Die Blue Devils haben heute nur einen Punkt gegen die Höchstadt Alligators geholt und dennoch den Vorsprung auf einen Nicht-Playoff-Platz auf 12 Punkte vergrößern können sechs Spieltage vor Ende der Vorrunde!
(Sonntag, 29.12.2019)

Um 22:45 Uhr nach zweieindreiviertel Stunden standen die Höchstadt Alligators als 5:4-Sieger nach Verlängerung fest! Willaschek (Schulter ausgekugelt), Waldowsky (erneute Gehirnerschütterung) und Babic (Cut quer über das Gesicht und Spieldauer) werden am Freitag in Schönheide fehlen. Knapp 1500 Zuschauer sahen ein hart umkämpftes Spiel mit Derbycharakter. Abercrombie (2), Kirchberger und Rypar trafen für die Weidener

Es war das erwartet giftige Duell zwischen den Blue Devils Weiden und den Höchstadt Alligators. Es hagelte auf beiden Seiten viele Strafen (Weiden: 47 Minuten, Höchstadt:68 Minuten) und leider haben sich Daniel Willaschek und Marcel Waldowsky schwerer verletzt. Willaschek hat sich die Schulter ausgekugelt und Waldowsky wurde von Höchstadts Petrak Anfang des zweiten Drittels brutal mit Anlauf gegen den Kopf gecheckt und mußte mit einer weiteren Gehirnerschütterung ins Klinikum eingeliefert werden (ehrlich gesagt machen mir die "vielen" Gehirnerschütterungen von Waldi langsam große Sorgen!). Hinzu kam dann noch Babic, der ohnehin durch eine Rauferei eine Spieldauer erhielt, sich aber bei der Rauferei einen Cut übers ganze Gesicht zuzog. Offensichtlich wurde er im Gesicht von einem Schlittschuh getroffen.

Alles in allem muß man aber schon auch klar sagen: Höchstadts Mannschaft ist spielerisch eher begrenzt, ohne den Mannen aus Franken zunahe zu treten. Deshalb spielen die halt einfaches Eishockey, mit viel Kampfgeist und natürlich auch mal dem einen oder anderen überzogenen Einsatz. Man darf sich da aber nicht ständig so provozieren lassen, sondern diese Gegner muß man spielerisch angehen und ihnen das Spiel aufzwingen. Beim ersten Heimspiel ist dies super gelungen, heute eher nicht. Spielerisch lief über weite Strecken nicht viel zusammen bei den Blue Devils, viele Pässe wurden schlampig gespielt und nicht genau genug und auch in der Defensive stand man bei einigen der fünf Gegentreffer eher danaben, statt einzugreifen. So muß man den Sieg der Höchstadter durchaus als nicht unverdient ansehen, wenn man bedenkt, dass hier heute nach wie vor eine leicht verstärkte Bayernligatruppe gegen Weiden angetreten ist. Man muß das nicht schlecht reden und die Playoffs werden die Devils wohl, wenn nicht alles zusammenkommt, aber nach wie vor muß der Anspruch insgesamt einfach höher sein bei den Blue Devils, die viel investiert hatten vor der Saison in die Mannschaft.

Zum Spiel: Im Tor bei Weiden stand mit Philip Lehr wieder einmal der Förderlizenzgoalie der Nürnberger Icetigers und mit Patrick Rypar war ein zweiter Förderlizenzler dabei. Heinisch war im Stadion, aber konnte nach seinem Unfall noch nicht wieder eingesetzt werden.

Weiden hatte eine recht gute Anfangsphase zu bieten und spielte recht gut nach vorne und spielte sich öfter im Höchstadter Drittel fest, jedoch fehlte der Abschluß. Wenn die Devils hier in Führung gegangen wären, dann hätte das Spiel wahrscheinlich einen anderen Verlauf genommen. So kam es dann aber, wie es dann so oft kommt. Höchstadt kam in der 11.Minute zum ersten Mal vors Weidener Tor und Tomas Rousek konnte dies gleich zur Höchstadter Führung nutzen. In der 15.Minute konnte dann Markus Babinsky ein Überzahlspiel ausnutzen. Goalie Lehr sah da nicht besonders gut aus und auch die Verteidiger konnten den Schuß von Babinsky nicht verhindern. Damit stand es 2:0 für Höchstadt nach dem ersten Drittel.

Im zweiten Drittel dann erlaubte sich der Höchstadter Tscheche Petrak einen üblen Check gegen den Kopf von Marcel Waldowsky, der ins Klinkum gebracht werden musste. Petrak erhielt eine Matchstrafe. In der folgenden Überzahl konnte Kirchberger aus kurzer Distanz die Scheibe über die Linie schieben zum 1:2. Nur zwei Minuten später war es Rypar, der nach schöner Vorarbeit von Synowiec und Abercrombie das 2:2 erzielen konnte. In der 34.Minute dann gabs eine weitere Rauferei. Nach einem Kniecheck gegen Siller kamen sich Babic und Dzemla in die Quer und nach einer Rauferei bekamen beide eine fünf plus Spieldauerstrafe. Zuvor mußte Willaschek schon mit einer ausgekugelten Schulter das Spiel beenden.

Im letzten Drittel beruhigte sich das Spiel dann etwas, Weiden hatte wieder etwas mehr vom Spiel, konnte sich aber nie richtig absetzen. Zunächst war es in der 44.Minute Matt Abercrombie, der das 3:2 erzielen konnte bei einem Powerplay. Nur zwei Minuten nach der Führung war es der Höchstadter Ales Kreuzer, der den erneuten Ausgleich per Direktschuß flach ins untere linke Eck besorgen konnte. In der 50.Minute dann schnappte sich Schmid die Scheibe in Unterzahl, sah den hinter dem Höchstadter Verteidiger schön in den freien Raum laufenden Abercrombie und der verlud den Höchstadter Goalie zur erneuten Führung für die Blue Devils. Leider erlaubte sich Ales Jirik ein kleines Revancefoul in der 54.Minute. Nach dem Stockschlag nach dem Bully im Angriffsdrittel musste Jirik für zwei Minuten auf die Strafbank. Das Powerplay nutzten die Höchstadter und freundlicher Mithilfe von Patrick Schmid, der die Scheibe nicht vom Tor wegbrachte und diese nur zu Ales Kreuzer schieben konnte und der weiss, wie man Tore schießen kann und traf in den rechten oberen Torwinkel. Höchstadt hätte kurz vor dem Ende sogar noch die drei Punkte holen können, aber die Scheibe hoppelte Millimeter am leeren Tor vorbei.

Die Verlängerung ist gleich erzählt. Die drei Weidener hatten wohl einen einstudierten Plan, wie sie die Höchstadter schachmatt setzen wollten, leider war in dem Plan wohl ein Puckverlust nicht eingeplant. Wenn dann bei drei gegen drei der dritte Mann der Weidener Abercrombie reklamiert wegen eines vom Gegner festgehaltenen Stockes, hatte damit sicher nicht unrecht, Fakt ist aber auch, wenn man sich selbst bei drei gegen drei aus dem Spiel nimmt, hat der Gegner eine brutale Überzahl im Angriffsdrittel und dies nutzte Rousek zum 5:4 und zum vielumjubelten zweiten Punkt für die Höchstadter.

Am kommenden Freitag gehts dann zum EHV Schönheide, dann sicher mit einer Rumpftruppe ohne Waldowsky, ohne Willaschek und ohne Babic. Ob Heinisch wieder fit werden wird ist fraglich.
Am heutigen Mittwoch Abend ab 20.00 Uhr steigt das wichtige Heimspiel der Blue Devils Weiden gegen die Höchstadt Alligators!
(Samstag, 28.12.2019)

Noch am zweiten Weihnachtsfeiertag mussten die Weidener eine knappe 3:4-Niederlage in Franken hinnehmen, die wohl auch zu einem Teil der Schiedsrichterleistung geschuldet war. Für die Revanche 50 Stunden später ist heute alles vorbereitet. Im Tor wird heute Philip Lehr spielen. Heinisch wird weiterhin ausfallen

Am heutigen Mittwoch Abend steigt das nächste Spiel der Blue Devils Weiden. Zu Gast in der Hans-Schröpf-Arena werden die Höchstadt Alligators sein. Der Aufsteiger aus Mittelfranken hat sich super in der Oberliga Süd eingefunden und ist immer noch heiss im Rennen um die Playoffs und den damit verbundenen direkten Klassenerhalt.

Die Blue Devils konnten zwar im ersten Heimspiel einen relativ klaren Sieg einfahren, die beiden Auswärtsspiele gingen aber beide an die Alligators. Das letzte Spiel zwischen den beiden Mannschaften fand erst am zweiten Weihnachtsfeiertag statt. In einem sehr hektischen Spiel mit vielen Emotionen zogen die Blue Devils mit 3:4 den Kürzeren.

Schön, dass es heute gleich die Gelegenheit zur Revanche gibt. Ab 20.00 Uhr gehts in Weiden um wichtige Punkte für die Playoffs (Rang 8). Sicher werden heute auch einige Zuschauer mehr, als zuletzt im Stadion sein. Traditionell sind die Spiele zwischen den Jahren sehr gut besucht.

Im Tor wird Philip Lehr stehen. Der Förderlizenzgoalie der Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg wird versuchen seinen Kasten sauber zu halten. Martin Heinisch, der am ersten Weihnachtsfeiertag einen Verkehrsunfall auf den Weg zum Training hatte, kann noch nicht wieder mitspielen. Prellungen und ein Schleudertrauma machen einen Einsatz nicht möglich. Gute Besserung Martin!

Freuen wir uns heute abend auf ein hart umkämpftes Spiel zwischen den Blue Devils und den Alligators.
"Wir sind betrogen worden"
(Freitag, 27.12.2019)

Die Blue Devils haben gestern nach einigen fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen mit 3:4 bei den Höchstadt Alligators verloren und damit die triste Auswärtsbilanz nicht verbessern können

Der Bericht von Rudi Gebert vom Neuen Tag:

Für Markus Berwanger war am Montagabend der Weihnachtsfrieden gestört. Der Trainer der Blue Devils ließ nach der Niederlage beim Höchstadter EC seinem Ärger freien Lauf. "Das ist eine Sauerei. Wir sind heute richtig betrogen worden", schimpfte der ehemalige Nationalspieler und machte Hauptschiedsrichter Markus Fischer für die Einbuße verantwortlich.

Höchstadt an der Aisch. "Bei fünf gegen fünf waren wir die bessere Mannschaft", sagte Markus Berwanger nach der 3:4 (1:1, 1:1, 1:2)-Niederlage der Blue Devils beim Höchstadter EC. Diese zahlenmäßige Ausgeglichenheit auf dem Eis war am zweiten Weihnachtsfeiertag aber nur selten gegeben. Das Strafminuten-Verhältnis von 54:16 spricht eine deutliche Sprache und deshalb war der Weidener Coach nach dem Match nicht zu beruhigen: "Eine Sauerei! Wir sind von hinten bis vorne beschissen worden. Er hat mit Absicht gegen uns gepfiffen", wetterte Berwanger gegen Hauptschiedsrichter Markus Fischer. Höchstadt nutzte die vielen Hinausstellungen und erzielte alle vier Tore im Powerplay, zwei davon sogar in doppelter Überzahl.

Die Blue Devils mussten am Montag auf Martin Heinisch verzichten. Der 31-jährige Stürmer, mit 15 Treffern der drittbeste Torschütze hinter Matt Abercrombie (18) und Patrick Schmid (16) hatte am ersten Weihnachtsfeiertag auf dem Weg zum Training nach Weiden in Tschechien einen Verkehrsunfall. "Er ist nicht schwerer verletzt", gab Teammanager Christian Meiler, der von einem "Schleudertrauma" sprach, Entwarnung. Markus Berwanger musste die Sturmreihen umbauen. Philipp Siller übernahm die Heinisch-Position neben Kapitän Ales Jirik und Marko Babic. Dafür stürmte Marcel Waldowsky im Block mit Matt Abercrombie und Patrick Schmid. Die dritte Reihe bildeten Michael Kirchberger, Thomas Schreier und Lukas Zellner. In dieser Formation kam auch Mirko Schreyer zum Einsatz.

Schon nach 35 Sekunden marschierte mit Ales Jirik der erste Weidener in die Kühlbox. Diese Strafe überstanden die Gäste noch unbeschadet. Nach der Führung durch Marko Babic (12. Minute) folgte eine doppelte Unterzahl für die Devils, die Tomas Rousek (13.) zum Ausgleich nutzte. Bis zum Ende des ersten Drittels summierten sich die Strafen gegen Weiden einschließlich eines Zehners gegen Ales Jirik auf 22 Minuten.
Sevo vergibt Penalty

Nach Wiederbeginn hatte Daniel Sevo die Chance zur erneuten Führung, doch der Devils-Verteidiger scheiterte mit einem Penalty (23.). Auf der Gegenseite brachten die Höchstadter gleich zwei Penaltys (30. und 46.) nicht im Kasten von Fabian Hönkhaus unter - die Fehlschützen waren Michal Petrak und Philipp Seelmann. Das 2:1 für Weiden gelang dann Matt Abercrombie in Unterzahl (33.), doch Michal Petrak glich fast postwendend im Powerplay aus (35.). "Beim Stand von 2:2 gab es zwei Strafzeiten, die nichts waren. Damit hat der Schiedsrichter das Spiel gegen uns entschieden", kommentierte Markus Berwanger die Hinausstellungen gegen Daniel Willaschek und Ralf Herbst. Die Folge waren die beiden Gegentore durch Martin Vojcak (49./5:3-Überzahl) und Daniel Sikorski (50./ 5:4-Überzahl). Die Blue Devils versuchten alles, um das Blatt noch zu wenden, doch es reichte nur noch zum 3:4-Anschlusstreffer durch Marcel Waldowsky (51.).

Die Blue Devils bekommen schnell die Chance, sich für diese ärgerliche Niederlage zu revanchieren. Am Mittwoch um 20 Uhr gastiert Höchstadt in der Hans-Schröpf-Arena.
Die Blue Devils 'quälen' sich zu einem 3:2 nach Verlängerung gegen Oberligarückkehrer EHV Schönheide!
(Montag, 23.12.2019)

Nach einer ganz schwachen Leistung erzielte ausgerechnet der Ex-Weidener Marco Pronath das 2:1 für Schönheide vier Minuten vor dem Ende. Schmid brachte dann kurz vor dem Ende die Devils in die Verlängerung, Hajek holte mit einem schönen Schuß zumindest den zweiten Punkt

Was die ganze Woche in verschiedenen Aussagen in der Presse angekündigt wurde, kam dann auch so: es war ein zähes Spiel gegen den EHV Schönheide, dass die Blue Devils Weiden mit 3:2 nach Verlängerung für sich entscheiden konnten.

Auch wenn Michael Rumrich, der Manager des EHV Schönheide nach dem Spiel natürlich von seinem Team begeistert war. 'Ich habe auf der Fahrt hierher gesagt: alles unter zweistellig ist ein Erfolg', das vermeintlich so lauf- und kampfstark war und den Blue Devils alles abverlangt hätte, muss man schon den vorweihnachtlichen Frieden einmal kurz eintrüben.

Es kamen zu diesem Spiel fast 1000 Zuschauer ins Stadion, was in die Vereinskasse statt einem Streichergebnis sicher einen sattem Betrag brachte. Vor zwei Wochen wurde noch dem vermeintlich verlorenen Heimspiel gegen dem EHV hinterhergetrauert, jetzt konnte es stattfinden, weil sich in Schönheide alle nochmals mit allen Mitteln gegen das Aus gewehrt hatten und als Dank konnte man im Laufe der Woche nur vernehmen, wie schlimm es ist, dieses Heimspiel, dass ja seit September so terminiert war, nun durchführen zu müssen. Spieler müssten wieder 'hochgefahren' werden und motiviert werden. Für mich ist es eine Ehrensache, Punkte nicht am grünen Tisch geschenkt zu bekommen, sondern diese Punkte sich auch zu erkämpfen. Freilich ist es ärgerlich, wenn der DEB vergisst, den Hauptschiedsrichter einzuteilen, aber alles Drumherum ist wirklich bemerkenswert gewesen.

Genauso wie das Spiel dann angekündigt wurde, nämlich als nicht mehr eingeplanter Termin am Abend vor dem Heiligen Abend, so wurde das Spiel auch gespielt. Nicht Schönheide war so stark, wenn man die Sache objektiv betrachtet, sondern Weiden hatte heute schlichtweg keine Einstellung zu diesem Spiel und was helfen Punkte gegen Regensburg, wenn man dann gegen solche begrenzten Gegner immer wieder Punkte herschenkt, von einer Auswärtsbilanz, die man nicht schön reden kann, ganz zu schweigen. Ohne unnötig Druck aufzubauen und ganz objektiv ist es Fakt, dass man momentan zwar immer den Sicherheitsabstand nach hinten halten kann, jedoch verpasst man mal ein Auge auf Rang 4 zu werfen, dass das Heimrecht für die Playoffs bringen würde mit allen Vorteilen und Einnahmen.

Rang 4 hätte diese Truppe durchaus drin. Das Thema ist auch, dass wenn schon der eine oder andere Leistungsträger angeschlagen oder krank ist, dann kann man auch durchaus einmal noch etwas Schwung holen mit einer vierten Reihe. Die jungen Spieler hätten mit der Hufe gescharrt und wenn nicht gegen einen solchen Gegner, wann sollen die Burschen denn sonst eingesetzt werden?

Zum Spiel. Schönheide ging in Führung, Weiden glich durch ein Powerplay Mitte des zweiten Drittels durch Babic aus. Ansonsten gabs viel Stückwerk auf beiden Seiten. Wenig gute Aktionen, viele Einzelaktionen und wenig direktes Spiel aufs Tor von Schönheide.

Vier Minuten vor dem Ende stand dann Marco Pronath plötzlich frei und sorgte mit dem 2:1 für eine riesen Jubel bei den ca. 20 mitgereisten Schönheider Fans. Hier zeigte Weiden nochmals Moral, zog an und Patrick Schmid knallte den Puck unter die Latte zum wichtigen 2:2-Ausgleich.

In der Verlängerung war dann Weiden am Drücker und am Ende war es Hajek, der den zweiten Punkt sicherte und die Blue Devils zumindest vor der kompletten Blamage bewahrte.

Haken wir dieses schon etwas bizarre Spiel ab und verbuchen es unter: mit einem blauen Auge davongekommen. Gönnen wir den Spielern und dem Trainerteam ein paar ruhige Stunden, am zweiten Weihnachtsfeiertag gehts in Höchstadt weiter, am kommenden Mittwoch steigt dann das Heimspiel gegen Höchatadt. Frohe Weihnachten allerseits!
Der EHV Schönheide ist wieder zurück in der Oberliga Süd und wird am Freitag abend zum vorweihnachtlichen Match ab 20.00 Uhr in Weiden antreten!
(Samstag, 21.12.2019)

Das Spiel von letztem Wochenende der Wölfe in Tölz wird neu angesetzt. Den Sonthofenern wird es nicht mehr zugemutet unter der Woche das Spiel in Schönheide zu spielen, hier bleibt es bei einer Wertung

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Die Blue Devils Weiden haben heute beim Deggendorfer SC klar mit 1:5 den Kürzeren gezogen!
(Mittwoch, 18.12.2019)

Die Deggendorfer waren über die gesamte Spielzeit gefährlich, während bei Weiden heute nicht viel zusammenging. Die knapp 200 mitgereisten Weidener Fans mußten leider einmal mehr eine Auswärtsniederlage miterleben. Ales Jirik hat sich Ende des zweiten Drittels verletzt und konnte nicht mehr mitspielen. Alles Gute, hoffen wir, dass sich unser Kapitän nicht schwerer verletzt hat

Nach dem tollen Auftritt am vergangenen Freitag beim 5:2-Derbyheimsieg gegen den EV Regensburg gab es einmal mehr beim Auswärtsmatch in Deggendorf eine schwache Leistung. Am Ende gewann der Deggendorfer SC, der die komplette Spielzeit die gefährlichere Mannschaft war, verdient mit 5:1.

Vom Eröffnungsbully weg waren die Deggendorfer die aktivere Mannschaft, Weiden fand nur sehr langsam ins Spiel und sah sich sehr stürmischen Hausherren gegenüber. Bis kurz vor Ende des ersten Drittels konnte man das Spiel torlos halten, ehe dann die Deggendorfer mit einem Doppelschlag auf die Siegesstraße einbogen. Als Babic auf der Strafbank saß, konnte der Deggendorfer Jan-Ferdinand Stern in der 18.Minute das 1:0 erzielen. Nur 37 Sekunden später erhöhte Patrick Beck auf 2:0.

Im zweiten Drittel brachte dann Martin Heinisch in der 26.Minute die Devils wenigstens auf 2:1 heran und in der 32.Minute wurde dann Philipp Siller gefoult und hätte der Weidener Youngster dann den fälligen Penalty getroffen, hätte das Spiel dann durchaus besser für die Devils ausgehen können. Siller scheiterte aber an Agricola. Kurz vor Ende des zweiten Drittels gabs dann eine Schrecksekunde. Ales Jirik, der Kapitän und Denker und Lenker in dieser Saison der Blue Devils mußte verletzt vom Eis gebracht werden und konnte nicht mehr mitmachen. Die Deggendorfer kamen dann in der 37.Minute kurz nach dem Ausscheiden von Jirik zum 3:1, was schon wie eine Vorentscheidung zu sehen war.

Im letzten Drittel erhöhten die Deggendorfer noch durch zwei weitere Treffer auf 5:1. Wolfgramm (48.) und Stettmer (52.) waren die Torschützen.
Die Blue Devils Weiden zeigten heute eine weitere starke Heimleistung und besiegten den EV Regensburg vor 2000 Zuschauern mit 5:2!
(Dienstag, 17.12.2019)

Matt Abercrombie traf dreimal, Babic und Heinisch waren die Torschützen. Fabian Hönkhaus brachte eine gute Leistung. Lange feierten die EV-Cracks noch nach Spielende mit ihren gutgelaunten Fans. Entwarnung gabs beim im letzten Drittel verletzt ausgeschiedenen Philipp Siller

Die Blue Devils Weiden bleiben zuhause eine Macht in der Oberliga Süd. Auch heute gab es wieder viel Grund zu Jubeln beim 5:2-Sieg im grossen Oberpfalzderby gegen den EV Regensburg.

Spielentscheidend heute war wohl die Chancenverwertung der Blue Devils, die heute immer im richtigen Moment trafen. Regensburg war im Abschluss zu harmlos und in den entscheidenden Augenblicken auch zu disziplinlos. Trainer Doug Irwin sah dies auf der Pressekonferenz genauso und hatte auch Lob für Fabian Hönkhaus, dem er eine starke Leistung attestierte. Markus Berwanger, der Weidener Coach, war einmal mehr begeistert von der Leistung seiner Mannschaft, die 'schon vor dem Spiel total fokussiert waren und eine tolle Leistung gebracht haben'. Auf der Pressekonferenz habs dann auch Entwarnung für Philipp Siller, der heute an seinem 20.Geburtstag nach einem Foul von Sebastian Wolsch mit dem Kopf voraus in die Bande rutschte im letzten Drittel und auf der Trage vom Eis gebracht werden musste. Er scheint keine schlimmeren Verletzungen zu haben.

Zum Spiel. Regensburg war vor - die Weihnachtsfeiern laufen überall - nur 2000 Zuschauern im Oberpfalzderby zunächst die aktivere Mannschaft, kamen aber nicht zum Abschluß. Das genaue Gegenteil zeigten die Weidener. Babic luchste im Regensburger Drittel einem Verteidiger die Scheibe ab, zog vors Tor und liess Regensburgs Goalie Daniel Fiessinger keine Chance und erzielte die wichtige Weidener Führung. In der 13.Minute nutzten die Devils dann das erste Powerplay nach nur wenigen Sekunden. Schuss Hajek, abgefälscht von Abercrombie und es stand 2:0. Kurz vor Drittelende legten die Devils nochmals nach und Abercrombie erzielte seinen zweiten Treffer zum 3:0.

Martin Heinisch legte dann in der 24.Minute noch einem Treffer hinterher und es stand schon etwas überraschend 4:0 für die Blue Devils gegen den Topfavoriten aus der Domstadt. Weiden spielte souverän weiter und liess den Regensburgern wenig Platz auf dem Eis. Schwierig wurde die Situation erst in der Schlussphase des zweiten Drittels, als zunächst Nägele und dann nur Sekunden später Synowiec wegen Spielverzögerung auf die Strafbank mussten. Hier waren die Regensburger drauf und dran ihren ersten Treffer zu erzielen, aber Hönkhaus und die schlechte Chancenverwertung der Gäste verhinderten den Gegentreffer. Erst Sebastian Wolsch konnte in der 38. Minute das 4:1 per Flachschuss auf Vorlage des 17jährigen Weideners Tim Brunnhuber erzielen, der zu den absoluten Aktivposten beim EVR zählte. Mit Felix Schwarz war übrigens noch ein zweiter Ur-Weidener beim EV Regensburg am Start.

Beide konnten aber die Niederlage der Regensburger nicht verhindern. Kurz vor Drittelende konnte dann nämlich Matt Abercrombie einen Schuss von Daniel Sevo zum 5:1 abfälschen. Wie Trainer Markus Berwanger schon gesagt hat: 'wir haben sehr kreative Angriffsspieler'. Dem ist nichts hinzuzufügen. Gerade bei den Heimspielen ist das allererste Oberligasahne, muss man ganz klar feststellen.

Im letzten Drittel musste Ales Jirik nach einem etwas überflüssigen Foul in der zweiten Minute auf die Strafbank und die nutzte Regensburg zum 5:2. Wong konnte einen Schuß von Peter Gulda ins Tor abfälschen. Anschliessend sassen dann die Regensburger reihenweise auf der Strafbank, Sebastian Wolsch foulte seinen letztjährigen Mannschaftskameraden Philipp Siller als letzter Mann. Dieser knallte in die Bande und musste mit der Trage vom Eis gebracht werden. Was erst richtig übel aussah, stellte sich anschliessend als wohl nicht so schwerwiegende Verletzung heraus. Wolsch erhielt fünf Minuten und eine Spieldauerstrafe und Waldowsky durfte regelgerecht sogar noch zusätzlich zum Penalty antreten, den er aber verschoss.

Weiden spielte in der Folgezeit auch noch einige Zeit in fünf gegen drei Überzahl, aber ein weiterer Treffer gelang nicht mehr. Da auch Regensburg nicht mehr traf, stand nach 60 rassig geführten Minuten der 5:2-Derbysieg fest.

Die Devils hatten allen Grund noch lange mit ihren Fans zu jubeln. Am Sonntag gehts dann zum Deggendorfer SC, wo die Blue Devils an ihrer Auswärtsbilanz arbeiten müssen.
Schock in der Abendstunde: der EHV Schönheide meldet Insolvenz an und zieht sich sofort aus der Oberliga Süd zurück!
(Donnerstag, 12.12.2019)

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Der Favorit aus Selb wackelte gestern beim Derby gegen die Blue Devils, aber er fiel nicht!
(Donnerstag, 12.12.2019)

Der Bericht der Selber Homepage selber-woelfe.de

Selber Wölfe vs. Blue Devils Weiden 6:3 (2:0; 1:0; 3:3)

Auch im dritten Aufeinandertreffen unserer Selber Wölfe gegen die Blue Devils aus Weiden gingen die Punkte nach Oberfranken. In einem hart umkämpften Derby steckten die Gäste aus der Oberpfalz nie auf und hielten das Spiel bis kurz vor Ende spannend. Durch die Schützenhilfe aus Bad Tölz, die ihr Heimspiel gegen den EV Regensburg gewannen, eroberten sich unsere Wölfe somit die Tabellenspitze zurück.

Der Wecker wirkt

Das Manko unserer letzten Heimauftritte war ein verschlafener Start. Doch dagegen kann man was tun, dachte sich der Stadion-DJ und baute in die Untermalung zur Verkündung der Startaufstellung einen Wecker ein. Und dieser zeigte scheinbar tatsächlich Wirkung: Unsere Wölfe waren von Beginn an hellwach und legten ein hohes Tempo vor, welches den Weidenern nicht schmeckte. Gegen Mitte des ersten Spielabschnitts fiel dann auch folgerichtig das 1:0 durch Moosberger. Das Tor beflügelte uns noch mehr und als Batic auf der Strafbank „brummte“, hatten Piwowarczyk, Mudryk und Geisberger drei hochkarätige Chancen. Etwas Zählbares sprang dabei aber leider nicht heraus. Just nachdem Stefaniszin zwei Konter der Gäste entschärft hatte, stellte Gare nach einer feinen Kombination über Dorr und Moosberger auf 2:0.

Moosberger baut die Führung aus

Der zweite Abschnitt begann mit einer Reststrafe für die Blue Devils und dies nutzten wir eiskalt aus. Schadewaldt mit einem Querpass auf Kolb, der direkt abzog und wieder hatte Moosberger den Schläger dazwischen und lenkte die Scheibe unhaltbar ab. Die Gäste ließen sich durch den Rückstand nicht entmutigen, spielten weiter auf Konter, welche sie immer wieder blitzschnell und gefährlich vortrugen. In der 34. Minute rettete Stefaniszin mit zwei Glanzparaden den 3-Tore-Vorsprung in die Drittelpause.

Weiden versucht nochmal alles

Die von ihren Fans unermüdlich nach vorne gepeitschten Gäste wollten sich noch nicht geschlagen geben und kamen mit viel Dampf aus der Kabine. Der Einsatz wurde belohnt: Mit Toren in der 42. und 44. Spielminute waren die Blue Devils urplötzlich wieder nahe dran am Ausgleich. Doch da hatte zumindest Jared Mudryk etwas dagegen. Mit einem unwiderstehlichen Alleingang zum 4:2 nahm er seinen Mitspielern wieder etwas Druck. Doch die Oberpfälzer steckten immer noch nicht auf. Der Ex-Selber Schmid verwertete einen Abpraller zum abermaligen Anschlusstreffer. In der Folge nahmen unsere Wölfe jedoch das Heft wieder in die Hand. Geisberger mit dem wichtigen Treffer zum 5:3 machte den Anfang, bevor Gare in der Schlussminute zum Entstand in das zwischenzeitlich verwaiste Gästetor einnetzte.
Die Blue Devils Weiden haben heute den Tabellendritten Tölzer Löwen mit 3:2 nach Verlängerung geschlagen!
(Montag, 09.12.2019)

Patrick Schmid traf kurz vor Ende der Verlängerung im Powerplay. Schmid brachte die Weidener auch in Führung. Herbst erhöhte auf 2:0, ehe die Tölzer sich nochmal rankämpften. Die gut 1000 Zuschauer konnten zufrieden nach Hause gehen

Die Blue Devils Weiden haben heute den Tabellendritten Tölzer Löwen mit 3:2 nach Verlängerung geschlagen.

Tölz war zu Beginn die etwas gefährlichere Mannschaft und Weiden war beibden Zweikämpfen zunächst noch nicht ganz im Spiel. Zwei Überzahlspiele konnten die Tölzer nicht nutzen, als zunächst Babic und dann Herbst auf die Strafbank mussten. Weiden machte es dann bei seinem ersten Powerplay besser und Schmid traf zur Führung. Weiden wurde jetzt stärker und hätte bei weiteren Überzahlchancen die Führung ausbauen müssen. Es wurden aber beste Chancen vergeben und so stand es nach dem ersten Drittel nur 1:0.

Im zweiten Abschnitt konnte Ralf Herbst mit einem tollen Direktschuss von der blauen Linie in der 22.Minutr auf 2:0 erhöhen. Leider trafen die Tölzer nur zwei Minuten später aus dem Nichts zum 2:1-Anschlusstreffer. In der Folgezeit hatten beide Teams Chancen und es entwickelte sich ein absolut offenes Spiel mit viel Tempo und vielen Torchancen. Beide Goalies, Lehr bei den Devils und Janka bei Tölz hatten aber einen sehr guten Tag.

Im letzten Drittel kamen die Tölzer dann zum Ausgleich. Florian Strobl war in der 44.Minute der Torschütze. Dies war dann auch der letzte Treffer in der regulären Spielzeit, obwohl beide Teams Chancen hatten, das Spiel zu entscheiden. In der Verlängerung foulte der Finne Vehmannen einen Weidener und konnte sich wegen der Strafe nicht mehr beruhigen. Zwei 10er, sprich Spieldauer, war die Folge und damit kann der Finne am kommenden Sonntag zusehen.

Das fällige Powerplay spielten die Weidener geduldig und nach einem Sevo-Schuss brachte Schmid im Nachschuss den Puck im Tor unter und holte für die Weidener den Zusatzpunkt.

Am Sonntag gehts nach Selb, die momentan etwas aus dem Takt gekommen sind.
Die Blue Devils Weiden haben gestern ihr Nachholspiel bei den Sonthofen Bulls mit 5:6 nach Penaltyschiessen verloren
(Sonntag, 08.12.2019)

Der Spielbericht von Rudi Gebert vom Neuen Tag

Die Blue Devils haben den Sprung auf den vierten Platz verpasst. Statt der dafür nötigen drei Punkte holten die Weidener am Mittwoch im Nachholspiel beim ERC Sonthofen nur einen Zähler. Nach einem Match mit Höhen und Tiefen verlor die Berwanger-Truppe im Penaltyschießen.

Sonthofen. Während die Blue Devils in den letzten drei Heimspielen jeweils nur ein Gegentor kassierten, fehlt ihnen auswärts die nötige Stabilität in der Defensive. Seit Anfang November mussten sie in der Fremde reichlich Gegentreffer schlucken: acht in Selb, fünf in Lindau, neun in Peiting, vier in Schönheide und am Mittwoch fünf in Sonthofen. "Wir haben teilweise sehr gut gespielt, aber auswärts sind wir nicht stabil genug", sagte Trainer Markus Berwanger nach der 5:6 (3:3, 1:2, 1:0, 0:0, 0:1)-Niederlage nach Penaltyschießen im Nachholspiel bei den Allgäuern.
Zwei Doppelschläge

Besonders ärgerte sich Berwanger über die beiden Doppelschläge der Gastgeber. "Wenn wir auswärts ein Gegentor bekommen, dann wackeln wir minutenlang und betteln förmlich um das zweite. Das müssen wir abstellen." Das 5:5 nach 65 Minuten bezeichnete der Devils-Coach als gerecht, weil auch Sonthofen eine gute Mannschaft habe und momentan gut drauf sei. Das Penaltyschießen sei ebenso wie die Verlängerung mit drei gegen drei Glückssache.

Die Blue Devils mussten auf die beruflich verhinderten Philipp Siller und Lukas Zellner verzichten. Dafür waren die Förderlizenz-Spieler - Keeper Philip Lehr und Stürmer Patrik-Oliver Rypar - mit von der Partie. Die Allgäuer gingen durch Marc Sill (3. Minute) in Führung, doch Martin Heinisch gelang schnell das 1:1 (6.). Dann zog Sonthofen durch den ersten Doppelschlag innerhalb von 79 Sekunden auf 3:1 davon: Die Torschützen waren Benjamin Kronawitter (9.) und Daniel Rau (10.). Nachdem die Weidener ihre Schwächephase überstanden hatten, schlugen sie zurück. Innerhalb von 46 Sekunden sorgten Martin Heinisch (18./ Überzahl) und Daniel Sevo (19.) für das 3:3 nach dem ersten Drittel.

Im zweiten Abschnitt gingen die Oberpfälzer durch Daniel Willaschek (29.) sogar in Führung. Doch wieder gelang den Sonthofenern ein Doppelpack - und diesmal brauchten sie nur 41 Sekunden. Martin Guth und Marc Sill schossen die Allgäuer in der 39. Minute mit 5:4 in Front. Im Schlussabschnitt rettete Marko Babic (51.) die Blue Devils mit seinem Treffer zum 5:5 in die Verlängerung.

Nach der torlosen "Overtime" musste die Entscheidung im Penaltyschießen fallen. Nach jeweils drei Schützen - für Weiden traf Ales Jirik, für die Allgäuer Chris Stanley - stand es 1:1. Bei den Gastgebern vergaben Michael Neal und Benjamin Kronawitter, bei Weiden Matt Abercrombie und Martin Heinisch. Anschließend verwandelte George Kink seinen Penalty, während bei den Blue Devils Kapitän Ales Jirik mit seinem zweiten Versuch scheiterte.
Am Freitag gegen Bad Tölz

Während der ERC Sonthofen (10./19 Punkte) durch den Sieg einen Platz nach oben geklettert ist, bleiben die Blue Devils mit 32 Zählern Sechster. Mit dem Heimspiel am Freitag um 20 Uhr gegen den EC Bad Tölz (3./41) beginnt für die Weidener die Serie gegen die "Top 4" der Oberliga Süd. Am Sonntag (Beginn 18 Uhr) reisen die Devils zum Derby zu den Selber Wölfen (2./45).
Die Blue Devils Weiden haben einen grossen Schritt in Richtung Meisterrunde gemacht und den direkten Konkurrenten Höchstadt Alligators heute klar mit 4:1 besiegt!
(Mittwoch, 04.12.2019)

Die souverän aufspielenden Blue Devils ließen den Höchstadtern keine Chance. Schmid (2), Heinisch und Abercrombie trafen für die Weidener. Goalie Philip Lehr hatte heute einen guten Tag und erst zwei Minuten vor dem Ende mußte er den einzigen Gegentreffer vor 1100 Zuschauern hinnehmen

Die Blue Devils Weiden haben heute die Hürde Höchstadt mit Bravour genommen. Gegen den Verfolger, der sich schon einiges in Weiden ausgerechnet hatte, gab es einen klaren und souverän herausgespielten 4:1-Sieg.

Fünf Minuten waren gespielt, da spielte sich eine Art vorentscheidende Szene ab. Der Höchstadter Topscorer Michal Petrak erlaubte sich einen Kniecheck gegen Marco Babic und erhielt dafür zurecht eine fünf plus Spieldauerstrafe vom ebenfalls souveränen Schiedsrichter Christian Oswald. Zurecht deshalb, weil Petrak den Schlittschuh von Babic absichtlich ins Visier nahm, um den Kontakt mit der blauen Linie zu verhindern des Weidener Spielers und damit ein Abseits zu provozieren. Kniechecks sind immer gefährlich und das ganze absichtlich, also eine klare Spieldauer. Babic konnte nach kurzer Verletzungspause wieder weitermachen. Das folgende Powerplay nutzte Martin Heinisch zum 1:0 nach einer weiteren hervorragenden Vorlage des heuer überragenden Kapitäns Ales Jirik. Sekunden vor Drittelende erhöhte Patrick Schmid nach einem schönen Querpass von Abercrombie auf 2:0. Schmid und Abercrombie spielten heute übrigens mit Waldowsky, der den gesperrten Siller vertrat. Für Waldowsky spielte Lukas Zellner im dritten Block.

Im zweiten Drittel machten die Weidener dann den Sack bereits zu. Nach 22 Minuten war es Abercrombie, der auf 3:0 erhöhen konnte und in der 27. war es erneut Patrick Schmid, der auf 4:0 erhöhte. Weiden ließ nichts mehr anbrennen, die Chancenverwertung war bis Spielende dann aber nicht mehr so gut und Höchstadt fand insgesamt etwas besser in Spiel. Die wenigen Chancen der Alligators waren aber heute die sichere Beute des starken Philip Lehr, der auch am kommenden Mittwoch in Sonthofen wieder zwischen den Pfosten stehen wird. Trainer Markus Berwanger hofft auf Verstärkungen für Mittwoch, denn Philipp Siller wird wohl aus beruflichen Gründen nicht mitreisen können nach Sonthofen. Nachdem Bayreuth spielfrei ist, könnte man durchaus vielleicht da etwas Glück haben auf der Suche nach Unterstützung aus Nürnberg.

Höchstadt kam zwei Minuten vor dem Ende noch zum Ehrentreffer durch Ales Kreuzer.

Am Mittwoch gehts nun weiter mit dem Match in Sonthofen und am kommenden Freitag abend gehts zuhause gegen die Spitzenmannschaft der Tölzer Löwen.
Gestern Abend in Schönheide gelang zumindest ein 5:4-Pflichtsieg nach Verlängerung in Schönheide. Am Sonntag abend ab 18.30 Uhr muss ein Sieg beim Heimspiel gegen Verfolger Höchstadt Alligators her!
(Dienstag, 03.12.2019)

Es wird morgen ein weiteres sehr wichtiges Heimspiel gegen die Höchstadt Alligators, die einen sehr unangenehmen Gegner darstellen werden. Philipp Siller ist gesperrt. Es werden aber zwei Förderlizenzspieler aus Nürnberg erwartet

Am gestrigen Freitag Abend mussten die Blue Devils den unangenehmen Weg ins Erzgebirge zum Tabellenletzten EHV Schönheide antreten. Es war das erwartet schwere Spiel, das kann man vorwegschicken, aber anschliessend hatte man nach dem 5:4-Sieg nach Verlängerung schon eher das Gefühl einen Punkt hergeschenkt zu haben. Schönheide ging im ersten Drittel mit 1:0 in Führung. Kurz vor Drittelende kassierte Philipp Siller eine 5 plus Spieldauerdisziplinarstrafe und dieses fünfminütige Unterzahlspiel konnten die Devils ohne Gegentor hinter sich bringen.

Dies brachte den nötigen Schwung und das nötige Selbstvertrauen, um das Spiel dann über weite Strecken zum dominnieren. Waldowsky nahm den Platz von Siller im zweiten Block ein und die Tore fielen wie am Fliessband. In der 22.Minute gelang Jirik in Unterzahl der 1:1-Ausgleich. Babic, Schmid und Heinisch in Überzahl konnten die Devils bis auf 4:1 in Front bringen. Weitere Chancen blieben ungenutzt und so verpassten die Devils die Vorentscheidung und die Wölfe nutzten zwei Unkonzentriertheiten der Weidener um wieder auf 3:4 heranzukommen.

Im letzten Drittel hielt die Führung bis sechs Sekunden vor dem Ende und dann kamen die Schönheider mit sechs Feldspielern noch zum Ausgleich. Goalie Philip Lehr sah da nicht gut aus, genauso wie beim dritten Gegentreffer. Nachdem in der Verlängerung Vrba ebenfalls eine Spieldauer erhielt, konnten die Weidener das folgende vier gegen drei Überzahlspiel durch Heinisch zum Siegtreffer nutzen.

Am morgigen Sonntag abend ab 18.30 Uhr gastiert dann der Höchstadter EC in Weiden. Ein weiteres unheimlich wichtiges Spiel gegen den neun Punkt hinter Weiden auf dem ersten Nicht-Playoff-Platz 9 lauernden HEC. Die Alligators konnten bekanntermaßen die Devils beim Hinspiel besiegen, so dass man durchaus auf Weidener Seite Revancegelüste hat.
Bericht vom Neuen Tag, Rudi Gebert: Schwache Devils-Defensive – 6:9 in Peiting
(Donnerstag, 28.11.2019)

„Tag der offenen Tür“ in Peiting: 15 Tore fielen in der Oberliga-Partie zwischen dem ECP und den Blue Devils. Beide Teams vernachlässigten die Defensivarbeit, die unterlegenen Weidener noch mehr als die Gastgeber. Zudem hatten beide Keeper der Oberpfälzer nicht ihren besten Tag erwischt.

„Sechs Tore sollten eigentlich reichen, dass man nicht leer ausgeht“, sagte Markus Berwanger nach der 6:9 (3:4, 2:4, 1:1)-Niederlage der Blue Devils beim EC Peiting. Der Gastgeber habe gute Stürmer und spiele extrem offensiv, „doch wir haben heute nicht gut verteidigt“. Am Sonntag kam erschwerend hinzu, dass beide Torhüter – Fabian Hönkhaus und ab dem zweiten Drittel Daniel Huber – nicht in Bestform waren. „Mein Co-Trainer Florian Zellner hat mir gerade die Schussstatistik mitgeteilt“, erklärte Berwanger nach dem Match. Bei 23 Versuchen trafen die Peitinger 9 Mal ins Schwarze.

Dabei hatte das Match für die Blue Devils so gut begonnen. Mit einem Doppelschlag innerhalb von 28 Sekunden schossen Ralf Herbst und Patrick Schmid die Weidener in der 4. Minute mit 2:0 in Führung. Doch die Freude währte nicht lange. „Die ersten zwei Schüsse auf unser Tor waren drin. Die könnte man auch haben“, sagte Berwanger zu den Treffern von Jonas Wolter (5./Überzahl) und Jonas Lautenbacher (6.). Michael Kirchberger (7.) brachte die Gäste noch einmal in Führung – es war die letzte in diesem Match. Bis zum Drittelende drehten Ty Morris (10.) und Anton Saal (19./5:3-Überzahl) die Partie. Marcel Waldowsky reklamierte nach dem 4:3 für Peiting zu heftig und handelte sich eine Zehnminutenstrafe ein. In dieser Zeit kam Lukas Zellner im dritten Sturm zum Einsatz.

Zu Beginn des zweiten Drittel löste Daniel Huber Fabian Hönkhaus im Weidener Kasten ab. Es dauerte nicht lange, bis auch Huber das erste Mal hinter sich greifen musste. Bei Peitinger Unterzahl traf Dominic Krabbat zum 5:3 (23.). Als Matt Abercrombie im Powerplay den Anschlusstreffer erzielte (28.), keimte wieder Hoffnung auf. Doch dann sorgten die Peitinger mit drei Toren innerhalb von knapp vier Minuten für die Vorentscheidung: Florian Stauder (29.), Sean Morgan (30.) und Dominic Krabbat (33.) erhöhten auf 8:4. Kurz vor Drittelende verkürzte Ralf Herbst mit seinem zweiten Treffer auf 5:8 (40.). Im Schlussabschnitt durften dann beide Teams jeweils noch einmal jubeln. Anton Saal (48.) erhöhte auf 9:5 und der Kanadier Matt Abercrombie (55./Überzahl), ebenfalls Doppeltorschütze, stellte den Endstand her.

Durch die Niederlage sind die Blue Devils mit 26 Punkten hinter Landshut (6./27) auf Rang sieben zurückgefallen. Am Wochenende stehen zwei wichtige Partien auf dem Programm. Am Freitag treten die Weidener beim zu Hause noch punktlosen Schlusslicht EHV Schönheide (12./5) an. Am Sonntag um 18.30 Uhr gastiert der Höchstadter EC (8./20) in der Hans-Schröpf-Arena.

Quelle: Rudi Gebert, Der neue Tag vom 28.11.16
Die Blue Devils Weiden schlugen heute in einem absoluten Kampfspiel den EHC Waldkraiburg mit 4:1!
(Montag, 25.11.2019)

Gegen die sehr kampfstarken Waldkraiburger taten sich die Weidener lange schwer. Erst im letzten Drittel setzte sich die grössere Routine der Weidener durch. Ein sehr wichtiger Sieg . Die Tore erzielten Abercrombie, Jirik, Willaschek und Sevo

Es war ein harter Kampf heute für die Blue Devils Weiden gegen den gut organisierten und kampfstarken Aufsteiger EHC Waldkraiburg. Am Ende setzten sich die Blue Devils erst mit drei Treffern im letzten Drittel 4:1 durch.

Trainer Markus Berwanger war nach der Schlusssirene erleichtert:'ein wichtiger Sieg, der höher einzuschätzen war, als letzte Woche gegen Landshut. Letzte Woche lief alles hervorragend, heute mussten wir gegen die auswärts sehr starken Waldkraiburger hart kämpfen.' Auch Gäste-Trainer Rainer Zerwesz beurteilte die Leistung seines Team gut, 'wie schon öfter in dieser Saison, im letzten Drittel hat aber Weiden dann seine Routine ausgespielt.'

Weiden ging bereits nach 87 Sekunden mit 1:0 in Führung. Schmid passte auf Siller, der auf Abercrombie und der konnte die Scheibe ins leere Tor schieben. Schön herausgespielter Treffer der Devils. Doch nur eine Minute später schlugen die Waldkraiburger zurück. Lukas Wagner konnte den Ausgleich erzielen.

Wer nun dachte, es ginge so weiter, der hatte sich getäuscht. Beide Teams liefen viel. Beide Mannschaften hatten aber heute schon auch Probleme einfach vors Tor zu kommen. Auf beiden Seiten fehlte der finale Pass oder der gute Abschluss und so stand es auch nach dem zweiten Drittel 1:1.

Im letzten Abschnitt dann kamen die Weidener hervorragend aus der Kabine und nach einigen Chancen und Schüssen konnte Kapitän Ales Jirik im Nachfassen das 2:1 erzielen. Diese knappe Führung wurde von den Weidenern im letzten Drittel gut verteidigt und spätestens als Daniel Willaschek in der 54. Minute per Nachschuss das 3:1 aus dem Gewühl vor dem Tor heraus besorgte, da war der Deckel drauf auf dem Spiel. Das Emptynet-Tor von Daniel Sevo in der letzten Minute bedeutete dann den 4:1-Endstand.

Am Sonntag abend gastieren die Weidener dann beim EC Peiting. Ein weiterer Sieg und die Devils könnten sogar den Anschluss nach ganz oben herstellen.
Die Blue Devils treffen am heutigen Freitag abend ab 20.00 Uhr auf den EHC Waldkraiburg!
(Montag, 25.11.2019)

Die Waldkraiburger liegen sechs Punkte hinter den Weidenern in Lauerstellung im Kampf um Rang 8 und sind gerade auswärts sehr stark. Fünf Siege in acht Auswärtsspielen sind schon bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass die Löwen nur vier Heimpunkte geholt haben

Alles fit und einsatzfähig bei den Blue Devils Weiden vor den beiden Wochenendpartien heute zuhause gegen Waldkraiburg und am Sonntag in Peiting. Coach Markus Berwanger wird wohl nach dem Motto: never chance a winning team vorgehen und die gut funktionierenden Reihen nicht ändern.

Auch Goalie Philip Lehr ist wieder zwischen den Pfosten (am Sonntag in Peiting spielt dann Hönkhaus).

Waldkraiburg ist sehr heimschwach, aber im Gegenteil dazu sehr auswärtsstark. Fünf Auswärtssiege in acht Spielen sprechen Bände und es wird heute ein heisser Tanz werden für die Devils, denn Waldkraiburg ist schon noch im Rennen um Rang 8 und die Meisterrunde. Sechs Punkte Rückstand auf Weiden lässt die Löwen schon die grosse Chance wittern, heute mit einem Sieg in Weiden heranzurücken und den Druck auf die Devils noch mehr aufzubauen. Die Devils hingegen könnten mit einem Heimsieh dann schon das Polster vergrössern.

Wichtiges Spiel heute abend ab 20.00 Uhr in Weiden.
Die Blue Devils Weiden haben heute nach der besten Saisonleistung den EV Landshut mit 7:1 aus dem Stadion geschossen!
(Mittwoch, 20.11.2019)

Weiden spielte im ersten Drittel wie aus einem Guß und führte da schon mit 4:0, die Fans waren schier aus dem Häuschen und verwandelten das Stadion in ein Tollhaus. Am Ende ließ man den Landshutern keine Chance, was die Fans des EVL nicht gut fanden. Ein Teil verließ bereits nach dem zweiten Drittel das Stadion, der Rest beschimpfte die eigenen Spieler nach Spielende, während die EVW-Spieler noch lange mir ihren Fans feierten

Die Blue Devils Weiden haben heute ihre beste Saisonleistung gebracht und haben den EV Landshut - besonders im vorentscheidenden ersten Drittel - in alle Einzelteile zerlegt.

Bernie Engelbrecht, der Landshuter Trainer fand die richtige Beschreibung auf der Pressekonferenz: 'Weiden hat uns im ersten Drittel vorgeführt und verdient gewonnen'. Auch Markus Berwanger war natürlich sehr zufrieden und fand lobende Worte für seine Mannschaft nach dieser tollen Leistung.

Weiden begann vom Eröffnungsbully weg im Vorwärtsgang und das schnelle und harte Forechecking der Blue Devils schmeckte den Landshutern überhaupt nicht. So konnten sich die Landshuter kaum befreien fast über das gesamte Drittel über und Goalie Philip Lehr musste kaum eingreifen. In der 8. Minute fiel dann auch der hochverdiente Führungstreffer der Blue Devils. Jirik und Babic arbeiteten hervorragend hinter dem EVL-Tor und dann kam die Scheibe im Slot zu Martin Heinisch und der brachte die Scheibe im oberen rechten Winkel zum 1:0 ins Tor. Weiden legte nach und in der 11.Minute kopierte der dritte Sturm fast das 2:0. Schreier und Waldowsky holten sich die Scheibe schön hinter dem Landshuter Tir und Kirchberger war mit dem Schuss aus dem Slot erfolgreich. Landshut konnte das Tempo nicht mitgehen und konnte sich nur durch Fouls retten, weil sie immer einen Schritt zu langsam waren. So leistete sich Landshut zwischen Minute 10 und 14 vier Strafzeiten, die die Blue Devils eiskalt ausnutzten. Jirik in der 13. bei fünf gegen drei und Schmid bei fünf gegen vier Überzahl erhöhten auf 4:0. Weiden hatte noch weitere gute Gelegenheiten, aber es blieb nach dem ersten Drittel nur beim 4:0.

Das tolle erste Drittel kann man auf einen Nenner bringen. Super Forecheck mit zwei Stürmern. Verteidiger, die Schüsse auch mal direkt nehmen und ein schnelles und gutes Passspiel mit viel Spielwitz. Ergibt eine solch gute 'Performance' im ersten Drittel.

Im zweiten Drittel liess man nicht wie vor einer Woche gegen Schönheide, die Butter vom Brot nehmen, sondern spielte intelligent weiter und blieb spritzig und spielfreudig. In der 27.Minute erzielte Matt Abercrombie ein weiteres tolles Tor. Er liess hinter dem Tor den Landshuter Verteidiger mit einer tollen Bewegung ganz alt aussehen, zog vors Tor und donnerte die Scheibe in den Winkel zum 5:0. In der 29. Minute gelang dann noch ein weiterer Doppelschlag. Babic und nochmals Abercrombie erhöhten zur Halbzeit auf 7:0. Die Landshuter Fans hatten da schon genug. Ein Teil packte ein und ging, während der Rest für die eigene Mannschaft nur noch Wut übrig hatte. Weiden liess es nun etwas langsamer angehen, liess aber Landshut dennoch kaum mehr Chancen. Nur in der 38.Minute traf Ex-NHL-Spieler Tvrdon zum Ehrentreffer.

Im letzten Drittel fehlte dann der letzte Druck der Weidener etwas, aber Weiden blieb spielbestimmend. Am Ende durfte auch der vierte Block mit Jugenspieler Kevin Kroschinski, Lukas Zellner und Mirko Schreyer noch ein paar Wechsel ran.

Am Ende feierten die Fans, die heute eine tolle Stimmung machten mit ihren Spielern noch lange. Ein toller Eishockeyabend für die Blue Devils. Ein Abend zum Vergessen für den EV Landshut. Am kommenden Freitag gehts weiter mit dem Heimspiel gegen den direkten Verfolger EHC Waldkraiburg.
Die Blue Devils Weiden erwarten mit dem EV Landshut am Sonntag abend mit einen sehr wohlklingenden Namen zum nächsten Heimspiel!
(Dienstag, 19.11.2019)

Nachdem die Verfolger aus Waldkraiburg und Lindau mittlerweile das Tempo der Oberliga besser mitgehen können und sie auch regelmässig punkten, sollten die Devils tunlichst zusehen, auch nicht zuviele Punkte liegen zu lassen. Gegen den Tabellennachbarn aus Niederbayern sollte schon etwas herausspringen

Es war ein gebrauchter Tag gestern für die Blue Devils Weiden. Ausgerechnet bei eine der weitesten Auswärtsfahrten versagte die Eismaschine in Sonthofen ihren Dienst und so mussten die Blue Devils um 21.30 Uhr unverrichteter Dinge wieder den Rückweg nach Weiden antreten.

Ein Wiederholungstermin wird noch in Ruhe zwischen den beiden Mannschaften vereinbart werden. Schade auch für die mitgereisten Fans, aber man kann da nichts machen, wenn die Technik streikt.

Deshalb sollten wir das abhaken und uns mit dem nächsten Heimspiel beschäftigen. Am Sonntag abend gastiert mit dem EV Landshut ein sehr ruhmreicher Club im Weidener Eisstadion. Die Landshuter zehren aktuell viel von ihrem vergangenen Ruhm, momentan läuft es beim EVL nicht besonders gut. Man hört immer wieder mal von finanziellen Schwierigkeiten und auch sportlich ist man mittlerweile in der harten Realität der Oberliga Süd angekommen. Hier hat man sich ähnlich wie die Blue Devils in einer relativ schwierigen Tabellenzone eingeparkt. Die absolute Spitze enteilt immer mehr und auch die Verfolgergruppe mit Lindau und Waldkraiburg punktet immer stabiler, so dass das Spiel zwischen den Blue Devils Weiden und dem EV Landshut, der sicher wieder von vielen seiner treuen Fans begleitet werden wird, schon eines der Marke 'Richtungsweisend' sein wird.

Drücken wir den Mannen von Trainer Markus Berwanger die Daumen.
Gemeinsame Erklärung der Vorstandschaft und der Fangruppierungen des 1 EV Weiden
(Samstag, 16.11.2019)

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Gemeinsame Erklärung der Vorstandschaft sowie der Fangruppen des 1. EV Weiden

Liebe Fans, Zuschauer und Sponsoren des 1. EV Weiden,
am 08.11.2019 fand der vom Fanclub Penalty initiierte „Runde Tisch“ statt. Dieser konnte zum wertvollen Austausch der Fangruppen und Fanclubs untereinander, sowie mit der Vorstandschaft des 1.EV Weiden, genutzt werden, um wichtige Themen zu besprechen. Da die Veranstaltung sehr guten Anklang fand und alle Beteiligten ein positives Fazit aus dem Gespräch zogen, soll es Zusammentreffen dieser Art in Zukunft zwei- bis dreimal pro Saison geben.

Im Rahmen unseres Gespräches wurde unter anderem auch ausführlich auf die Thematik „Höchstadt im Zusammenhang mit der Fangruppe BUxBS“ eingegangen. In Höchstadt wurde vom Höchstadter EC für 16 Mitglieder dieser Fangruppe ein ligaweites Stadionverbot ausgesprochen. Vertreter der Fangruppe BUxBS schilderten ihre Sicht der Vorkommnisse. Diese Darstellung wurde von unabhängigen Personen, die an diesem Spieltag ebenfalls anwesend waren, bestätigt. Zudem hinterfragten Vertreter anderer Fangruppen gewisse Punkte in der öffentlichen Darstellung kritisch, sodass es in Summe doch zahlreiche Ungereimtheiten in der öffentlichen Darstellung gab. Dies sorgte bei allen Beteiligten für große Zweifel, ob die Geschehnisse sich wirklich so, wie in der Öffentlichkeit dargestellt, zugetragen haben. Darüber waren sich alle am „Runden Tisch“ beteiligten Personen, inklusive der Vorstandschaft des 1. EV Weiden, einig. Die Vorstandschaft wird diese Sichtweise auch den Verantwortlichen des Höchstadter EC mitteilen. Unabhängig davon wurden von den betroffenen Personen der Gruppe BUxBS bereits rechtliche Schritte zur Klärung der Situation eingeleitet.

Weiterhin möchten wir diese Erklärung nutzen, um allen Fans und Zuschauern des 1. EV Weiden eine Botschaft zu übermitteln:
Ziel des Vereins und auch aller Fangruppen und Fanclubs des 1. EV Weiden ist es, die Mannschaft, den Verein und auch den Eishockeysport allgemein in Weiden zu unterstützen und nach vorne zu bringen. Dies funktioniert nur, wenn man gemeinsam an einem Strang zieht und immer wieder – vor allem bei Problemen – den offenen und fairen Dialog sucht. Konflikte untereinander, gegenseitige Schuldzuweisungen oder Anfeindungen sind nicht zielführend. Der Fokus der Fans soll auf einem farbenfrohen und lautstarken Support der Mannschaft und des Vereins liegen. Auch dies funktioniert nur, wenn alle Fangruppen und Fans zusammenarbeiten.


Alle Fangruppen der Weidner Fanszene distanzieren sich mit dieser Erklärung von „Gewalt“ im und um das Stadion, sowohl in Weiden als auch bei Auswärtsspielen. Auch das Thema „Provokation“ soll deutlich zurückgefahren werden, um hier keine „Angriffsfläche“ für andere Parteien zu bieten. Die Fans des 1.EV Weiden sollen wieder für lautstarken, friedlichen und farbenfrohen Support bekannt sein. Da viele Fans auch nicht in Fangruppen organisiert sind – hier der Aufruf an euch. Verhaltet euch bei den Spielen (sowohl in Weiden, als auch auswärts) friedlich, verzichtet auf Gewalt - dies schadet nur der gesamten Weidner Fanszene und dem Verein. Der Verein und auch einzelne Fangruppen bekommen durch euer Handeln den schwarzen Peter zugeschoben und erhalten ein negatives Image. Unterstützt die Mannschaft so gut ihr könnt, lasst uns einfach jedes Wochenende aufs Neue stimmungsvolle Eishockeyfeste feiern und den Sport genießen, den wir alle so lieben.

Weiden im November 2019
Vorstandschaft des 1. EV Weiden Fanclub Penalty Supporters Weiden BUxBS
Links Unten ehem. Fanclub Stawolddeifl Fanrat Fanbeauftragte
5:6 n. P. in Lindau: Blue Devils froh über einen Punkt. Bericht vom Neuen Tag, Rudi Gebert. www.oberpfalznetz.de
(Donnerstag, 14.11.2019)

Von der weiten Reise an den Bodensee brachten die Blue Devils zumindest einen Zähler mit zurück in die Oberpfalz. Damit können sie mehr als zufrieden sein, denn nach einer halben Stunde lagen sie beim EV Lindau mit 1:4 hinten. Die Weidener glichen zum 5:5 aus, verloren dann aber das Penaltyschießen.

„Ich bin heute froh über den einen Punkt“, sagte Markus Berwanger am Sonntagabend nach der 5:6 (1:2, 2:2, 2:1, 0:0, 0:1)-Niederlage nach Penaltyschießen bei Neuling EV Lindau. „Wir haben 40 Minuten schlecht gespielt und nach dem 1:4 dachte ich, das Spiel sei gelaufen“, ergänzte der Trainer der Blue Devils. Doch seine Mannschaft zeigte Moral, glich zunächst zum 4:4 und vier Minuten vor dem Ende durch Martin Heinisch zum 5:5 aus. „Damit haben wir zumindest noch ein Unentschieden gerettet“, erklärte Berwanger. Die Verlängerung mit drei gegen drei sei dann ebenso Glückssache wie das Penaltyschießen.

Bei den Blue Devils war der am Freitag beim 7:5 gegen Schönheide gesperrte Verteidiger Daniel Sevo wieder dabei. Trotz der Führung durch Matt Abercrombie (7. Minute) bekamen die Weidener keinen rechten Zugriff auf das Spiel. 30 Sekunden später markierte Zdenek Cech das 1:1 (7.) und in der 11. Minute schoss Jiri Mikesz die Lindauer in Front. „Wir waren in der eigenen Zone nicht aggressiv genug, brachten die Scheibe nicht raus“, kritisierte Berwanger, der auch nach Wiederbeginn keine Besserung sah.

Ich bin heute froh über den einen Punkt. Wir haben 40 Minuten schlecht gespielt und nach dem 1:4 dachte ich, das Spiel sei gelaufen.
Markus Berwanger nach dem 5:6 nach Penaltyschießen beim EV Lindau

41 Sekunden waren im zweiten Abschnitt gespielt, als der Ex-Regensburger Jeffrey Smith auf 3:1 erhöhte. Lindau hatte die Partie im Griff und das 4:1 durch Troy Bigam (31.) schien aufgrund der schwachen Verfassung der Gäste schon mehr als eine Vorentscheidung zu sein. Ausgerechnet der Ex-Lindauer Marko Babic sorgte für Hoffnung bei den Blue Devils. Mit einem Doppelpack (35./37.) verkürzte der 25-jährige Angreifer auf 3:4.

Die Partie war plötzlich wieder offen und im Schlussabschnitt stellte Youngster Lukas Zellner (43.) sogar den Gleichstand her. Der Weidener Jubel war jedoch kaum verklungen, da lag Lindau durch Zdenek Cech (44.) schon wieder vorne. Vier Minuten vor Schluss erzwang Martin Heinisch mit seinem Treffer zum 5:5 die Verlängerung. Diese blieb torlos und so musste das Penaltyschießen entscheiden. Hier traf für Weiden nur Matt Abercrombie, während Ales Jirik und Martin Heinisch vergaben. Für Lindau waren Michal Mlynek und Jeffrey Smith erfolgreich.

Durch den Punktgewinn behaupteten die Blue Devils mit 20 Zählern den sechsten Platz vor dem EV Landshut (19), der am kommenden Sonntag in der Hans-Schröpf-Arena gastiert. Zwei Tage zuvor treten die Weidener beim Tabellenelften ERC Sonthofen (8) an.

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