Heute kein Liveticker vom Spiel EV Lindau - Blue Devils Weiden.
(Mittwoch, 13.11.2019)

Die Spielstände findet ihr hier: http://oberliga.stats.pointstreak.com/boxscore.html?gameid=2960188

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Die Blue Devils holen den 7:5-Pflichtheimsieg gegen den Tabellenvorletzten EHV Schönheide!
(Dienstag, 12.11.2019)

Nach einem ersten Drittel wie aus einem Guß und einer für Schönheide schmeichelhaften "nur" 4:0-Führung, bekam man dennoch nochmals Probleme im zweiten Drittel, als Schönheide bis auf 3:4 herankam. Am Ende war es eigentlich unnötig, die Sachsen nochmals ins Spiel kommen zu lassen. Neuzugang Hajek verbuchte zwei Vorlagen. Die Tore erzielten Abercrombie (2), Jirik (2), Waldowsky (2) und Babic

Die Blue Devils Weiden haben sich heute endlich wieder einen Drei-Punkte-Sieg geholt und den Tabellenvorletzten EHV Schönheide mit 7:5 besiegt. Sowohl bei Weiden (Verteidiger David Hajek), als auch bei Schönheide (Stürmer Jakub Rumpel) waren neue Kräfte am Werk. Beide deuteten an, dass sie ihre jeweiligen Teams weiterbringen könnten.

Weiden begann hervorragend. Es gab in den ersten Minuten Chancen über Chancen und es schien zunächst, dass das Tor der Schönheider wie vernagelt war. Schon in den ersten 10 Minuten hätten die Weidener durchaus schon 3:0 oder auch 4:0 führen können. Der erste Treffer fiel dann aber erst in der 12.Minute. Babic erzielte das 1:0. In den letzten Minuten des ersten Drittels dann fielen die Tore wie reife Früchte. In der 18.Minute fälschte Waldowsky einen Hajek-Schuß zum 2:0 ins Tor ab in Überzahl. Nur Sekunden später umspielte Waldowsky den Schönheider Goalie und schob überlegt aus spitzem Winkel zum 3:0 ein und kurz vor Drittelende war es Abercrombie, der das 4:0 erzielen konnte.

Niemand dachte, dass Schönheide noch den Hauch einer Chance haben würde, aber die schlugen dann im zweiten Drittel etwas überraschend zurück. In der 24.Minute schoß Neuzugang Rumpel einen Weidener an und von dessen Schlittschuh ging die Scheibe durch die Beine von Hönkhaus ins Tor zum 4:1. Zwei Minuten später stand Bruce Becker ziemlich frei vor Hönkhaus und konnte die Scheibe per Nachschuß entspannt in die Maschen schieben. Sekunden später war es Tomas Vrba und es stand 4:3 und Weiden war nervös in dieser Phase. Hier hätten die Schönheider durchaus noch den Ausgleich hinterherlegen können, es fehlte aber etwas das Glück, das Weiden durchaus hatte. Ales Jirik brachte dann mit einem toll abgeschlossenen schnellen Konter die Ruhe wieder etwas zurück mit seinem 5:3 in der 37.Minute.

Im letzten Drittel dauerte es nur Sekunden und Schönheide war schon wieder zurück im Spiel. Wieder war es Vrba. Das Spiel war nun unnötig spannend und erst Matt Abercrombie brachte mit seinem 6:4 in der 47.Minute wieder etwas Ruhe ins Spiel. Doch Schönheide steckte nie auf und Bruce Becker nutzte die Unordnung in der Weidener Defensive zum 6:5. Schönheide erlaubte sich zwei Minuten vor dem Ende dann noch eine Strafe und jetzt spielten die Devils das Spiel relativ entspannt herunter. Schönheide nahm den Goalie vom Eis, doch Babic zielte am leeren Tor vorbei (das ist heuer irgendwie schon gefühlt das vierte Mal), doch er holte sich die Scheibe hinter dem Tor wieder, passte auf Jirik und der besorgte die Entscheidung und den 7:5-Endstand.
Es geht weiter nach der Pause für die Blue Devils Weiden. Am heutigen Freitag Abend gastiert der EHV Schönheide in Weiden. Spielbeginn 20.00 Uhr!
(Montag, 11.11.2019)

Schönheide hat erst fünf Punkte, ist aber traditionell ein schwer zu spielender Gegner. Bei den Weidenern gibt Verteidiger David Hajek sein Debüt

Die Deutschlandcup-Pause war gut zum Auftanken der Akkus bei den Blue Devils Weiden. Heute abend gehts weiter mit dem wichtigen, aber schweren Heimspiel gegen den EHV Schönheide. David Hajek, der 36jährige Verteidiger, den die Blue Devils als Ersatz für Jussi Tapio verpflichtet haben, wird dabei sein Debüt feiern.

Leider ist Daniel Sevo nach seiner Spieldauerstrafe gesperrt und wird von Thomas Schreier vertreten, der mit Hajek verteidigen wird. Babic wird für Tapio in den zweiten Block zu Heinisch und Jirik aufrücken. Schmid kehrt nach seiner Sperre zu Siller und Abercrombie zurück. Im dritten Sturm spielt Schreyer mit Kirchberger und Waldowsky. Hönkhaus wird starten. Förderlizenzspieler sind heute nicht vorgesehen.

Die Schönheidener Wölfe liegen zwar mit nur fünf Punkten nur auf dem vorletzten Platz. Das Team des Ex-Weidener Trainers Viktor Proskouriakov und des Ex-Weidener-Stürmers Marco Pronath haben aber bei allen Niederlagen, ausser gegen Deggendorf, immer nur mit maximal zwei Toren Unterschied verloren. Man muss gewarnt sein vor den Sachsen und Weiden sollte sich nicht verschätzen und muss gegen solche Gegner drei Punkte holen, um den Abstand nach hinten zu wahren und auch nach vorne durchaus wieder etwas aufzuholen.
Blue Devils Weiden verpflichten David Hajek
(Samstag, 09.11.2019)

Erfahrener Verteidiger mit Gardemaß zuletzt in der DEL2 im Einsatz – Meiler: „Mehr Stabilität in der Defensive“

. Die Blue Devils Weiden haben die nach dem Abschied von Stürmer Jussi Tapio freigewordene Kontingentposition mit einem Verteidiger besetzt: Der 36-jährige Tscheche David Hájek hat bei den Oberpfälzern einen Vertrag bis Saisonende unterschrieben. „Bei 41 Gegentoren wussten wir, wo wir handeln mussten. Ich erhoffe mir von der Verpflichtung mehr Stabilität in der Defensive“, erklärt Teammanager Christian Meiler.

Der 1,91 Meter große und 93 Kilogramm schwere Linksschütze bringt nicht nur Gardemaße, sondern auch große Erfahrung mit. In den höchsten Ligen seines Heimatlands Tschechien, unter anderem 335 Mal in der Extraliga, war Hájek die längste Zeit seiner Karriere im Einsatz. 2000 wurde Hájek von den Calgary Flames (NHL) in der achten Runde gedraftet. Seit 2012 war der tschechische Defensivmann in 146 Partien (15 Tore, 49 Vorlagen) in der DEL2 in Deutschland aktiv: Dresdner Eislöwen, EC Bad Nauheim, Löwen Frankfurt und Heilbronner Falken lauteten die Stationen.

Anfang dieser Woche konnte Hájek nun die sportliche Leitung der Blue Devils in einem Probetraining von seinen Qualitäten überzeugen. „David gilt als 2-Wege Spieler, der sowohl defensiv Ruhe ins Spiel bringen kann, aber sich auch durch ein gutes Passspiel in die Offensive mit einschalten kann“, beschreibt Teammanager Meiler die Fähigkeiten des Verteidigers. Und Trainer Markus Berwanger ergänzt: „David ist ein stabiler Verteidiger, der auch das deutsche Eishockey kennt, schnell verfügbar war und sicherlich in der Abwehr mehr Tiefe und Möglichkeiten gibt.“

David Hájek wird in Weiden die Trikotnummer 26 tragen. Wenn alle Transfermodalitäten rechtzeitig geklärt werden können, wird der 36-Jährige beim Heimspiel gegen den EHV Schönheide 09 am Freitag sein Debüt für die Blue Devils geben.
Vertrag mit Jussi Tapio aufgelöst
(Sonntag, 03.11.2019)

Die Blue Devils Weiden haben den Vertrag mit dem finnischen Kontingentspieler Jussi Tapio im beiderseitigen Einvernehmen aufgelöst. Persönliche Gründe des Spielers waren am Ende ausschlaggebend für die Entscheidung. Bei den Oberpfälzern beginnt die Suche nach einem neuen Kontingentspieler

„Gerne hätten wir mal eine Saison ohne Wechsel auf der Ausländerposition verbracht“, räumt Teammanager Christian Meiler ein. „Aber wir müssen die Situation so nehmen wie sie ist. Jussi und wir haben uns einvernehmlich getrennt und vernünftig geeinigt, seine Beweggründe müssen wir akzeptieren. Wir wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.“ Während der Deutschland-Cup-Pause bis zum nächsten Heimspiel am Freitag, 11. November, gegen Schönheide werde man sich intensiv um einen neuen Importspieler bemühen und versuchen, die Ausländerposition möglichst bald neu zu besetzen. „Wir werden aber – auch angesichts des Abschieds von Lukas Salinger – genau abwägen, an wen wir die Ausländerlizenz vergeben werden. Einen Schnellschuss wird es nicht geben“, so der Teammanager. Die Suche nach einem geeigneten Kandidaten stehe noch am Anfang.

Jussi Tapio war Anfang September als Nachfolger des kanadischen Try-Out-Stürmers Zack MacQueen nach Weiden gekommen. In elf Partien in der Oberliga Süd steuerte der 30-jährige Finne fünf Tore und sieben Vorlagen für die Blue Devils bei.
Die Blue Devils hatten heute bei den Selber Wölfen keine Chance und gingen mit 3:8 baden!
(Freitag, 01.11.2019)

Die Ausfälle von Schmid und Willaschek konnten nie kompensiert werden und die Defensivleistung war heute gegen starke Selber einfach zu schwach. Was man nicht alle Tage sieht, war ein Goaliefight zwischen Lehr und Stefaniszin. Beide erhielten eine Spieldauer, genauso wie Verteidiger Sevo. Die gut 250 mitgereisten Weidener Fans sorgten trotz der hohen Niederlage für eine tolle Stimmung und feierten ihr Team nach Spielende. Hut ab!

2600 Zuschauer, darunter 250 Weidener Fans pilgerten heute zum Derby zwischen den Selber Wölfen und den Blue Devils Weiden. Beide Fangruppen machten das Spiel zu einem tollen Highlight auf den Tribünen. 60 Minuten lang schenkten sich die Selber und die Weidener Fans nichts. Sensationell die Weidener Fans, die trotz der hohen Niederlage bis zur letzten Minute lautstark ihr Team anfeuerten und nach Spielende noch lange feierten. Hut ab, es scheint, als seien die Fans wieder als Einheit unterwegs und das ist auch gut so.

Zum Spiel. Weiden musste auf Schmid und Willaschek verzichten. Diese Ausfälle waren nicht zu kompensieren. Im Tor begann Philip Lehr, der heute hinter einen unsicheren Verteidigung einen schweren Job zu verrichten hatte und sich auch hier und da anstecken ließ von seinen Vorderleuten.

Bereits vom Eröffnungsbully drängten die Selber aufs Tor von Weiden. Nach wenigen Sekunden hatte Lehr schon etwas Glück und mit vereinten Kräften konnte man den Rückstand vermeiden. Den Konter nutzten die Weidener durch Jiri Heinisch zur Weidener Führung. Grosser Jubel auf der Tribüne und hier waren die Minen noch hell bei Spielern und Fans. In der Folgezeit spielte Weiden gut auf Konter und kam relativ gut ins Spiel. In der 4.Minute dann nahm das Unheil seinen Lauf. Lanny Gare zog von hinter dem Tor vors Tor und zog ab. Diesen Schuss konnte Lehr abwehren. Beim Nachschuss von Gare standen vier Weidener da und sahen zu, wie Gare nochmals zielen konnte und von der Schulter von Lehr prallte die Scheibe dann ins Weidener Tor zum 1:1 Ausgleich. In der Folge hatte zwar Selb die Mehrzahl an Chancen, aber Weiden blieb mit Kontern gefährlich. Jirik scheiterte zweimal. In der 12.Minute dann lief Kyle Piwowarczyk auf Thomas Schreier bei einem Konter zu und liess diesen echt alt aussehen. Er umlief diesen, ohne dass es ein grosses Problem war und erzielte dann das 2:1 mit einem schon auch etwas haltbat erscheinenden Flachschuss. Damit war das Spiel gedreht und Weiden musste dann in der Folgezeit schon froh sein, um nicht noch mehr ins Hintertreffen geraten zu sein.

Im zweiten Drittel dann nahmen sich alle Weidener eine 20minütige Auszeit. Vom Eröffnungsbully des zweiten Abschnitts weg, sah es aus, als ob Weiden zwei Mann weniger auf dem Eis hätte. Selb machte Druck und Weiden stand teilweise zu viert vor dem eigenen Tor. Dies nutzten die Selber dann auch per Doppelschlag zur Entscheidung. Ondruschka traf verdeckt nach 35 Sekunden und Gare erhöhte wenig später auf 4:1. Als dann Geisberger in der 31. Minute auch noch auf 5:1 nachlegte, da musste der Frust bei Daniel Sevo etwas raus. Er fing hinter dem eigenen Tor mit seinem Gegner eine kleine Rauferei an, in die dann plötzlich Goalie Lehr auch involviert war. Diesen forderte sein Kollege Stefaniszin zu einem Faustkampf im Mittelkreis auf. Beide legten unter dem Jubel der Fans ihre Handschuhe und den Helm ab und lieferten sich einen Faustkampf ab. Ergebnis unentschieden. Beide Goalies und Sevo mussten mit einer Spieldauer runter. Ins Tor gingen fortan Hönkhaus und Kümpel. Das Unterzahlspiel war dann schon fast rum, da schaltete Geisberger am schnellsten und brachte die Scheibe gegen zwei Verteidiger über die Linie zum 5:1.

Weiden hatte einfach keinen Auftrag in diesem Drittel und 79 Sekunden vor Drittelende erhöhte Gare in Überzahl auf 6:1. In der letzten Minute hätten die Weidener eigentlich noch ein Überzahlspiel und hier konterten die Selber nach haarsträubenden Fehlern die Weidener noch zweimal aus und Mudryk und Dorr trafen noch zweimal zum 8:1.

Was man dann aber zur Ehrenrettung der etwas kraft-und kopflosen Devils heute sagen muss. Sie verabschiedeten sich nach einem ordentlichen letzten Drittel in die nötige Deutschland Cup Pause. Tapio in der 41.Minute und Jirik kurz vor dem Ende erzielten noch zwei Tore zum Endstand von 8:3 für Oberligaspitzenreiter.
Die Blue Devils zogen auch heute wieder nur hauchdünn mit 3:4 gegen den Deggendorfer SC den Kürzeren!
(Mittwoch, 30.10.2019)

Nach einem 0:3-Rückstand kamen die Devils wieder gut ins Spiel zurück, am Ende reichte es dann trotz vieler Chancen nicht mehr zum Ausgleich. Abercrombie, Heinisch und Waldowsky erzielten die Weidener Treffer, während bei Deggendorf Kyle Gibbons alle vier Treffer des DSC erzielte vor knapp 1400 Zuschauern. Was mich sehr gefreut hat, ist das die Kurve heute zum ersten Mal wieder gemeinsam für eine tolle Stimmung gesorgt hat. Leider hat Patrick Schmid kurz vor dem Ende wieder eine Spieldauer erhalten und fehlt am Dienstag abend in Selb

Die Blue Devils Weiden waren heute mit dem Deggendorfer SC absolut gleichwertig und brachten insgesamt eine gute Leistung. Deggendorf spielte in einem munterem Spiel einen kleinen Tick abgezockter und bleiben durch den 4:3-Sieg ganz vorne in der Tabelle dran, während die Blue Devils nun zwar immer noch ein gutes Polster zu Rang 9 haben, jedoch steht man die letzten Spiele etwas auf der Stelle.

In einem ausgeglichenen ersten Drittel gingen die Deggendorfer, dessen Ausländerduo Gibbons und Leinweber wirklich eine Bereicherung für die Oberliga Süd darstellt, in der 3.Minute in Führung Kyle Gibbons, der heute alle vier Treffer erzielte, vollbrachte seinen ersten Streich mit einem platzierten Flachschuß, der unten links im Tor einschlug. Fabian Hönkhaus kam nicht schnell genug mit den Schonern hinunter und so stand es schnell 1:0. Die Chancenverteilung blieb ausgeglichen. Den nächsten Treffer erzielte aber wieder Deggendorf. Gibbons zog schön über links ins Drittel, lief vors Tor und schob die Scheibe flach und abgezockt zum 2:0 ins Tor. Anschließend zielte Abercrombie zu genau und die Scheibe ging an die Unterkante der Latte und ganz knapp vor die Torlinie. Besser machte es in der 14.Minute wieder Gibbons, der von Leinweber bedient wurde und aus kurzer Entfernung auf 3:0 erhöhte und einen glasklaren Hattrick feiern konnte. Weiden nahm eine Auszeit. Markus Berwanger weckte seine Devils nochmals auf und die hatten in der 18.Minute das erste Powerplay. Dies konnte nach wenigen Sekunden genutzt werden. Sevo zog nach dem Bullygewinn von Waldowsky ab. Die Scheibe prallte vor die Füsse von Abercrombie und der brachte die Scheibe im fast leeren Tor unter zum 1:3. Kurz vor Drittelende setzte sich dann Martin Heinisch noch einmal herrlich in Szene, überspielte drei Deggendorfer und erzielte das 2:3.

Im zweiten Drittel beruhigte sich das Spiel etwas, war aber nie langweilig und immer spannend. Die Defensivreihen stellten sich nun etwas besser ein. Deggendorf nutzte ein Powerplay in der 34.Minute durch - genau - Kyle Gibbons zum 4:2, der einen Querpass direkt ins Tor schießen konnte. So stand es auch nach dem zweiten Drittel.

Weiden versuchte nochmals im letzten Drittel alles und holte alles heraus. In der 49.Minute war es Marcel Waldowsky, der einen Schuß von Matt Abercrombie zum 3:4 abfälschte. Nun waren die Weidener drauf und dran den Ausgleich zu erzielen und Weiden war klar am Drücker. Auch in der 54.Minute, als die Scheibe hoch vors Tor der Deggendorfer prallte. Schmid wollte die Scheibe volley aus der Luft nehmen und traf mit dem Schläger leider seinen Gegenspieler, der sich dabei verletzte. Folge: 5 plus Spieldauer und in den letzten sechs Minuten des Spieles eine fünfminütige Unterzahl. Weiden hatte selbst in Unterzahl zwei, drei gute Chancen und Deggendorf kam nun ins Wackeln. Zwei Strafen zogen die Niederbayern noch, so dass die Devils am Ende des Spieles sogar noch mit sechs gegen drei und sechs gegen vier agieren konnten, es gab gefährliche Situationen und drei, vier Großchancen, aber der Treffer wollte nicht fallen.

Nun geht es an Allerheiligen zu den Selber Wölfen, wo das nächste Derby wartet. Diesesmal wieder ohne Patrick Schmid, aber nicht ohne Chancen, auch wenn Daniel Willaschek wieder fehlen wird, der heute stark vermisst wurde in der Defensive.
Am heutigen Sonntag abend steigt in der Hans-Schröpf-Arena ab 18:30 Uhr das nächste Heimspiel der Blue Devils Weiden gegen den Deggendorfer SC!
(Mittwoch, 30.10.2019)

Weiden ist bis auf Willaschek komplett, Topscorer Schmid wird wieder zurückkehren ins Team. Deggendorf kann einen Topkader aufbieten, der durchaus zu den Favoriten zählt. Alles ist bereitet für ein hochspannendes und gutklassiges Spiel

Heute abend ab 18.30 Uhr steigt im Weidener Eisstadion das nächste spannende Heimspiel der Blue Devils Weiden gegen den Deggendorfer SC. Dabei gastiert der Tabellenvierte (Deggendorf, 19 Punkte) beim Tabellensechsten (Weiden, 16 Punkte). Ein Spiel, beim dem es schon etwas darum geht, welche Mannschaft den Anschluss in der Verfolgergruppe des Spitzenreiters Selb halten kann und wer dann doch eher ins Mittelfeld zurückfällt.

Die Blue Devils können wieder auf ihren Topscorer Patrick Schmid zurückgreifen, der schon zentral wichtig ist im Angriff der Weidener. Schmid hat am vergangenen Freitag seine Sperre abgesessen. Daniel Willaschek wird wohl ausfallen, nachdem er sich in Regensburg einen Cut am Auge zugezogen hatte, der mit acht Stichen genäht werden musste. Ansonsten sollten alle Spieler einsatzfähig sein. Ob noch ein Förderlizenzspieler hinzukommt, wird sich noch zeigen.

Die Deggendorfer haben heuer ein sehr starkes Team zusammengestellt, das Trainer John Sicinski gut eingestellt hat bislang. Vor dem erfahrenen Gaolie Sandro Agricola ist wohl der Königstransfer Verteidiger Travis Martell, der bei den Stürmern schon etwas gefürchtet ist wegen seiner kompromisslosen und harten Spielweise. Ein Spieler, der jedem Club gut zu Gesicht stehen würde, wenn es um eine gewisse Körperlichkeit im Spiel geht. Für die Offensive in der Verteidigung wäre eigentlich Andreas Gawlik da, der wurde aber aufgrund einer umstrittenen Matchstrafe in Tölz für acht Spiele aus dem Verkehr gezogen. Angeblich hätte er den Linesman absichtlich mit dem Puck abgeschossen, ausser dem Schiedsgericht des DEB, hat man aber in der grossen, weiten Eishockeywelt noch keinen gehört, der bei Betrachtung des Videos ein absichtliches Verhalten gesehen hätte.

Michael Monteith, ein Deutsch-Kanadier, der aus der ECHL von Evansville Icemen nach Niederbayern kam, ist momentan mit acht Scorerpunkten der punktbeste Verteidiger.

Im Sturm haben die Deggendorfer wohl ein überragendes Sturmpaar zusammen gestellt. Curtis Leinweber (2 Tore und 16 Vorlagen) und Kyle Gibbons (10 Tore und 3 Vorlagen) scheinen sich bislang sensationell zu ergänzen. Die Qualitäten von Stefan Ortolf sind in Weiden ohnehin bekannt. Er kommt auch schon wieder auf vier Tore und neun Assists. Die beiden Janzenbrüder und Dimitri Litesov sind auch bereits sehr erfolgreich gewesen und zeigen wie ausgeglichen die Deggendorfer besetzt sind, die durchaus nicht zu unrecht eine Art Geheimfavorit sind.

Alles gute Vorzeichen für ein Topspiel am heutigen Abend, optimal auch für Familien mit Kindern, da ja morgen schulfrei ist.
Gestern Abend gabs für die Blie Devils beim EV Regensburg nichr viel zu erben. Der Endstand von 3:4 täuscht etwas über den Spielverlauf hinweg!
(Dienstag, 29.10.2019)

Willaschek zog sich eine Platzwunde über dem Auge zu und kann morgen nicht spielen gegen Deggendorf. Hier findet ihr einen ausführlichen Bericht von oberpfalznetz.de

Die Blue Devils haben das dritte Spiel in Folge verloren. Im Derby beim EV Regensburg unterlagen die Blau-Weißen am Freitagabend mit 3:4. So knapp, wie das das Ergebnis zunächst aussieht, war es aber nicht. Die Mannschaft von Trainer Markus Berwanger lieferte ein ganz schwaches erstes Drittel ab und geriet hier auf die Verliererstraße. "Da war Regensburg klar besser. Wir waren einfach zu weit vom Mann weg", kritisierte Berwanger seine Mannschaft. Dass es beim Stand von 4:1 zwei Minuten vor Schluss noch einmal spannend werden würde, hatte wohl keiner der gut 3000 Zuschauer gedacht.

Wie im Vorfeld von Berwanger angekündigt, stand der Nürnberger Förderlizenztorwart Philipp Lehr bei den Blue Devils zwischen den Pfosten. Für den gesperrten Patrick Schmid rückte Mirko Schreyer im zweiten Sturm an die Seite von Matt Abercrombie und Philipp Siller.

Der Gastgeber verzichtete auf ein Abtasten und legte mit Vollgas-Eishockey los. Die Weidener waren in den ersten zehn Minuten ausschließlich mit Defensivarbeit beschäftigt, eine Entlastung nach vorne fand nicht statt. Lehr verhinderte gleich mehrmals mit tollen Paraden die Regensburger Führung, die aufgrund der drückenden Überlegenheit dann doch zwangsläufig fiel. Die Blue Devils hatten scheinbar ein Unterzahlspiel überstanden, aber eine Sekunde vor Ablauf der Strafzeit lochte Billy Trew zum 1:0 ein (9.).
Überraschender Ausgleich

Völlig überraschend fiel fast im Gegenzug der Ausgleich: Siller schickte mit einem genauen Pass Abercrombie auf die Reise, der verlud den Regensburger Keeper Cody Brenner und schob zum 1:1 ein (10.). Der Spielverlauf war auf den Kopf gestellt - aber nur für zwei Minuten. Unbeeindruckt vom Gegentor berannten die Domstädter weiterhin das Weidener Tor. Mit Erfolg: Stefan Huber traf zur erneuten Führung für den EVR (12.). Nur wenig später folgte der nächste Rückschlag für die Gäste. Daniel Willaschek bekam einen Schläger ins Gesicht. Blutüberströmt verließ der Verteidiger das Eis. Mit acht Stichen musste die Platzwunde knapp über dem rechten Auge genäht werden. Willaschek blieb danach in der Kabine. Die Weidener Verwirrung nutzte Regensburg zum dritten Treffer durch den Ex-Weidener Barry Noe (16.).

Ausgeglichener verlief das zweite Drittel. Weiden kam besser ins Spiel, agierte nach vorne aber nicht zwingend genug. Einmal mehr offenbarten sich die Probleme im Powerplay. Drei Überzahlspiele blieben ungenutzt, wobei die Gäste 40 Sekunden lang mit zwei Mann mehr auf dem Eis standen. Für eine Vorentscheidung sorgte Brandon Wong. Nach einem Weitschuss, den Lehr abprallen ließ, erzielte er das 4:1 (31.).

"Wir haben versucht, dagegenzuhalten", beschrieb Berwanger den Verlauf des dritten Durchgangs. Die Weidener mühten sich nach Kräften, aber Zählbares sprang nicht heraus. Bis 81 Sekunden vor Schluss: Jussi Tapio war zur Stelle und verkürzte auf 4:2. Die Blue Devils witterten Morgenluft. Berwanger nahm Lehr aus dem Kasten und wurde für diese Maßnahme belohnt: Philipp Siller traf im 6:4-Überzahlspiel zum 4:3. Zu mehr reichte es aber in den verbleibenden 35 Sekunden nicht.
Nur eine Rumpftruppe

"Wenn wir noch den Ausgleich geschafft hätten, wäre das sehr glücklich gewesen", gab Berwanger zu. In den Spielen am Sonntag zu Hause gegen Deggendorf und am Dienstag in Selb muss der Trainer nach dem Willaschek-Ausfall mit einer Rumpftruppe zurechtkommen. "Je drei Blöcke, mehr haben wir nicht."
Die Blue Devils Weiden holen in der mit 2560 Zuschauern restlos ausverkauften Hans-Schröpf-Arena gegen die Selber Wölfe einen völlig verdienten Punkt
(Mittwoch, 23.10.2019)

In der Verlängerung scheiterte Abercrombie haarscharf per Alleingang, den Konter nutzte der Selber Hördler zum Siegtreffer. Während der regulären Spielheit brachten Moosberger und Geisberger die Selber jeweils in Führung, Waldowsky und Jirik glichen jeweils wieder aus. Patrick Schmid kassierte nach einer Unbeherrschtheit leider eine 5 plus Spieldauer und ist am Freitag in Regensburg gesperrt

Vor ausverkauftem Haus trafen heute die Blue Devils Weiden und die Selber Wölfe zum ersten Derby der Saison aufeinander. Beide lieferten sich ein attraktives und temporeiches Spiel und am Ende war das Unentschieden durchaus ein gerechtes Ergebnis.

Selbs Coach Harry Thom und auch Weidens Trainer Berwanger waren sich ebenfalls nach dem Spiel einig: tolles Spiel mit zwei tollen Torhüterleistungen. Stefaniszin bei Selb und Hönkhaus bei Weiden brachten eine tolle Leistung.

Weiden spielte die ersten beiden Drittel mit vier Reihen, Patrick Rypar war von den Bayreuth Tigers wieder als Förderlizenzspieler dabei. Im ersten Drittel hatte Patrick Schmid zweimal Pech im Abschluß, als er zweimal nur den Pfosten traf. Besser machte es Achim Moosberger, der die Selber in der 10.Minute mit 1:0 in Führung brachte. Es dauerte bis zur 34.Minute, als Marcel Waldowsky einen weiten Pass von Abercrombie aufnahm, auf und davon lief und die Scheibe flach im Tor unterbrachte zum vielumjubelten Ausgleich.

Im letzten Drittel lag die Spannung im Stadion. Jeder Fehler konnte das Spiel entscheiden und beide Teams versuchten es mit einer kontrollierten Offensive und einer kampfstarken Defensive. Leider verlor dann in der 43.Minute der starke Patrick Schmid etwas die Nerven und erlaubte sich einen Stockstich, der ihm eine 5 plus Spieldauer einbrachte. Nun mussten die Devils fünf Minuten Unterzahl überstehen, was sie bravorös taten. Trainer Berwanger fand für das Penaltykilling lobende Worte, kritisierte aber das Powerplay seines Teams: 'das ist momentan nicht unsere Waffe im Spiel'. Kann man so unterschreiben.

In der 53. Minute wurde es dann dramatisch. Zunächst erzielte Geisberger die Selber Führung, als er aus dem Gewühl die Scheibe im Tor unterbringen konnte. Ein Tor das normalerweise in den letzten Jahren die Devils zerbrechen hätte lassen. Nicht so heuer. Die Devils gingen sofort zu wütenden Angriffen über und Jussi Tapio erarbeitete schön in der Ecke die Scheibe und diese landete dann irgendwann wieder vor den Beinen des Finnen und der hatte das leere Tor vor sich, sah aber herrlich Ales Jirik, der am langen Pfosten wartete und den exakten Pass im Tor zum 2:2 unterbringen konnte. In den letzten Minuten wurde es turbulent. Etwa zwei Minuten vor dem Ende war die Scheibe wieder im Tor. Die Selber jubelten, aber der Schiri erkannte das Tor nach langer Diskussion nicht an.

Nach 60 Minuten stand es so dann 2:2 und Weiden hatte somit einen Punkt sicher.

Die Verlängerung wurde dann mit drei gegen drei gespielt. Es ging hin und her und nach knapp zwei Minuten lief Abercrombie alleine auf das Selber Tor zu und scheiterte aber knapp. Den Konter nutzte dann Hördler mit einem Rückhandschuss in den Winkel zum Sieg der Wölfe.

Weiden braucht sich nach diesem Wochenende nicht grämen. Gegen Tölz und Selb, beides Spitzenteams, war man absolut gleichwertig. Es wären auch mehr wie nur ein Punkt drin gewesen, was sehr positiv ist.

Am kommenden Wochenende gehts am Freitag nach Regensburg zum nächsten Derby, am Sonntag gastiert dann Deggendorf zum nächsten Topspiel in Weiden, dann auch wieder mit Patrick Schmid, der seine Sperre am Freitag beim Derby ansitzen wird. Markus Berwanger möchte als Ersatz wieder Jens Meilleur von den Icetigers loseisen, wäre sicher eine gute Sache. Mal sehen, ob dies klappen wird.
Noch ein paar organisatorische Hinweise zum heutigen Derby Weiden - Selb
(Mittwoch, 23.10.2019)

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Zwei organisatorische Hinweise für das Derby gegen die Selber Wölfe (VER Selb) heute Abend:

1. Wer sich sein Ticket im Vorverkauf gesichert hat (bzw. heute noch ein Online-Ticket kauft) oder eine Dauerkarte hat, sollte bitte den Einlass am Eingang Ost (bei den Fankurven) nutzen, um den Andrang an den Hauptkassen etwas zu entzerren. Das Stadion ist ab etwa 90 Minuten vor Spielbeginn geöffnet.

2. Hinweis der Stadiongastronomie zur Verpflegung:

Um den zu erwartenden großen Zuschaueransturm bewältigen können, haben wir obwohl wir bei den normalen Ständen das Personal deutlich erhöht haben, einen dritten Stand.

Direkt beim Haupteingang unter der alten Anzeigetafel befindet sich dieser und dort gibt es zusätzlich zum üblichen Angebot auch erstmalig warme Wiener und Käsekrainer.

Die Stadiongaststätte öffnet heute 2 Stunden (sonst sind es 1,5) vor dem Spiel.

Auf ein tolles Derby!
Morgen beginnt für die Fans der Blue Devils die Saison nochmals neu: es kommt zum ersten Derby in der Hans-Schröpf-Arena zwischen den Blue Devils Weiden und den Selber Wölfen!
(Dienstag, 22.10.2019)

Kartenvorverkauf hervorragend. Tickets gibts über evweiden.de/tickets. Die Konstellation Zweiter gegen Dritter wird das ihre zu einem proppevollen Stadion beitragen. Bei den Blue Devils sind alle Spieler fit und heiss den Wölfen aus Oberfranken ein Bein zu stellen

Die Oberliga Süd hat sich gut angelassen für die Blue Devils Weiden. Auch gestern bot man den Tölzer Löwen über 60 Minuten hervorragend Paroli in einem komplett ausgeglichenen und intensiv geführten Spiel.

Am Ende verloren die Devils mit 2:3 und fielen damit auf Rang 3 zurück. Tölz (neuer Spitzenreiter) und Selb zogen vorbei. Am morgigen Sonntag ab 18.30 Uhr ergibt sich gleich die Chance, wieder zurückzuschlagen, denn es kommt in der Weidener Hans-Schröpf-Arena zum ewig jungen Derby zwischen den Blue Devils Weiden und den Selber Wölfen. Mit einem Sieg könnten sich die Weidener durchaus wieder an die Spitze des Tableus setzen, denn die Tölzer Löwen müssen im zweiten Spitzenspiel des Tages beim EV Regensburg antreten.

Die Blue Devils können wieder aus dem vollen schöpfen. Alle Spieler sind fit und stehen Trainer Berwanger zur Verfügung.

Die Selber kommen immer besser ins Spiel und nach einigen Wacklern zeigen die Selber Spitzenspieler Michael Dorr, Kyle Piwowaczyk, Lanny Gare oder auch Achim Moosberger mehr und mehr ihre Klasse.

Gerade in Sturm sind die Selber überdurchschnittlich gut besetzt. In der Verteidigung sieht die Sache eventuell etwas schwieriger aus. Hier liegt viel der Verantwortung auf Rückkehrer Florian Ondruschka. Im Tor spielt Stefan Stefaniszin, der in die Fussstapfen des langjährigen Goalies Marko Suvelo treten muss und dies bislang sehr gut macht.

Egal, jeder, der morgen das Eis in der Hans-Schröpf-Arena betreten wird, der wird morgen bis in die Haarspitzen motiviert sein.
Die Blue Devils haben heute im Spitzenspiel bei den Tölzer Löwen nur denkbar knapp mit 2:3 den Kürzeren gezogen!
(Dienstag, 22.10.2019)

Trotz der knappen Niederlage spielten die Blue Devils über 60 Minuten sehr gutes Eishockey und das Spiel hätte genauso andersherum enden können im letzten Drittel. Die Tore für die Weidener erzielten Heinisch und Schmid in der gute gefüllten Hacker-Pschorr-Arena. Am Sonntag gastieren die Selber Wölfe (aktuell auf Rang 2) bei den Blue Devils

Es war ein tolles Spiel, dass die Blue Devils Weiden heute bei den Tölzer Löwen abgeliefert haben. Auch wenn man am Ende leider knapp mit 2:3 den Kürzeren gezogen hatte, so kann man schon einiges Selbstvertrauen aus der Leistung herausziehen. Immerhin hat man einem der Topfavoriten der Oberliga Süd über 60 Minuten alles abverlangt.

Die Tölzer begannen mit viel Laufbereitschaft und guten ersten 10 Minuten. Josef Frank, der wohl zur Zeit offensivstärkste Verteidiger der Oberliga Süd, war mit einem Schuß von der blauen Linie durch Freund und Feind hindurch zum 1:0 erfolgreich. Im weiterem Verlauf des ersten Drittels kamen die Devils dann aber besser ins Spiel und Martin Heinisch war zum 1:1-Ausgleich erfolgreich.

Im zweiten Drittel blieb es weiterhin ein spannendes Spiel und beide Teams blieben immer gefährlich und hatten ihre Chancen. Bei Weiden waren Förderlizenzspieler Jens Meilleur und Marinus Nägele fast erfolgreich. Weiden machte die Tore nicht, während Jordan Baker wenig später wieder einmal seine Torjägerqualitäten bewies, als er vor dem Tor im Gewühl am schnellsten schaltete und das 2:1 erzielte. Weiden schlug in Unterzahl dann zurück. Abercrombie konnte kontern, einen Paß auf Schmid spielen und der traf zum 2:2.

Das letzte Drittel verlief sehr spannend und beide Teams hatten den Siegtreffer auf dem Schläger, trafen aber zunächst nicht. Erst Michael Endraß stand dann nach einem Baker Schuß goldrichtig und erzielte das 3:2 für die Löwen, trotz aller Bemühungen und der Herausnahme von Goalie Hönkhaus, wollte der Ausgleich nicht mehr fallen.

Egal: die Blue Devils haben dem Favoriten alles abverlangt, was viel Hoffnung für Sonntag abend bringt, wenn die Selber Wölfe ab 18:30 Uhr in der Weidener Hans-Schröpf-Arena gastieren werden. Das Spiel Zweiter gegen Dritter sollte ein Eishockeyfest werden.
Morgen steigt in der Tölzer Hacker-Pschorr-Arena das Spiel des Spitzenreiters gegen den Zweiten beim Gastspiel der Blue Devils Weiden bei den Tölzer Löwen!
(Sonntag, 20.10.2019)

Die Devils werden dabei wieder auf Martin Heinisch zurückgreifen können und mit Jens Meilleur unterstützt die Weidener ein weiterer Nürnberger. Meilleur hat immerhin in 106 DEL2 Spielen 58 Scorerpunkte vorzuweisen

Der nächste Förderlizenz-Debütant aus Nürnberg gibt sich morgen die Ehre: Jens Meilleur, 23 Jahre, Deutsch-Kanadier, steht beim Gastspiel in Bad Tölz im Kader der Blue Devils. Weitere Personalien: Martin Heinisch kehrt in den Kader zurück. Nachwuchs-Goalie Eric Hanke ist als Ersatz für Daniel Huber (Trainer-Lehrgang) dabei. Mehr zum anstehenden Wochenende gibts morgen!
Stellungnahme der Vorstandschaft des 1.EV Weiden zu den Vorkommnissen am Rande des Oberligaspieles Höchstadter EC - Blue Devils Weiden
(Sonntag, 20.10.2019)

Heute gab die Vorstandschaft eine Stellungnahme ab

Stellungnahme vom 20.10.2019

Stellungnahme der Vorstandschaft des 1. EV Weiden zu aktuellen Vorkommnissen beim Auswärtsspiel der Blue Devils in Höchstadt am
3. Oktober 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Fans und Freunde der Blue Devils,

negative Vorkommnisse nach dem Auswärtsspiel der Blue Devils bei den Höchstadt Alligators am 3. Oktober zwingen uns zu einer Stellungnahme zur aktuellen Situation. Wir bedauern zutiefst, dass einige wenige so genannte „Fans“ (die Anführungszeichen sind bewusst gesetzt) den Ruf des 1. EV Weiden und seiner wahren Fans durch ihr inakzeptables Verhalten nachhaltig schädigen.

Wir distanzieren uns ausdrücklich von jeder Form von Gewalt und betonen, dass die überwiegende Zahl von Fans und Freunden des 1. EV Weiden die Blue Devils auf faire und gewaltfreie Art und Weise unterstützen. Dass sich unter die Besucher unserer Heim- und (vor allem) Auswärtsspiele einige Personen mischen, die diese Partien als Bühne für Provokationen und gezielte, geplante gewalttätige Auseinandersetzungen nutzen, verurteilen wir entschieden. Wir werden alle uns zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, um dies zukünftig zu unterbinden, in Zusammenarbeit mit der Polizei und allen anderen Vereinen der Oberliga Süd.

Zu den Vorkommnissen:

Einige Minuten nach Spielende der genannten Partie in Höchstadt hat eine Gruppierung von 19 Personen versucht, eine Fangruppe der Heimmannschaft bei deren Clubhütte (in Stadionnähe) massiv zu provozieren und zu gewalttätigen Auseinandersetzungen aufzufordern. Nur mit Mühe konnten die Polizeikräfte vor Ort Gewaltanwendungen verhindern (gem. Informationen der Polizeiinspektion Höchstadt).

In Folge wurden nun vom Höchstadter EC 93 e. V. als Veranstalter des Spiels, in Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Höchstadt und wie in den DEB-Sicherheitsrichtlinien zwingend vorgeschrieben, an alle beteiligten Personen schriftlich Stadionverbote ausgesprochen. Da sich die Vereine der Oberliga Süd seit dieser Saison gegenseitig hierzu autorisiert haben, werden diese Verbote nunmehr automatisch auf alle Vereine, bzw. deren Spielstätten, übertragen. Die ausgesprochenen Betretungsverbote gelten folglich ausnahmslos in allen Stadien der Oberliga Süd, dies schließt Play-Off- und Play-Down-Spiele (oder Verzahnungsrunde mit der Bayernliga) mit ein. Darüber hinaus schließen die Stadionverbote in Stadien integrierte Gaststätten ebenso mit ein.

Es handelt sich bei der Gruppierung interessanterweise um Personen, die u. A. in Marktoberdorf b. Kaufbeuren, Regensburg, Fürth, Marktredwitz, Wunsiedel, Bayreuth, Kirchenthumbach, usw., gemeldet sind. Hier drängt sich uns der Begriff vom „Krawall-Tourismus“ auf. Gegen drei der Personen bestand übrigens bereits ein ligaweites Stadionverbot aus früheren Vorkommnissen (!).

Die Vorstandschaft des 1. EV Weiden distanziert sich entschieden von diesen Personen und ist bestürzt, dass offensichtlich gewaltbereite Individuen Auswärtsspiele des 1. EV Weiden missbrauchen, um gewalttätige Konfrontationen mit Fans der jeweiligen Heimmannschaft zu provozieren und herbeizuführen. Leider müssen diese Vorkommnisse zudem als Wiederholungsfälle betrachtet werden. Es sei noch erwähnt, dass sich dieser Vorfall zwei








Tage nach einer Ansprache unseres 1. Vorsitzenden an eine bestimmte Fangruppe ereignete, bei der er u. A. dringend darum gebeten hatte, bei Auswärtsspielen unbedingt fair und friedlich aufzutreten.

Die Vorstandschaft des 1. EV Weiden entschuldigt sich beim Höchstadter EC 93 e. V. sowie bei allen Betroffenen für das Fehlverhalten der genannten Gruppierung.

Personen, die im Rahmen von Heim-, oder auch Auswärtsspielen des 1. EV Weiden provozierend, gewaltbereit oder gewalttätig auftreten, lehnen wir als „Fans“ der Blue Devils entschieden ab!

Deshalb werden wir auch zukünftig mit aller Entschlossenheit gegen jegliche, von der Polizei identifizierten Personen, die eine Ordnungswidrigkeit oder eine Straftat begangen haben, vorgehen und konsequent ein ligaweites Stadionverbot verhängen. Dazu stehen wir im engen, vertrauensvollen Kontakt mit der Polizeiinspektion Weiden, die zusammen mit unserem Ordnerpersonal sehr gute Arbeit leistet, wofür wir uns bei dieser Gelegenheit ausdrücklich bedanken.

Es ist unser Wunsch, aber auch unsere Pflicht als Veranstalter unserer Heimspiele, dafür zu sorgen, dass unsere fairen Fans und Zuschauer sowie alle fairen Gästefans unbehelligt und mit Freude die Spiele verfolgen können, dies gilt im Inneren, aber auch für den Bereich außerhalb des Stadions, auf Parkplätzen, Nebenstraßen, usw.

Wir wünschen uns laute, euphorische, engagierte, aber auch faire und friedliche Fans der Blue Devils. Gute Stimmung im Stadion ist uns wichtig, aber wir sind auf keinen Fall bereit, dafür gewalttätige „Fans“ in Kauf zu nehmen! Weiterhin wollen wir bei Auswärtsspielen wieder geachtete und gern gesehene Gäste sein und sind davon überzeugt, dass das alte Motto „Eishockeyfans sind faire Fans“ weiter gelten muss und wird.

In diesem Zusammenhang legen wir aber auch großen Wert auf die Feststellung, dass beim oben genannten Personenkreis keine Mitglieder unserer Fanclubs bzw. Fangruppen „Penalty“, „Blueliners“, „Links unten“ und „Supporters 04“ beteiligt waren!

Wir danken den genannten Fangruppen und generell allen Fans der Blue Devils für ihre faire Unterstützung, hoffen aber auch, dass alle mithelfen, die wenigen gewaltbereiten Personen auszugrenzen und sich von diesen dauerhaft zu distanzieren. Die Vorstandschaft wird ihren Teil konsequent dazu beitragen, wir brauchen aber auch eure Mithilfe!

Eishockey ist ein begeisternder Sport, der natürlich auch von Emotionen lebt, aber Gewalt darf dabei keinen Platz haben!

Die Vorstandschaft des 1. EV Weiden wünscht sich eine starke und geschlossene Fangemeinde, zum Wohle unseres Sports und für den Erfolg unserer Blue Devils.

In diesem Sinne…, alle wirklichen Fans am Sonntag auf in die Hans-Schröpf-Arena, zum ewig jungen und reizvollen Derby gegen den VER Selb!

Mit sportlichen Grüßen

Die Vorstandschaft des 1. EV Weiden
Die Blue Devils Weiden haben heute den EC Peiting trotz eines 0:3-Rückstands noch mit 5:3 besiegt und sind damit auf Rang 1 der Oberliga Süd geklettert!
(Mittwoch, 16.10.2019)

Fabian Hönkhaus brachte eine Topleistung, verpasste aber seinen eigentlich verdienten Shutout um 47 Sekunden. Hier kassierten die Devils aber leider drei (!) Gegentreffer im ersten Drittel. Ab dem zweiten Abschnitt waren die Devils aber sehr gut und holten Tor um Tor auf und gewannen verdient mit 5:3. Die 1200 Fans waren restlos begeistert und feierten die Treffer von Schmid, Babic, Waldowsky, Siller und Tapio. Leider wurde ein Junge im Publikum gleich bei seinem ersten Spiel mit dem Puck im Gesicht getroffen. Wünschen wir ihm gute Besserung

Es war ein verrücktes Spiel heute im der Hans-Schröpf-Arena, am Ende gab es Standing Ovations von den 1200 Fans für ihre kampfstarken Weidener Spieler.

Weiden begann im ersten Drittel mit vier Sturmreihen ordentlich. Beide Mannschaften hatten gute Chancen auf den ersten Treffer und es ging recht temporeich hin und her. Alles war gut bis zur 16.Minute, die beispiellos verlief, denn hier mussten die Weidener innerhalb von 47 Sekunden drei Gegentreffer hinnehmen. Das erste Tor von Krabbat war schön herausgespielt, muss man anerkennen. Ben Warda legte gleich den zweiten Treffer hinterher und als Sekunden später auch noch ein Flatterschuss von Jonas Wolter den Weg ins Weidener Tor fand, da war das Spiel praktisch gelaufen. Dachte man zumindest auf der Tribüne. Die Enttäuschung war den Fans schon ins Gesicht geschrieben. Nach einer Auszeit sammelten sich die Weidener dann aber wieder und hätten eigentlich schon bis zum Ende des ersten Drittel schon die Chancen gehabt auf den Anschlusstreffer. Peiting versäumte es den vierten Treffer nachzulegen und das sollten die Blue Devils im zweiten Abschnitt bestrafen.

Hier spielten die Devils, bei denen Heinisch mit Schwindelgefühlen nach dem Warmmachen passen musste und die mit Rypar einen Förderlizenzspieler vom Bayreuth dabeihatten, der seine Sache ordentlich machte, richtig Tempo und Druck und überrumpelten die Peitinger, die das Tempo da nicht mehr mitgehen konnten. In der 24.Minute passte der starke Abercrombie auf den noch stärkeren Patrick Schmid und der erzielte den ersten Treffer für Weiden. Das Stadion erwachte nun und die Fans taten das ihre, um die Mannschaft nach vorne zu schreien. In der 31.Minute dann setzte sich der Spieler des Tages auf Weidener Seite Marco Babic herrlich vor dem Tor durch und donnerte die Scheibe unter die Latte zum 2:3. Nachdem die Devils eine Unterzahl überstanden hatten, da sah wieder Abercrombie den gerade von der Strafbank zurückgekehrten Waldowsky und der besorgte mit seinem 500. Scorerpunkt für die Blue Devils den 3:3-Ausgleich und das Stadion stand Kopf.

Im letzten Drittel waren die Devils die aktivere Mannschaft und verpassten zunächst bei einer fünf gegen drei Überzahl den Führungstreffer, um dann in der 47.Minute dann wirklich die Führung zu erzielen. Schmid spielte drei Peitinger im Stand aus und legte die Scheibe zurück auf Daniel Sevo und dessen Kracher von der blauen Linie fälschte Philipp Siller zum 4:3 ins Tor ab.

Weiden blieb auch nach der Führung immer gefährlich mit Kontern und verteidigte die Führung mit viel Kampf im eigenen Drittel und einem Hönkhaus in Topform. Peiting nahm bereits drei Minuten vor dem Ende den Goalie für einen sechsten Feldspieler heraus und versuchte alles. Weiden scheiterte ein, zweimal beim Versuch das leere Tor zu treffen. Erst Jussi Tapio nahm dann genau Mass und erzielte kurz vor der Schlusssirene das 5:3.

Ein super Saisonstart und das zweite sechs-Punkte Wochenende in Folge. Respekt, kann man da nur sagen und eine tolle Ausgangslage vor dem brutalen Wochenende am kommenden Wochenende. Am Freitag gehts nach Bad Tölz zum Spiel Erster gegen Zweiter und am Sonntag steigt dann das Derby Weiden gegen Selb. Zu verlieren habe die Devils nicht, nur ganz viel zu gewinnen.
Die Blue Devils Weiden haben heute den EHC Waldkraiburg mit 6:2 besiegt und klettern auf Rang 2 der Tabelle der Oberliga Süd!
(Dienstag, 15.10.2019)

Ein überragender Fabian Hönkhaus und eine gute Chancenverwertung brachten heute die drei Punkte. Siller, Heinisch, Kirchberger, Tapio, Nägele und Schmid erzielten die Tore vor gut 1000 Zuschauern. Am Sonntag abend gastiert dann der EC Peiting zum nächsten Heimspiel in Weiden

Die Blue Devils Weiden konnten am Freitag abend beim EHC Waldkraiburg einen weiteren Dreier einfahren. Am Ende stand es 6:2 für die Blue Devils beim Bayernligameister und Aufsteiger Waldkraiburg.

Der EHC Waldkraiburg hatte gerade im ersten Drittel viele Chancen und verzweifelte am starken Fabian Hönkhaus. Weiden schlug in der Offensive eiskalt zu. Siller (4.) verwertete einen Konter über Jirik und Schmid zum 1:0 und in der 11.Minute war es Heinisch, der eine gute Einzelaktion zum 2:0 nutzte. Erst in der 17.Minute konnte Hudec auch den verdienten ersten Treffer von Waldkraiburg erzielen.

Das zweite Drittel dauerte kaum eine Minute, da war Toptorjäger Fabian Zick zur Stelle und überlief die gesamte Weidener Verteidigung und erzielte den Ausgleich für Waldkraiburg. Weiden ließ sich aber nicht beirren und der dritte Block schlug sehr schön in der 24.Minute zurück. Babic auf Waldowsky und der auf Kirchberger und der erzielte die erneute Weidener Führung. Als auch Waldkraiburg Mitte des zweiten Drittels aus einer fünf gegen drei Überzahl kein Kapital schlagen konnte, da bekamen die Devils das Spiel mehr und mehr in den Griff und Waldkraiburg wurde von Minute zu Minute weniger zwingend.

Im letzten Drittel erzielte dann Jussi Tapio in der 44.Minute mit einem blitzsauberen Schuß das 4:2 und damit war die Partie entschieden. Weiden verwaltete den Vorsprung hervorragend, blieb diszipliniert und immer mit Kontern gefährlich, während sich Waldkraiburg mehr und mehr müde lief. Als die Waldkraiburger dann zwei Minuten vor dem Ende Goalie Björn Linda vom Eis nahmen für einen sechsten Feldspieler, da erzielte Marinus Nägele mit einem Schuß ins leere Tor das 5:2. Als dann der Goalie wieder im Tor zurück war, da überwand den Patrick Schmid nochmals regulär zum 6:2-Endstand kurz vor dem Ende.

Damit klettern die Devils auf Rang 2 der Tabelle. Nur ein Tor fehlte zum Platz an der Sonne im Vergleich zum punktgleichen Tabellenführer Deggendorf. Am Sonntag gastiert dann der EC Peiting in Weiden, der heute bei der 0:5-Heimniederlage gegen die Tölzer Löwen ordentlich Federn lassen mußte und mit Fabian Weyrich auch einen Spieler mit einer Spieldauerstrafe verlor für Sonntag, der gesperrt zuschauen muss in Weiden.
Die Blue Devils gewinnen auch beim EV Landshut mit 2:1, holen sich ihr erstes Sechs-Punkte-Wochenende und klettern nach dem vierten Spieltag auf Rang 3 der Oberliga Süd!
(Mittwoch, 09.10.2019)

Waldowsky und Babic erzielten die Weidener Treffer, Torhüter Philip Lehr parierte in der letzten Spielminute einen Penalty und war damit einer der Matchwinner

Mit dem Sieg gegen die Sonthofen Bulls im Rücken, ging es heute zum schweren Auswärtsspiel beim EV Landshut. Dort brachten die Blue Devils Weiden eine gute Leistung und es gab einen schon etwas überraschenden 2:1-Sieg.

Bericht von Rudi Gebert vom Neuen Tag

Erstes Sechs-Punkte-Wochenende für die Blue Devils in dieser Saison: Nach dem 7:5 am Freitag gegen den ERC Sonthofen siegten die Weidener am Sonntag beim EV Landshut mit 2:1. Der Matchwinner war Marko Babic mit seinem Tor in der 51. Minute. In der Schlussphase wurde es noch einmal hektisch.

Landshut. "Heute haben alle aufopferungsvoll gekämpft", sagte Markus Berwanger nach dem 2:1 (0:1, 1:0, 1:0)-Erfolg der Blue Devils beim EV Landshut. Grundlage für den Sieg sei aber in erster Linie eine viel bessere Defensivarbeit als vor einer Woche beim 3:5 in Höchstadt und auch am Freitag gegen Sonthofen gewesen: "Alle, auch die Stürmer, haben heute sehr gut nach hinten gearbeitet." Dazu kam, dass der gegen die Allgäuer unsichere Förderlizenz-Torwart Philip Lehr am Sonntag eine starke Leistung ablieferte. In Euphorie wollte Berwanger nach dem Sieg aber nicht verfallen. "Ich bewege mich immer in der goldenen Mitte. Wenn man verliert, ist nicht alles schlecht. Und wenn man gewinnt, ist nicht alles gut."
Schreier in der Abwehr

Bei den Blue Devils fehlten am Sonntag Verteidiger Lukas Salinger (berufliche Gründe) und Angreifer Lukas Zellner, der in der Jugendmannschaft spielte. Berwanger ließ die drei Sturmreihen unverändert und stellte in der Abwehr den etatmäßigen Stürmer Thomas Schreier an die Seite von Daniel Sevo. Für Schreier war dies kein Neuland, diese Rolle hatte er in der vergangenen Saison schon häufig ausgefüllt. Mirko Schreyer blieb auf der Bank.

Die Blue Devils kassierten in den ersten fünf Minuten drei Strafzeiten, die sie unbeschadet überstanden. Insgesamt leitete Hauptschiedsrichter Stefan Vogl die faire Partie sehr kleinlich. Beide Teams hatten in der guten Begegnung Möglichkeiten, den einzigen Treffer im ersten Drittel erzielte der Landshuter Sean McGovern in der 11. Minute. Das offene Spiel setzte sich im zweiten Drittel fort, wobei hier Weiden sogar die besseren Chancen hatte. Kurz nach Ablauf einer Überzahl-Situation traf Marcel Waldowsky zum 1:1 (29.).

Im Schlussabschnitt brachte Marko Babic die Blue Devils in der 51. Minute in Führung. Diese verteidigten die Oberpfälzer aufopferungsvoll, doch in der Schlussphase wurde es hektisch. 85 Sekunden vor dem Ende kassierten die Gäste eine Strafzeit, 19 Sekunden später gab es Penalty für die Niederbayern. Goalie Philip Lehr hatte bei einer Abwehraktion das Tor verschoben. "Den kann man geben, den muss man aber nicht geben", meinte Berwanger. Doch die Landshuter konnten diese Chance nicht nutzen - Philip Lehr parierte gegen Max Forster und hielt den Sieg fest.
Am Sonntag kommt Peiting

Durch den zweiten Sieg in Folge liegen die Blue Devils in der Oberliga Süd mit 9 Punkten auf Rang drei. Am Freitag treten die Weidener bei Neuling EHC Waldkraiburg (8./6) an. Am Sonntag gastiert dann der punktgleiche Tabellenzweite EC Peiting in der Hans-Schröpf-Arena.
Die Blue Devils Weiden haben heute die Sonthofen Bulls mit 7:5 geschlagen!
(Dienstag, 08.10.2019)

Der neu formierte Block mit Schmid, Abercrombie, Siller und Sevo mit Salinger war heute sehr gut und besorgte fünf der sieben Treffer. Leider ließen die Devils nach einer 6:2-Führung Mitte des letzten Drittels die Zügel wieder etwas schleifen, so dass Sonthofen nochmals bis auf 6:5 herankommen konnte. Schmid (3), Abercrombie (2), Babic und Heinisch erzielten die Treffer. Goalie Lehr machte nicht immer den sichersten Eindruck

Die Blue Devils Weiden haben heute ihren Angstgegner, die Sonthofen Bulls mit 7:5 geschlagen und dabei eine sagen wir mal ordnentliche Leistung gebracht. Sonthofen war heute wirklich nicht gut in Form und bleibt weiterhin nach drei Spielen noch ohne Punktgewinn, während die Blue Devils nach den beiden Heimsiegen nun schon sechs Punkte auf dem Konto haben.

Entscheidend heute waren die Tore des neu formierten Blocks mit Sevo, Salinger und den Stürmern Schmid, Abercrombie und Siller, die fünf von sieben Treffern erzielen konnten.

Im Tor stand Philip Lehr von den Nürnberg Icetigers, der heute weit weg war von einer richtigen Topleistung.

Die Devils, die zunächst mit vier Reihen antraten, gingen in der 6.Minute in Führung. Ralf Herbst zog ab und Martin Morczinietz, der auch seiner Schwächen hatte, ließ abprallen. Schmid staubte ab und es stand 1:0. In der 9.Minute kassierte dann der vierte Block den Ausgleich. Marc Sill war für die Allgäuer erfolgreich und damit war auch der vierte Sturm ab diesem Zeitpunkt auf der Bank und es ging mit drei Reihen weiter. Kurz vor Drittelende mußten dann die Devils ein Unterzahlspiel überstehen, konterten aber die Sonthofener aus und nach einem Schuß von Sevo war es wieder Schmid, der das 2:1 erzielen konnte.

Diese Führung hielt im zweiten Drittel nicht besonders lange. Bereits nach zwei Minuten blieb die Scheibe vor dem Schoner von Lehr liegen, dieser sah die Scheibe nicht und so konnte Benjamin Kronawitter zum 2:2 abstauben. Weiden nutze in der 31.Minute dann ein Powerplay zum 3:2. Jirik brachte die Scheibe in Richtung Tor und Heinisch fälschte den Puck ab ins selbige. In der 37.Minute dann profierierte Abercrombie von einem Abwehrfehler und erhöhte auf 4:2. Nun lief das Spiel in Richtung der Weidener. Sonthofen konnte nicht mehr viel entgegensetzen zunächst und im letzten Drittel erhöhten Abercrombie in der 42. und Babic, nach schöner Kombination des dritten Sturms auf 6:2. Als die Weidener Fans schon langsam in Feierlaune kamen, da war Andreas Neumann mit einem relativ lockerem Flachschuß erfolgreich, der haltbar erschien und dieser Treffer brachte wieder Hoffnung auf Sonthofener Seite. Weiden nutzte nun die vorhandenen Konter nicht aus und so konnte Sonthofen durch Kronawitter in der 52.Minute gar das 6:4 erzielen. Als dann vier Minuten vor dem Ende der starke Chris Stanley gar das 6:5 machte, da mußte Berwanger erst eine Auszeit nehmen, um seine Jungs wieder neu einzustellen. Die Weidener ließen dann aber nichts mehr anbrennen, im Gegenteil Patrick Schmid konnte einen Konter zum 7:5 nutzen. Das war es dann aber auch heute mit dem Torreigen. Kurz vor dem Ende, als die Sonthofener schon ihren Goalie vom Eis genommen hatten, dann noch eine lustige Szene, als drei Weidener aufs verwaiste Sonthofener Tor zufuhren und es nicht gelang das leere Tor zu treffen. Egal, brachte ein kleines Schmunzeln bei den Zuschauern, die Sekunden später erleichtert jubelten, als die Schlusssirene ertönte.

Durchaus ein Schritt nach vorne im Vergleich zum letzten Freitag, aber immer noch viel Luft nach oben. Gerade das Defensivverhalten ist noch nicht nicht hundertprozentig und könnte die Devils gegen stärkere Gegner in Probleme bringen. Am Sonntag gehts dann weiter mit dem Spiel beim EV Landshut.
Mit vier Sturmreihen und Förderlizenzgoalie Philip Lehr von den Nürnberg Icetigers soll der Erfolg am Freitag abend ab 20:00 Uhr gegen die Sonthofen Bulls her!
(Sonntag, 06.10.2019)

Trainer Markus Berwanger hat einige taktische Veränderungen vorgenommen, die den Erfolg gegen die unangenehmen Sonthofen Bulls bringen sollen

Am morgigen Freitag abend ab 20:00 Uhr gastieren die Sonthofen Bulls im Weidener Eisstadion. Gegen die Allgäuer wird DEL-Förderlizenzgoalie Philip Lehr von den Nürnberg Icetigers den Kasten der Blue Devils hüten. Er wird wohl auch am Sonntag beim schweren Auswärtsspiel beim EV Landshut zwischen den Pfosten stehen.

Dies ist nicht die einzige taktische Änderung, die Markus Berwanger vornehmen wird. Der schnelle Philipp Siller soll seinen Speed an der Seite von Patrick Schmid und Matt Abercrombie besser einbringen können. In der Verteidigung werden Daniel Sevo und Lukas Salinger verteidigen. Die zweite Reihe wird Kapitän Ales Jirk mit Heinisch und Tapio bilden, während hier Herbst mit Nägele verteidigen wird. Der dritte Sturm bleibt gleich. Kirchberger, Waldowsky und Babic sollen es richten. In der Verteidigung wird Synowiec wieder ins Team rücken, er verteidigt mit Willaschek. Eine vierte Sturmreihe sollen wie zu Beginn der Vorbereitung Schreier, Schreyer und Lukas Zellner bilden.

Mal sehen, ob die taktischen Änderungen fruchten und es gelingt gegen Sonthofen die nächsten und wichtigen drei Punkte zu holen.

Übrigens wir die U10 der Young Blue Devils in der ersten Drittelpause ein kleines Einlagespiel spielen. Bitte die Raucherpause etwas nach hinten verschieben, die Jungs von Trainer Richard Kala freuen sich auf Anfeuerung der Fans.

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