im Penaltyschiessen waren Abercrombie und Waldowsky erfolgreich, während Lehr beide Peitinger Penalties hielt. Am Ende kam dann sogar noch etwas Stimmung in der Halle auf

Die Blue Devils Weiden haben heute einen wichtigen Heimsieg gelandet. Gegen den EC Peiting reichte es zwar nicht zum Dreier, aber die zwei Punkte könnten in der Endabrechnung im Kampf um Platz sechs wichtig gewesen sein.

Läuferisch waren beide Mannschaften heute wirklich flink unterwegs, es fehlte mir immer die zündende Idee im Abschluss oder auch der entscheidende Pass. Beide Goalies - Lehr bei Weiden und Hechenrieder bei Peiting - waren auch sehr sicher heute und so ging es zwar zunächst hin und her, die Torchancen blieben aber zunächst Mangelware, zunindest die zwingenden. Peiting war dann in der 8.Minute als erste Mannschaft erfolgreich. Martin Andrä passte in die Mitte, wo Reinhold Messner, äh Ty Morris den Schläger hinhielt und die Scheibe in den Winkel zum 1:0 beförderte. Weiden schlug dann in der 12.Minute zurück. Zunächst erzielte Heinisch das 1:1, als er sich schön durchsetzte und nur eine Minute später brachte Siller die Devils sogar mit 2:1 in Führung nach guter Vorarbeit von Mirko Schreyer. In der 17.Minute brachte Miller die Peitinger mit einem Schuss unter die Latte wieder zum 2:2 Ausgleich.

Im zweiten Drittel vergaben die Weidener dann doch die eine oder andere Grosschance, während Peiting in der 36.Minute nach einer umstrittenen Strafe gegen Sevo das folgende Powerplay nutzte und auf 3:2 stellen konnte. Torschütze war Dominik Krabbat.

Im letzten Drittel hauten die Devils, die ohne Herbst, Schmid, Kirchberger und Schreier antreten mussten, nochmals alles in die Waagschale und nach einigen vergebenen Chancen war es in der 44.Minute Marcel Waldowsky, der per Alleingang den 3:3-Ausgleich erzielte.

Das Spiel wurde nun von Minute zu Minute dann doch noch ein hart umkämpftes Match und beide Teams hätten die Partie schon in der regulären Zeit entscheiden können. So ging es aber mit einem 3:3 in die Verlängerung und da war dann plötzlich die Unterstützung von den Rängen da. Erst Recht als dann Weiden in den letzten 43 Sekunden noch eine Powerplaysituation hatten. Dort fiel aber kein Treffer mehr und das Penaltyschiessen musste entscheiden.

Hier hatten die Weidener klar die Nase vorne. Abercrombie traf. Lehr parierte. Dann scheiterte Jirik knapp und auch der zweite Peitinger Schütze scheiterte an Lehr. Nun hatt Waldowsky die Chance den Sieg unter Dach und Fach zu bringen und der tat dies eiskalt und zimmerte die Scheibe mit der Rückhand unter die Latte.

Ein wichtiger Sieg vor dem Abschlusswochenende am Freitag zuhause gegen den EV Landshut und am Sonntag beim direkten Konkurrenten ERC Sonthofen.

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